Zu nordasia.com: Aktien Tokio Schluss: - Telekom, NTT DoCoMo erholt

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Aktien Tokio Schluss: Uneinheitlich - Telekom, NTT DoCoMo erholt
TOKIO (dpa-AFX) - Die japanischen Aktienwerte sind am Mittwoch uneinheitlich aus dem Handel der Tokioter Börse gegangen. Der Nikkei  schloss um 63,24 Punkte oder 0,33% niedriger bei 19.078,60 Zählern. Das Tageshoch lag bei 19.141,84 Punkten und das Tief bei 18.765,88 Punkten.

Das Handelsvolumen wurde auf 626 Mio. Aktien geschätzt. 652 Gewinnern standen 606 Verlierer gegenüber. 144 Aktien blieben unverändert. Der Topix-Index zog um 23,46 Zähler auf 1.605,43 Punkte an, während der Nikkei-300-Index um 0,21 Zähler auf 298,64 Punkte zulegte. Der Nikkei-März-Future tendierte unterdessen um 20 Zähler leichter bei 18.990 Punkten und schloss an der SGX bei 19.005/-20 Punkten.

Zur Eröffnung wurde der Markt von den deutlichen Verlusten der Wall Street   stark belastet, berichteten Händler. Im Verlauf der Sitzung setzte dann jedoch eine Erholung ein. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von Deckungskäufen bei den Internet-Werten und NTT DoCoMo.

Trotz der heutigen Trendwende rechneten Marktbeobachter mit weiteren Verlusten. Gegen Ende des Fiskaljahres (31. März) gäben die Kurse traditionell nach. Experten erwarteten einen Test der Marke von 18.500 Punkten, bevor es zu einer substanziellen Erholung kommen werde.

Die im Tagesverlauf beobachtete Erholung der Internet-Aktien sei lediglich auf technische Reaktionen zurückzuführen, erklärte Yasumasa Shinagawa von Kobe Securities. Lediglich institutionelle Anleger hätten sich mit diesen Papieren eingedeckt. Die Privatanleger hielten sich nach wie vor zurück. Daher bleibe diese Branche gegenüber Gewinnmitnahmen verwundbar.

Die Kleinanleger seien nicht mehr bereit, ihr Kapital in Papiere zu investieren, die nicht durch Fundamentaldaten gestützt seien, ergänzte Yoshihiro Okumura von Chuo Research. Die Aufmerksamkeit der Investoren verlagere sich auf traditionelle Unternehmen wie Sony  oder NTT DoCoMo, deren Geschäftsentwicklung nachvollziehbar sei.

Kurspotenzial sehe Okumura vor allem bei Reedereien und Immobilienunternehmen. Erstere könnten solide Ergebnisse vorweisen und bei letzteren dürften sich neue Regierungsprogramme zur Förderung dieser Branche positiv auswirken.

NTT DoCoMo zogen im Tagesverlauf um 360.000 auf 4.325 Mio. Yen an und Sony  beendeten die Sitzung bei 26.750/+1.360 Yen. Softbank  (94.200/+5.000 Yen) und Hikira Tsushin  (88.500/+5.000 Yen) konnten sich nach ihren Verlusten am gestrigen Dienstag wieder erholen.

Die Finanzwerte litten unterdessen unter Gewinnmitnahmen und der Auflösung von Überkreuzbeteiligungen. Sanwa  verloren 44 auf 1.006 Yen, Asahi  20 auf 610 Yen und Tokai  30 auf 635 Yen.

Daiwa Bank  schlossen nach einem Tagestief von 274 Yen bei 280/-1 Yen, nachdem sie erklärt hatten, nicht der Allianz von Mitsui Trust  (169/-6 Yen), Chuo Trust  (575/-32 Yen) und Sumitomo Trust (681/-48 Yen) beitreten zu wollen./he/fs



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