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Altlasten sorgen erneut für Milliardenverlust

Dienstag, 14.02.2017 08:26 von

Die zweitgrößte Bank der Schweiz verzeichnet einen Verlust von 2,4 Milliarden Franken. Die Folge: 2017 sollen weitere 5500 Stellen gestrichen werden.

Die Credit Suisse findet nicht aus den roten Zahlen heraus. Vor allem wegen hoher Rechtskosten verbuchte die zweitgrößte Schweizer Bank 2016 einen Verlust von 2,44 Milliarden Franken, wie Credit Suisse am Dienstag mitteilte. Nachdem Altlasten dem Zürcher Institut im Verlauf von zwei Jahren damit nun Verluste von insgesamt über fünf Milliarden Franken einbrockt haben, hoffen die Anleger, dass Konzernchef Tidjane Thiam im laufenden Jahr die Wende gelingt. "Wir sind gut aufgestellt, um unser Restrukturierungsprogramm in den Jahren 2017 und 2018 erfolgreich fortzuführen", erklärte der Ivorer. Nach dem Abbau von rund 7250 Stellen in 2016 will Credit Suisse im laufenden Jahr weitere gut 5500 Jobs streichen.

Vor allem der Vergleich im US-Hypothekenstreit drückte im vergangenen Jahr auf das Ergebnis. Immerhin fiel der Abschluss etwas besser aus als im Vorjahr. 2015 hatten Abschreibungen auf eine Übernahme in den USA für einen Verlust von 2,94 Milliarden Franken gesorgt. Für 2016 hatten Analysten durchschnittlich einen Fehlbetrag von 2,1 Milliarden Franken prognostiziert.

Im Tagesgeschäft machte die Bank Fortschritte. Im Kerngeschäft kletterte der Vorsteuergewinn auf 3,5 Milliarden Franken. Zwei Milliarden steuerte das Schweizer Geschäft bei, das in der zweiten Hälfte 2017 separat an die Börse kommen soll. Im Wertpapier-Geschäft resultierte dagegen nur ein kleiner Gewinn. Das hat vor allem damit zu tun, dass Thiam den Anleihenhandel eindampfte. Denn einerseits kam der Ausstieg aus riskanten Positionen die Bank teuer zu stehen. Andererseits ging der Boom in dem Anleihengeschäft, der die Ergebnisse von US-Investmentbanken wie JP Morgan oder Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) zuletzt befeuert hatte, an den Schweizern vorbei.

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