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28.06.17
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Andere Ansichten: Aurelius vor kräftigem Ergebnissprung in 2017

Mittwoch, 11.01.2017 10:20

Nachdem der Münchner Finanzinvestor Aurelius Equity Opportunities SE & Co KGaA (WKN: A0JK2A / ISIN: DE000A0JK2A8) die Übernahme von Home Office Europe abgeschlossen haben, lässt CEO Dr. Dirk Markus im Hintergrundgespräch mit „Die Vorstandswoche“ interessante Zahlen fallen. Bereits bekannt ist, dass die Unternehmen mit rund 6.000 Mitarbeitern etwa €2 Mrd. zum Umsatz der nun 23 konsolidierten Unternehmen im Aurelius-Konzern beisteuern, und dieser nun auf insgesamt €4,5 Mrd. pro Jahr angestiegen ist.

Es handele sich um eine klassische Aurelius-Übernahme, bei der der Kaufpreis €1 betragen hätte. Dabei lägen bei HOE €110 Mio. in der Kasse und es gäbe keine Bankschulden. Darüber hinaus stünden etwa €150 Mio. zur Finanzierung des Working Capital zur Verfügung. Der Sanierungsaufwand in 2017 dürfte sich auf etwa €25 Mio. belaufen die das EBITDA zunächst belasten würden; unterm Strich solle aber HOE operativ bereits leicht im positiven Bereich abschließen. Diesen Aufwendungen stünden allerdings etwa €250 Mio. als „Bargain Purchase“ gegenüber, die voll im ersten Quartal 2017 verbucht würden und damit ins EBITDA einflössen. Dieses werde folglich einen großen Sprung machen und bei €300 bis 400 Mio. landen und damit signifikant über der bisherigen Rekordmarke von €266 Mio. aus 2015.

Aurelius-Chart: finanztreff.de

Basisdividende wird angehoben
Auch zur Dividende ließ sich Dr. Markus aus. Aurelius wolle die Basisdividende jedes Jahr um €0,10 steigern, was für das Geschäftsjahr 2016 auf €1,00 je Aktie hinausliefe. Bezüglich der Partizipationsdividende aus Unternehmensverkäufen gäbe es noch keine Entscheidung für einen Vorschlag, da Aurelius hier nicht nach Geschäftsjahren gehe, sondern von Hauptversammlung zu Hauptversammlung agiere. Damit würden Erfolge des ersten Halbjahres 2017 durchaus noch im Dividendenvorschlag zur HV im Juni berücksichtigt werden können. Die bisherigen Erfolge gäben aktuell eine Partizipationsdividende von €1,00 her, so dass Aktionäre mit mindestens €2,00 rechnen können…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter.

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / dieboersenblogger.de