Angela Merkel will “Wir schaffen das” nicht wiederholen

Samstag, 17.09.2016 09:00 von

Der Druck auf Kanzlerin Merkel zur Kurskorrektur in der Flüchtlingskrise steigt  – in der WirtschaftsWoche distanziert sie sich von ihrem berühmtesten Satz zur Flüchtlingskrise.Der Druck auf Angela Merkel, ihren Kurs in der Flüchtlingsfrage zu korrigieren, steigt. CSU-Chef Horst Seehofer möchte die Kanzlerin im Bundestagswahlkampf 2017 nur unterstützen, falls sie seiner Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge nicht nachkommt.Merkel lehnt dies weiter strikt ab – aber sie kommt Kritikern wie Seehofer entgegen, indem sie sich von ihrem umstrittenen Satz „Wir schaffen das“ distanziert. Merkel sagte der WirtschaftsWoche über diesen Satz: „Er ist Teil meiner politischen Arbeit, weil ich davon überzeugt bin, dass wir ein starkes Land sind, das auch aus dieser Phase gestärkt herauskommen wird. Er ist Ausdruck einer Haltung, wie sie sicher viele aus ihrem beruflichen und privaten Leben kennen. Manchmal denke ich aber auch, dass dieser Satz etwas überhöht wird, dass zu viel in ihn geheimnist wird. So viel, dass ich ihn am liebsten kaum noch wiederholen mag, ist er doch zu einer Art schlichtem Motto, fast zu einer Leerformel geworden.“Merkel hatte „Wir schaffen das“ erstmals bei einer Pressekonferenz im August 2015 gesagt. Umfragen zeigen, dass viele Deutsche mit der Aussage nicht viel anfangen können oder sie gar ablehnen. Merkel wiederholte die Worte aber einer Pressekonferenz im August 2016 demonstrativ.Der WiWo sagte die Kanzlerin nun, dass sie die Skepsis in der Bevölkerung über den Satz verstehe. „Manch einer fühlt sich von ihm sogar provoziert.“

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