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Aktien Osteuropa Schluss: Verluste - Kein Handel in Warschau

Freitag, 11.11.2016 19:13 von

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag dem verhaltenen internationalen Umfeld nicht entziehen können und mit Verlusten geschlossen. In Warschau wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. An Europas Leitbörsen und in den USA zollten die Kurse der jüngsten Rally rund um Donald Trumps Überraschungssieg bei der US-Präsidentschaftswahl Tribut.

Der rohstofflastige Moskauer RTS-Interfax-Index büßte angesichts stark rückläufiger Öl- und Metallpreise am Freitag 2,38 Prozent auf 970,15 Punkte ein.

An der Prager Börse sank der tschechische Leitindex PX um 0,08 Prozent auf 900,99 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,97 (Vortag: 1,44 ) Milliarden tschechischen Kronen.

Die schwer gewichteten Finanzwerten fanden keine gemeinsame Richtung. Die Papiere der Erste Group gingen mit einem klaren Abschlag von 1,7 Prozent ins Wochenende und Komercni Banka verbuchten ein Minus von 0,3 Prozent. Dagegen gewannen Moneta Money Bank 1,2 Prozent. Deutlich zulegen konnten die Anteilsscheine der Vienna Insurance Group mit einem Kursplus von 3,1 Prozent.

Im Energiebereich erlitten die CEZ-Papiere ein Minus von 0,7 Prozent.

In Budapest gab der ungarische Leitindex Bux um 0,12 Prozent auf 30 502,15 Zähler nach. Das Handelsvolumen belief sich auf 14,3 (Vortag: 15,2) Milliarden Forint.

Auf Unternehmensebene stand die OTP Bank im Mittelpunkt des Handelsgeschehens. Deren Aktie ging nach Quartalszahlen mit einem Kursplus von 0,49 Prozent ins Wochenende. Das Finanzhaus hatte im dritten Quartal die Ergebnisse deutlicher gesteigert als von Analysten erwartet, während die Risikokosten zurückgegangen waren.

Unter den weiteren ungarischen Standardwerten schlossen Gedeon Richter mit einem deutlichen Minus von 1,53 Prozent. Die Mol-Anteilscheine gewannen 0,35 Prozent, während MTelekom 0,21 Prozent verloren./ste/APA/gl/he