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Plambeck: newsmann v edelmax

Beiträge: 8
Zugriffe: 505 / Heute: 1
PLAMBECK N.EN. kein aktueller Kurs verfügbar
 
Plambeck: newsmann v edelmax jdh1
jdh1:

Plambeck: newsmann v edelmax

 
01.11.99 17:10
#1
Ich gebe euch beiden recht und damit auch unrecht.
Jeder bezieht ein mix. Wer was öko tun will, sorgt für erneuerbaren Einspeisung. Wer dies zu 100% tut zahlt auch dementsprechend. Wenn Einer es schafft, billig Strom zu bekommen, aber zeitgleich die Anteil an Erneuerbaren im Mix wofür alle bezahlen müssen, zu erhohen (Einspeisungsgesetz), handelt schon schlau. Dies ist allerdings aber auch die Kopplung von das Beste mit das Schlimmste, um das Beste überhaupt eine Chance zu geben in diese verruckte Welt. Von ein angeblichen Öko-anbieter hätte ich sowas gern in voraus gewusst, das Tricks dabei sind (Taktiken) die ich vielleicht abgelehnt hätte. Dies ist eindeutlich Plambecks moralisches Verbrechen. Wer Atomstrom auf diese weisse bewusst kauft ist immerhin viel besser als einer der es einfach wegen des Preises tut, auch sogar besser als durchschnittlich wenn man das System dahinter versteht.
Glücklich bin ich als Atkionär allerdings auf keinen Fall und ich weiss nicht was Newsman für ein Entschuldigung geben kann, die mich moralisch beruhigt. Manche wollen mit Atomstrom eben NICHTS zu tun haben, es auch als schlauer Sprungbrett nicht zu nutzen.
Auf Antworten gespannt, JDH
Plambeck: newsmann v edelmax Edelmax
Edelmax:

Re: darf ich auch mitmachen?

 
01.11.99 18:29
#2
Es gibt doch jetzt für den Verbraucher 4 Alternativen:
1. Er kauft billigen Strom von einem Billiganbieter, zahlt 23,7 pf/kWh und keinen Grundpreis und ist ein "Ökoschwein", da der Atomanteil sehr hoch sein dürfte
2. er kauft Plambeckstrom, wo im Stromhandel auch nur dieser Billigstrom eingekauft und durchgeleitet wird (die Erzeugung und Einspeisung von Windstrom hat damit ja gar nichts zu tun, wie Du richtig feststelltest) und gehst davon aus, daß Anteile dieses Geschäftes wieder in Windkraft reinvestiert werden, bist damit moralisch besser gestellt als 1., aber auch teurer, da Plambeck 24,5 Pf + eine gestaffelte Pauschale (ca. 12,60 DM pro 2-Personenhaushalt pro Monat) berechnet.
3. gehst Du gleich zu einem reinen Ökostromanbieter wie Lichtblick, bezahlst 27,87 Pf + 4,11 DM Pauschale pro Monat, weißst aber genau, daß hier für Dich garantiert kein Atomstrom eingespeist wird. Dies ist die teuerste, aber moralisch sauberste Methode.
4. Er wechsaelt gar nicht und nimmt, was er vorgesetzt kriegt.

Ganz wichtig finde ich, daß jede dieser Methoden aber absolut transparent gemacht wird, d.h., jede Firma muß offenlegen, was sie wie verkauft. Dabei wird sich zeigen, ob die ökonomisch scheinbar "schlauste" Methode (jaja, dumm ist das nicht gemacht, da gebe ich Dir ja recht), auch die sein wird, die der Verbraucher bevorzugt, und darum geht es ja letztlich. Ich gebe hier der Hoffnung Ausdruck, daß die Verbraucherschutzverbände bei diesem brisanten Thema viel Aufklärung betreiben werden und das sie gewollt verschleiernde Werbung aufdecken bzw. verbieten, wie es jetzt auch schon Dank Lichtblick der Fall war.

Machen wir uns nichts vor, die meisten Leute werden überhaupt nicht wechseln, also Variante4, dies sah man am Telefonmarkt, wo die Preisunterschiede wesentlich gravierender sind als im Strommarkt.
Die meisten, die wechseln werden, werden Alternative 1 wählen, auch dies scheint klar. Richtige (fundamentale) Grüne werden Alternative 3 wählen, für sie kommt für sie eingespeister Atomstrom nicht in Frage, zumal die Differenz zwischen Variante 2 und 3 bei 3000 kWh pro Jahr bei 0,78 DM pro Jahr liegt ( im übrigen zu gunsten der Variante 3!)
Bleibt also die Frage, wieviele sich für Variante 2 entscheiden werden. Plambeck müßte über das Jahr 600.000 solcher 2-Personen-Haushalte gewinnen (also pro Monat 50000), um die zum Börsengang avisierten 218Mios Umsatz zu generieren. Yellow Strom hat am Wochenende mit dem 100000 sten Kunden geworben. Und die gehören zur Gruppe eins und fahren eine sehr gute und sehr teure Werbekampagne. Mittlerweile glaubt man aber wohl selbst bei Plambeck nicht mehr an diese Ziele und erklärt stattdessen, daß Umsatz und Gewinn aus dem Stromhandel gering sein werden (siehe letzte VWD-Meldung). Wie die Umsatz-und Gewinnzahlen trotzdem erreicht werden sollen, ...???

Und der Aktionär will Wachstum und Gewinne sehen, damit die Kurse steigen. Erkläre mir einer, wie diese Ziele erreicht werden sollen?!

Edelmax
Plambeck: newsmann v edelmax Dennis
Dennis:

Ich finde den Entwurf von Plambeck intelligent. Der Strommix wird rasc.

 
01.11.99 22:34
#3
Ein Hallo in die Runde,
Der Preis ist heiß. D.h. warum sollte man auf staatliche Subventionen verzichten und selbst die paar Pfennige draufzahlen?? Das Angebot von Plambeck wirkt auf dem ersten Blick vielleicht weniger attraktiv für die "Hardcore Ökos", aber wenn eine breite Bevölkerungsschicht wechseln soll und beim Ausbau der sauberen Energien mithelfen soll, ist Plambecks Entwurf richtig intelligent.
Damit kann man sich auch von der Öko- Konkurrenz abkoppeln.

Dennis
Plambeck: newsmann v edelmax jdh1
jdh1:

Re: Plambeck: newsmann v edelmax

 
01.11.99 22:43
#4
Schön geschrieben Edelmax! Möchte ich transparenz? definitiv JA! Hat Plambeck auch definitiv NICHT gemacht.

Allerdings bei Alternative 2 ist Plambeck günstiger als Yello bis 1500kWh pro Jahr - 489DM gegen 513DM (ein Single oder Pärchen könnte darunter sein mit den Verbrach). Bis zu 2000kWh ist der Preis bis zu 20DM pro Jahr teurer als Yello (nicht viel). Also 2 ist für viele 1 Denkenden auch eine gute Wahl.

Plambeck Kunden sorgen dafur das alle Kunden für Ökostrom Zahlen müssen (durch die Einspeisevergutungsgesetz) aber sonst selber preislich ziemlich gunstig darstehen (naturlich eben mit hilfe von Atomstrom was z.Z sowieso da ist) Wie du sagtest ist es bei so eine Methode am Besten das billigste Strom als ersatz für das verteilte Ökostrom einzukaufen, egal was es ist. Das Ökoengagement hat man schon hinter sich so zu sagen. Auch 100% ökos speisen nicht mehr Ökostrom ins Netz, aber die zahlen mehr.

Es bleibt also mein haupt kritikpunt, das diese (fur viele bestimmt ablehnbare) Taktik verschwiegen wurde.
Dafur gibt es kein Entschuldigung Newsman - oder?
jdh
Plambeck: newsmann v edelmax Apatschenlama
Apatschenlam.:

Danke jdh!

 
02.11.99 15:13
#5
Danke jdh!

Sehe ich absolut genauso! Wie so häufig liegt die Wahrheit immer in der Mitte! Plambeck's Konzept ist echt o.k., nur die Art und Weise, wie es an den Tag kam, bleibt zu tadeln. Gewinnt man genug Kunden , vor allem solche die nicht bereit sind, einen eindueitg höheren Ökopreis zu zahlen, wird im Endeffekt mehr für die Umwelt getan, als wenn nur ein Bruchteil zum wahren Ökoanbieter wechseln, wobei das mit dem wahren eh so eine Sache ist. Wichtig ist für mich als Realo-Öko, das was für die Umwelt dabei rauskommt, und wenn der Gewinn in regenerative Energien gesteckt wird, ist das für mich in Ordnung. Nur die Offenbarung bleibt zu tadeln, wenn man auch nie behauptet hat, nur regenerative Energien zu vertreiben. Nur das Gegenteil hat man eben nicht explizit gesagt. Wenn sich die momentanen Emotionen gelegt haben, sollte man mal wieder darüber nachdenken, ob das Konzept jetzt gut oder schlecht ist, und infolgedessen, der Aktienkurs fair , über oder unterbertet ist. Ich als PNE-Aktionär denke natürlich letzteres, denn das Konzept ist interessant.
Edelmax, bitte nicht so fest hauen, o.k?
Ciao
APL
Plambeck: newsmann v edelmax Edelmax
Edelmax:

Re: Ich hau Dich nicht, APL,

 
02.11.99 15:23
#6
selbst wenn Du vergnatzt auf mich bist. Ich lese doch hier ehrliche Meinungen, die zwar nicht mit meiner deckungsgleich sind, aber immerhin versuchen, realistisch abzuwägen. Wie gesagt, es gibt die 4 Möglichkeiten, es obliegt dem Markt, eine Entscheidung zu treffen. Als Plambeckaktionär wird man allerdings belohnt oder bestraft, je nachdem, wie die Kunden sich entscheiden. Und da, glaube ich, ist Realismus der bessere Berater als Euphorie.

Edelmax
Plambeck: newsmann v edelmax Apatschenlama
Apatschenlam.:

An Edelmax!

 
02.11.99 16:08
#7
Hi Edelmax!

Nochmal speziell an Dich, obwohl ich gerade auf Dich im WO-Board "eingeprügelt" habe. Ich habe Deine Postings immer geschätzt und ich
habe sie mir auch zu Herzen genommen. So, wie Du mir geraten hast, realistisch statt euphorisch zu sein, was ich übrigens nie war,sondern zuversichtlich, so rate ich dir, dich nicht in deine in eine Anti-Plambeck Aggression reinzusteigern. Lass doch mal ein wenig Gras über die Sache wachsen und dann "schaun mer mal".
Ich persönlich bin langsam die ganzen PNE-Diskussionen, mit hätte, wenn und aber leid, und werde mich jetzt vorübergehend zurückziehen. Ich bin nachwievor der Meinung, dass Plambeck ein gutes Konzept hat und in einer der
Wachstumsbranchen der Zukunft tätig ist. Und wenn die Quartalszahlen das halten, was vorgegeben war -wovon ich ausgehe- , dann bin ich weiterhin pos. für PNE gestimmt.
Kannst mir gerne mal privat eine Mail schreiben

Mach's gut

APL
Plambeck: newsmann v edelmax Dennis

Pressemitteilung: Begrenzung der Windstrom- Einspeisung wird aufge.

 
#8
Ich bin zwar nicht Fachmann, aber dürfte diese Meldung nicht eine Kursexplosion bei Plambeck auslösen???

Dennis


Montag, 1. November 1999, 16:47 Uhr

Begrenzung der Windstrom-Einspeisung wird aufgehoben
Kosten werden auf alle Stromverbraucher umgelegt
Berlin (AP) Die privaten Besitzer von Windkraftwerken sollen ihren Strom vom nächsten Jahr an ohne Mengenbegrenzung in das Netz der öffentlichen Elektrizitätsversorger einspeisen dürfen. Wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Montag in Berlin mitteilte, soll der Referentenentwurf für eine entsprechende Änderung des Stromeinspeisungsgesetzes Mitte November vorgelegt werden. Die Mehrkosten sollen auf alle Stromversorger und damit im Prinzip auf die Verbraucher umgelegt werden. Sie betragen allerdings nach Angaben der energiepolitischen Grünen-Sprecherin Michaele Hustedt nur 0,02 Pfennig je Kilowattstunde.

Bisher sind die Stromversorger lediglich verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energiequellen bis zu maximal fünf Prozent ihrer Produktion abzunehmen. Die Mehrkosten werden auf den Strompreis im jeweiligen Versorgungsgebiet aufgeschlagen, was die Verbraucher in Regionen mit hohem Windstrom-Anteil wie Schleswig-Holstein besonders belastet. Die Deckelung soll mit der Gesetzesänderung aufgehoben werden. Die Lieferanten des Stroms aus erneuerbaren Energien - es handelt sich fast ausschließlich um Strom aus Windkraftwerken -sollen darüber hinaus einen festen Betrag statt einer vom jeweiligen Strompreis abhängigen Vergütung erhalten.

Dass die Energieversorger überhaupt Mehrkosten für die Abnahme von Strom aus Wind geltend machen können, liegt an der relativen Unzuverlässigkeit dieser Energiequelle. Für den Fall von Flauten müssen die Elektrizitätsversorger immer entsprechende konventionelle Kraftwerke in Reserve halten, um diese Ausfälle auszugleichen und ein Zusammenbrechen des Netzes zu verhindern.

Nach Angaben Hustedts werden den Verbrauchern de facto keine Mehrkosten entstehen. Es gehe lediglich darum, die Mehrkosten von 0,02 Pfennig je Kilowattstunde unter allen Netzverbundunternehmen in Deutschland gerecht zu verteilen.



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