Laut den Fondsexperten der Union Investment engagiert sich der international ausgerichtete UniSector HighTech Aktienfonds (UniSector: HighTech A), in Werte der Computerbranche sowie in Software-, Biotechnologie- und Pharma-Titeln.
Mit dem UniSector HighTech würden Anleger einen international breit gestreuten Fonds erwerben, der seinen Schwerpunkt vornehmlich auf Aktien aus den Bereichen Software, IT-Service, Hardware, Halbleiter und Pharma/Biotech lege. Aufgrund seiner überdurchschnittlichen Schwankungsanfälligkeit empfehle sich ein Investment in diesen Fonds hauptsächlich dem risikofreudigen Anleger, der planen würde im Rahmen eines breit diversifizierten Portfolios die spezifischen Chancen von Wachstumstiteln zu nutzen. Diese würden sich zur Zeit besonders im Hinblick auf die allgemein erwartete Erholung der Weltwirtschaft bieten, von welcher der UniSector HighTech überproportional profitieren sollte.
Zuletzt hätten die Analysten einen Teil der Position in Cisco Systems abgebaut, da dieser Titel nach den jüngsten Kurssteigerungen inzwischen angemessen bewertet sei. Im Gegenzug seien Käufe bei UT Starcom vorgenommen worden. Dieser chinesische Produzent von Telekommunikationsausrüstung sei vor allem in seinem Heimatmarkt stark vertreten. Aufgrund des beachtlichen Wachstumspotenzials des chinesischen Telekommunikationsmarktes stelle das Unternehmen ein attraktives Investment dar. Neu erworben habe man zudem Aktien der amerikanischen Symantec, einem Spezialisten für Sicherheits- und Anti-Virus-Software. Diese Gesellschaft sei trotz der gegenwärtig angespannten Branchensituation in der glücklichen Lage, Preiserhöhungen durchsetzen zu können.
Die Bestandskunden würden in regelmäßigen Abständen Gebühren zahlen, um die neuesten Software-Updates von Symantec zu erhalten. Auf diesem Wege verfüge das Unternehmen über eine stetige und verlässliche Einnahmequelle. Aufgestockt worden sei ferner die Position in der Beratungsfirma Bearing Point, der ehemaligen KPMG. Dieser Titel sollte von einer konjunkturellen Erholung in besonderem Maße profitieren. Zudem gelte er als attraktiver Übernahmekandidat. So wolle z.B. Hewlett Packard seinen Servicebereich weiter ausbauen, wobei der Erwerb eines etablierten Beratungsunternehmens wie Bearing Point eine attraktive Option darstelle.