BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag mit unterschiedlichen Vorzeichen geschlossen. Nach der erwartungsgemäßen Zinssenkung in der Eurozone kamen die anschließenden Kommentare von EZB-Chef Mario Draghi zum Wirtschaftsausblick an den Börsen insgesamt schlecht an. Abgaben in Budapest waren die Folge, während in Warschau Gewinne zu verzeichnen waren. In Prag wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
Die Warschauer Börse stemmte sich gegen die schwache Tendenz an den europäischen Börsen. Der Leitindex Wig-20 stieg um 1,11 Prozent auf 2.287,47 Punkte und der breiter gefasste Wig gewann 0,93 Prozent auf 41.013,96 Punkte. Fast alle im Wig-20 gelisteten Aktien schlossen im Plus. Besonders gefragt waren die Rohstoffaktien von KGHM
In Budapest dagegen fiel der Leitindex Bux um 0,47 Prozent auf 17.311,96 Punkte, was mit der gedrückten Börsenstimmung an den europäischen Börsen begründet wurde. Größere Abgaben gab es in Ungarn bei einigen schwergewichtigen Aktien: Titel der OTP Bank büßten 1,27 Prozent auf 3.561 Ungarische Forint ein und jene des Ölkonzerns Mol
Auch in Moskau gab es Verluste: Der RTS-Interfax-Index ging mit einem Minus von 1,43 Prozent bei 1.388,07 Punkten aus dem Handel./mik/APA/tih/he