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Aktie der Allianz heute am Aktienmarkt kaum gefragt: Kurs fällt

Mittwoch, 15.11.2017 11:21 von ARIVA.DE

An der deutschen Börse liegt der Anteilsschein der Allianz (Allianz Aktie) gegenwärtig im Minus. Die Aktie kostete zuletzt 196,00 Euro.

Eine Verbilligung in Höhe von 2,30 Euro müssen derzeit die Aktionäre der Allianz hinnehmen. Das Papier notierte zuletzt bei 196,00 Euro. Die Aktie der Allianz steht aufgrund dieser Entwicklung schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am Eurostoxx 50. Der Eurostoxx 50 notiert derzeit bei 3.533 Punkten. Das entspricht einem Minus von 0,67 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Trotz des heutigen Kursverlustes: Von seinem Allzeittief ist die Allianz-Aktie zur Stunde noch weit entfernt. Am 21. November 2008 ging das Wertpapier zu einem Preis von 45,15 Euro aus dem Handel – das sind 76,96 Prozent weniger als der aktuelle Kurs.

Das Unternehmen Allianz

Die Allianz SE ist einer der weltweit führenden Versicherungs- und Finanzdienstleister. Die Gruppe bietet umfassenden Service in den Bereichen Schaden- und Unfallversicherung sowie Lebens- und Krankenversicherung an. Das Portfolio reicht dabei von allgemeinen Lebens-.

So sehen Analysten die Allianz-Aktie

Das Wertpapier der Allianz wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) hat das Kursziel für Allianz SE nach Zahlen zum dritten Quartal von 210 auf 230 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der in Aussicht gestellte Aktienrückkauf über 2 Milliarden Euro habe ihn positiv überrascht, schrieb Analyst Michael Haid in einer Studie vom Dienstag. Er resultiere aus einer hohen Erwirtschaftung von Kapital. Die Maßnahme belege, dass der Versicherer immer aktionärsfreundlicher agiere.

Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Allianz SE nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Das Management des Versicherers habe deutlich gemacht, dass der Aktienrückkauf über 2 Milliarden Euro kein regelmäßig wiederkehrendes Ereignis sei, schrieb Analyst Nick Holmes in einer Studie vom Montag. Es habe vom Management keine Aussagen zur Wahrscheinlichkeit künftiger Aktienrückkäufe gegeben.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.