Edinburgh (www.zertifikatecheck.de) - Die Royal Bank of Scotland hat vier neue Capped-Bonus-Zertifikate (Capped-Bonus-Zertifikat auf K+S [The Royal Bank of Scotland plc]); (Capped-Bonus-Zertifikat auf K+S [The Royal Bank of Scotland plc]); (Capped-Bonus-Zertifikat auf K+S [The Royal Bank of Scotland plc]); (Capped-Bonus-Zertifikat auf K+S [The Royal Bank of Scotland plc]) auf die K+S-Aktie (K+S Aktie) aufgelegt, wie aus der Veröffentlichung "Märkte & Zertifikate Weekly" der Royal Bank of Scotland (RBS) hervorgeht.
Viel Freude hätten die Aktionäre des Chemieunternehmens K+S zuletzt nicht gehabt. Im Gegenteil: Sowohl auf kurze als auch auf längere Sicht habe sich die Aktie des Düngemittelherstellers schlechter entwickelt als der deutsche Aktienmarkt gemessen am DAX (DAX). Auch die Zahlen für das erste Quartal hätten nicht die Qualität gehabt, der Aktie einen Schub zu verleihen, wenngleich das Ergebnis etwas besser ausgefallen sei als ursprünglich erwartet.
Zu schaffen hätten dem DAX-Unternehmen vor allem der milde Winter und die damit einhergehende niedrige Nachfrage nach Auftausalzen gemacht. Das Düngemittelgeschäft sei indes recht robust ins neue Jahr gestartet, wodurch das schwache Salzgeschäft zumindest ein wenig habe kompensiert werden können.
Unterm Strich seien die Erlöse im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um knapp 12 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro gesunken. Der Gewinn habe von rund 294 auf etwa 212 Millionen Euro nachgegeben. Mut mache jedoch, dass aufgrund des ordentlichen Düngemittelgeschäfts die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt worden sei. Demnach sollte der Umsatz das Niveau des Vorjahres erreichen, während das Management beim operativen Ergebnis einen moderaten Rückgang erwarte.
Auf lange Sicht - da seien sich zahlreiche Experten einig - habe die Aktie des Düngemittelherstellers vor allem aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und des steigenden Nahrungsmittelbedarfs durchaus Potenzial, zumal die landwirtschaftlich zu nutzenden Flächen begrenzt seien und Produkte, die den Ernteertrag steigern könnten, somit immer begehrter werden dürften. Kurzfristig sei eine seriöse Prognose hingegen kaum möglich.
Bonus Zertifikate, die bei seitwärts und leicht fallenden Kursen eine bessere Performance aufweisen als die Direktanlage, könnten daher derzeit eine gute Wahl sein, so die Analysten der Royal Bank of Scotland. (Ausgabe 22/2012) (04.06.2012/zc/a/a)
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