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Aktien New York Schluss: Freundlich - Endspurt in den letzten Minuten

Aktien Wien Schluss: Leichte Verluste

Montag, 17.10.2016 20:22 von

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Montag mit etwas tiefer beendet. Der ATX fiel um 0,24 Prozent auf 2412,67 Punkte.

Das europäische Umfeld präsentierte sich zum Wochenstart ebenfalls im Minus. Neben schwächelnden Rohölpreisen lasteten die jüngsten Aussagen der US-Notenbankvorsitzenden Janet Yellen auf der Stimmung. Diese hatte am Freitag auf mögliche negative Nebeneffekte einer lange anhaltenden lockeren Geldpolitik verwiesen.

Auch die europäische Notenbankpolitik blieb ein Thema am Markt. Unter den Anlegern herrschte Zurückhaltung vor der am Donnerstag anstehenden Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB), von welcher neue Hinweise zur Zukunft des Anleihen-Kaufprogramms erhofft werden.

Neue Daten sorgen kaum für Bewegung. In der Eurozone waren die Verbraucherpreise im September um 0,4 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen. Die erste Schätzung wurde damit bestätigt. In den USA war zudem die Industrieproduktion im September wie erwartet um 0,1 Prozent zum Vormonat gestiegen, während der Empire-State-Index überraschend tiefer in den Minusbereich gesunken war.

In Wien blieben wichtige Unternehmensmeldungen Mangelware. Ans Ende der Kurstafel sackten Buwog (BUWOG Aktie) mit minus 3,09 Prozent auf 21,94 Euro ab. Zu berücksichtigen ist hier allerdings der Dividendenabschlag von 0,69 Euro. Auf dem ATX lasteten zudem Kursverluste bei einigen Indexschwergewichten wie OMV (minus 1,40 Prozent auf 27,09 Euro), Voestalpine (minus 0,80 Prozent auf 31,15 Euro) und Immofinanz (minus 1,48 Prozent auf 1,94 Euro).

Unterstützung kam indessen von den beiden Bankwerten: Erste Group zogen um 1,39 Prozent auf 27,72 Euro an und Raiffeisen legten um 0,21 Prozent auf 14,23 Euro zu.

CA Immo verloren 0,76 Prozent auf 16,22 Euro. Der Immobilienentwickler hat das Prager Einkaufszentrum Sestka an einen Fonds der in der tschechischen Hauptstadt ansässigen Investmentbank Wood & Company verkauft und macht damit einen weiteren Schritt, um sich aus Tätigkeitsbereichen zurückzuziehen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart./bel/ste/APA/he