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Aktien Asien: Japans Börse belastet der erstarkte Yen - Gewinne in China

Donnerstag, 16.02.2017 10:21 von

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - An Asiens Börsen haben sich am Donnerstag Gewinner und Verlierer etwa die Waage gehalten. Die Börse in Japan ächzte unter einem wieder erstarkten Yen. Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia Pacific notierte zuletzt aber nahezu unverändert mit minus 0,01 Prozent bei 183,43 Punkten.

Angeschoben von den vollmundigen Steuersenkungs- und Investitionsversprechen des neuen US-Präsidenten Donald Trump bleibt an der Wall Street der Dow Jones Industrial auf Kurs - am Vorabend hatte das wichtigste US-Börsenbarometer gleich die nächste runde Hürde bei 20 600 Punkten genommen. Der Dollar (Dollarkurs) hingegen kam nach zuletzt überraschend gesunkenen US-Industrieproduktionsdaten gegenüber wichtigen Währungen wie dem Yen unter Druck.

Der Auftrieb der japanischen Währung belastete die Börse in Tokio. Sie verschlechtert die Absatzchancen der Exporteure. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab bis Handelsschluss um 0,47 Prozent auf 19 347,53 Punkte nach. Wie schon tags zuvor an der Wall Street waren an der japanischen Leitbörse vor allem Banken und Versicherer gefragt. Sie profitierten von Spekulationen auf schneller steigende Zinsen in den USA. Zinsen sind für die Geldinstitute eine wichtige Ertragsquelle.

Die chinesischen Festlandbörsen erholten sich am Donnerstag von ihren Vortagesverlusten: Das Rekordniveau bei der Kreditvergaben habe das Vertrauen in die Wirtschaft des Riesenreichs gestärkt, hieß es. Der CSI-300-Index , der die größten Werte an den Festlandbörsen in Shanghai und Shenzhen abbildet, kletterte um 0,56 Prozent auf 3440,93 Zähler.

In Hongkong setzte sich die jüngste Kursrally fort. Der Hang-Seng-Index schloss erstmals seit Anfang September wieder über der Marke von 24 000 Punkten - zuletzt stand ein Kursplus von 0,47 Prozent auf 24 107,70 Punkte zu Buche. Der Hongkonger Aktienmarkt hat seit Jahresbeginn angesichts der sich verbessernden Wirtschaftsaussichten in China am deutlichsten hinzugewonnen. Viele Investoren vom Festland investierten nun dort, um sich gegen die Yuan-Abwertung abzusichern. Manche Beobachter machen aber bereits Signale aus, dass der Aktienmarkt in Hongkong bereits überhitzt sein könnte.

Auch in der Sonderverwaltungszone gehörten Banken am Donnerstag wegen besserer Gewinnperspektiven zu den Favoriten. Aktien der Agricultural Bank of China legten knapp 2 Prozent zu, Anteile an der Bank of China verteuerten sich um rund 1,5 Prozent.

An der Börse in Sydney ging der ASX-200-Index nur wenig bewegt mit plus 0,12 Prozent bei 5816,31 Punkten aus dem Handel. Der noch gehandelte indische Sensex-Index rückte zuletzt um 0,56 Prozent auf 28 312,98 Punkte vor./tav/ag