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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend wenig verändert - Moskau aber zieht an

Donnerstag, 12.01.2017 20:22 von

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen Osteuropas haben am Donnerstag überwiegend kaum verändert geschlossen. Der RTS-Interfax-Index in Moskau aber profitierte vom Anstieg der Rohstoffpreise und kletterte um 1,71 Prozent auf 1175,28 Punkte nach oben.

Ansonsten wurde die Stimmung von der Enttäuschung über die Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump am Vortag belastet. Anleger hätten sich detailliertere Aussagen zu den angekündigten Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen erhofft, hieß es aus dem Handel.

Der Warschauer Wig-30 gab um 0,20 Prozent auf 2343,69 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig schloss 0,11 Prozent tiefer bei 53 650,94 Punkten.

Unter den Einzelwerten zogen erneut die Aktien des Minenkonzerns KGHM an und zeigten sich damit den dritten Tag in Folge klar in der Gewinnzone. An den beiden Vortag hatten die Anteilscheine insgesamt ein Plus von knapp zehn Prozent erzielt, nun kam ein Aufschlag von gut 2 Prozent hinzu. Dagegen verloren die Anteilsscheine des Branchenkollegen JSW mehr als 1 Prozent.

Keine einheitliche Richtung fanden indes Bankwerte. Während MBank um 3,66 Prozent anzogen, verloren PKO Bank 2,31 Prozent.

Der ungarische Leitindex BUX bewegte sich mit minus 0,02 Prozent auf 32 966,42 Punkte kaum vom Fleck. Bei den Einzelwerten gab es keine klar Richtung. Die deutlichste Veränderung verzeichneten die Mol-Aktien , die 0,86 Prozent gewannen. Die Anteilscheine von Richter hingegen verloren 0,74 Prozent.

Der tschechische Leitindex PX zeigte sich mit plus 0,10 Prozent auf 928,89 Zähler ebenfalls kaum verändert. Neue Unternehmensnachrichten blieben Mangelware. Erneut setzten sich die Papiere von Kofola mit plus 0,96 Prozent an die Spitze des Börsenbarometers. Bereits zur Wochenmitte waren die Aktien um rund 4,5 Prozent nach oben geklettert. Die Papiere der Moneta Money Bank verloren derweil rund 1 Prozent./bel/APA/la/he