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„180-Grad-Wende“ für junge Immigranten

Freitag, 13.01.2017 10:40 von

In Köln, der Stadt der Silvester-Übergriffe, haben Migranten ein besonderes Hilfsprojekt auf die Beine gestellt: Sie gehen auf junge Männer zu, die in Extremismus oder Kriminalität abdriften könnten.

Mimoun Berrissoun (30) ist ein Mann, der seine Worte mit Bedacht wählt. Aber an einer Stelle wird er dann doch emotional. „Köln ist eine der schönsten Städte der Welt“, bricht es aus ihm heraus. Mimoun Berrissoun hat marokkanische Wurzeln. Er ist Muslim. Aber vor allem ist er Kölner.

Seit in der vergangenen Silvesternacht erneut mehr als 1.000 Nordafrikaner in Köln auftauchten, fragen dort alle nach dem Warum. Warum schon wieder Köln? Legten die jungen Männer es auf eine Machtprobe an? Ging es ihnen um ein Kräftemessen mit dem Rechtsstaat? Mimoun Berrissoun, Sozialwissenschaftler und Gründer der vielfach ausgezeichneten Initiative „180 Grad Wende“, glaubt nicht an solche Theorien. Er hält die Männer für unpolitisch. Auch mit dem Islam hat es nach seiner Überzeugung nichts zu tun.

„Die Wahrheit ist einfacher: Die wollten an Silvester was erleben, und Köln ist nun mal als Partystadt bekannt.“ Das Polizei-Aufgebot habe die Nordafrikaner nicht schrecken können, meint der Sozialwissenschaftler: „Wer sich übers Mittelmeer bis hierher vorgekämpft hat, oft durch mehrere Länder, der ist ganz andere Sachen gewohnt. Eine kurze Kontrolle macht denen nichts aus. Hauptsache, es passiert was. Hauptsache, es ist mal was los.“

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