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Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne in Prag und Budapest - Verluste in Moskau

Montag, 17.10.2016 18:56 von

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Handelsplätze haben zu Wochenbeginn keinen klaren Trend gezeigt. Während sich die Börsen in Prag und Budapest am Montag gegen die europaweit eher trübe Stimmung an den Märkten stemmten, ging es vor allem in Moskau mit den Kursen nach unten.

Der tschechische Leitindex PX stieg um 0,87 Prozent auf 906,97 Punkte. Merkliche Kurszuwächse gab es in Prag bei CEZ, O2 C.R. und der Moneta Money Bank. Die Papiere des Energieunternehmens CEZ verbuchten ein Plus von 1,49 Prozent. Für die Anteilsscheine der Moneta Money Bank ging es ebenfalls um rund 1,5 Prozent nach oben und die Papiere des Telekomunternehmen O2 zogen um gut 3 Prozent an.

Der ungarische Leitindex Bux stieg um 0,78 Prozent auf 28 612,95 Punkte, nachdem er bereits zum Wochenschluss zugelegt hatte. In einem impulsarmen Aktiengeschäft legte in Budapest der Aktienkurs der Schwergewichte Mol, MTelekom und OTP Bank jeweils um etwa ein Prozent zu. Die Aktien des Pharmakonzerns Richter Gedeon traten mit einem Minus von 0,05 Prozent nahezu auf der Stelle.

Der Warschauer Wig-30 hingegen gab um 0,19 Prozent auf 1996,78 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig-Index bewegte sich mit einem Minus von 0,05 Prozent auf 47 264,17 Punkte kaum vom Fleck.

Im Fokus stand der Finanzsektor. Die italienische Großbank Unicredit hatte Gespräche mit den polnischen Versicherern PZU und Polski Fundusz Rozwoju über den Verkauf ihrer Beteiligung an der polnischen Bank Pekao bestätigt. Die Bank-Austria-Mutter dementierte jedoch Medienberichte, nach denen es bereits ein Abkommen gebe. Die Papiere der Bank Pekao reagierten mit einem Zuwachs von 0,79 Prozent. Die Aktien des Versicherungsunternehmen PZU schlossen mit einem Aufschlag von knapp 3 Prozent.

Andere Finanz- und sowie einige Energiewerte hingegen standen deutlich unter Druck: MBank büßten 3,2 Prozent ein und Alior Bank fielen um 2,5 Prozent. Die Anteilsscheine von PKN Orlen kamen um 1,8 Prozent zurück.

Der rohstofflastige Moskauer RTS-Interfax-Index gab angesichts rückläufiger Ölnotierungen um 0,58 Prozent auf 977,30 Punkte nach./ste/APA/la/he