Solide Aktien, gerade in diesen Zeiten

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Dt. Wohnen Nam. kein aktueller Kurs verfügbar
 
Solide Aktien, gerade in diesen Zeiten BRAD PIT
BRAD PIT:

Solide Aktien, gerade in diesen Zeiten

 
17.07.02 12:59
#1
Ich hatte schon eimal darauf hingewiesen, aber ich wiederhole es gerne und vielleicht interessiert es euch jetzt, -nach dem Tiefenrausch der Märkte-  etwas mehr.

Da gibt es 2 Perlen, die zwar keine 1000% machen, aber 10-20 Kursanstieg pro Jahr  und ZUSÄTZLICH eine Rendite von 5-7 % sollten doch ein Ansporn sein.

Einmal "DEUTSCHE WOHNEN" (WKN: 628330) und einmal "DEUTSCHE EUROSHOP" (WKN 74820)
Bei beiden Objekten steckt neben der Deutschen Bank auch die Familie OTTO als Aktionär mit drin.

Bei der Deutschen Wohnen gibt es eine STEUERFREIE RENDITE von 7%, was also brutto noch mehr wäre und wenn ich es dem Geschäftsbericht der DEUTSCHEN EUROSHOP richtig entnommen habe, gibt es auch hier eine GARANTIERTE STEUERFREIE DIVIDENDE von ca. 6%.

SCHAUT EUCH DIE WERTE MAL AN!
Solide Aktien, gerade in diesen Zeiten Kicky
Kicky:

etwas sehr langweilig,noch nicht mal solide

 
17.07.02 13:44
#2
sorry Brad Pitt,weder der Chart noch der Kurs oder die aufzufindenden Meldungen könnten mich überzeugen,dann schon lieber 5% bei der BHW oder 4% bei der DAB auf dem Tagesgeldkonto

Die Deutsche Wohnen AG ist ein Bestandshalter und Privatisierer von Wohnimmobilien. Der Immobilienbestand umfaßt 26.000 Wohneinheiten vorwiegend in Rheinland-Pfalz und im Rhein-Main-Gebiet.
Der Geschoßwohnungsanteil sei mit rund 95% recht hoch. Obwohl die Bestandsqualität aufgrund der in langen Jahren überdurchschnittlichen Instandhaltung gut sei, habe sich der Leerstand bedingt durch Schließung von Militärstandorten auf 4,3 Prozent erhöht. Dies und die umfangreichen Wohnungsabverkäufe hätten die Umsätze im Neunmonatsergebnis merklich um 19,7 Mio. Euro auf 73,9 Mio. Euro gedrückt. Dem habe nur die reduzierte Instandhaltung entgegengewirkt.
Im abgelaufenen Jahr habe die Deutsche Wohnen mit 795 Wohnungsverkäufen bereits nach neun Monaten das jährliche Privatisierungsziel erfüllt. Der durchschnittliche Erlös sei allerdings auf 1.100 Euro je Quadratmeter abgeschmolzen, da der Verkaufsschwerpunkt im ländlichen Rheinland-Pfalz gelegen sei. Obwohl 63 Prozent an Mieter veräußert worden sei, sei der durchschnittliche Vorverkaufsaufwand von 54 Euro auf 167 Euro je Quadratmeter deutlich angestiegen.
Die realisierten Veräußerungsgewinne werden steuerfrei vereinnahmt, da der Teilkonzern Rhein-Pfalz aus der ehemals gemeinnützigen Heimstätte hervorgegangen sei, die hohe steuerliche Buchwerte bei den Wohnungen aufweise und über Verlustvorträge verfüge. Die Steuerquote liege unter einem Prozent.

Die Deutsche Wohnen habe bislang nicht bewiesen, daß sie ihr Portfolio um attraktive Bestände aufstocken könne. Bei der letzten Ausschreibung gerade im Rhein-Main-Gebiet habe sie Branchenprimus Viterra ausgestochen. Ein weiterer Schwachpunkt sei, dass die Einbindung in den Deutsche Bank-Konzern zu umfangreich sei. Beherrschungsvertrag und wesentlicher Kapitalanteil würden zu einer separaten Erfolgsbeteiligung der Bank führen. Sie bestelle zudem Vorstand und Aufsichtsrat, die keine eigene werterhöhende Strategie entwickeln würden. Die bescheidene Projektentwicklung der Heimstätte sei aufgegeben worden.
Trotz der hohen Marktkapitalisierung sei die Aktie nicht fungibel. Sie erinnere eher an einen geschlossenen Fonds mit steuerfreier Ausschüttung. Die helfe aber nicht über die mangelnde Strategie bei Bestandsentwicklung und Akquisitionspolitik hinweg, sondern rechtfertige nach Ansicht der Analysten einen Abschlag vom NAV. Den schätzen die Analysten auf 137 Euro je Aktie.
Auch das KGV von 29,7 spreche für eine Überbewertung. Basierend auf einem EBTDA von 39 Mio. Euro ermitteln die Analysten einen fairen Wert von 125 Euro mit der Einstufung "Verkaufen".

Analyst: Hamburgische Landesbank
dümpelt zwischen 147 und 150 monatelang

Wie der Vorstand der Deutsche EuroShop AG mitteilt, hat die Gesellschaft zur Erweiterung ihres Immobilien-Portfolios eine Mehrheitsbeteiligung an der Immobilien-Kommanditgesellschaft Dr. Anderegg & Co. erworben. Die Gesellschaft ist Eigentümerin des 1992 eröffneten Allee Center in Hamm (Westfalen).
Wie die Deutsche EuroShop AG mitteilt, hat sich der Vorstand der Gesellschaft entschlossen, die sich ab 2002 ändernden Rechnungslegungsvorschriften bei der Behandlung latenter Steuern bereits für den Jahresabschluss 2001 anzuwenden und die Steuerrückstellung mit insgesamt 7,4 Mio EUR zu dotieren sowie einmalige Erträge aus Investitionskosteneinsparungen nicht ergebniswirksam zu vereinnahmen. Dadurch bedingt wird der voraussichtliche Jahresüberschuss mit rund 13,8 Mio EUR spürbar unter der Planung liegen. Zusammen mit dem Gewinnvortrag und einer Entnahme aus der Kapitalrücklage wird der Bilanzgewinn wie geplant 30 Mio EUR erreichen, so dass unverändert eine Dividende von 1,92 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2001 gezahlt wird.
Eschborn, 22. März 2002
Kurs seit Ende Mai von 37  auf  34 gefallen
Solide Aktien, gerade in diesen Zeiten der_geniale_gonzo
der_geniale_g.:

Gekauft!

 
18.12.03 12:13
#3
Hab mir ein paar zugelegt:)

Der Grund: Siehe Die Welt vom 16.12.2003:

In den letzten Wochen kamen Bedenken auf, ob die Deutsche Wohnen AG wegen eines höheren Steueraufwands und verminderter Segmentergebnisse die Dividende senken könnte. In den letzten drei Jahren wurden jeweils zehn Euro je Aktie gezahlt. Diese hohe Ausschüttungsquote kann für Anleger als ein angenehmer Nebeneffekt gesehen werden. Mittel- bis langfristig ist es indes entscheidender, ob der Wert des Nettovermögens nachhaltig gesteigert und ob dies dem Kapitalmarkt entsprechend vermittelt werden kann. In diesem Fall steigen die Chancen, dass der Diskont auf den NAV abgebaut wird.


Wertschöpfung erfolgt durch Hebung stiller Reserven über einen den Bestand schonenden, in der Regel kleinteiligen Abverkauf von Wohnungen an Mieter, Selbstnutzer und Kapitalanleger. Das Unternehmen verfügt über einen Wohnbestand von 24 000 eigenen Einheiten und einer Gesamtwohnfläche von über 1,5 Mio. qm. Die Leerstandsquote lag zum 30. September bei über sieben Prozent. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass drei Viertel des Leerstands durch Modernisierungen bedingt sind, was zum Werterhalt des Portfolios beiträgt. Die Renovierungsmaßnahmen belaufen sich im Durchschnitt immerhin auf 250 bis 300 Euro/qm.


Die durchschnittliche Monatsmiete konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf 4,85 Euro/qm gesteigert werden. Die Fluktuationsrate bei den Mietern konnte auf acht Prozent gesenkt werden. Das Schwergewicht des Portfolios bilden nicht die klassischen Metropolen. Ein Teil der Objekte befindet sich in Regionen mit einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquote.


Zum 31. März betrug der NAV je Aktie 230 Euro. Wir gehen davon aus, dass bei der Deutsche Wohnen im laufenden Jahr weniger Objekte veräußert werden als 2002. Nach unseren Berechnungen müsste der NAV - unter Berücksichtigung einer leicht reduzierten Dividende - bei 228 bis 231 Euro je Aktie liegen. Das Management verfolgt das Ziel, durch aktives Portfoliomanagement und durch Strukturoptimierung, die Marktwerte im Portfolio und damit den NAV zu steigern.


Zum 31. Dezember scheidet Henning Sieh altersbedingt aus dem Vorstand aus. Sieh gehört zur "alten Garde" der Immobilienstrategen mit einem Gespür für Trends auf dem Wohnungsmarkt und weiß auch, wie Verkaufsstrategien in trockene Tücher zu bringen sind. Das neue Management wird aber auch die Aufgabe wahrnehmen müssen, Erfolge in der Portfoliooptimierung noch besser als bisher dem Kapitalmarkt zu vermitteln, um den hohen Diskont auf den NAV abzubauen.


Sich bei Deutsche Wohnen AG am Ergebnis je Aktie 2003/04 zu orientieren, führt in die Irre. Das hieraus resultierende Kurs-Gewinn-Verhältnis übertrifft sogar die Relation von stark wachsenden Technologieunternehmen. Die hohe Dividendenrendite wird für viele Anleger ein Argument sein, auch wenn wir davon ausgehen, dass die Dividende für 2003 auf acht bis neun Euro gesenkt werden dürfte. Der faire Wert der Deutsche Wohnen AG auf Sicht von zwölf Monaten liegt gegenwärtig bei 160 Euro je Aktie. Zum Ende 2004 erwarten wir einen NAV von 234 Euro und von 237 bis 241 Euro per Ende 2005.



Solide Aktien, gerade in diesen Zeiten der_geniale_gonzo

das gehöhrt noch dazu

 
#4
Das Risiko nach unten scheint begrenzt zu sein, da den Aktionären bei der Platzierung das Recht eingeräumt worden war, der DB Real Estate Management GmbH, einem Unternehmen der Deutschen Bank, zum 30. Dezember 2009 die Aktien zu festen Konditionen anzudienen. In diesem Fall können die Aktionäre ihre Aktien zu 140 Euro, zuzüglich einer Verzinsung von 4, 5 Prozent plus etwaigem Mehrerlösanteil und abzüglich bereits erfolgter Ausschüttungen, andienen.


Käufe und Verkäufe sollten limitiert erfolgen. Zusätzliche Phantasie wird aufkommen, wenn Deutsche Wohnen AG in eine höhere Index-Liga aufsteigt. Die Chancen stehen nicht schlecht


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