>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! mT

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>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! .

 
17.08.99 20:13
#1
Der Kurs von Plambeck läßt sich zur Zeit leicht um 2 oder 3 Euro hin oder her manipulieren.
Festhalten kann man jedoch, dass bei 48 Euro jedesmal im Xetra mehrere 500er Posten auftauchen, die den Kurs immer wieder über 49 bringen.
Andererseits geben Kleinanleger bei Kursen gegen 51-52 Euro immer wieder soviele kleinorders in Höhe von 50-200 Stück in den Markt, dass der Kurs auch noch nicht nach oben ausbrechen kann (charttechn. Widerstand bei 52)

Erwarte also eine Range 48-52 bis nächsten Montag.

Das kgv liegt laut Börse Online bei 19,4 für 2000. Tatsächlich dürfte es aufgrund der Übernahmen und Expansionen ins Ausland, sowie des wesentlich früheren Stromhandels deutlich darunter liegen.
Das kgv für 2001 liegt nach Plambeck Schätzungen bei 13,1. Allerdings waren das die Prognosen von August 1998! Jeder kann sich die News seit August letzten Jahres (Akquisitionen etc) auf der Homepage anschauen und 1+1 zusammenzählen: Die Prognosen wird man mit Sicherheit weit übertoppen! Dann liegt das kgv deutlich unter 10. Tax hat das in seiner Analyse ja ausführlich vorgerechnet.

Die erste Plambeck Analystenkonferenz ist nächste Woche Montag den 23. August.

Mit Sicherheit werden einige der Analysten dann ihre Kaufempfehlungen wiederholen (z.B. MM Warburg, Nord LB, etc). Spannend ist jedoch, welche neue Analysten neu auf Plambeck aufmerksam werden.

12 der bisherigen Analysen die für sich sprechen:

29. Juli 8 seitige Plambeck Kaufempfehlung.
Analyst Thorsten Strauß (Nord LB)

Orginalzitat aus dem Anlageurteil:

"Wir gehen davon aus, dass die Plambeck Neue Energien AG ihre zum Börsengang veröffentlichten Umsatzplanungen in den kommenden Jahren übertreffen wird und den Gewinn deutlich steigern kann. Insbesondere die neu abgeschlossenen Projekte, die bereits weit fortgeschrittenen Verhandlungen für weitere Übernahmen und der vorgezogene Einstieg in den Stromhandel werden dazu beitragen. Das Unternehmen hat gezeigt, dass es in der Lage ist, die sich bietenden Marktchancen auf Basis des im Zuge der Aktienplazierung Ende 1998 erweiterten Kapitalrahmens konsequent zu nutzen.

Der Kurs der Aktie hat in den vergangenen Monaten einen Teil der Gewinne aus der Zeit kurz nach der Börseneinführung wieder eingebüßt. Die durch die neuen Projekte erweiterten Geschäftsmöglichkeiten und die längerfristig guten Wachstumsperspektiven des Unternehmens spiegeln sich daher unserer Ansicht nach nicht angemessen in den gegenwärtigen Kursen wider.

Wir empfehlen deshalb die Plambeck Neue Energien AG mit Limit 55 Euro zum Kauf und sehen als mittelfristiges Kursziel die bisherigen Höchstkurse um 75 Euro."

Der Analyst wies in der Studie auch noch einmal darauf hin, dass man die Ergebnisse der ersten Monate nicht "durch simple Vervielfachung der Quartalszahlen" auf das Jahr hochmultiplizieren darf, da "der Geschäftsschwerpunkt und die Realisierung der tatsächlichen Umsätze im zweiten Halbjahr liegt."

Ebenfalls wies er auf die "stark gestiegene durchschnittliche Anlagengröße" hin. Diese sei allein von 1998 auf 1999 um 63% auf 1,3 Megawatt gestiegen. Künftig soll es 2-5 Megawattanlagen geben, die innerhalb von 2-4 Jahren die Kosten für Windstrom um mehr als die Hälfte senken sollen!

Positiv sei auch, dass geschlossene Lieferengpässe die aktuellen Anlagenpreise wieder senken werden.

Noch einige Zitate:
"Das noch von der alten Bundesregierung verabschiedete Stromeinspeisungsgesetz ist Ausdruck des breiten politischen Konsenses, die regenerativen Energien zu fördern. Dieser politische Wille wurde von der rot-grünen Bundesregierung erwartungsgemäß bekräftigt."

"Keines der Projekt ist bisher gescheitert, was für die sorgfältigen Vorarbeiten spricht, die bis zur Aufnahme auf die Projektliste erbracht werden. Durch einige Akquisitionen hat PNE die Geschäftsmöglichkeiten erheblich ausgeweitet. Die erforderlichen Baugenehmigungen wurden bisher planmäßig erteilt und die Umsetzung hat inzwischen begonnen."

"Plambeck verfügt in Deutschland über eine Vielzahl wirtschaftlich interessanter Plätze zur Errichtung von Windkraftanlagen. Darüber hinaus befindet sich das Unternehmen in erfolgversprechenden Verhandlungen in Spanien, Portugal und anderen europäischen Ländern. Sehr aussichtsreich sind auch die Bemühungen, ein weiteres erfolgreiches deutsches Unternehmen aus der Windkraftbranche sowie dessen führende Mitarbeiter und dessen im In- und Ausland akquirierte Projekte zu übernehmen."

Der Analyst führt weiter Expansionsmöglichkeiten an:
"Ein konkretes Projekt im Bereich der Wasserkraft wird verfolgt.
Biomasse
Offshore (Plambeck soll an geplanten Pilotprojekt- Initiativen des Bundesumweltministeriums maßgeblich beteiligt werden)

"Stromangebot zu wettbewerbsfähigen Preisen: Dank der schlanken und effizienten Unternehmensstruktur kann Plambeck den Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern. In den Zielgebieten will Plambeck preisgünstigere Angebote machen, als die etablierten Anbieter (unter 27Pf/kwh). Außerdem soll der Umstieg für den Verbraucher bequem und unkompliziert sein."

"Mit Inkraftreten den Bundesbaugesetz zum 1.1.1999 hat sich die Planungssicherheit erheblich erhöht. Nach dem BauGB sind Windkraftanlagen privilegierte Bauvorhaben, die prinzipiell im Außenbereich errichtet werden dürfen. Die Baugenehmigung kann dann nicht versagt werden, wenn sie für den Außenbereich einer Gemeinde beantragt wird, und alle
baugenehmigungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Auf Basis des BauGB sind in fast allen Landkreisen in der Bundesrepublik Raumordnungsprogramme verabschiedet worden, die Vorrangsstandorte für Windkraftanlagen ausweisen. Damit wird sichergestellt, dass an diesen Standorten Windparks errichtet werden können, an anderen nicht."

"Aufbau des Geschäftsbereichs Service eröffnet Umsatzpotential und erweitert Know- How- Basis"

Analyst Thorsten Strauß (Nord LB)

Eis eingestellt 03-08-99 21:36 CET
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Aktionärsbriefempfehlung:
Explosive Kurssteigerungen quer durch den gesamten Neuen Markt gehören der Vergangenheit an. Für ausgewählte Titel mit einer griffigen Story ist dies jedoch nach wie vor möglich: Die Plambeck Neue Energien AG (WKN 691030)hat 1998 ihren Umsatz auf 53,1 Mio DM verfünffacht. Der Betreiber von Windenergieanlagen übertraf auch beim Ergebnis pro Aktie von 0,79 DM die ursprüngliche Erwartung von 0,69 DM. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres soll die Leistung der installierten Windkraftanlagen auf 80 Megawatt verdoppelt werden. Im Jahr 2000 erschließt Plambeck mit dem Handel von selbsterzeugtem und zugekauftem Strom ein neues Geschäftsfeld. Damit verliert die Aktie zunehmend den "Öko-Malus". Viele Marktteilnehmer gehen davon aus, daß aus regenerativen Energiequellen erzeugter Strom zu teuer und damit nicht konkurrenzfähig ist. Isoliert betrachtet mag das zutreffen, jedoch übersehen viele, daß die derzeitige Gesetzgebung Ökostrom bevorteilt. Die konventionellen Stromversorger sind nämlich verpflichtet, Ökostrom zu relativ hohen Preisen abzunehmen. Damit lassen sich auch Windparks in Lagen mit geringen Windstärken rentabel betreiben. Dies birgt natürlich auch Risiken. Ändert sich die Gesetzgebung zum negativen, geraten die Margen schnell in die Minuszone. Auch könnten die Versorger erfolgreich gegen die hohen Übernahmepreise klagen. Das neue Standbein des Stromhandels im deregulierten europäischen Strommarkt sollte diese Risiken aber deutlich überkompensieren. Da der Anteil des zugekauften Stroms bei ca. 75 % liegen soll, wird eine deutlich geringere Abhängigkeit vom Stromeinspeisungsgesetz erreicht. Plambeck könnte dann als "Strom-Broker" eine ähnliche Marktstelllung erhalten wie einst Mobilcom auf dem Telefonmarkt.

Unseres Erachtens spiegelt der Kurs nur unzureichend die Perspektiven wider, die sich aus dem zukünftigen Stromhandel ergeben. Wir empfehlen daher dem spekulativen Anleger das Papier auf aktuellen Niveau zum Kauf. Da der Markt relativ eng ist, sollte jedoch streng limitiert werden.

Eis eingestellt 03-08-99 21:38 CET
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Börse-Online Kaufempfehlung 22.7.1999:
"Die Plambeck Neue Energien (PNE) hat dagegen ihre Prognosen erfüllt. Im vergangenen Jahr hat der Konzern die Erlöse um mehr als 400 Prozent auf 27,1 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis fiel mit 40 Cent je Aktie sogar um fünf Cent höher aus als zum Börsengang prognostiziert.

PNE errichtet, verkauft und unterhält Windparks und bietet anderen Windparkbetreibern Servicedienstleistungen an. Im vierten Quartal 1999- früher als geplant- will das Unternehmen in den Stromhandel einsteigen. Bisher hat PNE drei Windparkprojekte mit einmer installierten Leistung von 40,8 Megawatt (MW) realisiert. Allein 1999 sollen weitere 80 MW hinzukommen. Umsatz und Gewinn werden in diesem und im Kommenden Jahr rastant zulegen, da das Projektvolumen exorbitant zuneimmt. Im Jahr 2000 dürfte PNE rund 250 Millionen Euro umsetzen und 6,1 Millionen oder 2,50 Euro je Aktie verdienen . Im Jahr darauf wird die Gesellschaft auch von einer niedrigeren Körperschaftssteuer profitieren.

Der PNE Überschuß dürfte auch im Jahr 2001 noch einmal zulegen. Die Aktie ist deshalb mit einem 2000er kgv von rund 19 günstig bewertet und für spekulative Anleger eine Kaufgelegenheit. Viel zu teuer sind die Aktien von S.A.G. und Solon - zumal die Umsatzrendite aufgrund der hohen Kosten für Solarstrom wohl noch jahrelang niedrig bleiben wird.

FAZIT: Für spekulative Investoren ist die Plambeck Aktie interessant. Dagegen sind die Titel von S.A.G. Solarstrom und Solon zu teuer.

Plambeck spielt in einer anderen Liga als S.A.G. und Solon (Tabelle):

Plambeck Neue Energien:
______________1998__1999e_2000e
Umsatz in Mio___27,15__80,0__250
Jahresüberschuß__0,46__2,80__6,10
Ergebnis je Aktie_0,40__1,15__2,50
Buchwert/Kurs/kgv 6,71/48/19,2

S.A.G. Solarstrom:
_______________98/99__99/00e_00/01e
Umsatz in Mio____0,03___0,60___1,7
Jahresüberschuß__-0,66__-0,30__0,20
Ergebnis je Aktie_-0,21__-0,10__0,06
Buchwert/Kurs/kgv__2,95/7,3/121,7

Solon:
______________1998__1999e_2000e
Umsatz in Mio___3,43___7,50__9,90
Jahresüberschuß_-2,51__-0,20__0,30
Ergebnis je Aktie_-0,87__-0,08__0,12
Buchwert/Kurs/kgv 2,60/6,50/54,2"
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Ende des Orginaltextes.

Eis eingestellt 03-08-99 21:40 CET
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10.06.99
Plambeck Kursziel 70,00 Euro
AC Research
Eine Kaufempfehlung sprechen die Analysten von AC Research für die Aktien der Plambeck Neue Energien AG (WKN 691030) aus.
Das KGV auf Basis der für das Geschäftsjahr 2000 erwarteten Gewinne betrage lediglich knapp 18. Damit sei das Unternehmen einer der am günstigsten bewerten Wachstumstitel am Neuen Markt. Die aktuellen Kurse würden die sich beständig verbessernden Geschäftsaussichtendes Unternehmens noch nicht ausreichend widerspiegeln. Als Kursziel wurden 70,00 Euro genannt. Im Zukunftsmarkt für regenerative Energien sei Plambeck schon heute exzellent positioniert. Wachstumsphantasie erhalte der Titel auch durch die Liberalisierung des Strommarktes, der Einstieg in den lukrativen Stromhandel werde derzeit vom Unternehmen vorbereitet.

Im Geschäftsjahr 1998 habe Plambeck seinen Umsatz auf 27,15 Mio. Euro nahezu verfünffachen können. Der Gewinn pro Aktie sei mit 0,40 Euro ebenfalls höher als erwartet ausgefallen. Auch der kürzlich mit dem Lübecker Windkraftanlagenhersteller DeWind Technik GmbH abgeschlossenen 2-Jahres-Vertrag sei äußerst positiv zu bewerten, so die Anlageexperten weiter. Der Vertrag habe ein gesamtes Finanzvolumen von über 50 Millionen Euro und
werde zu einer erheblichen Erweiterung des bisherigen Planungsvolumens für die Plambeck AG führen. Mit dem Abschluß weiterer Verträge sei schon in absehbarer Zeit zu rechnen, so AC Research.

Eis eingestellt 03-08-99 21:41 CET
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GSC- Research über Plambeck
Plambeck Die wohl heißeste Nachricht der Woche gab es bei Plambeck, allerdings wurde die Meldung bislang voellig verkannt. Wie vwd in Bezug auf Interstoxx mitteilte, steht Plambeck kurz vor einem Abschluß in Spanien; dieser soll auf jeden Fall noch in diesem Jahr stattfinden, wie Plambeck-Vorstand von Geldern mitteilte. Darueber hinaus bezeichnete von Geldern seine Prognosen fuer das laufende und die kommenden Geschaeftsjahre als "sehr konservativ". Im Bereich Stromhandel, den Plambeck im Jahr 2000 starten wolle, seien die Preise sehr unsicher. Deshalb werde auch in diesem Bereich sehr konservativ kalkuliert. Extrem positiv auch die Meinung Berneckers, er empfiehlt in der neuesten Ausgabe des Aktionaerbriefes vom 8.4.1999 Plambeck zum Kauf. Plambeck koennte laut Bernecker der "Strombroker" mit einer "Markstellung wie MobilCom" werden. Der Kurs spiegele diese Chancen „nur unzureichend wider“, wie er meint. Mein Kommentar: auch ich sehe bei Plambeck eine durchaus mit der MobilCom-Story vergleichbare Ausgangslage. In beiden Faellen steht ein junges Unternehmen als einziger boersennotierter Konkurrent zu Monopolisten in einem riesigen Markt auf der Schwelle zur Liberalisierung. Auch Plambeck wird derzeit von der Allgemeinheit aufgrund der Schwierigkeit, den Markt einzuschaetzen, sehr kritisch beurteilt und wurde auch von Analystenseite bis vor kurzem gemieden. Auch hier ist die Bewertung aufgrund des neuen Geschaeftsfeldes kaum abzusehen, was Gewinnprognosen ab 2001 aehnlich unmoeglich macht wie bei MobilCom im letzten Jahr. Besonders frappierend aber sind die Aehnlichkeiten des Charts und der Kurse: kaum zu glauben aber wahr, sowohl Ausgabekurs als auch Erstnotiz sowie die weitere Entwicklung sind weitestgehend identisch! Als Hauptargument wird oft angefuehrt, daß Atomenergie nicht abgeschafft werden wird, so daß regenerative Energien ohnehin keine Chance haben werden. Doch dabei wird die ungeheure Groeße des Marktes unterschaetzt, da der Strommarkt etwa so groß wie der Telekommunikationsmarkt ist; das Gesamtvolumen liegt derzeit bei rund 80 Mrd. DM! Sollte es deshalb gelingen, in den naechsten 5 Jahren nur 5% Marktanteil fuer die regenerativen Energien am Strommarkt zu erreichen, so entspraeche dies einem Volumen von 4 Mrd. DM. Wenn Plambeck sich in diesem Bereich als Marktfuehrer im Stromhandel mit einem Anteil von 20% etablieren kann, so koennte hieraus ein Umsatz von 800 Mio. DM erwirtschaftet werden, was dem dreifachen der derzeitigen Marktkapitalisierung entspricht. Zum Vergleich: MobilCom erreicht derzeit im Mobilfunk-Markt etwa 6 bis 7%, im Festnetzbereich etwa 8 bis 9% und erzielte zuletzt insgesamt einen Umsatz von etwa 1,5 Mrd. DM, eine Groeße, die in diesem Jahr meiner Schaetzung nach etwa verdoppelt werden koennte. Der Anteil am Gesamtmarkt duerfte in diesem Jahr die Marke von etwa 4 bis 5% erreichen, die Marktkapitalisierung betraegt derzeit etwa 6,5 Mrd. DM. Sollte es Plambeck gelingen, am Strommarkt die oben geschilderte Position aufzubauen, so entspraeche der Marktanteil etwa 1%, bei gut einem Viertel des von MobilCom in diesem Jahr denkbaren Umsatzes. Wuerde man parallel eine Markakpitalisierung von einem Viertel der MobilCom-Bewertung ansetzen, so ergaebe sich eine Bewertung von weit ueber einer Milliarde DM. Ausgehend vom derzeitigen Kurs wuerde dies mindestens eine Verfuenffachung bedeuten, wobei hier nur das Umsatzpotential aus dem neuen Geschaeftsfeld Stromhandel betrachtet wurde. Fazit: Ich sehe bei Plambeck noch jede Menge Phantasie, die derzeit im Kurs nicht einmal ansatzweise beruecksichtigt ist; selbst ohne den phantasietraechtigen Bereich Stromhandel ist die Bewertung bereits als guenstig anzusehen. Ich rate darum zum Aufbau von Positionen, sofern noch nicht geschehen. Kaeufe sollten aufgrund der Marktenge immer limitiert werden.

Eis eingestellt 03-08-99 21:42 CET
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09.06.99
Plambeck kaufen
M.M. Warburg

Eine Kaufempfehlung haben die Analysten des Bankhauses M.M. Warburg für die Aktien der Plambeck AG (WKN 691030) ausgesprochen. Positiv beurteilen die Anlageexperten insbesondere den zuletzt bekanntgegebenen Rahmenvertrag mit DeWind. Plambeck werde damit künftig bei allen DeWind-Projekten die Generalunternehmerschaft übernehmen. Das Auftragsvolumen belaufe sich auf rund 100 Mio. DM. Infolgedessen werde man voraussichtlich auch die Gewinnschätzung nach oben anheben. Die Analysten erwarten daher eine überdurchschnittliche Kursentwicklung für die Plambeck-Aktie.

Eis eingestellt 03-08-99 21:44 CET
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Plambeck unterbewertet
AC Research
Das Windenergieunternehmen Plambeck AG (WKN 691 030) habe mit der Präsentation der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr positiv überrascht, berichten die Analysten von AC Research. Entgegen den Erwartungen vieler Skeptiker habe der Betreiber von Windparks die ehrgeizigen Umsatz- und Gewinnprognosen deutlich übertroffen. Plambeck habe die Umsatzerlöse in 1998 auf 53,1 Mio. DM verfünffacht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe mit 4,3 Mio. DM rund ein Drittel über den Prognosen von 3,3 Mio. DM gelegen. Statt der ursprünglich prognostizierten 0,69 DM habe Plambeck 0,79 DM je Anteilschein erreicht. Die Wachstumsaussichten für die kommenden Geschäftsjahre seien ebenfalls glänzend. Während das Cuxhafener Unternehmen 1998 Windenergieanlagen mit 40,8 Megawatt Leistung in Betrieb genommen habe, würden die Unternehmensplanungen für 1999 Windanlagen mit 80 Megawatt Leistungsvolumen vorsehen. Zusätzliche Impulse für die Geschäftsentwicklung werde die Aufnahme der Stromhandelsaktivitäten bringen. Den Stromhändlern stehe im Rahmen der Liberalisierung der Märkte ein ähnlich rasantes Wachstum bevor, wie den privaten Telekommunikationsgesellschaften ohne eignes Netz im vergangenen Geschäftsjahr. Die Plambeck-Aktie sei vor diesem Hintergrund ein klarer Kauf.

Eis eingestellt 03-08-99 21:45 CET
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Plambeck kaufen
AC Research
Die Analysten von AC Research empfehlen gegenwärtig die Aktien der Plambeck Neue Energien AG (WKN 691 030) zum Kauf. Der Betreiber von Windparks werde zu den Gewinnern der Ökosteuerreform gehören. Die Ökosteuer von zwei Pfennig pro Kilowattstunde mache die Rendite der Windparks noch attraktiver. Die gesetzlich geregelte Stromeinspeisungsvergütung garantiere Plambeck 90 Prozent des Betrages, den der Endverbraucher an Gebühren zahle. Unternehmensangaben zufolge würden die Windparks somit künftig 1,8 Pfennig pro Kilowattstunde mehr erlösen. Dies entspreche einem Umsatzanstieg von zehn Prozent. Die Ökosteuer werde daher die Ergebnisentwicklung des Stromanbieters beflügeln. Zusätzliches Wachstumspotential verspreche der Einstieg in den Stromhandel. Der langfristig orientierte Anleger solle sich die Plambeck-Aktie ins Depot legen.
Eis eingestellt 03-08-99 21:49 CET
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15.05.99
German Small Cap Letter: ************************************* Plambeck Neue Energien AG
Durch drei neue Projekte hat Plambeck fuer 1999 weitere 60 Mio. DM an Umsatz zugekauft; allein hierdurch wuerde der letztjaehrige Umsatz von 50 Mio. DM mehr als verdoppelt; zudem birgt die Expansion nach Spanien das Potential einer weiteren Steigerung um 60 bis 100 Mio. DM im Jahr, da in Spanien große, unbebaute Kuestenabschnitte vorhanden sind. Der Kurs konnte von dieser Meldung angesichts des schlechten Umfeldes nur wenig profitieren; ich sehe nach wie vor erhebliches Potential und rate weiterhin zum Kauf, die Bewertung angesichts der enormen Wachstumsraten ist deutlich zu niedrig.. Ausschlaggebend fuer die Empfehlung ist aber vor allem die noch kaum abschaetzbare Ertragsphantasie durch den Einstieg in den Stromhandel, der im naechsten Jahr erfolgen wird. Es ist hier sehr schnell moeglich, daß Plambeck allein aus diesem noch nicht beruecksichtigten Geschaeftsfeld zusaetzliche Umsaetze in Hoehe der derzeitigen Marktkapitalisierung erzielt.
Eis eingestellt 04-08-99 10:58 CET
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Handelsblatt vom 4.8.1999
Titel: "Plambeck mit kräftigem Rückenwind"

Orginaltext:

"Die Nord LB in Hannover empfiehlt den Kauf von Aktien des Windkraftanlagenplaners und künftigen Stromlieferanten plambeck (wkn 691030). Die Windenergiebranche verzeichne beeindruckende Zuwachsraten. In diesem Jahr werde die Anzahl der neuinstallierten Anlagen auf ein Rekordniveau steigen. Auch wegen der politischen Aussagen bezüglich der Förderung alternativer Energien und dem Ausstieg aus der Kernenergie seien die Aussichten für Windkraftenergie sehr gut.

So sei das Potential der Wasserkrafterzeugung so gut wie ausgeschöpft. Die Solarenergie sei dagegen "eine sehr teure Angelegenheit", die sich nur durch hohe staatliche Subventionen durchsetzen könne. Allein die Energieerzeugung durch Windkraft sei hingegen aus eigenem Antrieb konkurrenzfähig. Ein Gewinn je Aktie von 1,47 Euro für 1999 und 2,14 Euro für das jahr 2000 sei bei plambeck durchaus realisierbar. (adx)"

Eis eingestellt 04-08-99 10:59 CET
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"04.08.99
Plambeck kaufen
Nord LB
Die Analysten der Nord LB raten dem Anleger derzeit zum Kauf von Aktien des Betreibers von Windkraftanlagen und künftigen Stromlieferanten Plambeck AG (WKN 691030).

Die Windenenergiebranche verzeichne beeindruckende Zuwachsraten. Im laufenden Geschäftsjahr werde die Zahl der neuinstallierten Anlagen erneut ein Rekordniveau erreichen. Die Aussichten für die Windkraftenergie seien auch angesichts der politischen Aussagen bezüglich der Förderung alternativer Energien und dem geplanten Ausstieg aus der Kernenergie vielversprechend. Während das Potential der Wasserkrafterzeugung bereits weitgehend ausgeschöpft sei, seien die Solaranlagen derzeit noch zu teuer. Gegenwärtig sei allein die Energieerzeugung mit Windkraft konkurrenzfähig. Im Gesamtjahr 1999 werde Plambeck voraussichtlich 1,47 Euro je Aktie verdienen. Die Gewinntaxe für das kommende Jahr 2000 laute 2,14 Euro je Anteilschein. Die Experten erwarten daher eine überdurchschnittliche Kursentwicklung für die Plambeck-Aktie."

Eis eingestellt 05-08-99 14:20 CET
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05.08.99 11:33 Uhr
Plambeck positiv
AC Research
Weiterhin äußerst positiv sehen die Börsenexperten von AC Research die Aktien der Plambeck AG (WKN 691030).

Vor wenigen Tagen habe das niedersächsische Wirtschaftsministerium dem Unternehmen die Genehmigung zur Versorgung von Endkunden mit Strom erteilt, damit eröffne sich für Plambeck ein Riesenmarkt. Noch im 4. Quartal werde dieser Geschäftsbereich den Betrieb aufnehmen, so die Anlageexperten. Langfristig orientierten Investoren biete die Plambeck-Aktie einen äußerst günstigen Einstiegskurs, das Kursziel liege bei konservativen 70,00 Euro.

Die sehr ausführliche Analyse von TAX kann unter: www.aktiencheck.de/forum/Forum5/HTML/000268.html abgerufen werden.
>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! mT newsman
newsman:

heute der vierfache Umsatz. charttechn. Ausbruch aus der Fahne

 
18.08.99 13:43
#2
im vergleich zu den vortagen, heute sehr hohe Umsätze in Frankfurt unter steigenden Kursen. Schöner Aufwärtstrend und auch das Fahnendreieck konnte nach oben durchbrochen werden
>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! mT Solution Man
Solution Man:

Und es geht weiter aufwärts...

 
19.08.99 15:18
#3
.. allerdings war das bisher immer der Fall vor der Bekanntgabe von Quertalszahlen. Wenn am kommenden Monatg dann die Zahlen bekannt gegeben werden, und viele Anleger den Halbjahresumsatz mit zwei multiplizieren, dann wird der Kurs wohl wieder abstuerzen. Allerdings könnte es natuerlich sein, dass Plambeck gleichzeitg die Uebernahme in Spanien bekannt gibt, um diesen Abfall zu vermeiden. Spätestens mit den dritten Quartalszahlen wird der Kurs dann deutlich zulegen.

Es wird spannend!!!

Soli
>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! mT newsman
newsman:

ich glaube darüber wissen die Anleger bescheid mT

 
20.08.99 18:16
#4
ich glaube, dass die Mehrheit der Plambeckanleger weiß, dass die ersten zwei Quartale noch nicht einmal annähernd den starken Umsatz im 2 Halbjahr wiederspiegeln. Aus steuerlichen Gründen hat man die Projekte zu 90% in die 2 letzten Quartale verlegt.

Vielmehr wichtig am Monatag ist, was die Analystenkonferenz bewirkt!!
2 Dutzend Analysten sollen anwesend sein und die sind nicht so dumm wie Kleinanleger Meier, der am Montag die HJ Ergebnisse mal zwei nimmt.

newsman
>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! mT newsman
newsman:

die 4 häufigsten Frage in Bezug auf Plambecks Gewinne (neu auf H.

 
21.08.99 14:59
#5
neu auf www.pne.de

Häufige Fragen und Antworten:
 
Frage 1:
Wie beurteilen Sie vor dem Hintergrund sinkender Strompreise die Entwicklung der Plambeck-Aktie in den nächsten Jahren?

Wir glauben, daß unsere Aktie ein großes Wachstumspotential hat. Wir sind in der Lage mittlerweile über eine Vielzahl von Standorten für Windparkprojekte zu verfügen und erzielen über erfolgreiche, bundesweite, systematische Akquisition in diesem Bereich immer mehr Erfolge. Der Service für Windkraftanlagen als ein herstellerunabhängiges Controlling wird nachgefragt, auch von der Versicherungswirtschaft. Wir sehen in diesem Bereich klare positive Perspektiven. Mit dem Stromhandel werden wir früher als beim Börsengang angekündigt, nämlich noch im 4. Quartal 1999, nach umfangreichen und erfolgreichen Vorbereitungen beginnen können. Wir sind im Wettbewerb ein schlankes Unternehmen, das ohne die Belastung eigener großer Kraftwerkskapazitäten den preisgünstigsten Strom am Markt kaufen und damit die Kunden beliefern kann. Zugleich weisen wir als ein Erzeuger von 100 % sauber erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien eine besondere Qualität auf, die einzigartig ist und uns einen Marktvorsprung sichert (sind sauberer Erzeuger und liefern günstig). Die Lizenz zum bundesweiten Stromhandel liegt vor. Für einen erfolgreichen Marktauftritt sind alle Weichen gestellt.

Die im Wettbewerb des liberalisierten Strommarktes sinkenden Strompreise werden die positive Entwicklung der Plambeck-Aktie nicht beeinträchtigen.
 

Frage 2:
Wie werden sich die sinkenden Strompreise auf die Stromeinspeisevergütung zur Windenergie auswirken?

Die Plambeck Neue Energien AG betreibt die Windparkprojekte in unabhängigen Standortkommanditgesellschaften. Bei der Wirtschaftlichkeitsplanung der einzelnen Projekte sind von vornherein die seit Jahren zu verzeichnenden Schwankungen der Einspeisungsvergütung nach dem Stromeinspeisungsgesetz (StrEG) berücksichtigt worden. Die Einspeisungsvergütung für das Jahr 2000 (16,10 Pf pro Kilowattstunde) ist bereits bekannt. Für die künftigen Projekte wird diese Vergütungshöhe als Basis zugrunde gelegt; für die Jahre 2001 bis einschließlich 2004 werden weitere Abschläge bei der Höhe der Einspeisungsvergütung kalkuliert. Wissenschaftliche Gutachten (RWI, Fichtner u. a.) erwarten auf mittlere und lange Sicht wegen der Erzeugungskosten aus begrenzten Ressourcen keine anhaltenden Preissenkungstendenzen bei den Strompreisen und damit auch bei der Stromeinspeisungsvergütung.

Gleichwohl hat die Politik auf die aktuelle Situation bereits reagiert: Ziel sowohl der deutschen als auch der europäischen Politik ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis zum Jahre 2010 von in Deutschland z. Zt. 5 %, in Europa rund 6 %, auf dann 10 % bzw. 12 % zu verdoppeln. Dieses Ziel ist aber nur erreichbar, wenn die politischen Rahmenbedingungen die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien zulassen. Daher schlägt die vom Bundesumweltministerium im Oktober 1998 eingesetzte Arbeitsgemeinschaft 5 renommierter Wirtschaftsforschungsinstitute vor, das StrEG dahin zu novellieren, daß für eine Übergangszeit (die Zeit der im Wettbewerb sinkenden Strompreise) statt der bisherigen Regelung (90 % der durchschnittlichen Stromerlöse des vorvergangenen Jahres) eine feste Größe (17 Pf pro Kilowattstunde) in das Gesetz einzufügen. Zur Zeit läuft der Abstimmungsprozeß innerhalb der Regierungskoalition und der Bundesregierung sowie mit den Dienststellen der Europäischen Kommission. Die Auswirkungen sinkender allgemeiner Strompreise auf die Stromeinspeisungsvergütung nach dem StrEG werden mithin genau beobachtet und bleiben im Sinne des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien unter Kontrolle.
 

Frage 3:
Haben die sinkenden Strompreise bereits Auswirkungen auf laufende Projekte / Planungen?

Die drei laufenden Windparkprojekte der Plambeck Neue Energien AG - Windpark-Kommanditgesellschaft an den Standorten - sind in ihrer Wirtschaftlichkeit gesichert. Ggf. können gewisse Anpassungen der Laufzeiten beim Eigenkapital, der Ausschüttungen an die Kommanditisten und der Tilgungsfristen bei der Fremdfinanzierung vertragskonform vorgenommen werden.

Künftige Planungen antizipieren - wie oben bereits ausgeführt - kurzfristig sinkende Strompreise und kurzfristig sinkende Stromeinspeisungsvergütungen. In allen bisherigen und künftigen Projekten der Plambeck Neue Energien AG sind genügend Sicherheitsspielräume für den Fall weiter sinkender Stromeinspeisungsvergütungen einkalkuliert.
 

Frage 4:
Wie beurteilen Sie eventuelle Klagen der Energiekonzerne vor dem Europäischen Gerichtshof?
Hätten diese Klagen Ihrer Ansicht nach Aussicht auf Erfolg?

Nicht nur beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, sondern auch beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sind - zum Teil seit mehreren Jahren - Klagen der Stromkonzerne gegen einzelne Regelungen des deutschen StrEG vom 01.01.1991 anhängig. In keinem Fall wendet sich eine Klage gegen den Grundsatz der Förderung der erneuerbaren Energien mit Hilfe des StrEG - vielmehr geht es um Fragen der Lastenverteilung auf die Elektrizitätsversorgungsunternehmen bzw. jetzt die Netzbetreiber nach dem 1998 novellierten StrEG. Sollte hier von seiten der Gerichte ein anderer als der bisher vom Gesetzgeber eingeschlagene Weg gefordert werden, so wird der Gesetzgeber darauf zu reagieren haben.

In keinem Fall sehen wir die Entwicklung der Windenergiebranche und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa als durch mögliche künftige Gerichtsurteile bedroht an. Entsprechende klare Absichtserklärungen aus dem deutschen und europäischen Parlament liegen vor.  
>> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonferenz! mT newsman
newsman:

News: SPD+Grüne könnten bald eine Regulierungsbehörde einsetz.

 
22.08.99 15:56
#6
Super News! Regulierungsbehörde nach dem Vorbild der Telekommunikation!
19. 08. 1999
SPD und Grüne: Chancengleichheit im Stromnetz zur Not per Gesetz
Berlin (dpa) - SPD und Grüne wollen gleiche Chancen für alle Anbieter auf dem Strommarkt notfalls per Gesetz durchsetzen. «Wir brauchen dringend eine klare Regelung für den Netzzugang», sagte Niedersachsens Umweltminister Wolfgang Jüttner (SPD) der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag).
Die Öffnung des Strommarktes im Frühjahr des vergangenen Jahres sei notwendig gewesen. Doch sei versäumt worden, den Übergang zum freien Markt in geordnete Bahnen zu lenken. Deutschland sei das einzige Land weltweit ohne regulierten Netzbetrieb, sagte Jüttner. Die Energiebranche schaffe es offenbar nicht, akzeptable Vereinbarungen mit den Nutzern zu treffen.

Die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Michaele Hustedt, sagte am Donnerstag vor Journalisten in Berlin, ihre Fraktion habe sich mit Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) dahingehend verständigt, dass zunächst eine «Verbändevereinbarung, die im September dazu abgeschlossen werden soll, unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten überprüft wird». Sollte sie nicht einer gesetzlichen Regelung entsprechen, «muss zeitnah eine Verordnung erlassen werden».

Zu den Kriterien gehörten «Transparenz, im internationalen Bereich keine höheren Preise, faire Zugangsbedingungen auch für kleine Unternehmen, niedrigere Durchleitungspreise für dezentral erzeugten Strom und Börsengängigkeit». Konfliktfälle etwa beim Netzzugang müssten schnell und zügig lösbar sein, erläuterte Hustedt. Es bedürfe also «schnell wirksamer Konfliktbeilegungsmechanismen und einer Wettbewerbsbehörde». Denkbar wäre, dass diese Aufgabe das Kartellamt übernimmt.

Das Bayernwerk hatte sich gegen einen staatlichen Schiedsrichter für den noch jungen Wettbewerb auf den Strommärkten nach dem Vorbild der Telekom-Regulierungsbehörde gewandt. «Durch Eingriffe des Staates wird nichts besser», sagte Konzernchef Otto Majewski der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit». Er erinnerte daran, dass die Wirtschafts- und Kommunalverbände bis zum Herbst «eine einvernehmliche Lösung» für die umstrittene Durchleitung von Fremdstrom erarbeiten wollen.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnte Verbraucher vor unseriösen Billigstromangeboten der großen Energieversorger. Die mit viel Werbeaufwand präsentierten bundesweiten Angebote entpuppten sich bei näherem Hinsehen zum Teil als ungünstig. Die Trennung von Strompreis und Grundgebühr in der Werbung lasse den Kunden über die tatsächlichen Kosten im Unklaren, erläuterte Greenpeace.

Bei Billigstrom handle es sich außerdem fast nur um Atom- und Kohlestrom, der zum Teil importiert werde.

Hustedt rechnet nicht mit einem Überfluten des deutschen Strommarkts aus Anlagen in Osteuropa. Diese Länder könnten zurzeit noch keine Überkapazitäten produzieren, nannte sie als Hauptgrund.  
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Solution Man:

Axel Henkel nicht mehr im Vorstand?!

 
23.08.99 09:53
#7
Ist das nun gut oder schlecht? Es geht sicherlich einige Erfahrung beim  Stromhandel mit Grosskunden (eh nicht Plambecks Zielgruppe) verloren. Aber leider auch allgemeines Know-How bei der Vermarktung von Strom. Und das gerade mal drei Monate nach seinem Beitritt.

Ansonsten gab's ja (erwarteter Weise) keine grossen Ueberraschungen bei den Halbjahreszahlen. Bin ja mal gespannt, wann denn nunu die Uebernahme in Spanien perfekt sein wird...

Soli  
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Re: >> Plambeck: Nächsten Montag 23.8 die erste Analystenkonfere.

 
#8
Hat jemand eine Ahnung warum Plambeck heute so stark eingebrochen ist? Die Zahlen und Prognosen sahen ja ganz toll aus, jedoch ist Plambeck mittlerweile fast das einzige Unternehmen (Übertreibung), welches noch keinen Strom im Fernsehen anbietet.


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