Seltene Erden: Schmuggler bedrohen Preisgefüge

Das ist den Chinesen aber nicht so richtig gelungen, die Preise der Seltenen Erden sind zusammengebrochen und wir erfahren jetzt, warum das so ist. China ist nicht in der Lage, Schmuggler aufzuhalten, die Mineralien außer Landes zu bringen. So sollen im letzten Jahr 40.000 Tonnen Erzmetalle aus China auf den Weltmarkt gelangt sein, zusätzlich zu den offiziell erlaubten 28.000 Tonnen. Die kleinen Mengen werden offenbar zwischen Blue-Ray-Recordern und anderem Gerät als Waschmittel oder Tonerde deklariert verschifft und ganz offenbar helfen lokale korrupte Bürgermeister und Kantonsverwalter kräftig mit, dieses Rad am Laufen zu halten. Das soll jetzt ein Ende haben. China hat die Produktionsgrenze für Seltene Erden in diesem Jahr auf 105.000 Tonnen festgelegt, 84.000 Tonnen verbraucht China selbst, was 20.000 Tonnen für den Export freigibt. Den Schmugglern ist man offenbar auf der Spur. Die Korruptionsbekämpfung der chinesischen Regierung könnte sich also zu dem größten Unterstützer der ausländischen Seltene-Erden-Produzenten wie MolyCorp erweisen, die dem finanziellen Tod damit noch einmal von der Schippe springen könnten.

Quelle: GodmodeTrader