Aktien Asien: Verluste nach mauen Geschäftszahlen

Donnerstag, 27.10.2016 09:59 von

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - Durchwachsene Geschäftszahlen der Unternehmen und schwächelnde Ölpreise haben Asiens Börsen am Donnerstag ins Minus gedrückt. Der Sammelindex Stoxx 600 Asia/Pacific weitete seine Vortagesverluste aus und gab zuletzt um 0,59 Prozent auf 171,19 Punkte nach.

In Japan fiel der Nikkei-225-Index um 0,32 Prozent auf 17 336,42 Punkte. Aus Branchensicht bildeten Aktien von Versorgern mit minus 1,10 Prozent das Schlusslicht.

Die Aktien von Nintendo waren in Tokio zunächst um mehr als 4 Prozent abgesackt, bevor sie ins Plus drehten und rund 1,5 Prozent höher schlossen. Der Videospielekonzern hatte am Vortag nach Börsenschluss seine Prognose für den operativen Gewinn und den Umsatz für dieses Geschäftsjahr gekappt. Die Popularität des Smartphone-Spiels Pokemon Go hatte nicht ausgereicht, um Umsatzrückgänge etwa bei der Spielekonsole Wii U auszugleichen.

Allerdings hofften die Anleger, dass Nintendo bald mit seiner neuen Spielekonsole "Switch" bei den Kunden punkten und Geld verdienen kann. Vor diesem Hintergrund erholten sich die Papiere im Tagesverlauf.

Für die Anteilscheine von Canon (Canon Aktie) ging es um 3 Prozent nach unten. Der Kamerahersteller hatte mit seinen Gewinnkennziffern enttäuscht.

An der Börse in Seoul legten die Papiere von Samsung um 0,38 Prozent zu. Das Debakel um das Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 schmälerte zwar den Gewinn des Technologie-Riesen im dritten Quartal 2016 deutlich. Der Ausblick des Unternehmens stimmte die Anleger aber zuversichtlich.

In China sank der CSI-300-Index, der die Entwicklung der 300 größten Aktienwerte der chinesischen Festlandbörsen abbildet, um 0,27 Prozent auf 3345,70 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag kurz vor Handelsschluss 1,08 Prozent tiefer bei 23 073,13 Punkten.

Der Sensex-Index im indischen Mumbai büßte zuletzt 0,25 Prozent auf 27 767,65 Punkte ein. Der australische Leitindex ASX 200 ging 1,20 Prozent tiefer bei 5295,54 Punkten aus dem Handel. In Sydney wurden insbesondere Papiere von Konsumgüterherstellern gemieden./la/das