Softline AG (720600), eine Analyse.

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Softline AG (720600), eine Analyse. _Xeus
_Xeus:

Softline AG (720600), eine Analyse.

 
10.03.00 16:20
#1
Diese Analyse habe ich am 28.2.2000 erstellt, allerdings in den letzten Tagen und nach der CeBit noch ein bischen mit Faken und Daten (auch anderer) ergänzt, in diesem Zusammenhang stimmen wahrscheinlich die Einstiegskurse nicht mehr, sonst sollte sie aber weiterhin volle gültigkeit haben.
Wer nicht alles lesen möchte kann sich auch nur die -Empfehlung- durchlesen, viel Spaß:

Gruß Xeus


Bezeichnung: Softline AG
WKN: 720600
Ticker: SFD
Branche: Internetkommerz
Land: Deutschland
Homepage: www.softline.de
Analysedatum: 28. Februar 2000
Kaufkursempfehlung: 40 bis 50 Euro
Aktueller Kurs 58,00 Euro (10. März 2000)



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-Vorwort-
Diese Analyse wurde von mir persönlich erstellt und repräsentiert jediglich meine Meinung. Die von mir angegebenen Informationen, Daten und Fakten wurden von mir aus den verschiedensten Quellen zusammengetragen. Aus diesem Grund kann ich weder für ihre Richtigkeit garantieren noch dafür das ich alle Informationen korrekt wiedergegeben oder verstanden habe. Sie sollten diese Informationen auf jeden Fall selbst auf ihre Richtigkeit überprüfen, was im Besonderen für meine Berechnungen des KGV und KUV und andere Zukunftsbezogenen Berechnungen/Schätzungen gilt.
Ich weise darauf hin das Kursziele und andere Schätzungen von mir reine Spekulationen sind und keine Garantie oder Gewähr auf Kursgewinne oder richtigkeit darstellen. Ich weise auch darauf hin das auch noch so gute Fakten selbst durch Kleinigkeiten die dem Analysten nicht, inkorrekt oder nur teilweise bekannt sind oder von ihm falsch Interpretiert werden zu deutlichen Abweichungen in der Reaktion des Marktes führen. Dadurch sind auch Kursverluste nich auszuschliessen.
Ich rate dringend davon ab nur aufgrund dieser Analyse die Aktien der Softline AG zu kaufen, in jedem Fall sollten Sie weitere Meinungen und Fakten zu dem Wert einholen und sich dann daraus ihre eigene Meinung bilden. Auf dieser Grundlage sollten Sie dann erst eine Kaufentscheidung treffen !



-Fundamental-
Die am Neuen Markt notierte Softline AG (WKN 720600) ist ein Anbieter von Software im Internet und kein Neuling in diesem Geschäft, sondern bereits seit 1983 ! dabei. Softline bietet Software sowohl im Internet als auch klassisch über den Versandtweg an, außerdem arbeitet Softline mit ca. 75 Partnershops zusammen, auf durchaus interessanten und bekannten Web-Portalen wie z.B. Shopping 24 von Otto, T-Online, "Spiegel" online, amazon.de oder vwd (Handelsblatt-Gruppe). Bei der Zusammenarbeit mit Partnershops senden die Partnershops Interessenten direkt auf die Internetseite der Softline AG und wenn der Interessent zum Kunden wird bekommt der Partnershop eine Provision. Die Softline AG gehört zu den ersten Unternehmen die ein solches Provisionssytem erfolgreich einsetzen. Softline verfügt zusätzlich zum Onlineangebot/-katalog noch über einen gedruckten Softwarekatalog der mit einer stattlichen Auflage von 2,2 millionen Exemplaren dreimal im Jahr erscheint. Die Softline AG setzt dabei nicht auf den reinen Verkauf, sondern im besonderen auf Service und Beratung rund um den Kauf, sprich vor, während und auch nach dem Kauf. So stehen Berater (derzeit 26 an der Zahl) immer zur Verfügung um den Kunden Telefonisch, per Fax oder E-Mail bei Installations- oder anderen Problemen zu beraten. Als Revolution bietet Softline Instant Software an. Das ESD (Electronic Software Delivery) genannte System funktioniert sehr einfach. Der Kunde sucht sich die gewünschte Software auf dem Webserver aus, bezahlt per Kreditkarte und kann sofort die Software downloaden und installieren. Dabei ist die Sicherheit durch Datenverschlüsselung sichergestellt und auch bei Unterbrechnungen während dem Download (z.B. durch Serverausfälle, Abstürze, Verbindungstrennung oder andere Gründe) kann die Übertragung wieder an dem Punkt fortgesetzt werden, an welchem sie abgebrochen wurde. Dadurch können Kunden rund um die Uhr und 7 Tage die Woche Software sofort kaufen, außerdem wird die Software schneller als auf jedem anderen Weg geliefert (obwohl Softline auch auf dem Versandtweg normalerweis binnen von 48 Stunden liefern kann). In der Pipeline (also Planung) ist derzeit noch Software on Demand. Dabei muß der Kunde die Software nichtmal mehr lokal auf seinem PC installieren, sondern kann sie via Internet einfach benutzen und zahlt nur für diese Benutzung. Dieses System ist besonders für Unternehmen sinnvoll die bestimmte Software nur kurzfristig benutzen möchten oder vor dem Kauf testen wollen. Der Kundenkreis von Softline AG sind hauptsächlich andere Unternehmen, Freiberufler, Institutionen und öffentliche Einrichtungen. Dabei beliefert Softline auch Großunternehmen wie in der Top-100 Liste des Wirtschaftsmagazins "Fortune" zu finden.



-Zahlen; Prognosen und Fakten-
Zunächst ist es interessant zu wissen wie die aktuellen Prognosen über die Marktentwicklung für Instant Software in Europa aussehen. So wird für die Jahre 1999, 2000, 2001, 2002 und 2003 der Markt für Instant Software in Europa auf 1,3, 2,2, 4,5, 11,1 bzw. in 2003 sogar auf 24,7 Milliarden Mark geschätzt. Dies entspricht ca. einer verzwanzigfachung in nur vier Jahren (2000%). So Betrug der Softwareumsatz in Deutschland in 1997 6,3 Millionen Mark, 1998 15,2 Millionen Mark und 1999 35,3 Millionen Mark, für das Jahr 2000 wird ein Umsatz von 83,7 Millionen Mark, für 2001 ein Umsatz von 170,4 Millionen Mark und für 2002 sogar ein Umsatz von 315,7 Millionen Mark prognostiziert (laut Jupiter Research). So gingen 1999 noch nur 9,4 Millionen Deutsche ins Netz, im Jahr 2000 sollen es ca. 12,6 Millionen, in 2001 ca. 16,3 und in 2002 ca. 20 Millionen Nutzer werden (Schätzungen der WestLB Panmure, 1999). Das Umsatzwachstum im Vergleich zu 1997 für den B2B-Bereich in Deutschland wird für 1998 auf 56% beziffert, für 1999 sind 155% prognostiziert, für das Jahr 2000 werden 288% und für 2001 werden sogar 465% erwartet (IDC Deutschland, 1998). Sehr Interessant im Zusammenhang mit Instant Software ist auch die Frage nach der Anzahl der Breitband bzw. Kabel Modems. So schätzt die Gartner Group die Anschlüssel für Breitbandkabel und Kabelmodem weltweit in 1999 auf 2,3 Millionen, für 2000 sind 4,8 Millionen Anschlüsse erwartet, für 2001 sind es schon 8 Millionen, für 2002 ca. 12 Millionen und für 2003 sogar schon 16,7 Millionen Anschlüsse. Ich denke aufgrund der aktuellen Entwicklung in Europa sind diese Zahlen jedoch sehr konservativ Geschätzt, besonders da einer der größten Märkte, die Datenübertragung via Satelitentechnologie (siehe AstraSurf), nicht berücksichtigt wird. Dennoch wird immerhin ein Wachstum in view Jahren von ca. 700% veranschlagt. Nun noch ein paar aktuellen Zahlen der Softline AG:
- 2,44 Mil. Aktien (davon laut Instoxx 1,94 Mil. aus einer Kapitalerhöhung)
- 360.000 Greenshoos (ebenfalls aus Kapitalerhöhung)
- Umsatz in `99 laut Homepage 48,5 Millionen DM (ca. 25 Millionen Euro)
- Gewinn in `99 laut Auskunft eines Mitarbeiters (CeBit`2000) bestätigt durch WO-Board von ca. 1 Millionen Euro
- Marktkapitalisierung von ca. 110 Millionen Euro (bei einem Kurs von ca. 45 Euro)
- Gewinn pro Aktie in `99 ca. 0,41 Euro, daraus errechnet sich ein 99`er KGV von ca. 110 (bei einem Kurs von ca. 45 Euro)
- Das Umsatz-/Kursverhältnis in `99 liegt bei ca. 4,5 (bei einem Kurs von 45 Euro je Aktie)

Zum Schluss der Zahlenspiele noch ein kleines Zahlenspiel um sich zu verdeutlichen wie schnell eine Software aus dem Internet auf den PC geladen werden kann. Wenn wir davon ausgehen das eine Software ca. 100 MB groß ist, dann benötigen wir mit einem normalen 56k Modem bei optimaler Leitung ca. 4 Stunden für den Download. Mit einfacher ISDN Geschwindigkeit brauchen wir heute nur noch 3 1/2 Stunden und mit doppelter ISDN Geschwindigkeit (Leitungskopplung) noch ca. 1 3/4 Stunden. Wer über ADSL verfügt bekommt die gleiche Software schon heute in nur 40 Minuten, über eine Satelitenverbindung (AstraSurf oder SkyDSL) sogar in nur 25 Minuten bzw. in nur 3 1/2 Minuten. Ein Unternehmen mit einer 1 MBit Standleitung kann diese Software in nur 14 Minuten laden, eines mit einer 10 MBit Standleitung in weniger als 2 Minuten !



-Zukunftsphantasie-
In diesem Wert steckt durchaus mehr Phantasie als manch einer z.Zt. erkennen wird. Wenn wir davon ausgehen das die Bandbreiten im Internet immer größer werden dank Kabelmodems (xDSL-Technlogogie) und Satelitentechnik (siehe z.B. Telekom oder AstraSurf), dann denke ich das sich der Softwarekauf im Internet eher verstärken wird. Auch sog. Flatrates sind immer mehr im kommen, d.h. Pausschaulinternetzugänge (siehe z.B. InWestNet oder Surf 1) und im Zuge der Telefonmarktliberalisierung werden wir schon bald Telefongespräche im Ortbereich bzw. den Internetzugang in der Grundgebühr enthalten sehen. Diese Entwicklung dürfte auch die Standleitungen und Breitbandleitungen für Unternehmen deutlich unter Preisdruck bringen. Während diese Entwicklung den Telefongesellschaften eher die Profite vermiesen dürfte werden gerade Internetkommerzangebote davon profitieren. Im Bereich B-to-B wird sich dieses Angebot natürlich am schnellsten durchsetzen, denn Zeit ist Geld, für Unternehmen mehr als für jeden anderen und nicht die Großen schlucken bekanntlich die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Die Softline AG gehört jedoch eindeutig zu den Schnellen.
Wenn wir weiter in die Zukunft Phantasieren, dann stellen wir fest das Anbieter von Online-Spielen und anderen Online-Angeboten boomen. Doch woher bekommen die Kunden die Spiele oder andere notwendige Software ?
Mit sicherheit in Zukunft nicht mehr aus dem Ladengeschäft, wenn man die gleiche Software aus dem Internet zu jeder Zeit in wenigen Minuten downloaden und sofort benutzen kann (auch die preiswerteste Methode der Softwareauslieferung für die Hersteller). Dabei bekommt man noch eine eingehende Beratung sowie Probesoftware und das ganze zu einem fairen Preis und vor allen Dingen run um die Uhr und auch am Wochenende. Wer hat schon Lust wenn er ein neues Spiel oder eine Software Samstags findet bis Montag zu warten bis er sie in den Fingern hält ?
Zur Zeit ist Softline noch hauptsächlich im B2B Bereich tätig, weil dort bereits die entsprechenden Bandbreiten zum Download der Software bereitstehen und die Beratungen benötigt werden, doch sobald der Consumermarkt mit den entsprechenden Bandbreiten erreichbar ist wird sich Softline als erster Anbieter im Bereich der Instant Software mit sicherheit auch dort etablieren können. Wenn ich an den amerikanischen Markt denke, dann sehe ich bereits ein Angebot im Internet das vom Sofortkauf, Download und Benutzen der Software bis hin zum Onlineausleihen oder gar Kaufen von DVD-Filmen reicht. Schließlich werden schon bald die Fernseher Internetfähig sein und auch diese Fernseher benötigen dann Softwareupdates, neue Surfsoftware oder andere Plug-Ins (DVD-PlugIn ?). Der Markt für ein solches Angebot in Verbindung mit dem von Softline gebotenen Service ist Gigantisch und wird von vielen Leuten zur Zeit einfach noch nicht gesehen, auch im B-to-B Markt !
So könnte der Mensch der Zukunft, der Unterwegs von einem Freund von einer neuen Software erfahren hat, diese gleich via WAP-Handy bestellen und sich als E-Mail auf den heimischen PC schicken lassen.



-Fazit-
Die Softline AG wird mit sicherheit sehr rapide wachsen und schreibt bereits heute (laut eigenen Aussagen) schwarze Zahlen. Die Nachfrage nach Onlinesoftware, intensiver Beratung und Hilfestellung wird immer größer werden, in diesem Zusammenhang würde ich die Softline AG als Mittel- und Langfristanlage betrachten mit unglaublichem Kurspotential.
Aus meiner Sicht ist die Softline AG drastisch Unterbewertet mit einer Marktkapitalisierung von ca. 110 Millionen Euro. Vergleichbare Unternehmen in den USA besitzen weit höhere Marktkapitalisierungen und schreiben keine schwarzenZahlen, so ist zum Beispiel die Intraware Inc. (WKN 919292) mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,8 Milliarden US-Dollar zu nennen, bei ca. 39 Millionen US-Dollar Umsatz in 1999. Die Softline AG hingegen mit ca. 25 Millionen Euro Umsatz, possitivem Ergebnis und dem wessentlich besseren Konzept besitzt nur eine Markkapitalisierung von ca. 110 Millionen Euro. Das bedeutet das die Softline AG mit einem Kurs zwischen 500 und 700 Euro HEUTE fair gepreist wäre. Des weiteren ist die Softline AG in einem starken Wachstumsmarkt investiert, nämlich in Europa und nicht einem Markt der bereits einen großen Teil des Wachstums hinter sich hat, sprich den USA. Dies kann man daran erkennen das die amerikanischen Unternehmen vermehrt versuchen sich in Europa einzukaufen und auch alle Prognosen für den europäischen Markt die für den amerikanischen Markt bei weitem überragen.

Für Zahlenfetischisten hier noch einiges zum KGV und KUV. Wenn wir von einem Kursziel von wirklich 700 Euro ausgehen so läge das KGV für `99 bei 1700. Was sich zunächst utopisch hoch anhört erübrigt sich bei genauerem hinsehen, so hat z.B. die Direkt Anlage Bank (WKN 507230) einen aktuellen 2000`er KGV von sage und schreibe 2700, was dem Wert bisher jedoch nicht geschadet hat (bekanntlich ist die DiraBa ja sogar in den NeMax50 aufgenommen). Der KGV ist also kein Grund abstand von diesem Wert zu halten, es entscheiden die Wachstumszahlen (der KUV) und dort schätze ich wird Softline ganz weit vorne unter den B-to-B Werte in 2000 liegen. Wie aus den Unternehmensnachrichten (siehe weiter unten) herrausgelesen werden kann steigert die Softline AG ihren Umsatz pro Jahr um ca. 40%, bei einem konstanten Wachstum dieser Größenordnung würden sich folgende Zahlen für das KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) errechnen, dabei gilt zu beachten das das Geschätsjahr jahresmittig abgeschlossen wird, die Angaben beziehen sich also jeweils auf Juni des entsprechenden Jahres:
Für Juni 1999 und einem Umsatz von ca. 50 Millionen Mark und einem Kurs von 700 Euro je Aktie errechnet sich ein KUV von 68.
Für Juni 2000 und einem geschätzten Umsatz von ca. 70 Millionen Mark wäre dies ein KUV von ca. 49.
Für Juni 2001 und einem geschätzten Umsatz von ca. 98 Millionen Mark wäre dies ein KUV von ca. 35.
Für Juni 2002 und einem geschätzten Umsatz von ca. 137,2 Millionen Mark wäre dies ein KUV von ca. 25, bei einem Kurs von 45 Euro je Aktie ergäbe dies ein KUV von 1,6 !
Alle Zahlenfetischisten sollte erkennen das der 2002`er KUV beim aktuellen Kurs von 1,6 einfach traumhaft gut ist, selbst bei einem Kurs von 700 Euro pro Aktie wäre das Unternehmen in 2002 dann nicht deutlich überbewertet mit einem KUV von 25 angesichts der Wachstumsmöglichkeiten in diesem Marktsegment auf Sicht der nächsten 10 Jahre. Wenn wir davon ausgehen das die Gewinnmarge der Softline AG bei nur 8% des Umsatzes liegt, dann würde sich daraus ein KGV von ca. 25 in 2002 bei einem Kurs von 700 Euro je Aktie ergeben, beim aktuellen Kurs von 45 Euro würde dies einen KGV von ca. 1,6 ergeben. Selbst ein KGV in 2002 von 25 ist angesichts der Wachstumschancen in diesem Markt als phänomenal anzusehen, denn der europäische Internetkommerz wird in den nächsten 5 bis 10 Jahren einen regelrechten Boom erleben. Diese Schätzungen sind jedoch als sehr Konservativ anzusehen, da ich jegliche Dynamik aus dem Wert genommen habe um die Berechnungen zu vereinfachen, dies sollten also Minimalschätzungen darstellen.



-Empfehlung-
Strong Buy. Das Unternehmen ist eine Zukunftsanlage und auch Mittelfristig mit sicherheit ein Schnäppchen. Ich würde mal aufgrund der Bewertung der branchenähnlichen Unternehmen wie eben z.B. Intraware Inc. einen langfristigen (auf Sicht von 2 Jahren) Zielkurs im Bereich von 500 bis 1000 Euro oder mehr setzen. Mittelfristig betrachtet würde ich auf Sicht von einem Jahr Kurse zwischen 150 und 300 Euro als realistisch betrachten, je nachdem wie sich das Managment verhält. Kurzfristig gesehen sind weitere Kursverluste vorerst nicht auszuschliessen, da viele Kleinanleger die Zeichnungsgewinne mitnehmen werden.
Ich empfehle allen Anlegern den Wert im Auge zu behalten und einen günstigen Einstiegskurs zu nutzen. Ich schätze das Einstiegskurse zwischen 40 und 50 Euro realistisch sein dürften. Ich denke nicht das der Wert die 40 Euro unterschreiten wird. Wer sich den Chart ansieht wird feststellen das das Volumen der gehandelten Aktien kontinuierlich abgenommen hat und bald sehr niedrig sein dürfte. Dieser Punkt sollte zum Einstieg genutzt werden, denn zu diesem Zeitpunkt werden die Gewinnmitnahmen der Kleinanleger erledigt sein und der Kurs wird nach einer kurzen Bodenbildung wieder anziehen können.



-Zusammenfassung-
Kaufkurs 40 - 50 Euro
Konservative Zielkurse
- 3 Monate (6-00) 85+ Euro
- 6 Monate (9-00) 150+ Euro
- 12 Monate (3-01) 500+ Euro
- 24 Monate (3-02) 1000+ Euro
Stoppkurs ohne



-Quellenangaben-
- Interview auf www.instoxx.de mit Nina und Peer Blumenschein (Unternehmensgründer)
- Informationen von der Homepage der Softline AG
- Informationen von der Homepage der Intraware Inc. (www.intraware.com)
- Informationen von Stock Selector (www.stockselector.com)
- Informationen von Consors (www.consors.de)
- Gespräch mit Mitarbeitern von Softline (CeBit`2000)
- Gespräch mit Mitarbeitern der conceptware AG auf der CeBit`2000 (Partnerunternehmen)
- Gespräch mit einem Insider der namentlich nicht genannt werden möchte
- Hochglanzbroschüre der Softline AG (erhalten am CeBit-Stand)
- Unternehmensnachrichten (siehe Anhang im Folgenden)
- Analysen und Meinungen dritter (siehe Anhang im Folgenden)








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Aktuelle Unternehmensnachrichten zur Softline AG
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Freitag, 10.03
Softline hat eine strategische Partnerschaft mit Realnames geschlossen, die vorausssichtlich zu rund 120.000 zusätzlichen Besuchern pro Monat bei Softline führen wird. Dies entspricht einer Steigerung um fast 40 Prozent gegenüber der bisherigen Besucherzahl von etwa 300.000 pro Monat. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erzielte Softline nach eigenen Angaben im Online-Geschäft einen Umsatz von 3,1 Millionen Mark bei 1,2 Millionen Besuchern.
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Softline gewinnt Microsoft und Lycos für Online-Partnerschaft

380 Prozent Steigerung bei den Besucherzahlen auf www.softline.de - Strategische neue Online-Kooperationspartner gewonnen

Offenburg, 02.03.2000. Die Softline AG wird künftig über den Online-Dienst Microsoft Network (MSN) Software vermarkten. Besucher der MSN-Website können sich ab sofort im interaktiven Softline-Online-Shop anhand ausführlicher Beschreibungen über Produktneuheiten informieren und online Software bestellen. Auch die sofortige digitale Lieferung von Software über das Internet (Electronic Software Delivery, ESD) ist möglich. Der Online-Dienst MSN ist zu Beginn des Jahres grundlegend umgestaltet worden, um die Nutzung des Internets komfortabler und effektiver zu machen. Abgerundet wird das MSN-Angebot durch einen schnellen und kostengünstigen Internet-by-Call-Zugang für nur 3,3 Pfennig pro Minute sowie den interaktiven Online-Shop von Softline.

Der Software-Provider Softline AG konnte die Besucherzahl seiner Web-Seite in den ersten zwei Monaten dieses Jahres um rund 380 Prozent steigern gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ausschlaggebend für dieses Wachstum ist in erster Linie das Partnershop-Programm, für das jetzt neue strategische Partner gewonnen wurden. "Der Markenname Softline soll europaweit zum Markennamen für Software im Internet werden - so wie Amazon.com für Bücher", erklärt der Vorstandsvorsitzende Peer Blumenschein die Strategie.

Weitere Kooperationen beschloss die Softline AG unter anderem mit Lycos Bertelsmann und der DCI AG. Die DCI AG verknüpft mit dem WebTradeCenter im wachstumsstarken B-to-B-Bereich automatisch Angebot und Nachfrage aller Mitglieder. Softline ist durch die Kooperation VIP First Class Partner und profitiert in vollem Umfang von den im WebTradeCenter gebotenen Leistungen wie Preistransparenz, Direktkontakt zu Wiederverkäufern und Endkunden sowie günstigen Einkaufskonditionen.

"Wir bieten unseren Kooperationspartnern an, am hohen Potenzial des international wachsenden Marktes der elektronischen Software-Lieferung im Business-to-Business (B2B)-Bereich teilzuhaben. Die Kooperation mit Softline, dem Pionier in diesem Markt, ermöglicht es den Partnern, unsere führende Technologie und unser Know-how zu nutzen", erläutert Marketingvorstand Nina Blumenschein das Konzept.

Die Softline AG erzielte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 1999/2000 (30. Juni) einen Online-Umsatz von 3,1 Millionen DM der bis zum Ende des Geschäftsjahres verdoppelt werden soll. Allein im letzten Quartal 1999 lag der Online-Umsatz um 400 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Das Partnershop-Programm:
Das Partnershop-Programm der Softline AG ermöglicht Betreibern gut besuchter Web-Seiten, den interaktiven Software-Online-Shop von Softline in das eigene E-Commerce-Angebot zu integrieren. Das Programm richtet sich an Websites, die sich als Shopping-Portal sehen oder deren Besucher an Software-Neuheiten Interesse haben. Die Kooperationspartner integrieren den Online-Shop der Softline AG mit allen Produkten, Beschreibungen und Informationen in ihre bestehende Site. Individuelle Gestaltung und eine spezifische Kopfzeile sorgen dafür, dass die Corporate Identity des Partners erhalten bleibt. Mit über 130 Partnern ist das Programm der Softline AG das erfolgreichste in Europa.

Der Wachstumsmarkt:
Der Direktbestellung und sofortigen digitalen Softwarelieferung über Internet räumen Marktforscher in den nächsten Jahren das höchste Wachstumspotenzial im Softwaremarkt ein. Der globale Markt für Softwareverkäufe über das Internet wird sich nach einer Untersuchung des Instituts IDC von 3,5 Mrd. US-Dollar 1999 auf 32,9 Mrd. US-Dollar bis 2003 fast verzehnfachen. Der überwiegende Anteil des Marktes entfällt auf B2B-Software.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Softline AG Gaulke & Partner Consult
Erik Parkner Dr. Jürgen Gaulke
Tel: 0781/9293 151 Tel: 0177/679 30 60
Fax: 0781/9293 640 Fax: 040/3603 036 592
E-Mail: eparkner@softline.de E-Mail: GaulkeJ@aol.com

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Softline übernimmt französische Apacabar

Massive Stärkung des Internetvertriebs - Gegenseitige Synergien werden genutzt

Offenburg, 03.02.2000 Die Softline AG, Offenburg, hat noch vor dem Börsengang die erste internationale Akquisition vollzogen und rückwirkend zum 1. Januar 100 Prozent des Aktienkapitals der Apacabar S.A., Paris, übernommen. "Damit stärken wir unsere bereits im Dezember begonnenen Aktivitäten in Frankreich deutlich und können unser Produkt Instant Software, also die sofortige digitale Lieferung von Software per Internet, schneller in diesen attraktiven Markt bringen", sagte Peer Blumenschein, Gründer und Vorstandsvorsitzender des zu den führenden deutschen Software-Providern für den Business-to-Business (B-to-B) Bereich gehörenden Unternehmens. Der französischsprachige Markt, inklusive Benelux und Schweiz, ist mit einem Marktvolumen von 8,2 Mrd. Euro der drittgrößte Softwaremarkt in Europa. Die Softline AG plant unter der Konsortialführung der Deutsche Bank AG die Erstnotiz am Neuen Markt für den 14. Februar. Das Bookbuilding beginnt am 7. Februar.

Der französische Software-Provider Apacabar erzielte 1999 mit rund 30 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 22 Mio. DM. Produktschwerpunkt ist Software für Grafik, Internet-Multimedia sowie Soundbearbeitung.

Noch im ersten Quartal ist die Fusion von Apacabar mit dem bisherigen Frankreich-Geschäft von Softline vorgesehen. Im Dezember 1999 hatte Softline eine französischeNiederlassung gegründet, die Softline S.A.R.L. in Straßburg, die bereits einen französischen Software-Katalog in einer Auflage von 35.000 Stück herausgebracht hat. "Mit dem neuen, durch den Beitrag von Apacabar verstärkten Unternehmen können wir nun in wenigen Jahren der führende französische B-to-B Software-Provider werden", sagte Blumenschein.

Beide Unternehmen profitieren von den Synergien. Das Sortiment von Apacabar wird dank der exzellenten Kontakte von Softline zu führenden Softwareherstellern wie NetObjects, MathSoft, CAS oder RedHat um etliche Produkte erweitert. Ein wichtiger Baustein zum künftigen Erfolg von Apacabar ist die geplante Übersetzung und Implementierung des Softline-eigenen Customer Relationship Management-System Suxess im ersten Halbjahr 2000. Apacabar profitiert zusätzlich von Softlines Expertise im Internet- und One-to-One-Marketing.

Die Softline S.A.R.L. (www.softline.fr) wird sich künftig auf das Endkundengeschäft per Internet konzentrieren und vor allem das Produkt Instant Software, also die direkte digitale Lieferung von Software per Internet, forcieren.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Softline AG Gaulke & Partner Consult
Erik Parkner Dr. Jürgen Gaulke
Tel: 0781/9293 151 Tel: 0177/679 30 60
Fax: 0781/9293 640 Fax: 040/3603 036 592
E-Mail: eparkner@softline.de E-Mail: GaulkeJ@aol.com

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Softline steigert Umsatz um 29 Prozent - Im Februar Gang an den Neuen Markt

Hohe Wachstumsraten im Online-Vertrieb - 40 Mio. DM Investitionen in den E-Commerce geplant - Start der europäischen Expansion in Österreich und Frankreich

Offenburg, 13. Januar 2000. Die Softline AG hat ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 (30. Juni) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 28,7 Prozent auf 29,1 Mio. DM gesteigert. Besonders stark fiel das Wachstum der Online-Umsätze aus, die in den letzten drei Monaten 1999 mit einer Rate von 400 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (1998) zunahmen. Weiterer Umsatztreiber des zu den führenden deutschen Software-Providern für den Business-to-Business (B-to-B) Bereich gehörenden Unternehmens waren zahlreiche neue Produkte wie zuletzt Red Hat Linux, mit dem Softline der erfolgreiche Einstieg in den boomenden Linux-Software-vertrieb gelang. Auf eine hohe Nachfrage stieß auch die neue Version des High-End-Routenplaners Map & Guide 6.0, den Softline in Deutschland und seit Dezember auch in Frankreich vermarktet. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf", sagte Vorstandsvorsitzender Peer Blumenschein. Er kündigte für die nächsten Monate eine Marketingoffensive, besonders im Internet, an: "Unser Ziel ist es, im Internet die amazom.com für Business-Software zu werden." Insgesamt will Softline nach einem erfolgreichen Börsengang in den nächsten Jahren rund 40 Millionen DM in den Ausbau des E-Commerce investieren. Der geplante Gang an den Neuen Markt werde im Februar unter Führung der Deutsche Bank AG stattfinden.

Bereits in den vergangenen sechs Monaten hat Softline stark in den Ausbau des Vertriebs investiert. Der zuletzt im Oktober erschienene Softwarekatalog, der in der Branche dank seiner journalistischen Qualität und den angebotenen Produkten eine hohe Reputation genießt, wurde erstmals in einer Auflage von mehr als 1 Million Exemplaren verbreitet, berichtete Marketing-Vorstand Nina Blumenschein, Zwillingsschwester von Peer. Jährlich veröffentlicht Softline drei Kataloge.

Auch der Online-Vertrieb unter www.softline.de wurde deutlich verstärkt. Die Zahl der Partner-shops wurde von 30 auf 100 mehr als verdreifacht. Hinzu kamen beispielsweise freenet, eBay, Ricardo und QXL. Mit dem Internetservice "Instant Software"- ist Softline der deutsche Pionier im elektronischen Software-Providing per Internet (Electronic Software Delivery, ESD). Um diesen zukunftsfähigen Softwarevertriebsweg im Internet auszubauen, wurde die Zahl der ESD-Produkte von 60 auf 130 erhöht. Dem Direktabruf per Internet räumen Marktforscher in den nächsten Jahren das höchste Wachstumspotenzial im Softwaremarkt ein: Der globale Markt für Online-Softwareverkäufe wird sich nach einer Untersuchung des Instituts IDC von 3,5 Mrd. US-Dollar 1999 auf 32,9 Mrd.US-Dollar bis 2003 fast verzehnfachen. Der überwiegende Anteil des Marktes entfällt auf B-to-B Software.

Neben dem Ausbau des Online-Bereichs wurde auch die geplante Expansion in Europa bereits eingeleitet. Seit November 1999 kann Softline den Kundenstamm des Unternehmens Update.co.at GesmbH, Wien, nutzen. Damit steht Softline eine Datenbank mit 110.000 Adressen, davon 75 Prozent Geschäftskunden, in Österreich zur Verfügung. Schon bisher entfällt rund ein Fünftel des Umsatzes der übernommenen Wiener Aktivitäten auf den Online-Direktvertrieb. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll sich der bisherige Umsatz in Österreich auf mehr als 10 Mio. DM vervielfachen.

Im Dezember startete Softline mit einer eigenen Gesellschaft in Frankreich, der Softline S.A.R.L. in Straßburg - mit einem eigenen fünfköpfigen Mitarbeiterteam und einem französischen Softline-Katalog in einer Auflage von 30.000 Stück. Mit einer Internet-Plattform www.softline-france.com inklusive Shop, ESD und Partnershop-Programm will Peer Blumenschein den Aufbau von Softline France forcieren. Ziel ist es, in wenigen Jahren der führende französische B-to-B-Software-Provider zu werden.

Bruttomarge und EBIT verbessert

Softline konnte in den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 den Rohertrag gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit einem Plus von 43 Prozent verbessern. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) nach US-GAAP stieg auf 2,8 Mio. DM. Die EBIT-Marge betrug damit 9,5 Prozent.

"Wir werden in nächsten Monaten sehr stark in den Ausbau des E-Commerce investieren, so dass wir für das Gesamtjahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis rechnen", sagte Finanzvorstand Bruno Schwelling.

Im Geschäftsjahr 1998/99 (30. Juni) erzielte Softline mit 75 Mitarbeitern einen Umsatz von 48,5 Mio. DM. In den vergangenen vier Geschäftsjahren ist der Umsatz mehr als verdreifacht worden.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Softline AG Gaulke & Partner Consult
Erik Parkner Dr. Jürgen Gaulke
Tel: 0781/9293 151 Tel: 0177/679 30 60
Fax: 0781/9293 640 Fax: 040/3603 036 592
E-Mail: eparkner@softline.de E-Mail: GaulkeJ@aol.com






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Renomierte Analysen/Empfehlungen zur Softline AG
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08.02.2000
Softline aussichtsreich
GoingPublic


Bis einschließlich 10. Februar könnten Aktien der Softline AG (WKN 720 600) gezeichnet werden, berichten die Analysten von Going Public.

Die Erstnotiz sei für 14. Februar vorgesehen. Die Bookbuilding-Spanne betrage 14,50 bis 17,50 Euro. Zum Bankenkonsortium gehörten Deutsche Bank (Lead), Landesbank Baden-Württemberg, Baden-Württembergische Bank, M.M. Warburg, net.IPO und die Schwäbische Bank.

Platziert würden 2,44 Mio. Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von 1 Euro. Davon stammten ca. 2,3 Mio. Stück aus einer Kapitalerhöhung und 144.000 Aktien aus dem Besitz von Altaktionären. Darüber hinaus stehe ein Greenshoe von 365.662 Aktien zur Verfügung, die ebenfalls aus dem Besitz von Altaktionären stammten.

Das Unternehmen sei auf den Vertrieb von Standardsoftware spezialisiert und setze neben klassischen Printkatalogen zunehmend auf das Internet als Vertriebsmedium. Mit "Instant Software" könne sogar die komplette Transaktion über das Internet abgewickelt werden, indem die Bezahlung und die Auslieferung der gekauften Software über das Internet erfolge.

Für das laufende Geschäftsjahr 1999/2000 (zum 30. Juni) werde ein Umsatz von 40,2 Mio. Euro erwartet, der 2000/01 auf 65,9 Mio. Euro ansteigen solle. Für das Geschäftsjahr 2001/02 seien bereits 83,7 Mio. Euro geplant. 2002/03 sollten es dann 110 Mio. Euro sein.

Aufgrund der starken Marktstellung und der langfristig hohen Wachstumsraten im Bereich Electronic Software Delivery erscheine ein Investment in die Softline-Aktie aussichtsreich. GoingPublic rät zur Zeichnung.
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07.02.2000
Softline relativ teuer
EURO am Sonntag


Die Aktienexperten von EURO am Sonntag vergeben das Rating "durchschnittlich" für die Aktien der Softline AG (WKN 720600), die man ab heute zeichen könne und die ab dem 14.02.2000 am Neuen Markt gelistet würden.

Softline biete etwa 5 000 Softwareprodukte verschiedenster Hersteller an. Der Online-Vertrieb sei der zweite Trumpf von Vorstandschef Blumenscheins Investment-Story. Eigentlich dränge es sich ja auf, dass Software das geeignetste Produkt für den Verkauf über Internet sei. Einziger Haken sei, dass die Übertragung größerer Programme noch enorme Zeit in Anspruch nehme. Der Umsatzanteil des Online-Vertriebs sei deshalb auch bei Softline mit rund zehn Prozent noch bescheiden. Dennoch sehe man bei Softline im ESD-Geschäft den Vertriebsweg der Zukunft. Realisieren würden sich derartige Visionen allerdings erst, wenn sich die Übertragungszeiten und damit die Kosten drastisch reduziert haben. Bis dahin dürfte allerdings auch die Konkurrenz den Zug erwischt zu haben. Dann werde sich zeigen, ob die von Blumenschein betonte Kundenbindung einen härteren Preiswettbewerb standhalte. Softline werde mit einer Bewertung von knapp dem Dreifachen des 2000er-Umsatzes relativ teuer offeriert. Auf Grund der geschickten Vermarktung dürften die Aktien trotzdem ihre Abnehmer finden, so EURO am Sonntag.

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07.02.2000
Softline zeichnen
Neue Aktien weekly


Die Wertpapierexperten von Neue Aktien weekly empfehlen derzeit die Aktien der Softline AG (WKN 720600) zu zeichnen.

Seit 16 Jahren vermarkte die Offenburger Softline Software im Business-to-Business-Sektor. Seit 1996 habe die Gesellschaft begonnen, ihre Produkte über das Internet zu verkaufen - der globale Markt für Online-Softwareverkäufe werde sich nach einer Untersuchung von IDC mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 175 Prozent von 3,5 Mrd. USD im Jahr 1999 auf 32,9 Mrd. USD bis 2003 fast verzehnfachen. Unisono wollten die Offenburger einen Teil des frischen Geldes aus dem Börsengang in den Ausbau des E-Commerce investieren - Softline wolle den Anteil des Umsatzes mit Software-Lieferungen via Internet von derzeit 15 Prozent auf über 50 Prozent im Jahr 2002/2003 steigern. Außerdem solle das zufließende Kapital für Akquisitionen verwendet werden, mit dem Ziel, die weitere Expansion des Unternehmens zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang habe die Gesellschaft mittlerweile bisher etwa 15 mögliche Übernahmekandidaten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien herausgefiltert. Da man in den nächsten Jahre massiv " die Rede sei von insgesamt 40 Mio. DM " in den elektronischen Handel investieren wolle, werde man zumindest für die nächsten zwei Jahre wieder in die Verlustzone zurückkehren.

Softline sollte aufgrund der Fokussierung auf das Online-Geschäft, das durch ein sehr starkes Marktwachstum gekennzeichnet sei, und aufgrund der blühenden Phantasie hinsichtlich Business-to-Business ein erfolgreiches Debüt am Neuen Markt feiern, so der Börseninformationsbrief.

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03.02.2000
Softline zeichnen
Wirtschaftswoche


Die Analysten der Wirtschaftswoche empfehlen risikofreudigen Investoren eine Zeichnung der Softline-Aktie (WKN 720600).

Bekannt geworden seien die Offenburger durch ihr pfiffiges Katalogmarketing. Die Idee dafür habe Vater Ulrich Blumenschein geliefert, der als erfahrener Magazinjournalist den richtigen Blick für gute Texte und eine ansprechende Optik gehabt habe. Weil Softline vor 17 Jahren mit Programmen für den Apple-Macintosh-Computer an den Start gegangen sei, komme auch heute noch ein Großteil der Klientel aus dem Umfeld von Webdesignern und Werbeagenturen.

Multimedia- und Gestaltungssoftware für das Internet bilde einen Schwerpunkt der Lieferpalette. Zu den 150 Kernprodukten gehörten zudem Programme für den Büroalltag wie Spracherkennungs- und Diktiersoftware. Ein umfangreiches Sortiment könnten Interessenten inzwischen auch dank einer elektronischen Lieferplattform, der so genannten Electronic Software Delivery (ESD), im Internet abrufen, statt sich Päckchen schicken zu lassen, so Wirtschaftswoche.

Um die Unternehmensstory für den Gang an die Börse ein wenig hübscher zu machen, schmücke sich Softline mit Attributen wie "führender Anbieter von Software im B-to-B-Bereich". Doch angesichts der Produktpalette und der Tatsache, dass 89 Prozent des Umsatzes immer noch Offline erzielt worden seien, erscheine die Selbstdarstellung als Internetcompany doch etwas kühn.
Aus Sicht von Gründer Peer Blumenschein habe er genau die richtigen Schritte getan, um sich weit vor den Wettbewerbern für das digitale Zeitalter zu rüsten. Mit Siemens laufe ein Pilotprojekt, bei dem das EDS-Abrufsystem ins Unternehmensnetz eingebunden sei.

Mit dem Geld aus dem Börsengang wolle Blumenschein durch Übernahmen schnell wachsen und die Marke Softline europaweit etablieren. Bereits vor dem Kauf der Aktien sei Softline beim französischen Softwaredistributor Apacabar eingestiegen. Nach Informationen der Analysten habe Softline auch ein Auge auf das schwedische Handelshaus Buyonet geworfen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1998/99 hätten die Offenburger 25 Millionen Euro umgesetzt und gut eine Million Euro Gewinn gemacht.

Bei weiterhin 50-prozentigen Wachstumsraten erwarte Blumenschein für dieses und das kommende Jahr trotz der Kapitalspritze aus dem Börsengang keine Gewinne. Verantwortlich dafür seien die geplanten Akquisitionen sowie eine Verdoppelung der Vertriebs- und Marketingkosten. Der Softwarehandel werde sich durch das Internet und neue Marktteilnehmer dramatisch verändern.

Vorsichtige Anleger würden deshalb erst einmal abwarten, ob die Strategie aufgehe. Wer risikofreudiger sei, zeichne, so Wirtschaftswoche.

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03.02.2000
Softline unbedingt zeichnen
Finanzen Neuer Markt


Die Softline AG (WKN 720600) sei ein interessanter Titel, den man unbedingt zeichnen solle, berichten die Analysten von Finanzen Neuer Markt.

Die Deutsche Bank bringe im Februar bis zu 2,44 Mio. Aktien der Softline AG an den Markt. Die Aktien stammten überwiegend aus einer Kapitalerhöhung von 7,45 auf 9,75 Mio. Euro. Nach dem Börsengang solle der Streubesitz bei 28,75% liegen. Softline gehöre zu den führenden deutschen Anbietern von Software für den Business to Business Bereich. Der Emissionserlös solle zur Finanzierung des Wachstums dienen. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 99/2000 (bis zum 30.06) sei um 28,7% auf 29,1 Mio. DM gestiegen. Vor allem die Online-Umsätze sollten explosionsartige Tendenz aufweisen.
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02.02.2000
Softline interessant
Prior Börse


Das Prior-Ranking für die Neuemission Softline (WKN 720600) lautet "interessant".

Der Novize verkaufe Software an Geschäftskunden. Die 1983 gegründete Gesellschaft habe von Anfang an profitabel gearbeitet. Neben gedruckten Katalogen setzten die Offenburger auch auf den Vertrieb über das Internet.

Bislang würden allerdings erst fünf Prozent der Umsätze (1998/99): 49 Mio. DM) aus dem Online-Verkauf kommen. Das e-Commerce-Geschäft solle aber gewaltig wachsen. Bis zum Geschäftsjahr 2002/03 wolle Softline mehr als die Hälfte der Erlöse in Deutschland online erzielen. In Bankenkreisen werde ein Ausgabepreis von 15,80 Euro als fair angesehen. Das 2002/03er KGV betrage demzufolge 27. Moderat sei die Bewertung vor dem Hintergrund einesUmsatzvielfachen für 2000/01 von zwei. Der Umsatz solle von 24,77 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr auf 41 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr anwachsen. 2001 reche man mit 70 und sodann im Folgejahr mit dem Überschreiten der 100 Mio.-Grenze. Die Gewinn je Aktie-Schätzung betrage 0,01 Euro für 2000 und Minus 0,14 Euro für 2001. Die Notierung solle im Neuen Markt erfolgen. Zum Konsortium würden unter der Führung der Deutschen Bank LB BW, BW Bank, M.M. Warburg und Schwäbische Bank gehören. Der voraussichtliche Ausgabekurs betrage 15,80 Euro. Die Zeichnungsfrist laufe von 07. 10.02.2000, und die Erstnotiz werde am 14.02 erfolgen.

Das Platzierungsvolumen betrage rund 2,8 Mio. Aktien, davon 2.297.000 Stück aus Kapitalerhöhung und 505.000 durch die Abgabe der Altaktionär inkl. Greenshoe.
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01.02.2000
Softline zeichnen
Platow Brief


Die Aktienanalysten des Platow Briefes empfehlen, die Aktie des Software-Providers Softline AG (WKN 720600) zu zeichnen.

Ab dem 07.02.2000 bestehe diese Möglichkeit. Am 14.02.2000 werde das Papier am Neuen Markt gehandelt.

Der Umsatz des Software-Providers, der sich selbst ein dynamisches Wachstum diagnostiziere, betrage für das Geschäftsjahr 1999/2000 vermutlich 48,5 Mio. DM, für 2000/2001 80 Mio. DM, für 2002/2003 200 Mio. DM, und 2003/2004 könne mit 270 Mio. DM gerechnet werden.

Diese Zahlen seien durchaus realistisch, da die Gesellschaft einen nahezu reinen B2B-Anbieter darstelle. Das bedeute, daß zum einen 80 Prozent der Erlöse bereits im Business-Bereich eingenommen werden würden und zum anderen, daß über 10 Prozent der Software direkt über das Internet vertrieben werden würde, so daß mit ansteigender Geschwindigkeit des Netzes und den Erlösen aus dem IPO deutliche Zuwächse erzielt werden könnten.

Nicht enthalten in den Umsatzzahlen sei die ab nächster Woche gültige Beteiligung an einem französischen Vertriebsunternehmen im e-commerce-Bereich. Dieser Umsatz der Franzosen werde im abgelaufenen Geschäftsjahr mit etwa 11 Mio. Euro beziffert. Die EBIT-Marge belaufe sich auf 4,8 Prozent.

Aufgrund der aus Strategie und Positionierung resultierenden aussichtsreichen Entwicklung der Softline AG, raten die Experten des Platow Briefes, die Aktien des führenden euopäischen B2B-Providers zu zeichnen.



Im Februar strebe die Softline AG, Offenburg, unter der Führung der Deutschen Bank AG an den Neuen Markt.

Im Kerngeschäft vertreibe das Unternehmen sehr erfolgreich Produktivitäts-Software für Business-Anwendungen, insbesondere für die Segmente Online-Publising, E-Commerce, Desktop-Publishing sowie geographische Informationssysteme. Unter Vertrag stehen laut Neuer Markt inside so namhafte Software-Hersteller wie NetObjects, Netscape, RedHat, Allaire und RealNetworks.

Der Erfolg im klassishen Direktmarketing basiere einerseits auf dem Kompetenzprodukt Katalog, der 1999 eine Auflage von 2,25 Millionen Exemplaren erreichte habe, andererseits auf einem gezielten One-to-One-Marketing, das heißt, auf einer qualifizierten und lösungsorientierten Beratung vor, während und nach dem Kauf. Fantasie biete aber vor allem der Online-Vertrieb unter www.softline.de, der in den kommenden Jahren stark forciert werden solle. Dem Markt für Online-Software-Verkäufe sagten Experten ein explosionsartiges Wachstum voraus. Nach einem Marktvolumen von 3,5 Milliarden USD in 1999 rechne das Marktforschungsinstitut IDC mit einer Verzehnfachung des Volumens bis 2003 auf 32,9 Milliarden USD.

Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen zu den führenden Software-Herstellern müsse Softline auch nicht so schnell befürchten, seinen Wettbewerbsvorsprung durch den Markteintritt neuer Mitbewerber einzubüßen.
Mit dem Ziel, die Amazon.com für Business-Software zu werden, plane Softline in den nächsten Jahren 40 Millionen DM in den Ausbau des E-Commerce zu investieren. Neben aggressiven Marketing-Maßnahmen sollen zu den heute 100 Partnershops " Ricardo.de, freenet.de und eBay " weitere in der Schweiz und in Österreich hinzukommen, so die Analysten.

Darüber hinaus stehen zwei Akquisitionen in den deutschsprachigen Nachbarländern sowie der Aufbau zweier Niederlassungen in Frankreich und Irland an, meinen die Experten von Neuer Markt inside. In 2000 und 2001 plane man deshalb beim Ertrag maximal mit einer schwarzen Null, in 2002 sollen erstmals Gewinne sprudeln.

Obwohl die genauen Daten zur Emission noch nicht bekannt seien, lasse sich heute schon vermuten, dass die Softline AG nicht in der Masse der Börsenneulinge untergehen werde.
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22.12.1999
Softline interessant
Platow Brief

Nach Auffassung der Analysten des Platow Briefes handelt es sich bei den Aktien des Börsenaspiranten Softline hinsichtlich Marktstellung und Marktwachstum um ein interessantes Investment.

Der Börsengang solle im ersten Quartal 2000 erfolgen. Softline wolle den Emissionserlös für die europäische Expansion sowie für den Ausbau der Internetaktivitäten verwenden. 75 Mitarbeiter hätten im Geschäftsjahr 1998/99 Umsatzerlöse von 49 Mio. DM erzielt. Über 130 professionelle Anwendungssoftware-Programme aus den Bereichen Online-Publishing, Desktop-Publishing und geografische Informationssysteme würden dem Kunden online angeboten. In den kommenden Jahren würden jährliche Zuwachsraten von 175 Prozent für den Markt für Online-Software erwartet. Über Kooperationen mit Softwareherstellern wie NetObjects, Netscape und Macromedia werde die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt. Konsortialführerin werde die Deutsche Bank sein.
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20.01.2000
Softline auf den Spuren von Amazon
Neuer Markt Inside







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Weitere Analysen und Meinungen von anderen Personen (Dritten)
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Wallstreet-Online Board, von MH120480
29.01.00 17:03:18

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, werde ich seit langem wieder einmal an einer Zeichnung teilnehmen.

Mit der Softline AG (WPKN 720 600) betritt ein Unternehmen das Parkett, was über eine History verfügt, die bis zu den Anfängen der 80er zurückreicht, um genau zu sein, bis 1983.
In eben diesem Jahr gründeten Peer und Nina Blumenschein die Softline GmbH.
Sofline dürfte somit eines der ältesten Unternehmen am Neuen Markt sein. Besonders sticht ins Auge, das das Unternehmen seit Gründung bereits Gewinne schreibt.

99er Gewinn: 1 Million Euro
99er Umsatz: 24,8 Millionen Euro

Die Brutto-Umsatzmarge liegt bei 8,6%, Softline wird als Vertriebsfirma eingeordnet womit die Marge als recht hoch,im Branchenvergleich, einzuordnen ist.

Angefangen hatsoftline als Katalogversand. Dabei konnte sich der ausgelieferte Katalog mit einer Auflage von 2,25 Millionen zu Europas Auflagenstärksten Katalog mausern. Man beachte hierbei, das der Katalog bisher nur in deutscher Sprache erschien, eine Ausgabe in französischer Sprache erschien vor kurzem. Hier bietet sich noch einiges an Wachstumspotential innerhalb Europas!
Das Unternehmen setzte bereits frühzeitg auf eCommerce, um genau zu sein seit Februar 1996, in diesem Monat ging die Website online. Dabei setzt man nicht nur auf den Verkauf von Produkten, sondern bietet zeitgleich Produktbeschreibungen, Software-News, einen Nesletter u.a. an. durch stetigen Auf- und Ausbau des Angebotes, kann man mittlerweile über 5.000 Softwareartikel anbieten.
Das Unternehmen setzt hierbei immer mehr auf Electronic Software Delivery, also den Vertrieb sowie auch die Auslieferung (Download) der Software im Internet. Damit sich das ganze durchsetzt, muss jedoch das Internet erstmal schneller werden...hierbei dürften DSL und ISDN erst der Anfang sein.
Weiterhin hat Softline über 100 Partnershops, somit werden die gesamten Vertriebsmöglichkeiten genutzt.

Softline sich ein eigenes Kundenmanagement- und Warenwirtschaftssystem, das u.a. auch Adressen und Kundenprofile verwaltet. Nach Firmenangaben sind bereits ca. 850.000 Kunden registriert. Dies stellt ein weiteres, nicht gerade unerhebliches Kapital dar.

Softline bezeichnet sich selbst als einen der führenden
B2B-Software-Provider!

Unternehmensangaben:

Die schwerpunkte des Unternehmens liegen bei Software der Kategorien:

- Internet, Intranet & eCommerce
- Multimedia- / Online-Publishing
- Desktop Publishing & Grafik
- Netzwerke / LAN
- Vertrieb & Marketing und Geo-Software
- Lizenzfreie Bilder
- Büro und Organisation
- Hilfsprogramme & Utilities
- Technik und Wissenschaft

Softline verfolgt eine einzigartige Mehrwertstrategie für den Kunden:

- umfassende Tauglichkeitsprüfungen der Programme in der technischen Abteilung
- Markenprodukte internationaler Softwarehäuser
- enge Kooperation zwischen Entwicklern und Vertrieb
- kostenlose Beratung vor und nach dem Kauf

Softline hat Kooperationen mit ca. 95 Softwareherstellern. Im folgenden ein paar davon:

Realnetworks
Macromedia
Power Quest
MathSoft
Asymetrix
Ulead Systems
Extensis
Sun/Netscape Alliance
NETobjects
RedHat
Leitz
Astound
usw...

Die Zielgruppe wird wie folgt definiert:

"Jeder, der von Berufs wegen am PC arbeitet."

Folgender Service wird dem Kunden geboten:

- Betreuung der Kunden vor und nach dem Kauf ist unsere Stärke
- Katalog und Online-Shop informieren außergewöhnlich detailliert über Nutzen, Funktion und technische Details aller Programme.
- 30 qualifizierte Produktmanager beraten Kunden individuell, damit diese die optimale Lösung finden.
- Nach dem Kauf bietet ein Team von sieben qualifizierten EDV-Technikern technischen Support. Zusätzlich bieten wir einen kostenpflichtigen Premium Support an.

Das Unternehmen sieht folgende Vorteile für sich:

- Einzigartige "Value Added"-Marketingstrategie
- Bekannter Entdecker und Förderer neuer Entwicklungen, Produkte und Hersteller, Orientiertung an langfristiger Kundenbindung
- Dynamischer Online-Katalog mit sofortiger digitale Software-Lieferung über das Internet (ESD) und einem Partner-Shop-Netzwerk
- kontinuierliche Entwicklung neuer Online-Marketingtechniken
- Umfassender journalistischer Katalog (der Softline-Katalog)
- Hohe Beratungskompetenz

Die Pagevisits betrugen im 4. Quartal 99 ca. 758.000. Auf Jahresfrist konnten die visits somit um 40% pro Quartal gesteigert werden.

In Deutschland verfügt das Unternehmen über 86 Mitarbeiter, dagegen in den USA momentan nur über 3.

Die Standorte sind Deutschland, Frankreich und Östereich (durch übernahme).

Vom 7.-10. Februar ist die Zeichnungsfrist. Der Konsortialführer wird die Deutsche Bank sein. Weiterhin im Konsortium sind die Landesbank Baden-Württemberg, Baden-Württembergische Bank, M.M. Warburg & CO, net.IPO. (online zeichnen), der Schwäbischen Bank (Mitglied der Selling Group) sowie allen Banken und Sparkassen enthalten.

Mfg MH



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Die Zeichnungsfrist der Softline AG, Offenburg,
beginnt am 7. Februar. Bis zum 10. Februar koennen die
Aktien (WKN 720.600) gezeichnet werden. Unter der
Konsortialfuehrung der Deutsche Bank AG, Frankfurt,
sollen die Aktien am Neuen Markt bei institutionellen
und privaten Anlegern gestreut werden.

Weitere Konsortialmitglieder sind die Landesbank Baden-
Württemberg, Baden-Württembergische Bank AG,
M.M. Warburg & CO, net.IPO sowie die Schwäbische Bank
(Mitglied der Selling Group). Bei diesen Banken sowie
bei allen Banken und Sparkassen duerfen Sie zeichnen.
Sie koennen bei der Deutschen Bank und bei net.IPO auch
online zeichnen:
www.softline.de/ir
Emittiert werden bis zu 2,44 Millionen Aktien im
rechnerischen Nennwert von jeweils 1 Euro, von denen 2,3
Millionen aus einer Kapitalerhoehung stammen. Hinzu
kommt bei hoher Nachfrage eine Mehrzuteilungsoption
(Greenshoe) von 0,36 Millionen Stueck. Der Streubesitz
nach Boersengang wird bei bis zu 28,75 Prozent liegen.

Das Grundkapital des zu den fuehrenden deutschen
Software-Providern fuer den Business-to-Business (B-to-
B) Bereich gehoerenden Unternehmens wird im Zuge des
Boersengangs von 7,45 Millionen Euro auf 9,75 Millionen
Euro steigen. Mit dem Erloes aus dem Boersengang will
Softline vor allem seine Position im E-Commerce massiv
ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben.

"Unser Ziel ist es, im Internet die amazon.com fuer
Business-Software zu werden", sagte
Vorstandsvorsitzender Peer Blumenschein. Softline
verfuegt ueber exzellente Kontakte zu den fuehrenden
Softwareherstellern in den USA und betreibt Deutschlands
groesstes Partnershop-Netzwerk mit mehr als 100 Partner-
Websites, darunter beispielsweise freenet, eBay, Ricardo
und QXL. "Unser Direct-Sourcing in den USA verschafft
uns die entscheidenden Vorteile auf der Produktseite,
unser Partnershop-Netzwerk mit potenten Partnern zum
gegenseitigen Nutzen sorgt im Marketing fuer den
entscheidenden Wettbewerbsvorsprung", sagte Peer
Blumenschein.

Mit dem Internetservice "Instant Software"TM ist
Softline der deutsche Pionier im elektronischen
Software-Providing per Internet (Electronic Software
Delivery, ESD). Um diesen zukunftstraechtigen
Softwarevertriebsweg im Internet auszubauen, wurde die
Zahl der ESD-Produkte von 60 auf 130 erhoeht. Der
Direktbestellung und der sofortigen digitalen
Softwarelieferung ueber Internet raeumen Marktforscher
in den naechsten Jahren das hoechste Wachstumspotenzial
im Softwaremarkt ein: Der globale Markt fuer Online-
Softwareverkaeufe wird sich nach einer Untersuchung des
Instituts IDC von 3,5 Mrd. US-Dollar 1999 auf 32,9 Mrd.
US-Dollar bis 2003 fast verzehnfachen. Der ueberwiegende
Anteil des Marktes entfaellt auf B-to-B Software.

In den ersten sechs Monaten des Geschaeftsjahres
1999/2000 (30. Juni) konnte die Softline AG ihren Umsatz
gegenueber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 28,7
Prozent auf 29,1 Millionen DM steigern. Besonders stark
fiel das Wachstum der Online-Umsaetze aus, die in den
letzten drei Monaten 1999 mit einer Rate von 400 Prozent
gegenueber dem Vorjahresquartal zunahmen.


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Aktuelle Presseschau:

More-IPO Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Peer
Blumenschein:
www.more-ipo.de/MEHR.sql?NID=1152&IPOID=12147

Die Zeitschrift CAPITAL, Ausgabe 4/2000 vom
10. Februar empfiehlt ihren Lesern, die Softline-Aktie zu
kaufen.

Die Prior-Boerse vom 2. Februar bewertet Softline mit vier von
fuenf Sternen, das bedeutet: Interesant

"Mit den Mitteln des Boersenganges sollte es Softline
gelingen, die europaeische Expansion zu forcieren. Going
Public geht daher davon aus, dass die bisherigen
Wachstumsraten von ueber 40 % - auch bei nun hoeherer
Basis fortgeschrieben werden."
Going Public 2/2000

"Die Strategie, mit der Softline im ESD-Markt
operiert, ist unserer Meinung nach langfristig
erfolgversprechend. Wir trauen dem innovativen
Management zu, das Unternehmen in den naechsten
Jahren zum fuehrenden B2B-Software-Provider ausbauen
zu koennen."
Der Aktionaer 3/2000

"Das alles scheinen geeignete Voraussetzungen, um
auch am Neuen Markt nicht vom Glueck verlassen zu
werden."
Badische Zeitung, 29.1.2000

"Softline ist der fuehrende europaeische B2B- Provider.
Strategie und Positionierung des Unternehmens stehen fuer
gute Wachstumschancen und eine aussichtsreiche
Entwicklung. Merken Sie sich die Emission vor,
ordentliche Zeichnungsgewinne
winken in jedem Fall."
Platow Börse 31.1.2000

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Wallstreet-Online Board, von Durchblick
26.02.00 19:15:14
betrifft Aktie: SOFTLINE AG O.N.

B2B-Fantasie ist der Kurstreiber schlechthin, doch die reinste B2B-Aktie am Neuen Markt, die zudem schon seit Jahren Gewinne macht und einen guten Track-Record besitzt, wird völlig übersehen: Softline AG.
Betrachtung Kurs-Umsatz-Verhältnis: Das Geschäftsjahr liegt Jahresmitte zu Jahresmitte und lag 1999 bei 50 Mio. Mark. Die Firma hat immer 40% Wachstum realisiert. Wäre am 30.6.00 also 70 Mio. DM, am 30.6.01 dann 98 Mio. DM. und 30.6.02 140 Mio. DM. Um die Zahlen mit den Werten, die im Jahresrhythmus bilanzieren, besser vergleichen zu können, errechnet sich für das Kalenderjahr 2001 ein Umsatz von 125 Mio. DM hoch. Wohlgemerkt: Nur die bisherigen, stets erreichten Wachstumsprozente eingerechnet.
Bei 9,75 Mio. Aktien zu 50 Euro ergibt sich ein Market-Cap von etwa 950 Mio. DM. Bei den konservativen Wachstumsprognosen also ein 2001er KUV von 7.

Nun darf man dank des Börsenganges von einer Wachstumsbeschleunigung ausgehen: Aquisitionen und Expansion in Europa. Rechnet man nur mit jeweils 60 Prozent Wachstum, liegt der Umsatzwert beim Kalenderjahr 2001 bei ca. 170 Mio. DM. Das ergibt ein KUV 2001 von 5.

Die Firma schaffte bislang eine Rendite von 6% (EBIT). Mit Skaleneffekten sollten 8% in 2001 drin sein. Bei 170 Mio. Umsatz in der realistischen Variante sind das 13,5 Mio. Mark. Das heisst 0,75 Euro pro Aktie. Daraus ergibt sich ein KGV von 62,5 für 2001.

Das ist an sich betrachtet hoch, aber im Vergleich zu anderen NM-Werten wenig, und nimmt man B2B-Werte wie Ricardo (wenn es denn einer ist), Abit, teilw. Heyde und andere, geradezu spottbillig.

Also: Die Aktie hat Alleinstellungsmerkmale, ist ein Internetwert B2B (dasKataloggeschäft als Standbein stört da nicht und ist prima Marketing-Tool), die Firma gibt es seit 18 Jahren, es gibt einen positiven free cash-flow, das Konzept ist bestens in andere Lnder exportierbar. Ich will keine anderen Aktien herunterreden. Aber wenn ich in diesen Bereich B2B, Internet, Hightech investieren, dann in softline. Denn wenn das Internet sich mit diesen gigantischen Wachstumsraten wie erwartet durchsetzt, macht softline auf Jahre hinaus mehr als 100-Prozent-Sprünge.

Kursziel: Gemessen an Ricardo, Abit, Heyde wären 130 bis 154 Euro angemessen. Ich denke, softline wird stärker als andere profitieren und sehe bei intaktem Markt etwa 175 Euro als angemessen an.
Softline AG (720600), eine Analyse. General
General:

Der beste Beitrag den ich je gelesen habe !!!

 
10.03.00 17:40
#2
Auch ich bin von Softline überzeugt und habe diese Aktie bereits gekauft,
und wie man heute sieht nicht ohne Grund !!!!!

Wollte schon immer mal bei einer Super Aktie unten Einsteigen und nicht wie sonst immer auf den fahrenden Zug aufspringen oder ganz oben einsteigen !!!!

Auch ihr solltet diese Chance nutzen !!!!
Softline AG (720600), eine Analyse. Buckmaster

Capital empfiehlt Softline zum Kauf / Kursziel 100 EUR

 
#3
Capital empfiehlt Softline-Aktie zum Kauf

In der aktuellen Ausgabe (6/2000) stuft die Zeitschrift
Capital die Softline Aktie als "sehr attraktives
Investment" ein. Lediglich drei von ueber 35 Neuer-
Markt-Werten im Segment IT-Software erhielten im
aktuellen Ranking diese Empfehlung. Die Redaktion ist
vom Potenzial des Software-Marktes ueberzeugt und
glaubt, dass Softline "zu den heissesten Newcomern in
diesem Jahr" zaehlen wird: "Software-Loesungen nach
indivduellem Bedarf sind der Schluessel fuer ein erfolg-
reiches Online-Geschaeft. Neue Programme ueberbruecken
Schnittstellen vom Internet zu hausinterner Software
fuer Produktion, Vertrieb oder Marketing - und haben ein
enormes Marktpotenzial." Capital nennt ein Kursziel von
100 Euro.  


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