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Steigt der US-Dollar auf 0,90 Euro?

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Steigt der US-Dollar auf 0,90 Euro? Stockbroker

Steigt der US-Dollar auf 0,90 Euro?

 
#1
Volker Arndt: Fester US-Dollar und die Implikationen für die Aktienmärkte! Der US-Dollar steigt auf 0,90 Euro
Die US-Devise steht vor einem gewaltigen Sprung gegenüber dem Euro und dem Yen. Der Blick auf den US-Dollar – Euro – Chart verrät´s: Der US-Dollar notiert auf einem 10-Jahres-Hoch. Und der Ausblick für den Greenback ist ausgesprochen positiv.
Auf einem Niveau um 1,04 $/Euro scheint sich ein tragfähiger Boden für den Greenback ausgebildet zu haben. Auch die technische Situation des Dollars hat sich in den letzten Wochen deutlich verbessert. Dies ist ein wenig verblüffend, liest und hört man die Marktkommentare zum Euro. So hat nach einer jüngsten Umfrage der Anteil der bullishen Markteinschätzungen auf mittlerweile 65% zulegen können. D.h. die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet auf absehbarer Zeit einen festeren Euro. Warum der Euro trotz dieses positiven Sentiments bislang nicht zulegen konnte, sollte auch für den Privatanleger ein Warnzeichen sein. Die Mehrzahl der Marktteilnehmer jedenfalls hat sich für den Euro festgelegt. Damit dürften die meisten US-Dollar-short Positionen bezogen sein. Sind wir gespannt darauf, was passiert, wenn der Euro-$ die Parität unterschreitet! Das gibt dann wohl wieder ein Blutbad an den Devisenmärkten.
Auch die Zyklen unterstützen eine anziehende US-Währung gegenüber dem Euro und – seit einigen Tagen auch gegenüber dem japanischen Yen. Danach dürfte der Euro bis Mitte diesen Jahres noch deutlich unter Druck geraten. Das Kursziel liegt bei 0,9 Euro/$ und darunter.

Interessanter noch ist der Blick auf das Yen/Dollar-Verhältnis. Nach einer fulminaten Aufwärtsbewegung der japanischen Währung gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen 15 Monaten von 147 Yen/$ auf unter 102 Yen/$ dürfte nun die Trendwende für den US-Dollar eingeleitet sein. Meine Analysen deuten auf einen Anstieg des US-Dollar bis mindestens 126 Yen/$, wahrscheinlich sogar auf einen Anstieg bis 147 Yen/$ in diesem Jahr. Über die Cross-Rate dürfte in diesem Falle auch der Euro gegenüber der japanischen Valuta profitieren.
Die Implikationen für die Finanzmärkte dürften sich danach wie folgt darstellen:
Massiver Kursanstieg (nach Beendigung der laufenden Korrektur bis Mitte Februar – siehe dazu meinen Beitrag vom 16.1.2000) an den internationalen Aktienmärkten. Ja, eine wahre Kursexplosion steht zu erwarten (Teil 2 der "Hausse 2000"). Besonders gut laufen dürften europäische Aktientitel, speziell deutsche, holländische und französische Werte. Auch die Kursentwicklung in Asien und den USA sollte deutlich nach oben gerichtet sein und gerade bei Engagements in amerikanischen Wertpapieren zusätzliche Währungsgewinne winken. Im Sommer aber, so mein Analysemodell, dürfte die am 28.10.1999 proklamierte Hausse 2000 ihr Ende finden. Dann sollten sich nicht nur an den Aktienmärkten, sondern auch an der Devisenfront schwere Sommer- und Herbststürme ereignen. Bis dahin heißt es Augen auf und investieren. Welche Konflikte bereits jetzt unter der Oberfläche der Finanzmärkte toben, hat mein Kollege Bernd Niquet heute an gleicher Stelle mit einem sehr interessanten Artikel "Die Gratwanderung der Fed – Geldpolitik im Tollhaus" angedeutet.
Dipl.-Kfm. Volker Arndt

Quelle: www.wallstreet-online.de

Good trades. Stockbroker.


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