Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage permanent
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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

96
04.11.12 14:16
#1

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
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Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

Al, erzähl doch z.B. mal, wie Soros

 
17.01.17 15:35
da etwa zu einer Art Herrschaft über das Geschehen gelangt sein soll?

Hat er Merkel gekauft, hat er ihr schöne Augen gemacht, oder hat er sie etwa in irgendeiner Weise in der Hand? Und Merkel alleine? Reicht das denn überhaupt? Was ist denn mit dem Rest bzw. der Mehrheit der CDU, müsste die denn nicht auch mitziehen? Und wie hat er die nun unter seine Kontrolle gebracht? Hat er die etwa auch alle gekauft, oder sonstwie in der Hand?

Ach, ...und Die SPD, die wäre da dann ja auch noch. Und Gabriel alleine reicht ja auch wieder nicht. Es müsste dann ja auch hier die Mehrheit der Partei sein.

Und wie schafft man es, in Zeiten von Whistleblowern und Wikileaks, in solchen Parteien, in denen ja nie wirklich "alle" auf einer Linie liegen sondern vielmehr immer bestimmte innere Aufspaltungen in Flügel zu finden sind, für solch eine wasserdichte Geheimhaltung zu sorgen?
Kein einziger, der da mal auspacken mag? Nein? ...auch nicht für die berühmten 15 min Ruhm, ...Keiner?

Und wenn er das alles tatsächlich geschaft hat, wie setzt er den Plan denn dann eigentlich um? Den Syrern und den ganzen anderen Flüchtlingen müsste er dann ja auch noch Bescheid geben, dass sie sich bitte auf den Weg machen sollen. Ursachen, wie etwa Kriege, failed states Unterentwicklung und Armut hat er dort dann vermutlich auch mühsam über Jahre selbst erzeugt, um den entscheidenden  Impuls zu geben, was sicher gar nicht so einfach war. Die ganzen Warlords, die er dabei bestechen musste, damit sie keine ordentliche Politik machen etc. etc. ;-)

Und wo läge bei solch einer Operation im übrigen überhaupt der Nutzen für den großen Strippenzieher. ...oder überhaupt für irgendwen?

Insidergeschäfte ließen sich vermutlich auch auf eine etwas weniger aufwendige und derart riskante Weise realisieren, nehme ich zumindest an. ;-)

Und was macht man denn eigentlich überhaupt mit solch einer Regierung bzw. mit solch einer Demokratie, bei der beide großen Volksparteien auf der Gehaltsliste eines bösen Finanzspekulanten stehen und von ihm gesteuert werden?
Rechtsstaatliche Mittel können in solch einem Unrechts- und Schurkenstaat ja kaum ein sinnvolles Mittel sein. Denn der ist ja ebenfalls durch und durch korrupt.

Da hilft doch eigentlich nur noch das Beil, der Galgen und der Schafott und natürlich der Einsatz einer Notmilitärregierung, die dann erstmal alle Amtsgeschäfte übernimmt, bis endlich alle bösen Eliten....., oder nicht?




Das wären zumindest die Fragen, die sich stellen wenn man diesen ganzen VT-Unsinn denn überhaupt in irgendeiner Weise ernst nehmen möchte bzw. wenn man auch nur für den Augenblick von 5 min über das Gelesene hinaus über die realen Vorraussetzungen solcher Konstruktionen tatsächlich nachdenkt!

(ja ich weiß,  ...Pedant!)

;-)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Anti Lemming
Anti Lemming:

Klugschwätzer Knaus hat das Modell

2
17.01.17 15:38
als "alternativlos" angepriesen. Merkel hat es dann als "alternativlos" übernommen.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

...dann hat er sie also reingelegt, ja?

 
17.01.17 15:53
Dies als "alternativlos" zu übernehmen war dann vermutlich ebenfalls "alternativlos"
Wobei ...hatte Knaus die "Alternativlosigkeit" nicht bereits von Merkel übernommen, die diesen populistischen rhetorischen Kunstgriff doch bereits seit der Eurokrise laufend verwendet?
Die Alternativlosigkeit zu übernehmen hat sich insofern vielleicht bereits für Knaus methodisch als alternativlos dargestellt, wobei sich die so von Merkel an sich selber über den Umweg Knaus weitergereichte Alternativlosigkeit mangels Alternativen konsequenter Weise in der eigenen Alternativlosigkeit, seiner Behauptung nach fortsetzen muss,  ..so könnte man vielleicht sagen, right?

XD
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

....etwas in welcher Weise auch immer anzupreisen

 
17.01.17 16:03
ist dann nebenbei auch kein echtes Merkmal einer verschwörerischen Tatherrschaft.
Besonders nicht, wenn man von einem hochqualifizierten Gegenüber in Regierungsmacht- und verantwortung ausgeht.
XD

Merkel hätte es frei gestanden, diese Idee auch zu verwerfen, so wie sie es ja auch mit manch anderen Expertenmeinungen getan hat, wenn sie ihr nicht gefallen haben.
;-)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

cdu nun auch bei insa auf jahreshoch

3
17.01.17 16:22
Die CDU wirbt ja für sich bekanntlich damit, 'die Mitte' zu sein - gemeint ist damit nicht irgendeine, sondern natürlich die bürgerliche Mitte. Allerdings muss sich die Merkelpartei nachsagen lassen, hier in der Echokammer nicht mitgelesen zu haben. Denn sonst wüsste sie, dass die bürgerliche Mitte sich gerade hier versammelt, schön ausdifferenziert nach konservativ, sozialdemokratisch, libertär (Rechte sind nicht darunter), die der gemeinsame Kampf gegen die Merkeldiktatur, ihre volksveräterischen Blockparteien und natürlich gegen die Systemeliten (Asylsuchende, Punks, Grünlinke, sonst Habenichtse) angesichts der Verruchtheit des Gegners aufs engste zusammenschweisst.

 www.wahlrecht.de/umfragen/insa.htm
wg karma
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

...und die Grünen

 
17.01.17 16:34
nach ihrer Sylvesterdebatte nun auf Jahrestief.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

Dr. Michio Kaku about the value and importance

 
17.01.17 16:46
of attracting high skilled immigrants:



..and proper and capaple educational systems as well

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

dein intellektueller kredit ist restlos verbraucht

3
17.01.17 16:49
Ein 'Libertärer', der Propaganda für dirigistische Industriepolitik nach Gutsherrenart macht, weil die mit aggressiver Rhetorik gegen Migranten und Minderheiten verbunden wird und der sich gerade damit in der bürgerlichen Mitte wähnt, ist einfach nur bankrott.
wg karma
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Anti Lemming
Anti Lemming:

Wortschöpfer(in) von "alternativlos"

 
17.01.17 16:59
ist übrigens Maggie Thatcher, nicht Merkel.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

Du bist keine Schleier- sondern eine Nebeleule

 
17.01.17 17:01
...eine ganz schön verbiesterte noch dazu.

XD
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Anti Lemming
Anti Lemming:

Aber kein Drops ist so sauer

 
17.01.17 17:04
dass er nicht auch noch Jahrzehnte später ausgelutscht werden kann.

Zanoni, deine Postings sind widersinnig. Ich erspare dir und den anderen Lesern hier zu erklären, warum ;-)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Anti Lemming
Anti Lemming:

Fill ist die Eule,

 
17.01.17 17:07
die zusammen mit der griechischen Variante des Euro im Pleiteabgrund der Geschichte verschwinden wird.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 964943
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Anti Lemming
Anti Lemming:

hieß es eigentlich

3
17.01.17 17:09
Eulen oder Euros nach Athen tragen?
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

#987 Allerdings ist das sogenannte TINA-Argument

 
17.01.17 17:12
bei Merkel anders als bei Meggie Thatcher witziger Weise eben gerade nicht der Ausdruck eines technokratisch erfolgsethischen Weltbildes, auf das diese Formulierung häufig verweist, sondern im Gegenteil, eines besonders emotionalen gesinnungsethischen Weltbildes.

XD

Du hast aber nichtsdestotrotz recht, Al.
(Pedant!)
;-)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

#989 wie schade...

 
17.01.17 17:14
sonst hätte ich mir noch schnell etwas popcorn geholt
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

Achso... falls Du Dich dabei auf #981 beziehst, Al

 
17.01.17 18:10
Das war natürlich mutwilliger und bewußt verworrener Unsinn von mIr, ...so wie etwa #986 von Fill ...oder auch der Großteil seiner anderen Beiträge.
Dachte, das wäre auch ebenso ersichtlich!

Es fiel mir dann aber auch schwer, auf Deinen etwas drolligen Einwand aus #980 in ernsthafterer Weise zu antworten

XD






Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Kicky
Kicky:

Scaramucci The Mooch

2
17.01.17 19:20
wird uns die Trumpsche Welt erklären “Director of the Office of Public Liaison and Intergovernmental Affairs”„Trump könnte die letzte große Hoffnung für die Globalisierung sein”, provoziert Scaramucci gleich zu Beginn in Davos. Und: „Trump ist der am wenigsten rassistische Mensch, den ich jemals getroffen habe. Er liebt Menschen.”
„Wir wollen keinen Handelskrieg. Alles, was wir wollen, ist mehr Symmetrie in unseren Handelsabkommen.“
vor 2 Jahren sagte er in Davos : die zwei Billionen Dollar, die die S&P-500-Firmen horten. Irgendwann werde dieses Geld investiert werden, und das schiere Volumen wird am Ende das Wirtschaftswachstum antreiben...
www.welt.de/wirtschaft/article161269727/...wirklich-will.html
ahja The Mooch !
" A scab or freeloader who comes to your house uninvited and overstays his welcome (For more than about 3 days) and proceeds to eat all your food, stink up your bathroom, take all your drugs and just generally leech all the blood from your body during their stay. "
www.urbandictionary.com/define.php?term=mooch
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

reihe logelei mit einstein

 
17.01.17 20:56
heute: 'Journalistenfragen, warum sie den Brexit jetzt als "Chance auf eine hellere Zukunft" sehe, wenn sie im letzten Jahr dagegen war, konterte diebritische Premierministerin...mit dem Hinweis auf eine für sie unerwartet positive wirtschaftliche Entwicklung nach dem Volksentscheid am 23. Juni, die Großbritannien zum höchsten Wirtschaftswachstum unter den alten Industrieländern und zu einer so niedrigen Arbeitslosigkeit wie seit elf Jahren nicht mehr verhalf. Auch Ökonomen mussten mittlerweile zugeben, dass sie mit ihren Warnungen vor negativen wirtschaftlichen Folgen falsch lagen...'

www.heise.de/tp/features/...-und-umarmen-die-Welt-598707.html

Finde den logischen Fehler (ist kniffelig, zugegeben)



wg karma
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

Hätte man auch vorher drauf kommen können,

 
17.01.17 22:30
dass die teils dramatischen Warnungen, eben auch dramatisch übertrieben waren.

Noch sind sie natürlich in der EU (falls Du das mit einem logischen Widerspruch meinst)
Die Wirtschaft preist jedoch die Zukunft ein bzw. das, was für die Zukunft erwartet wird. ;-)

Auch dort bin ich hinsichtlich der weiteren Entwicklungen übrigens vorsichtig optimistisch :-)

(ja,ja ...intellektueller Bankrott usw. .....ich weiß....
...glücklicherweise bin ich auf Dich als intellektuellen Kreditgeber aber auch nicht angewiesen,  Du könntest ja auch ohnehin nur falsche Münze anbieten XD)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

das war dann die nächste pleite

 
17.01.17 22:49
Wie jeder ausser Zanoni weiss, schickt sich der Privatsektor der Eurozone an, die nächste Kreditblase aufzublasen - trotz Draghi-QE und aufgrund der vorhergehenden Brüningtherapie mit erwartbar ansehnlichem Momentum. Das ist dann auch das Geheimnis hinter dem Wirtschaftwunder eines Landes, das nahezu ausschliesslich Finanzprodukte - also Kredit - exportiert. Dies geht aber nur, weil und solange es keinen Brexit gibt.
wg karma
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1
Zanoni1:

Die ganze Geschichte ist dann auch in

 
17.01.17 22:57
dieser Hinsicht doch etwas komplizierter. XD Wobei ich mit meinen Einschätzungen natürlich davon abgesehen dennoch durchaus daneben liegen kann.

Wir werden es letztlich sehen.
:-)
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

einen brexit muss man sich auch leisten können

 
17.01.17 23:47
Denn die Bedingung dafür, Finanzprodukte zu drucken und diese draussen gegen reale Goods zu swappen ist erstens ein Binnenmarkt, der was her macht und vor allem zweitens eine Währung, die weltweit nachgefragt wird. Das soll natürlich kein böses Omen sein:

(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 965028
wg karma
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Fillorkill
Fillorkill:

trade in goods

 
17.01.17 23:52
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 965029
wg karma
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Anti Lemming
Anti Lemming:

# 996

 
17.01.17 23:59
"Finde den logischen Fehler (ist kniffelig, zugegeben)"

Es gibt keinen. Das Schwierige war, seine Nichtexistenz widerspruchsfrei aus dem Hemdsärmel herzuleiten.
Ökonomen streiten über Verteilungsfrage Zanoni1

Binnenmarkt?

 
Also ich denke, ein international verflochteneres Business als einen Finanzplatz wie die City of London ließe sich kaum betreiben. XD
Der Brexit eröffnet dabei für England in den unterschiedlichsten Bereichen dann auch immerhin wieder eigenständigere Gestaltungsspielräume. Internationale Verträge könnten etwa mit Ländern wie Indien oder China über die gemeinsamen Handelsbeziehungen dann auf einer bilateralen Ebene verhandelt werden, anstatt in Abhängigkeit von gemeinsamen Beschlüssen der EU.

England könnte u.U. sogar noch eine weltoffenere Handels- bzw. Finanzmarktpolitik betreiben wollen, als dies in der Eu und seinem Binnenmarkt so einfach möglich wäre....
Im Hinblick auf ihre chronischen Handelsungleichgewichte, sind die Kapitalzuflüsse, die  sie durch die Aufstellung ihres Finanzplatzes aus dem Ausland generieren, natürlich essentiell. Ohne diese Kompensation könnten sie sich sich derartige Handelsungleichewichte jedenfalls dauerhaft nicht mehr leisten.

Der Brexit dürfte die Handlungsmöglichkeiten der Politik, sowie natürlich auch der Bank of England, bestimmte Anreize zu setzen, die ihren wirtschaftlichen Bedürfnissen und Interessen zuträglich wären, dabei eher noch deutlich vergrößern als diese etwa zu behindern.

Natürlich ist das alles keineswegs eine Garantie für irgendetwas. Es gibt  immer gewisse Chancen und Risiken. Die Ausgangslage sieht doch aber keinesfalls so katastrophal aus, wie es bisweilen heraufbeschworen wird.
Ich bin da wie gesagt sogar ganz im Gegenteil eher optimistisch.

Ein neuer Finanzcrash könnte dabei natürlich sowohl den Briten, als auch Trump ( und natürlich auch allen anderen - uns allen - ) einen Strich durch die Rechnung machen.

Wobei sie bei solch einem Szenario nun innerhalb der EU kaum besser stehen dürften als außerhalb. Die möglichen Ansteckungseffekte über Risikoverflechtungen und Haftungsübernahmen legen m.E. sogar vielmehr gerade eine eher gegenteilige Annahme nahe.

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