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Aktie von Salzgitter kann Vortagsniveau nicht halten

Mittwoch, 15.11.2017 12:20 von ARIVA.DE

Im deutschen Wertpapierhandel liegt der Anteilsschein von Salzgitter (Salzgitter Aktie) gegenwärtig im Minus. Die Aktie kostete zuletzt 39,21 Euro.

An der deutschen Börse hat sich heute die Salzgitter-Aktie zwischenzeitlich um 1,53 Prozent verbilligt. Der Kurs der Aktie verbilligte sich um 61 Cent. Derzeit kostet das Wertpapier von Salzgitter 39,21 Euro. Die Aktie von Salzgitter steht somit schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am MDAX. Der MDAX notiert aktuell bei 26.043 Punkten. Das entspricht einem Minus von 1,20 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete der Anteilsschein von Salzgitter am 9. Februar 2016. Seinerzeit kostete das Wertpapier 16,81 Euro, also 22,41 Euro weniger als zur Stunde.

Das Unternehmen Salzgitter

Die Salzgitter AG gehört zu den führenden Stahl-Technologie-Konzernen in Europa. Die Gesellschaft umfasst über 200 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Kernkompetenzen liegen in der Produktion von Walzstahl- und Röhrenerzeugnissen (Flachstahl, Profile, Grobbleche, Spundwände, Bauelemente sowie Tailored Blanks) und deren Weiterverarbeitung und Vertrieb. Salzgitter setzte im vergangenen Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 7,89 Mrd. Euro um. Der Konzern machte dabei unter dem Strich einen Gewinn von 54,3 Mio. Euro.

So sehen Experten die Salzgitter-Aktie

Die Salzgitter-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hat die Einstufung für Salzgitter nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Die finalen Resultate des Stahlkonzerns seien "in line" mit den vorläufigen Eckdaten ausgefallen, schrieb Analyst Eugene King in einer Studie vom Mittwoch.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Salzgitter nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Neutral" belassen. Die finalen Kennziffern des Stahlkonzerns hätten den vorläufigen Eckdaten weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Fraser Jamieson in einer Studie vom Mittwoch. Lediglich der Free Cashflow habe sich etwas schlechter als zunächst kommuniziert entwickelt.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.