„AfD kann zu realem Machtfaktor werden“

Freitag, 11.11.2016 06:40 von

Gibt der Trump-Sieg der AfD Rückenwind für die nächsten Wahlen? Politikwissenschaftler bezweifeln das. Gute Erfolgschancen sehen sie dennoch für die Partei, wenn bestimmte Probleme hierzulande ungelöst bleiben.

Noch sind die weltweiten Folgen des Sieges von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl nicht absehbar. In Europa wurde sein Erfolg von populistischen Parteien aber schon so überschwänglich gefeiert, dass man den Eindruck gewonnen konnte, in einigen EU-Ländern bahnten sich ähnliche politische Veränderungen an.

Die AfD denkt bereits, auch vor dem Hintergrund der Bundestagswahl im kommenden Jahr, in diese Richtung. Parteichefin Frauke Petry sprach mit Blick auf die US-Wahl von einem ermutigenden Signal für Deutschland. Und spielt damit auch auf die Chancen für ihre Partei an. Auf ihrer Facebook-Seite prangt denn auch unter ihrem Statement zur US-Wahl der Spruch: „Zeit für Veränderungen in Deutschland! Zeit für die #AfD.“

Für den Bremer Politikwissenschaftler Lothar Probst kommen solche von AfD-Politiker skizzierten rosigen Zukunftsszenarien nicht überraschend. „Es wäre verwunderlich, wenn die AfD nicht versuchen würde, Honig aus dem Wahlergebnis von Donald Trump zu ziehen. Schließlich hat er im Wahlkampf auf der gleichen Klaviatur wie sie gespielt“, sagte Probst dem Handelsblatt.

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