Aktien Wien Schluss: US-Notenbank und Ölpreis-Schwäche im Fokus

Dienstag, 13.09.2016 18:33 von

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag schwächer geschlossen. Der ATX verlor 19,35 Punkte oder 0,81 Prozent auf 2356,40 Punkte.

Nach einem freundlichen Start ist der Markt im Nachmittagsverlauf im Gleichschritt mit anderen Börsen ins Minus gerutscht. Marktteilnehmer begründeten die Verluste mit den Unsicherheiten über die weiteren Schritte der Notenbank Fed. Zudem lasteten die Verlust der Rohölpreise auf den Börsen, da die Ölpreise als Indikator für die künftige Wirtschaftsentwicklung gelten.

Größere Abgaben gab es bei Wienerberger, die Aktie des Baustoffkonzerns verlor 3,34 Prozent auf 14,16 Euro. Unter den deutlichsten Verlierern fanden sich auch Strabag (minus 3,27 Prozent) und die Aktien der Versicherer VIG (minus 2,97 Prozent) und UNIQA (minus 2,56 Prozent).

Aktien der OMV fielen trotz einer Kurszielerhöhung bei höherem Volumen um 2,00 Prozent auf 25,19 Euro. Die Analysten der RCB haben ihre Empfehlung für die OMV-Aktie von "Reduce" auf "Hold" verbessert und gleichzeitig ihr Kursziel für die Titel von 23,00 auf 26,50 Euro erhöht.

Auch an anderen Börsen fanden sich Ölwerte vor dem Hintergrund der Rohölpreis-Schwäche unter den größeren Verlierern. Belastet wurden die Ölpreise vor allem von der neuen Prognose der Internationalen Energie-Agentur (IEA). Diese erwartet nun eine geringere Zunahme der weltweiten Erdölnachfrage als bisher.

Unter den weiteren ATX-Schwergewichten büßten Voestalpine 1,82 Prozent auf 30,13 Euro ein. Die größten Gewinner im Prime Market waren Do & Co mit einem Plus von 3,10 Prozent auf 72,60 Euro. Gesucht waren auch Porr und legten 2,77 Prozent auf 31,20 Euro zu. Lenzing stiegen um 1,03 Prozent auf 107,50 Euro. Die Aktien des Faserherstellers nehmen damit wieder Kurs auf ihr Allzeithoch von gut 109 Euro./mik/rai/APA/fbr