Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen !

Beiträge: 5
Zugriffe: 845 / Heute: 1
PSI 11,012 € -0,21% Perf. seit Threadbeginn:   -56,82%
 
Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen ! aktienfan
aktienfan:

Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen !

 
24.06.00 16:47
#1
Wie ich aus einem Gespräch mit einem Broker erfahren habe, arbeitet die Regierung an einem Gesetz, das die Banken verpflichten soll, die Depotumsätze Ihrer Kunden offenlegen zu müssen.
Damit wären jederzeit Steuerhinterziehungen nachweisbar. Da es sich hierbei um ein Steuergesetz handelt, würde dies wahrscheinlich auch rückwirkend gültig sein.
Desweiteren bleibt es eine Sauerei, das Fondgesellschaften Veräußerungsgewinne innerhalb der Speku nicht versteuern müssen, der Privat
anleger aber doch. Ist das vereinbar mit dem Gleichheitsprinzip ?

Grüsse, aktienfan
Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen ! Kicky
Kicky:

In erster Linie sollen sie die Online-Banken auf´s Korn nehmen wollen u.

 
25.06.00 12:25
#2
die Leute,die Zinsabschlagsteuer abführen müssen,stand in der Zeitung Welt oder Eurams
Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen ! Viola
Viola:

Re: Kicky

 
25.06.00 12:40
#3
Schon witzig, die Dividendenperlen sind fast ausnahmslos in der Old-Economy zu finden, dh. Aktionäre, die hohe Dividenden versteuern sind eigentlich genau die falsche Zielgruppe.
Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen ! deUhwastehner
deUhwastehn.:

Zinsabschlagsteuer wird nicht von leuten abgeführt...

 
25.06.00 12:51
#4
sondern von z.b. den banken. da die zast anonym abgefuehrt wird, waere das ein guter hebel und knapp daneben, wie viola treffend bemerkte. und im zusammenhang mit der eu-harmonisierung der steuern ist diese diskussion ein alter hut, lediglich: sie scheinen es zustande zu kriegen, wenn die aussis noch ein bisschen gebauchpinselt werden.
Vorsicht, bei NICHTANGABE von Spekulationsgewinnen ! blindfish

Zum Gleichheitsprinzip...

 
#5
Du kannst den allgmeinen Gleichheitsgrundsatz (Art.3 GG) hier nicht anwenden, denn es besteht ein Unterschied zwischen Kapitalgesellschaften (Fonds) und Einzelpersonen (Kleinanleger wie Du und ich).

Zum Nachlesen, Art.3 lautet:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.



Aber ich schließe mich Deiner Meinung an, daß es eine Sauerei ist. Die Fonds nehmen unbeschadet Gewinne mit und sind so immer auf der sicheren Seite. Der längerfristig orientierte Kleinanleger hat mindestens ein Jahr lang das Risiko, daß es sich bei dem von ihm ausgewählten Wert doch um einen Fehlgriff handelt oder eine marktverändernde Situation eintritt. Beispielsweise hatte ich in der Vergangenheit unter anderem PSI im Depot, Kaufkurs ca. 42 Euro. Die Aktie stieg innerhalb Jahresfrist auf über 100 Euro. Was habe ich gemacht? Gehalten, denn (so dachte ich) die Börse ist ja keine Einbahnstraße, Korrekturen sind normal und das Jahr ist noch nicht um. Dann kam im Herbst 99 der Kursrückgang, von dem PSI sich bis heute nicht erholt hat, im Gegenteil. Glücklicherweise bin ich noch zu ca. 42 Euro im Frühjahr rausgekommen. Trotzdem, ein Jahr lang Geld geparkt - Ergebnis: Nullrunde. Obwohl ich PSI immer noch für ein tolles Unternehmen halte, aber die Flut an Neuemissionen (zumindest mit ein Grund) hat es einfach nicht überstanden.

Gruß bf


Börsenforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem PSI Forum