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Angriff auf den Freihandel

Dienstag, 22.11.2016 17:20 von

Der künftige US-Präsident will das pazifische Handelsabkommen TPP aufkündigen, bevor es überhaupt in Kraft treten kann. Die Partner in Asien sind verärgert – und schauen nach China. Auch in Deutschland wachsen die Sorgen.

„America first“, hat Donald Trump den Amerikanern im Wahlkampf versprochen und „Amerika zuerst“ will er ihnen gleich am ersten Tag seiner Präsidentschaft liefern. „Wir werden uns aus dem Freihandelsabkommen der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) zurückziehen“, kündigte der designierte US-Präsident in einer Botschaft an, die er über das Videoportal YouTube verbreiten ließ. „America First“ sei der Kern seiner Präsidentschaft. Egal ob es darum gehe, Stahl herzustellen, Autos zu bauen oder Krankheiten zu heilen, die USA stünden stets an erster Stelle, sagte Trump.

In der deutschen Wirtschaft wächst angesichts solcher aggressiven Töne die Sorge vor Rückschlägen für den Freihandel. Trumps Ankündigung sei ein „bedauerliches Signal“, sagte Anton Börner, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, dem Handelsblatt. Er hoffe, dass damit „keine vollständige Abkehr der Amerikaner von offenen Märkten und der Gestaltung der Globalisierung begründet wird“, sagte Börner. „Für uns Europäer und für die deutsche Wirtschaft kann es jetzt nur heißen, als Fürsprecher des freien Handels in der Welt Flagge zu zeigen.“ Dazu gehöre auch, weiterhin mittels multilateralen Handelsabkommen die Globalisierung zu gestalten.

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