US-Bundesrichter stuft MICROSOFT als Monopol ein

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US-Bundesrichter stuft MICROSOFT als Monopol ein cosinus
cosinus:

US-Bundesrichter stuft MICROSOFT als Monopol ein

 
06.11.99 11:54
#1
US-Bundesrichter stuft Microsoft als Monopol ein
Bewertung gilt als Vorentscheidung für Urteil im Kartellprozess

Washington D.C. (pte) (6. November 99/10:54) - In einer Vorentscheidung im
Kartellprozess gegen Microsoft www.micrsoft.com hat das
Softwareunternehmen am Freitag eine Niederlage erlitten. Ein
US-Bundesrichter entschied in Washington, dass Microsoft in der Branche eine
Monopolstellung einnimmt und den Verbrauchern damit schadet. Das Urteil in
der Frage, ob Microsoft im Umgang mit Konkurrenten und Kunden gegen
Wettbewerbsgesetze verstoßen hat, wird bis Ende des Jahres erwartet. Das
Softwareunternehmen muss nun möglicherweise mit erheblichen Sanktionen
rechnen.

"Microsoft hat gezeigt, dass es seine ungeheure Marktmacht und immensen
Profite einsetzen wird, um jeder Firma zu schaden, die darauf besteht,
Initiativen voranzutreiben, die den Wettbewerb gegen eines der Stammprodukte
von Microsoft verstärken könnten", schrieb Richter Thomas Penfield Jackson
in seiner 207 Seiten umfassenden Begründung. Die Marktstellung des
Unternehmens sei so groß, dass es die Preise für das Betriebssystem Windows
habe bestimmen können. "Einige Neuerungen, die den Verbrauchern wirklich
nützen würden, kommen nur aus dem Grund nicht auf den Markt, weil sie nicht
im Interesse Microsofts liegen."

Microsoft bezeichnete die Entscheidung Jacksons als lediglich "ersten
Schritt in einem andauernden Prozess, wobei noch viele Schritte ausstehen".
Das Unternehmen sei zuversichtlich, dass das amerikanische Rechtssystem
letztlich die Position von Microsoft unterstütze und anerkenne, dass die
Haltung der Firma den Verbrauchern genützt habe. Firmenchef Gates erklärte,
Microsoft werde sich weiter darauf konzentrieren, gute Software-Produkte
herzustellen. Er äußerte zugleich seine Bereitschaft, zu einer Einigung zu
gelangen.

Justizministerin Janet Reno sprach in einer ersten Stellungnahme von einem
"großen Tag für die Verbraucher". Das über die Einhaltung des freien
Wettbewerbs wachende US-Justizministerium www.usdoj.gov/ wirft
Microsoft vor, die marktbeherrschende Stellung seines Betriebssystems
Windows in unlauterer Weise genutzt zu haben, um Konkurrenten zu verdrängen.
Die Klage wurde im Mai 1998 vom Justizministerium und 19 US-Staaten
eingereicht. Die Regierung wandte sieben Millionen Dollar dafür auf.

Im äußersten Fall könnte Richter Jackson eine Aufteilung des Konzerns
anordnen - nach dem Vorbild der Teilung des Telefongiganten AT&T im Jahr
1984 wird laut über mehrere "Baby-Microsofts" nachgedacht, die sich
unabhängig voneinander den Geschäften mit Windows, Office-Anwendungen oder
Multimedia-Techniken widmen könnten. Der Richter könnte Microsoft auch
verpflichten, Konkurrenten den Verkauf und die Verbesserung des
Betriebssystems Windows zu gestatten.

Die Microsoft-Anwälte haben zuletzt immer wieder auf die rasanten
Entwicklungen in der Branche hingewiesen. Veränderungen wie der Verkauf von
Computern mit vorinstalliertem Linux zeigten, dass der Markt funktioniere
und dass die Vorwürfe gegen Microsoft falsch seien. Der Wettbewerb ist nach
Ansicht von Microsoft so lebendig, dass ein Richterspruch völlig unnötig
ist. Es wird erwartet, dass sich Microsoft an das Oberste Gericht wendet.
Eine endgültige Entscheidung kann damit noch Jahre dauern. Eine
außergerichtliche Einigung gilt als unwahrscheinlich.
US-Bundesrichter stuft MICROSOFT als Monopol ein cosinus

Was bedeutet das für den Gesamtmarkt (DJI)??? Dazu Analysten...

 
#2
Microsoft stock falls as Wall Street digests blow  
FRIDAY, NOVEMBER 05, 1999 8:34 PM - Reuters

Microsoft stock falls as Wall Street digests blow

NEW YORK, Nov 5 (Reuters) - A Federal judge's ruling that Microsoft Corp. (NASDAQ:MSFT) wields monopoly power in its core business sent shares of the software maker falling as much as 5 percent lower after-hours on Friday and could weigh on the stock for weeks to come.

But analysts and fund managers cautioned that the judge's findings of fact were just one step in an ongoing case and that Microsoft was likely to appeal any negative verdict -- potentially drawing out the case for years.

Following the publication of the ruling late Friday, Microsoft stock fell on electronic trading networks to as low as 86-3/4, down from its regular session close of 91-9/16.

"The stock price is probably going to be hit pretty badly over the next few weeks but it might be a good chance for people to buy in," said Debra McNeill, a portfolio manager, with the Fremont Growth Fund, a holder of Microsoft stock.

The federal judge presiding over the Microsoft antitrust trial declared the software giant wielded monopoly power in the market for personal computer operating systems.

Judge Thomas Penfield Jackson, in dealing a major legal setback for Microsoft, also found the company will use this power to harm firms that could intensify competition in the PC operating system market, largely siding with the case brought by the U.S. Justice Department and 19 states against Microsoft.

Arnie Owen, an analyst with investment bank Cruttenden Roth said: "This will be very interesting what kind of reaction we get on Monday. I think there's a lot of digesting that's going to be done this weekend and into next week," he said.

Art Hogan, chief market analyst at Jefferies & Co., said he believed that the decline in the price of Microsoft, a newly named member of the Dow Jones Industrial Average, would weigh down the broader stock market on Monday.

Microsoft, along with computer chip maker Intel Corp. (NASDAQ:INTC), U.S. local telephone operator SBC Communications Inc. (NYSE:SBC) and Home Depot Inc. (NYSE:HD) joined the Dow Jones index earlier this week, replacing several century-old industrial and retail companies with four stalwarts of the new economy.

"Clearly, this is a severe blow to Microsoft," Hogan said. As of last week, it's in the Dow so it will play out with a real negative tone in the early goings," he said.

"I think upon appeal it may not be as harmful to Microsoft at the end of day as it appears, but it's clearly disappointing and it will set a negative tone to the market," he said.

With further argument from both sides, the judge will decide in the coming months whether the facts show a violation of antitrust law that could lead to possible sanctions.

"It sounds pretty ominous," fund manager McNeil said. "But in the scope of things this will be a short-term setback for Microsoft," she said. "We're long term holders and we're not going to change our position on the company."

"People are going to look at this out of context. This is the first act of a three-act play, or rather the first inning in a nine-inning baseball game," said Jim Lucier, a political high-tech analyst for brokerage Prudential Securities.

"This is largely what we expected, the judge is largely siding with the government case," Lucier said. "The question is not to what extent to which the judge has accepted the government's finding of fact. But rather, the extent to which any of the is holds up in appeal."


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