Albtraum für Merkel, AfD reibt sich die Hände

Samstag, 03.09.2016 18:00 von

Beim Urnengang in Mecklenburg-Vorpommern muss die CDU mit einer Schmach rechnen. Auch die Strategen der anderen Parteien blicken gespannt auf die Wähler an der Küste. Das sind die entscheidenden Fragen zur Wahl.

Ob das der Kanzlerin noch hilft auf der Zielgeraden in Mecklenburg-Vorpommern? Eine Situation wie 2015, mit der Aufnahme von einer Million Flüchtlinge, werde es nicht nochmal geben, lässt Angela Merkel ihre Unionsfraktion und den Wähler am Donnerstag wissen. Da sind die Umfragewerte aber schon so tief im Keller, dass die CDU mit dem Schlimmsten rechnen muss: bei der Landtagswahl am Sonntag im Nordosten hinter die vom Unmut über Merkels Asylpolitik profitierende AfD zurückzufallen. Für die Union wäre das eine noch größere Schmach als die Koalitionspremiere von Baden-Württemberg im Frühjahr – als Juniorpartner der Grünen. „Ich glaube, wir können Vertrauen zurückgewinnen“, sagte Merkel am Freitag im RTL-Interview – ihre CDU fragt sich nur, wie lang es noch dauert.

Ein Jahr nach Merkels historischer Entscheidung zur Aufnahme von Flüchtlingen – und rund ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl – blicken die Strategen in den Parteizentralen also gespannt auf die gut 1,3 Millionen Wähler an der Küste. Das sind die entscheidenden Fragen.

Droht der CDU ein Debakel?

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