Allein unter Männern

Donnerstag, 06.10.2016 20:20 von

Wenn Frauen in typische Männerberufe vordringen: Eine Eurofighter-Pilotin, eine Schiffskapitänin und eine Fußballspielerberaterin berichten von ihren Erfahrungen. Und machen anderen Frauen Mut, es ihnen gleichzutun.

Wenn Frauen in bislang eher typische Männerberufe vordringen: Eine Eurofighter-Pilotin, eine Schiffskapitänin und eine Fußballspielerberaterin berichten von ihren Erfahrungen. Und machen anderen ehrgeizigen Frauen Mut, es ihnen gleichzutun. Premium-Inhalt: Sie haben mit diesem Text Zugang zu einem Digitalpass-Inhalt, den wir den Mitgliedern unseres Business-Netzwerkes Leader.In an dieser Stelle kostenlos zur Verfügung stellen. Erfahren Sie mehr über die Initiative Leader.In in unserer Linkedin-Gruppe.

Samira Samii: Der „Kaiser“ nennt sie „Prinzessin“

Elegante Erscheinung mit schwindelerregenden Absätzen, schwarze Haare, dazu ein strahlendes Lächeln, das sich bis in die Stimme fortsetzt. Man erkennt Samira Samii sofort. Sogar am Telefon, wenn sich die Sportmanagerin und Spielerberaterin nur mit einem „hiiiiiii...“ zur Begrüßung meldet. Eine Angewohnheit für den Fall, dass die eifersüchtige Ehefrau eines Fußballspielers oder Vereinsmanagers rangeht. Damit hat die 37-jährige Deutsch-Perserin schlechte Erfahrungen gemacht. Make-up, High Heels - wer so ins Stadion kommt, kann nur auf Männerfang sein. Diese Unterstellung begegnet ihr im Beruf ständig, bei Frauen wie bei Männern.

Doch wenn Samira Samii eins nicht nötig hat, dann das. Noch nicht mal arbeiten müsste sie. Ihr Spitzname in der Branche verrät, warum: „Die Prinzessin“ wird sie wegen ihrer Herkunft genannt - selbst von „Kaiser“ Franz Beckenbauer. Denn ihre Mutter stammt aus der persischen Königsfamilie. Ihr Vater, ein renommierter Mediziner, hat in den 80er- und 90er-Jahren Fußballstars wie den Perser Ali Daei oder den Argentinier Diego Maradona behandelt. Bis dahin reicht Samira Samiis Fußballbegeisterung zurück. Abseitsregel, Fachbegriffe oder Spielsysteme kennt sie auswendig, am liebsten wäre sie selbst Sportdirektorin in der Bundesliga.

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