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890 ausgefallene Flieger und Zoff in der Belegschaft

Mittwoch, 30.11.2016 06:40 von

Die Lufthansa-Piloten setzen ihren Streik auch am Mittwoch fort. Viele Flüge fallen aus. Der Dauerstreik führt nicht nur bei Kunden zu Unmut. Auch in Teilen der Belegschaft wächst der Ärger.

Die Piloten bei der Lufthansa (Lufthansa Aktie) setzen ihren Streik am Mittwoch fort. „Von den 890 gestrichenen Flügen sind rund 98 000 Passagiere betroffen“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am frühen Morgen. Ein Sonderflugplan solle die Folgen des Arbeitskampfs bei Deutschlands größter Fluggesellschaft mildern. Die Flieger der Töchter Eurowings und Germanwings heben wie geplant ab.

Weitere Streiks seien mit einem Vorlauf von 24 Stunden jederzeit möglich, warnte ein Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Der Dauerkonflikt dreht sich vor allem ums (UMS Aktie) Geld. Lufthansa und Cockpit streiten schon seit Jahren um die Gehälter von rund 5400 Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings.

Der zugespitzte Arbeitskampf sorgt derweil auch für ein öffentliches Kräftemessen zwischen den streikenden Piloten und Teilen der übrigen Belegschaft. Für diesen Mittwoch hat der Betriebsrat des Frankfurter Bodenpersonals zu entgegengesetzten Demonstrationen vor der Lufthansa-Unternehmenszentrale aufgerufen.

Der Boden-Betriebsrat Frankfurt fordert in seinem Aufruf ein schnelles Ende des „zerstörerischen Streits“ und verlangt von der VC, in eine Schlichtung einzuwilligen. Die Durchsetzung von Partikularinteressen gehe auf Kosten aller anderen Kollegen. „Vielmehr muss es darum gehen, den notwendigen Konzernumbau im Sinne aller Lufthanseaten konstruktiv und in die Zukunft gerichtet zu begleiten. Tarifforderungen müssen sich den realen Marktbedingungen stellen“, heißt es in dem nicht namentlich unterzeichneten Aufruf.

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