Griechische Telekom-Tochter erwägt Verkäufe

12:00 23.06.12

Die griechische Telekom-Tochter OTE muss über 3,4 Milliarden Euro an Krediten refinanzieren. Das Management denkt nach eigenen Angaben daher darüber nach, sich von ihren bulgarischen Mobilfunkanbietern zu trennen.

Zur Finanzierung des Schuldendienstes erwägt die griechische Telekom-Tochter OTE einen Verkauf ihres Bulgarien-Geschäfts. Um Kredit-Refinanzierungen über 3,4 Milliarden Euro in den nächsten beiden Jahren zu stemmen, denke das Management über eine Trennung von dem Mobilfunkanbieter Bulgaria Globul und dem Elektronikhändler Germanos Telecom Bulgaria nach, teilte OTE am Samstag mit. Südosteuropas größter Telekommunikationskonzern wolle die dazu nötigen Verfahren einleiten.

An Globul könnte Branchenexperten zufolge der türkische Mobilfunkkonzern Turkcell interessiert sein. OTE hat bereits seinen Anteil an der serbischen Telekom Srbija verkauft.

Der ehemalige griechische Staatsmonopolist gehört zu 40 Prozent der Deutschen Telekom. Ihm macht die tiefe Rezession in der Heimat und der Sparkurs der Regierung schwer zu schaffen. Die Probleme führten auch zu hohen Abschreibungen bei der Deutschen Telekom.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Quelle: Handelsblatt