Aixtron: Der Tag der Wahrheit steht bevor!

Freitag, 02.12.2016 10:45

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

während die Übernahme durch den chinesischen Investor Fujian Grand Chip Investment (FGC) am seidenen Faden hängt, hat der Chipanlagenhersteller Aixtron einen Auftrag aus Japan vermelden können. Nach Angaben des TecDAX-Konzerns hat das japanische Unternehmen „Toyoda Gosei“ eine Anlage zur Herstellung von Leuchtdioden (LEDs) geordert. Das Ziel des Autozulieferers sei es, am wachsenden LED-Markt in Südostasien zu partizipieren. Die Lieferung soll im Laufe des ersten Halbjahres 2017 erfolgen. Nähere Angaben zu den finanziellen Modalitäten wurden nicht gemacht.

Ohnehin steht bei dem zuletzt defizitär wirtschaftenden Unternehmen aus Herzogenrath mit der schwebenden Übernahme ein ganz anderes Thema im Fokus des Interesses. In diesen Tagen wird mit der finalen Entscheidung des US-Präsidenten Barack Obama gerechnet. Die für Investmentfragen zuständige Behörde CFIUS hat bereits ihre Sicherheitsbedenken kundgetan, so dass eine konträre Entscheidung des scheidenden amerikanischen Regierungschefs sehr unwahrscheinlich erscheint. Ganz ähnlich scheinen dies auch die Anleger zu sehen, die sich bereits in Scharen von dem Papier getrennt haben. Derzeit notiert die Aktie mit knapp über 3,86 Euro schon deutlich unterhalb der Übernahmeofferte von 6,00 Euro je Anteilsschein. Auch eine Bewertung des deutschen Bundesministeriums, das inmitten des Übernahmevorgangs die Unbedenklichkeitsbescheinigung zurückgenommen hatte, steht noch aus.

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