Fuchsbriefe - Osteuropa-Fonds Ende der Eiszeit

11:25 18.02.11

Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" haben in ihrer aktuellen Ausgabe unter anderem chancenreiche Osteuropa-Fonds vorgestellt.

Die osteuropäischen Aktienmärkte hätten die Finanzkrise endgültig hinter sich gelassen. Erfolgreiche Osteuropafonds hätten auf Jahressicht bereits Wertsteigerungen von über 20% erzielen können. Nach Meinung der Experten seien deren Börsen aber nach wie vor unterbewertet und böten sehr gute Renditechancen. Aktien russischer, türkischer und polnischer Unternehmen böten enormes Potenzial und seien aus diesem Grund in allen Osteuropafonds hoch gewichtet.

Leider würden sich einige Fondsgesellschaften Gewinne mit hohen gewinnabhängigen Zusatzgebühren entlohnen lassen. Die Experten würden dagegen auf Fonds setzen, die keine Performance-Fee erheben würden. Dazu würden zum Beispiel der Pictet Funds Eastern Europe P (PICTET EASTERN EUROPE) sowie der JPM Eastern Europe Equity (JPMorgan-Eastern Europe Equ.Fd Actions Nom. D (acc.) o.N.) zählen. Beide Fonds hätten ein ausgewogenes Chance/Risiko-Verhältnis.

Der Deka-Convergence Aktien CF (DEKA CONVERGENCEAKTIEN CF) zeichne sich durch ein breites Anlageuniversum aus. So suche das Fondsmanagement auch in Mittelmeeranrainerstaaten wie Tunesien, Marokko, Israel und Syrien nach Anlagechancen. Momentan sei man zwar in diesen Regionen nicht investiert, stabilisiere sich jedoch das politische Umfeld wieder, ergäben sich dort langfristig hohe Renditechancen.

Anleger, die in Osteuropa-Fonds investieren würden, müssten mit hohen Volatilitäten leben können.

Wer diese in relativ bescheidenem Ausmaß aushält, sollte nach Meinung der Experten von "Fuchsbriefe" auf den JPM Eastern Europe Equity setzen. Besonders gute Chancen habe der Deka-Convergence Aktien CF. (Ausgabe 08 vom 17.02.2011)
(18.02.2011/fc/a/f)

Quelle: Aktiencheck