Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der vergangenen Woche haben sich die internationalen Leitindizes stärker entwickelt. So zog der DAX im Wochenvergleich um rund 2,4 Prozent an, während der Dow Jones STOXX 50 eine Zunahme von 1,60 Prozent vorzuweisen hatte. Der japanische Nikkei-Index stieg daneben im Wochenvergleich um 2,37 Prozent. In den USA steht beim Dow Jones gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Plus von 1,5 Prozent zu Buche.
Die deutschen Aktien haben zu Wochenbeginn mit beträchtlichen Abschlägen geschlossen. Die Stimmung am Markt wurde weiterhin von der Euro-Krise belastet. Am Markt kursierten Gerüchte, nach denen die US-Ratingagentur Moody’s die Bonitätsbewertungen weiterer Banken senken wird. Der DAX sackte 2,08 Prozent auf 6.132,39 Punkte ab. Wie am Montag bekannt gegeben wurde verzeichnete der Auftragseingang in Betrieben des deutschen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im April 2012 einen Anstieg. Dem Statistischen Bundesamt zufolge kletterten die Eingänge preisbereinigt gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,3 Prozent, wobei die Nachfrage im Hochbau um 10,8 Prozent und im Tiefbau um 3,7 Prozent anzog.Im DAX gab es dabei nur wenige Gewinner. Kursgewinne waren einzig bei der Bayer-Aktie (+0,2 Prozent) und Titeln von Fresenius (+0,1 Prozent) zu verzeichnen. Der Automobilkonzern BMW (-2,7 Prozent) und sein japanischer Partner Toyota Motor bauen die Kooperation aus. Wie das Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL" (Sonntag) berichtet, wollen die Konzerne im Bereich Motoren- und Batterietechnologien zusammenarbeiten. Geplant sind demnach gemeinsame Projekte bei der Hybridtechnologie, der Brennstoffzelle, der Fahrzeugelektronik und im Leichtbau. Der Börsenbetreiber Deutschen Börse (-2,4 Prozent) hat mit GreTai Securities Market (GTSM) aus Taiwan eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Beide Parteien wollen in einen Informationsaustausch eintreten mit dem Ziel, die weitere Entwicklung der jeweiligen Finanzmärkte zu fördern. Am Dienstag gingen die deutschen Börsen uneinheitlich aus dem Handel. Während die Standardwerte nach volatilem Handel minimal zulegten, gaben Neben- und Technologiewerte ab. Infineon-Aktien wurden von einer Gewinnwarnung hart getroffen. Der DAX gewann gestern 0,07 Prozent auf 6.136,69 Punkte. Die US-Ratingagentur Moody´s hatte am Vorabend das Kreditrating von 28 spanischen Großbanken herabgestuft. Begründet wurde dieser Schritt unter anderem mit der hohen Staatsverschuldung Spaniens, welche die Möglichkeit weiterer staatlicher Beihilfen für den angeschlagenen Bankensektor stark einschränken werde. Ferner zeigt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland im Juni uneinheitlich. Während die Einkommenserwartung deutlich und die Anschaffungsneigung leicht steigen, muss die Konjunkturerwartung einen Stimmungseinbruch hinnehmen. Der Gesamtindikator der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) prognostiziert dennoch für Juli 5,8 Zähler, nach 5,7 Punkten im Juni. Damit bestätigt sich die überaus stabile Entwicklung des Konsumklimas. Im DAX zählten Energieversorger zu den stärksten Gewinnern. Die E.ON-Aktie gewann 3,3 Prozent, gefolgt von der RWE-Aktie mit +2,9 Prozent. Die Kredit-Ratingagentur Moody’s Investor Services hat auch den Ausblick für das bestehende "Baa2"-Kreditrating des Pharmakonzerns Merck (+0,4 Prozent) von zuletzt "stabil" auf "positiv" angehoben. Die Aktie von Infineon Technologies (-11,8 Prozent) brach regelrecht ein. Am späten Nachmittag veröffentliche der Technologiekonzern eine Gewinnwarnung, wonach im laufenden Quartal mit einem gegenüber dem Vorquartal leicht rückläufigen Umsatz und einer Gesamtsegmentergebnis-Marge von rund 12 Prozent gerechnet wird. Eine aufgrund der gegenwärtigen Unwägbarkeiten der Weltkonjunktur unerwartet schwache Geschäftsentwicklung konnte im Umsatz durch die Stärke des US-Dollar gegenüber dem Euro nicht ganz kompensiert werden. Im Mittwochshandel haben die deutschen Aktien mit starken Gewinnen geschlossen. Gute Konjunkturdaten aus den USA hellten die Stimmung der Anleger am Nachmittag auf. Der DAX gewann 1,50 Prozent auf 6.228,99 Punkte. Konjunkturseitig wurde bekannt, dass die Zahl der offenen Stellen in deutschen Unternehmen im Juni 2012 gesunken ist. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) - ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland - ist um 6 Punkte auf 165 Punkte geschrumpft. Ferner sind die Verbraucherpreise in Deutschland im Juni 2012 mit vermindertem Tempo angezogen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts wird sich der Verbraucherpreisindex voraussichtlich um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Das ist die niedrigste Teuerungsrate seit Dezember 2010. Zur Spitzengruppe im DAX gehörten Titel von RWE (+2,6 Prozent). Der Energieversorger fährt sein bis vor kurzem noch heftig kritisiertes Solargeschäft in Deutschland weiter hoch und will Solarpanels in großem Stil auf den Flachdächern von Möbelhäusern, Lebensmittelhändlern oder Speditionen installieren. Zudem hat der Vorstand der Commerzbank (1,6 Prozent) beschlossen, die Geschäftsfelder Gewerbliche Immobilienfinanzierung und Schiffsfinanzierung vollständig abzubauen. Der Sportartikelhersteller adidas (+2,1 Prozent) hat derweil eine revolvierende Kreditlinie in Höhe von 500 Mio. Euro unterzeichnet. Der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp (+0,8 Prozent) hat die beiden US-Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley mit der Prüfung der strategischen Optionen von Steel Americas mandatiert. Am 15. Mai hatte der Konzernvorstand bekannt gegeben, dass man für die Werke von Steel Americas in Brasilien und den USA strategische Optionen in alle Richtungen prüfen werde. Schließlich meldete der Technologiekonzern Infineon (-2,4 Prozent), dass er die Sicherheits-Chips für den neuen elektronischen Personalausweis im Kreditkartenformat in Malaysia liefert. An letzter Stelle schlossen Fresenius mit -2,7 Prozent. Der Gesundheitskonzern wird seine Übernahmeofferte für RHÖN-KLINIKUM auch nach dem überraschenden Einstieg von Asklepios Kliniken bei RHÖN-KLINIKUM weiter aufrechterhalten. Den Donnerstagshandel beendeten die deutschen Indizes mit Abschlägen. Die Marktteilnehmer blickten mit Skepsis auf den EU-Gipfel. Ferner ging aus der aktuellen ifo Konjunkturprognose hervor, dass die deutsche Konjunktur im Sommerhalbjahr voraussichtlich eine Schwächephase erleben wird. Der DAX verlor zuletzt 1,27 Prozent auf 6.149,91 Punkte. Laut der ifo Konjunkturprognose 2012/2013 wird die deutsche Konjunktur im Sommerhalbjahr voraussichtlich eine Schwächephase durchlaufen. Maßgeblich dafür ist die anhaltende Unsicherheit über den Fortgang der europäischen Schuldenkrise. Im Jahresdurchschnitt 2012 dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt nur um 0,7 Prozent steigen. Wie zudem bekannt gegeben wurde, hat sich die Erwerbstätigkeit in Deutschland im Mai 2012 erneut erhöht, womit sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt hat. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist derweil von Mai auf Juni 2012 weiter zurückgegangen. So fiel die Zahl der Arbeitslosen im Vormonatsvergleich um 46.000 auf 2.809.000. Der Technologiekonzern Siemens (-1 Prozent) meldete am Donnerstag, dass Siemens VAI Metals Technologies im Februar 2012 die Modernisierung des Haspels 3 im Warmwalzwerk von Tata Steel in IJmuiden (Niederlande) erfolgreich abgeschlossen hat. Aktien von Daimler fielen 0,1 Prozent zurück, nachdem der Autobauer sein Ergebnisziel für die Konzernsparte Daimler Trucks bestätigt hat. Einem Medienbericht zufolge will die Deutsche Lufthansa (-1,3 Prozent) indes im Inland größere Flugzeuge einsetzen, weil der Ausbau der deutschen Flughäfen immer häufiger am Widerstand der Anwohner scheitert. Anteile von Bayer gaben 1,8 Prozent ab, obwohl der Pharma- und Chemiekonzern gestern erklärte, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA im Zulassungsverfahren für das Entwicklungspräparat Regorafenib von Bayer HealthCare den Status der vorrangigen Prüfung ("Priority Review") gewährt hat. Der Industriegasehersteller Linde (-1,6 Prozent) steht einem Medienbericht zufolge möglicherweise vor einer milliardenschweren Übernahme in den USA. So ist man offenbar an der Übernahme des US-Konzerns Lincare Holdings interessiert. Der mögliche Kaufpreis könnte bei rund 3,4 Mrd. US-Dollar liegen. Am Indexende brachen Aktien der Commerzbank um über 7 Prozent ein, nachdem der Vorstand gestern mit Zustimmung des Aufsichtsrats wie geplant die endgültige Anzahl der neu auszugebenden Aktien zur Erhöhung des Grundkapitals gegen Sacheinlage mit 176.553.636 Aktien festgelegt hat. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, lag der deutsche Einzelhandelsumsatz im Mai 2012 geringfügig über dem Vormonatsniveau. Die Einzelhändler verkauften unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 0,1 Prozent mehr als im Vormonat, nach Rückgängen von 0,6 Prozent im April 2012 und 1,9 Prozent im Mai 2011. Real, d.h. zu konstanten Preisen, ging der Absatz um 0,3 Prozent zurück, während er im Vormonat um 0,2 Prozent und im Vorjahresmonat um 1,9 Prozent geschrumpft war. Ferner teilte das Statistische Bundesamt mit, dass das kassenmäßige Finanzierungsdefizit der Kern- und Extrahaushalte des öffentlichen Gesamthaushalts im ersten Quartal 2012 kleiner als im entsprechenden Vorjahresquartal war. Auf der Basis vorläufiger Ergebnisse war das Finanzierungsdefizit des öffentlichen Gesamthaushalts mit 33,0 Mrd. Euro um 1,7 Mrd. Euro niedriger als im ersten Quartal 2011. Der Automobilkonzern Daimler meldete, dass Fuso sein Angebot von leichten Lkw im Heimatmarkt Japan erweitert. So einigte man sich mit dem japanischen Automobilhersteller Nissan Motor Co. Ltd. auf ein MoU zur gegenseitigen Belieferung von Leicht-Lkw. BMW hat daneben mitgeteilt, dass man die Zusammenarbeit mit dem japanischer Partner Toyota Motor weiter ausbauen wird. Ein europäisches Gericht hat die im Rahmen eines Kartellverfahrens verhängten Strafen gegen die zum Energieversorger E.ON gehörende Tochter E.ON Ruhrgas deutlich herabgesetzt hat. Der Energieversorger RWE meldete indes, dass auf der heutigen Hauptversammlung in Saarbrücken die Anteilseigner der VSE dem Verkauf eines 19,33-prozentigen Anteils an der VSE AG zugestimmt haben.
Die US-Leitindizes beendeten den Montaghandel deutlich in der Verlustzone. Die Märkte hatten dabei u.a. unter schwachen Konjunkturdaten zu leiden. Zudem schwanden die Hoffnungen, dass der EU-Gipfel in dieser Woche eine Beruhigung der eskalierenden Schuldenkrise in der Eurozone herbeiführen könnte. Der Dow Jones verlor 1,09 Prozent auf 12.502,73 Zähler. Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für Mai 2012 einen Rückgang beim National Activity Index gegenüber dem Vormonat. So hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,45 Punkte verschlechtert, nachdem für April ein Wert von revidiert +0,08 Punkten gemeldet worden war. Ferner hat sich die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser im Mai 2012 erhöht. Demnach wuchs die Zahl gegenüber dem Vormonat um 7,6 Prozent auf 369.000 Häuser, während Volkswirte eine Zahl von 350.000 erwartet hatten. Für den Vormonat war eine Zahl von 343.000 Häusern ermittelt worden. Im Blick der Börsianer befand sich Morgan Stanley (-4,7 Prozent). Die Bankgesellschaft könnte bald ihren Deutschland-Chef Dirk Notheis verlieren. Laut einem Zeitungsbericht hat Notheis offenbar seinen Rücktritt angeboten und damit auf die immer lauter werdende Kritik an seiner umstrittenen Rolle bei der Verstaatlichung des Energieversorgers EnBW reagiert. Der Zeitung zufolge, die sich auf Bankkreise beruft, habe Notheis (44) der US-Investmentbank am Wochenende seinen Rücktritt angeboten. Das Institut habe noch nicht entschieden, ob es das Angebot des Topmanagers annehme. Darüber hinaus plant Morgan Stanley einem weiteren Pressebericht zufolge die Übernahme von Continuum Wind Energy mit Sitz in Singapur. Demnach habe sich Morgan Stanley Infrastructure Partners bereit erklärt, sich für umgerechnet 210 Mio. US-Dollar mehrheitlich an Continuum Wind Energy zu beteiligen. Indes zieht der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) (-7,7 Prozent) einem Zeitungsbericht zufolge die Aufspaltung des Konzerns in zwei Teile in Betracht. So wolle RIM demnach die angeschlagene Sparte für die Mobiltelefonproduktion von seinem Messaging-Netzwerk trennen. Der Konzern könnte dabei die Handy-Sparte in eine separate, börsennotierte Gesellschaft abspalten oder sie verkaufen. Laut der Zeitung gehören der Online-Händler Amazon und der Social Media-Konzern Facebook zu potenziellen Käufern für die Sparte. Daneben könnte auch das Messaging-Netzwerk von RIM verkauft werden oder Wettbewerbern wie Apple und Google zugänglich gemacht werden. Eine alternative Option wäre, den Konzern zusammenzuhalten, jedoch einen Anteil an ein größeres Technologieunternehmen wie Microsoft zu veräußern, hieß es weiter. Titel von RIM gaben 7,7 Prozent ab. Schließlich hält der Süßwarenhersteller Hershey (-1,5 Prozent) an seiner Ergebnisprognose für das laufende Jahr fest. Dagegen gingen die US-Börsen am Dienstag mit positiven Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones notierte abschließend 0,26 Prozent fester bei 12.534,67 Zählern. Nach Angaben des Wirtschaftsforschungsinstituts Conference Board hat sich das US-Verbrauchervertrauen im Juni 2012 verschlechtert. Demnach fiel der entsprechende Index auf 62,0 Punkte, nach revidiert 64,4 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 64,0 Punkten prognostiziert. Daneben zeigte der S&P Case/Shiller Homeprice-Index, dass die Immobilienpreise in den USA im April 2012 gegenüber dem Vormonat gestiegen sind. So verbesserten sich die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent, nachdem im Vormonat ein unverändertes Preisniveau ausgewiesen worden war. Der Softdrink-Konzern Coca-Cola (+0,4 Prozent) gab bekannt, dass er seine Aktivitäten in Indien ausweiten wird. Demnach wird Coca-Cola 3 Mrd. US-Dollar mehr in diesen Markt investieren. Das Unternehmen begründete diesen Schritt damit, dass es sich einen größeren Marktanteil am wachsenden Markt für nicht-alkoholische, trinkfertige Getränke sichern wolle. In diesem Zusammenhang wird Coca-Cola India bis zum Jahr 2020 bis zu 5 Mrd. US-Dollar unter anderem in sein Vertriebsnetz und seine Produktionskapazitäten investieren. Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines (+5,9 Prozent) erklärte ferner, dass sie für das zweite Quartal einen operativen Verlust erwartet. Als Grund hierfür nannte sie den starken Rückgang der Kraftstoffpreise, der sich negativ auf die Absicherungsgeschäfte ausgewirkt habe. Aktien der News Corp. gewannen abschließen 8,5 Prozent hinzu. Der Medienkonzern zieht in Betracht, sich in zwei Unternehmen aufzuspalten. Demnach könnte der Konzern seine Publishing-Assets von seinen Entertainment-Aktivitäten trennen, d. h. die Film- und Fernsehgeschäfte der News Corp. würden von den Zeitungen, Buchverlagen und Bildungs-Assets abgespalten. Eine endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Schließlich hat der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb am Dienstagabend ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. So hat das Board of Directors den Konzern zum Erwerb eigener Aktien im Gesamtvolumen von bis zu 3 Mrd. US-Dollar ermächtigt. Die US-Leitindizes zeigten sich am Mittwoch mit deutlichen Aufschlägen. Dabei profitierten die Märkte von erfreulichen Konjunkturdaten und der Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Krise im Rahmen des EU-Gipfels. Der Dow Jones gewann 0,74 Prozent auf 12.627,01 Zähler. Der Auftragseingang langlebiger Güter ist im Mai 2012 angewachsen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 1,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, während Volkswirte eine Zunahme um 0,5 Prozent prognostiziert hatten. Für April war ein Auftragsminus von revidiert 0,2 (vorläufig: 0,0) Prozent ermittelt worden. Indes ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 22. Juni 2012 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 7,1 Prozent. In der Vorwoche war nur ein Minus von 0,8 Prozent ermittelt worden. Die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA ist im Mai 2012 gestiegen. Demnach erhöhte sich der entsprechende Index um 5,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, während Volkswirte nur von einer Zunahme um 0,5 Prozent ausgegangen waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zog die Zahl indes um 13,3 Prozent an. Anteilsscheine von Microsoft tendierten 0,5 Prozent fester. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das in einem Wettbewerbsverfahren von der EU-Kommission gegen den Software-Konzern verhängte Bußgeld leicht reduziert. So wurde das Bußgeld gegen den Software-Riesen auf 860 Mio. Euro festgesetzt. Damit reduziert sich die Ende Februar 2008 gegen Microsoft verhängte Strafe von 899 Mio. Euro nur leicht. Der EuGH hat dabei den Einspruch von Microsoft gegen das zuletzt verhängte Bußgeld in seiner aktuellen Entscheidung zurückgewiesen. Google (+0,8 Prozent) hat daneben seinen eigenen Tablet-PC unter dem Namen Nexus 7 vorgestellt. Daneben wurde auch eine neue Version des Betriebssystems Android für Smartphones und Tablet-PCs präsentiert. Das Gerät soll zunächst ab Mitte Juli in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien auf den Markt kommen. Weitere Länder sollen erst später folgen. Ferner erklärte der Agrarkonzern Monsanto (+3,9 Prozent), dass sein Gewinn im dritten Quartal gestiegen ist, was mit einem deutlichen Umsatzwachstum als Folge eines starken Saatgutgeschäfts zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Zudem wurde der Ausblick bestätigt. Die bedeutendsten US-Börsen gingen am Donnerstag angesichts gemischter Konjunkturdaten und eine Erholung in der letzten Handelsstunde mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Der Dow Jones verlor 0,20 Prozent auf 12.602,03 Zähler. Die Wirtschaftsleistung in den USA ist im ersten Quartal 2012 mit vermindertem Tempo angewachsen. In der dritten und damit endgültigen Schätzung des US-Handelsministeriums, welche heute veröffentlicht wurde, wurden die vorläufigen Angaben bestätigt. Gegenüber dem Vorquartal kletterte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 Prozent, während vorläufig bereits ein Zuwachs in dieser Größenordnung gemeldet worden war. Volkswirte hatten ebenfalls einen BIP-Anstieg um 1,9 Prozent prognostiziert. Im Vorquartal hatte sich das BIP der weltweit stärksten Volkswirtschaft noch um 3,0 Prozent erhöht. Wie das US-Arbeitsministerium daneben mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 23. Juni 2012 verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 6.000 auf 386.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 385.000 prognostiziert hatten. Für Aufsehen sorgt heute die News Corp. (-1,4 Prozent), nachdem der Medienkonzern erklärte, dass er sich in zwei eigenständige, börsennotierte Unternehmen aufspalten will. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, habe das Board das Konzernmanagement nach seiner gestrigen Sitzung zur Umsetzung dieser Pläne autorisiert. Nach Abschluss der Transaktion sollen die Zeitungs- und Verlagsgeschäfte des Konzerns von den Entertainment-Aktivitäten, welche die Film- und Fernsehgeschäfte der News Corp. umfassen, abgetrennt werden. Durch die Konzernaufspaltung erhofft man sich vor allem eine verbesserte operative Entwicklung in den beiden Kerngeschäftsfeldern. Ebenfalls im Fokus standen JPMorgan (-2,5 Prozent). Die größte US-Bankgesellschaft könnte sich Presseangaben zufolge im Zusammenhang mit den zuletzt bekannt gewordenen Fehlspekulationen im Eigenhandel mit deutlich größeren Verlusten konfrontiert sehen als bislang angenommen. Laut einem Zeitungsbericht könnte sich der im vergangenen Monat ans Licht gekommene Verlust ("London Whale"), dessen Größenordnung zunächst auf 2 Mrd. US-Dollar beziffert wurde, nun auf bis zu 9 Mrd. US-Dollar belaufen. Die Einzelhandelskette Family Dollar Stores (-2,8 Prozent) meldete, dass ihr Gewinn im dritten Quartal um 12 Prozent gestiegen ist, was mit einer stärkeren Frequentierung ihrer Geschäfte seitens einkommensschwächerer Kunden zusammenhängt. Die Erwartungen wurden jedoch knapp verfehlt. Schließlich gab es Neuigkeiten bei QUALCOMM (-1,1 Prozent). Der Spezialist für Mobilfunktechnologie plant eine Umstrukturierung und gründet dazu die Tochtergesellschaft Qualcomm Technologies Inc. (QTI), in welche die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) sowie das Produkt- und Servicegeschäft (einschließlich Halbleitergeschäft QCT) eingebracht werden sollen. Von dieser Maßnahme verspricht man sich einen besseren Schutz seiner Patente. Nnach Börsenschluss gab Nike die Zahlen zum vierten Fiskalquartal 2011/12 bekannt. Trotz deutlich gestiegener Umsätze musste der weltgrößte Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung angesichts von Kostensteigerungen einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen wurden so verfehlt. Wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte, sind die saisonbereinigten persönlichen Einkommen im Mai 2012 erneut angewachsen. So erhöhten sich die persönlichen Einkommen um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau, während im Vormonat ebenfalls schon ein Plus von 0,2 Prozent verbucht worden war. Ferner gingen die persönlichen Konsumausgaben um weniger als 0,1 Prozent zurück, wogegen sie im Vormonat um revidiert 0,1 (vorläufig: 0,3) Prozent geklettert waren. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von jeweils 0,1 Prozent bei den Einkommen und bei den Konsumausgaben prognostiziert. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte daneben für Juni 2012 einen Zuwachs beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So lag der Einkaufsmanager-Index bei 52,9 Punkten, nach 52,7 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 53,0 Punkten prognostiziert. Ferner hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Juni 2012 gegenüber dem Vormonat verschlechtert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan vom Freitag. So fiel der Gesamtindex auf revidiert 73,2 Punkte (vorläufig: 74,1 Punkte), nachdem im Vormonat noch ein Stand von 79,3 Punkten ausgewiesen worden war. Volkswirte waren zuvor nur von einem Wert von 74,1 Punkten ausgegangen. Auf der Unternehmensseite meldete der Baukonzern KB Home, dass sich sein Verlust im zweiten Quartal mehr als halbiert hat, was auf geringere Sonderbelastungen und gestiegene Verkaufspreise zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Auch der Wein- und Spirituosenkonzern Constellation Brands präsentierte die Geschäftszahlen für das erste Quartal. Demnach ging der Gewinn zwar leicht zurück, jedoch konnten die Marktschätzungen auf bereinigter Ebene übertroffen werden. Profitiert habe man dabei von einer weiterhin starken Nachfrage in allen Geschäftsbereichen. Zudem kauft Constellation Brands die 50 Prozent-Beteiligung der Grupo Modelo an dem Joint Venture Crown Imports LLC für 1,85 Mrd. US-Dollar. Zu guter Letzt erklärte der Internet-Anbieter AOL, dass er seinen bisherigen CFO Artie Minson Jr. zum COO bestellt hat. Den Angaben zufolge wird Minson die Pläne von AOL überwachen, die eine Einteilung des Unternehmens in die drei operativen Geschäftsbereiche AOL Membership Group, Content Brands Group und Advertising.com Group vorsehen.
Die Stimmung war am Montag an den europäischen Börsen sehr trüb. Die europäische Schuldenkrise und die Meldung, dass ein erstes italienisches Bankinstitut auf staatliche Hilfsgelder angewiesen sein könnte, sorgten für Unruhe am Markt. Vor allem Finanztitel gerieten dabei unter Druck. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 2,57 Prozent auf 2.130,71 Punkte. Um 1,3 Prozent ging es dabei für Wm Morrison nach unten, nachdem die viertgrößte Supermarktkette in Großbritannien heute meldete, dass ihr Finanzdirektor Richard Pennycook seinen Rücktritt angekündigt hat und das Unternehmen Ende Juni 2013 verlassen wird. Anteile von Anheuser-Busch InBev legten in Brüssel um 2,0 Prozent zu. Presseangaben zufolge nähert sich der weltgrößte Brauereikonzern einem Abkommen zum Erwerb des 50 Prozent-Anteils an der mexikanischen Grupo Modelo, der sich noch nicht in seinem Besitz befindet. Die Übernahme der Anteile an dem Hersteller der Biermarke Corona Extra könnte den belgischen Konzern mehr als 10 Mrd. US-Dollar kosten. Am Dienstag gingen die wichtigsten europäischen Indizes mit unterschiedlichen Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor abschließend 0,13 Prozent auf 2.127,95 Punkte. Der Ölkonzern BP (-0,1 Prozent) meldete, dass er seine Beteiligungen an den Alba- und Britannia-Feldern in der britischen Nordsee an die japanische Handelsgesellschaft Mitsui & Co. Ltd. verkaufen wird. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Ende des dritten Quartals 2012 abgeschlossen sein. In Spanien standen den ganzen Tag über Downgrades der US -Ratingagentur Moody´s vom Montagabend im Fokus, bei der 28 spanische Großbanken herabgestuft wurden. Begründet wurde dieser Schritt unter anderem mit der hohen Staatsverschuldung des Landes, welche die Möglichkeit weiterer staatlicher Beihilfen für den angeschlagenen Bankensektor stark einschränken werde. Daneben hatte die Ratingagentur auf die negativen Auswirkungen der Immobilienkrise verwiesen. In diesem Zusammenhang drohen nach Einschätzung von Moody´s bei vielen spanischen Banken weitere Abschreibungen auf faule Immobilienkredite. Zu den prominentesten Opfern der Rating-Downgrades zählt die Banco Santander (-1,5 Prozent). Das langfristige Kreditrating der führenden spanischen Großbank wurde von "A3" auf "Baa2" gesenkt. Auch die Bonitätsnote der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) (-1,7 Prozent) wurde auf "Baa3" (zuvor: "A3") herabgestuft. Im Schweizer SMI legten Aktien von Adecco an der Spitze um fast 3 Prozent zu. Der Zeitarbeitsspezialist hatte ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 400 Mio. Euro angekündigt. Zur Wochenmitte bewegten sich die wichtigsten europäischen Indizes am Mittwoch klar im Plus. Dabei richtete sich der Fokus der Marktteilnehmer auf den morgen beginnenden EU-Gipfel. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 1,77 Prozent auf 2.165,61 Punkte. Für Aktien von Glencore ging es derweil um 1,5 Prozent nach unten, nachdem der Rohstoffhändler bekannt gab, dass die Qatar Holding LLC, die gut 10 Prozent der Anteile an dem britisch-schweizerischen Minen- und Rohstoffkonzern Xstrata (-0,3 Prozent) hält, ein höheres Umtauschverhältnis bei der geplanten Fusion zwischen Xstrata und Glencore fordert. Dabei gab der Lichtkonzern Zumtobel (+1,3 Prozent) bekannt, dass sein Gewinn im Geschäftsjahr 2011/12 deutlich gesunken ist, während der Umsatz leicht zulegen konnte. Dabei verzeichnete man ein erfreuliches Wachstum bei Leuchten, aber einen Rückgang im Komponentengeschäft. Die Stimmung an den europäischen Börsen litt am Donnerstag unter der Unsicherheit über die Ergebnisse des EU-Gipfels. Viele Marktteilnehmer bezweifelten, dass dieser zu greifbaren Resultaten bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise führen wird. Ferner hat sich das Geschäftsklima in der Eurozone im Juni erneut eingetrübt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,37 Prozent auf 2.157,62 Punkte. Wie die Generaldirektion Wirtschaft der EU-Kommission bekannt gab, hat sich das Geschäftsklima in der Eurozone im Juni 2012 erneut eingetrübt. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf -0,94 Punkte, nach -0,79 Punkten im Vormonat und +0,93 Punkten im Juni 2011. Derweil hat sich die Wirtschaftsstimmung in der EU im Juni 2012 stabilisiert. So verharrte der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) bei 90,4 Punkten, nach 90,4 Punkten im Mai. Dagegen fiel der Index für die Eurozone auf 89,9 Zähler, während er im Vormonat bei revidiert 90,5 Punkten gelegen hatte. Im britischen FTSE 100 fielen vor allem Finanztitel deutlich zurück. Am Indexende verloren Barclays 15,5 Prozent. Die Großbank muss wegen Zinsmanipulationen 290 Mio. Britische Pfund zahlen. Aktien von HSBC gaben 2,6 Prozent ab, nachdem die Bankgesellschaft meldete, dass sie sich von zwei Beteiligungen in Indien getrennt hat. Insgesamt wurden durch die Beteiligungsverkäufe umgerechnet rund 425 Mio. US-Dollar erlöst. Anteile von Danone verloren in Frankreich 0,2 Prozent, nachdem der Lebensmittelhersteller meldete, dass er seine Beteiligung an Centrale Laitière, dem führenden Unternehmen für Milcherzeugnisse in Marokko, von 29,2 Prozent auf 67,0 Prozent erhöht hat. Die Anteile wurden für insgesamt 550 Mio. Euro von der Holding-Gesellschaft SNI erworben. Für Aktien von KPN ging es im niederländischen AEX um 0,4 Prozent nach oben, nachdem gestern mitgeteilt wurde, dass der vom Milliardär Carlos Slim kontrollierte mexikanische Mobilfunkanbieter America Movil seine Beteiligung am niederländischen Telekommunikationskonzern weiter aufgestockt hat. Das Ziel einer Beteiligung von knapp 28 Prozent wurde damit erreicht. Die Regierungsvertreter der Euroländer haben sich in der Nacht auf Freitag in Brüssel auf ein Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Situation in der Eurozone geeinigt. Unter anderem hat man sich im Rahmen der Sitzung auf ein zentrales Organ zur Überwachung des europäischen Bankensektors unter Mitwirkung der Europäischen Zentralbank verständigt. Des Weiteren verpflichteten sich die Eurostaaten, alle notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung der Eurozone umzusetzen. Dazu sollen vor allem die beiden Eurorettungsschirme EFSF und ESM eingesetzt werden, um eine flexible und effiziente Unterstützung hilfsbedürftiger Euro-Mitglieder zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurden auch die von Spanien beantragten Finanzhilfen für den angeschlagenen Bankensektor des Landes genehmigt. Außerdem verpflichteten sich die Euro-Länder unter anderem zur Umsetzung ihres Stabilitäts- und Wachstumsprogramms im Gesamtvolumen von 120 Mrd. Euro, mit dem die Konjunktur in der Eurozone angekurbelt werden soll. Die Verbraucherpreise sind im Juni 2012 mit unverändertem Tempo angestiegen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verharrte die jährliche Inflationsrate bei 2,4 Prozent, während sie im Vormonat schon bei 2,4 Prozent gelegen hatte. Von Unternehmensseite wurde bekannt, dass Anheuser-Busch InBev, der weltgrößte Brauereikonzern, ein Abkommen zum Erwerb von knapp der Hälfte der Anteile an der mexikanischen Grupo geschlossen hat, die sich noch nicht in seinem Besitz befinden. Der Kaufpreis beläuft sich dabei auf 20,1 Mrd. US-Dollar. Bei der Grupo Modelo handelt es sich um den größten Brauereikonzern in Mexiko. Der fusionierte Konzern steigt den Angaben zufolge zum weltweit führenden Bierbrauer auf. Der Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi gab zudem bekannt, dass Jean-Bernard Lévy als Chairman des Management Board zurücktritt. Hintergrund seien unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der strategischen Entwicklung der Gruppe. Wie das Kreditinstitut Credit Suisse ferner mitteilte, geht man davon aus, auch im zweiten Quartal auf Gruppenebene und in allen Divisionen profitabel zu sein.
Die größten Börsen in Asien entwickelten sich zum Wochenauftakt schwächer. Das Augenmerk der Marktteilnehmer richtet sich dabei insbesondere auf die weiter schwelende Schuldenkrise in Europa. Dabei schloss der japanische Nikkei-Index mit einem Minus von 0,72 Prozent bei 8.734,62 Punkten. Der Automobilhersteller Nissan Motor (-2,7 Prozent) meldete, dass die Dongfeng Motor (DFL), sein Joint Venture in China, den Bau einer neuen Produktionsfabrik in Dalian in der chinesischen Provinz Liaoning plant. Den Angaben zufolge belaufen sich die Investitionen für das Projekt auf umgerechnet 800 Mio. US-Dollar. Darüber hinaus hat DFL einen Vertrag geschlossen, der die Lieferung von 1.000 Elektrofahrzeugen der Marke Venucia an das Pilotprogramm der Stadtverwaltung von Dalian bis 2014 vorsieht. Die Unterhaltungselektronik-Konzerne Sony (-2,4 Prozent) und Panasonic (+0,6 Prozent) gaben derweil bekannt, dass sie ein Abkommen zur gemeinsamen Entwicklung von OLED-Panels und -Modulen der nächsten Generation für Fernsehgeräte und große Bildschirme geschlossen haben. So streben beide Unternehmen eine kostengünstige Massenproduktion von großen, hochauflösenden OLED-Panels und -Modulen an. Dabei ist geplant, im Laufe des Jahres 2013 eine Technologie zur Massenproduktion einzuführen. Am Dienstag zeigten sich die bedeutendsten asiatischen Aktienmärkte uneinheitlich. In Tokio schloss der Nikkei-Index mit einem Minus von 0,81 Prozent bei 8.663,99 Punkten. Dabei kamen exportorientierte Unternehmen unter die Räder. Für Anteile von Panasonic ging es um 1,0 Prozent nach unten. Toshiba und TDK verloren 2,4 Prozent bzw. 2,8 Prozent an Wert, während Aktien von Sony um 3,0 Prozent zurückfielen. Zur Wochenmitte entwickeln sich die größten Börsen in Asien nach den guten Vorgaben der US-Börsen mehrheitlich stärker. Der Nikkei-Index stieg um 0,77 Prozent auf 8.730,49 Punkte. Für Finanztitel ging es dabei nach oben. So gewannen Aktien der Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) und der Bank Of Yokohama jeweils 1,7 Prozent hinzu. Anteile der Mizuho Financial Group legten derweil um 2,4 Prozent zu. Die größten Börsen Asiens fanden am Donnerstag keine eindeutige Richtung. Der Nikkei-Index (beendete den Handel mit einem Plus von 1,65 Prozent bei 8.874,11 Punkten. Exportwerte zählten dabei in Tokio zu den Gewinnern. Anteile von Canon stiegen um 1,1 Prozent, während Sony um 0,5 Prozent vorrückten. Panasonic zogen derweil um 2,8 Prozent an. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Mittwoch bekannt gab, sind die japanischen Einzelhandelsumsätze im Mai 2012 mit abgebremstem Tempo gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat kletterten die Umsatzerlöse der Einzelhändler um 3,6 Prozent, nach einem Plus von 5,8 Prozent im April. Hierbei handelt es sich um den sechsten Anstieg in Folge. Die wichtigsten Börsen in Asien entwickeln sich am Freitag stärker. Dabei profitiert die Stimmung der Anleger von den ersten konkreten Beschlüssen des EU-Gipfeltreffens. So schloss der Nikkei- mit einem Plus von 1,50 Prozent bei 9.006,78 Punkten. Automobilwerte zählten in Tokio zu den Gewinnern. So legten Nissan Motor um 1,9 Prozent zu. Für Toyota Motor ging es weil um 2,6 Prozent nach oben, während Honda Motor um 3,2 Prozent hinzugewannen. Wie die Regierung in Tokio bekannt gab, haben sich die japanischen Verbraucherpreise im Mai 2012 reduziert. Gegenüber dem Vorjahresmonat fielen die Verbraucherpreise in der Kernrate (bereinigt um frische Nahrungsmittel) um 0,1 Prozent. Davor waren sie im Vormonat hingegen um 0,2 Prozent gestiegen. Derweil hat sich die Arbeitsmarktlage in Japan im Mai 2012 verbessert. So verringerte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,4 Prozent, nach 4,6 Prozent im April. Volkswirte waren im Vorfeld lediglich von einem Rückgang auf 4,5 Prozent ausgegangen. Die japanische Industrieproduktion ist indes im Mai 2012 mit beschleunigtem Tempo gesunken. So verringerte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vormonat um 3,1 Prozent. Im April hatte der Output der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft nur um 0,2 Prozent abgenommen.
In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Acuity Brands und Kirkland Lake Gold an.
Bei den Konjunkturdaten dürften am kommenden Montag in Japan der Tankan-Bericht, in der EU die Arbeitsmarktdaten sowie in den USA der ISM Index und die Bauausgaben Aufmerksamkeit finden. Es folgen am Dienstag die Pkw-Neuzulassungen und der VDMA-Auftragseingang in Deutschland, die Erzeugerpreise in der EU sowie die Industrieaufträge in den USA. Am Mittwoch stehen die DIW-Konjunkturprognose in Deutschland und der Einzelhandelsumsatz in Europa im Blickpunkt. Am Donnerstag werden in Deutschland der Auftragseingang in der Industrie, in der EU das EZB-Sitzungsergebnis sowie in den USA der ADP-Arbeitsmarktbericht, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der ISM Dienstleistungsindex und der Ölmarktbericht vorgestellt. Zum Wochenschluss werden noch die deutsche Produktion im produzierenden Gewerbe sowie die amerikanische Arbeitsmarktsituation veröffentlicht.
Indexstände: (29.06.2012, 18.00 Uhr) DAX: 6.416,28 TecDAX: 743,74 Dow Jones STOXX 50: 2.379,48 Nikkei 225: 9.006,78 Dow Jones: 12.819,35 Nasdaq Composite: 2.913,75 (29.06.2012/ac/n/m)