November WKN 676290. Nach Ausübung des Greenshoes diese Woche wieder

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November WKN 676290. Nach Ausübung des Greenshoes diese Woche wieder ML2711

November WKN 676290. Nach Ausübung des Greenshoes diese Wo.

 
#1
steigende Kurse?.
Aus dem W-O Board stammt dieser Text.

Jeder November-Aktionäre sollte diese, mM nach excellente, Studie von GSC Research über die November AG gelesen haben. Sie hat mich in meiner Meinung bekräftigt, das es vom Chance/Risiko Verhältniss her gesehen, aussichtsreichere Biotechs gibt.

WKN 676290
Emissions-Studie november AG



Die november AG geht an die Börse. Nachdem GSC Research das Unternehmen während seiner herausragenden Kursentwicklung im Telefonhandel bereits seit längerem beobachtete, wollen wir in einer umfassenden Emissions-Studie die Chancen und Risiken dieses innovativen Biotech-Unternehmens beleuchten.

Inhaltsangabe:

1.) Das Unternehmen

2.) Geschäftsbereich Molekulare Therapie
2.1.) Drug Delivery: ein moderner Paketdienst für Medikamente
2.2.) Abschätzung des Marktes für Drug-Delivery
2.3.) Polyoma-Virus-Kapside
2.4.) Picorna-Virus-Kapside

3.) Geschäftsbereich Molekulare Diagnose
3.1.) Biologische Ohrmarke (Aktivmarkierung)
3.2.) Marktpotential der biologischen Ohrmarke
3.3.) Ident-Technik (Passivmarkierung)
3.4.) Medizinische Diagnostik (Elektrohybridisierung)
3.5.) Marktpotential der Elektrohybridisierung
3.6.) Medizinische Produkte (novi quick®)

4.) Vertriebssituation

5.) Patente und Lizenzen

6.) Preise und Fördermittel

7.) Angaben zur Gesellschaft
7.1.) Gründung
7.2.) Organe der Gesellschaft
7.3.) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
7.4.) Börsengang
7.5.) Aktienplatzierung
7.6.) Weitere Kapitalverhältnisse der Gesellschaft
7.7.) Finanzdaten

8.) Risikoabschätzung

9.) Zusammenfassung

Viel Spaß bei der Lektüre!


1.) Das Unternehmen

1996 wagte Privatdozent Dr. Wolf M. Bertling mit der Gründung der november AG in Erlangen den Sprung in die Selbständigkeit. Das innovative Biotechnologieunternehmen mit herausragender Entwicklungskompetenz in der molekularen Medizin fand inmitten der medizintechnologischen Region („medical valley“) Erlangen-Fürth-Nürnberg ein ideales wissenschaftliches Umfeld zur Entwicklung seiner molekularbiologischen Plattformtechnologien.

Zahlreiche Kooperationspartner an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Würzburg, Frankfurt, Halle-Wittenberg, Bonn und Lübeck sorgen für regen wissenschaftlichen Austausch und Transfer von Know-how. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit dem Paul-Ehrlich-Institut, der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Fraunhofer-Gesellschaft. Diese Kooperationen schaffen erhebliche wissenschaftliche und ökonomische Synergien. Gemeinsame Förderanträge, auch mit so renommierten Firmen wie z. B. Eppendorf-Netheler-Hinz, eröffnen Zugang zu weiteren Finanzmitteln

Die november AG wurde zufällig im gleichnamigen Monat, genauer gesagt am 26.11.1996, gegründet. Der Name ist jedoch ein Akronym aus Novus Medicatus Bertling. Das lateinische Novus steht für die Innovationsstärke des Unternehmens - Innovation ist Unternehmensphilosophie. Medicatus (lat.) steht für Heil-, Zaubermittel. Bertling ist der Name des Firmengründers und Ideenmotors. Bewusst wurden marktgängige Silben wie bio, mol, sys, med oder gen vermieden, um einer Austauschbarkeit vorzubeugen.

Seine interdisziplinäre akademische Basis erlangte Privatdozent Dr. Wolf M. Bertling in den Fachgebieten Biologie (Dissertation), Medizin (Habilitation) und Pharmazie (Approbation). Die bereits vor Firmengründung erzielten und als Patente in die Firma eingebrachten Forschungsergebnisse waren der Grundstock für den erfolgreichen Aufbau des Unternehmens. Mittlerweile verfügt die november AG über mehr als 60 relevante Patente.

Unterstützt wird Dr. Bertling neben dem CFO Dirk T. Honold von einem 50-köpfigen Team, welches zum größten Teil aus hochqualifizierten Wissenschaftlern besteht. Der hochkarätig besetzte wissenschaftliche Beirat um den deutschen „Immunologiepapst“ Prof. Dr. J. Kalden ist nicht nur ein weiterer wichtiger Ideengeber, sondern auch „Türöffner“ zu vielschichtigen Kooperationen.

Um sich auf die Kernkompetenzen der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung in der Molekularen Therapie und Diagnose konzentrieren zu können, wird die Herstellung und Vermarktung von Produkten eingeführten Partnern in Lizenz überlassen. Zur Schaffung eines Marktzugangs für die medizinischen Produkte wurde bereits 1998 das am Markt gut etablierte Unternehmen la fontaine International GmbH & Co. KG, Bruchsal, erworben.

Zur Unternehmensphilosophie gehört auch die exakte Einhaltung aller Qualitätsstandards. Nur ein überprüfbares und zertifizertes Qualitätsmanagementsystem kann dies gewährleisten. Daher wurde bereits im August 1998 die november AG als eine der ersten molekularbiologischen Forschungsstätten in Bayern nach DIN ESO 9001 zertifiziert. Dies erlaubt die Erfüllung der Darlegungspflichten auch gegenüber internationalen Kunden und schafft transparente und reproduzierbare Abläufe innerhalb des Unternehmens. Ebenfalls wurde ein institutionalisiertes Risikomanagementsystem nach dem KonTraG eingeführt.


2.) Geschäftsbereich Molekulare Therapie

2.1.) Drug Delivery: ein moderner Paketdienst für Medikamente

Für Medikamente gibt es die verschiedensten Applikationsformen. Allen gemein ist das Problem, den Wirkstoff an den Wirkort zu bringen, um dort den gewünschten Effekt erzielen zu können. Insbesondere Pharmaka der neuesten Generation müssen jedoch in die Zielzelle gelangen, um wirken zu können. Dies ist bisher nur durch entsprechend hohe Dosierungen bzw. überhaupt nicht möglich. Gravierende Nebenwirkungen (insbesondere bei der Chemotherapie von Krebspatienten) müssen in Kauf genommen werden. Dieses Dilemma könnte durch eine „adressierbare“ Verpackung für Medikamente gelöst werden, welche die Wirkstoffe direkt in das Innere der Zielzellen transportiert.

Die biotechnologische Pharmaforschung verfügt mittlerweile über ein großes Reservoir an potentiellen Wirkstoffen. Allen gemein ist, dass sie in zellinterne Abläufe wie zum Beispiel die Zellzykluskontrolle (Lebenskreislauf der Zelle) eingreifen. Proteine, Peptide, Arzneistoffe oder DNA müssen durch den Körper in das Innere der Zielzellen transportiert werden, um dort ihre spezifische Wirkung entfalten zu können. Um eine Zerstörung der Substanzen während des Transports zu verhindern, müssen sie durch Drug-Delivery Systeme geschützt werden. Zur Minimierung unerwünschter Nebenwirkungen dürfen die Wirksubstanzen erst an ihrem Zielort freigesetzt werden.

Ein Durchbruch in der Drug-Delivery Forschung würde bedeuten, dass Medikamente gezielter, niedriger dosiert, mit höherer Effizienz und damit weniger Nebenwirkungen eingesetzt werden können. Die drastische Herabsetzung der Lebensqualität von Patienten, welche mit Chemotherapie oder gegen Autoimmunerkrankungen therapiert werden, könnte deutlich verringert werden.

Die bisher genutzten Verpackungen der Arzneistoffe mit Hilfe von Liposomen, Mikrokapseln oder biodegradierbaren Polymeren sind aufgrund der geringen Zielzellenspezifität nur für Substanzen einsetzbar, welche im gesamten Organismus wirken sollen. Gentechnisch veränderte Viren sind zwar häufig zelltypspezifisch, weisen jedoch einen gravierenden Nachteil auf: in die infizierten Zellen werden Virus-DNA und weitere körperfremde Substanzen übertragen.


2.2.) Abschätzung des Marktes für Drug-Delivery

Nach Angeben von PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacturers of America) sind derzeit 350 biotechnologisch hergestellte Medikamente in der Entwicklung. Davon sind ca. 40 Prozent auf die Behandlung von Tumorerkrankungen gerichtet, etwa 10 Prozent gegen HIV/AIDS sowie weitere gegen Autoimmun- und Herz-/Kreislauferkrankungen. Sehr viele davon sind nur schwer zu verabreichen, so dass innovative Drug-Delivery Systeme gefordert sind.

Nach Angaben von TCI (Technology Catalysts International) beträgt der weltweite Drug-Delivery Markt 22,8 Mrd. US$. Experten gehen von einer weit überdurchschnittlichen Entwicklung des Marktes aus. So erwartet Decision Resources bereits für das Jahr 2002 ein Marktvolumen von 57 Mrd. US$. Die Polyoma-Technologie hat durch ihre klaren Vorteile ein weit überdurchschnittliches Wachstum zu erwarten. Für das Jahr 2005 erwartet die november AG einen Beitrag dieses Geschäftsbereichs zum Umsatz in Höhe von 7 Mio. €. In den folgenden Jahren soll durch die Etablierung der Polyoma-Technologie als Standard-Galenikum eine erhebliche Steigerung erzielt werden. Die hohe Attraktivität der Drug Delivery Systeme spiegelt die jüngste Erwerbung der Liposome Company (US) durch die irische Elan Corp. für 575 Mio. US$ wieder.


2.3.) Polyoma-Virus-Kapside

Die november AG hat auf Basis von Polyoma ein virenfreies System entwickelt, welches einen effizienten Transport in spezifische Zielzellen gewährleisten soll: Hierzu wird nur das virale Oberflächenprotein VP1 benutzt. Das Kapsidprotein VP1 wird in gentechnisch veränderten Darmbakterien (E. coli) hergestellt und anschließend aufgereinigt. Unter bestimmten Bedingungen lagern sich diese Einzelproteine zu virenähnlichen Hüllen (virus-like Particles, VLP) zusammen. Ein kurzes Molekül auf der Innenseite erlaubt als molekularer Anker eine stabile Kopplung mit beliebigen Biomolekülen wie beispielsweise Wirksubstanzen, Proteinen, Peptiden oder DNA. Der Anker erlaubt die ausschließliche Bindung an die Innenseite des Kapsidproteins. Über gentechnische Veränderung auch der Außenseite der VP1-Kapsidproteine kann ein zelltypspezifischer Ligand (Schlüssel) gekoppelt werden. Jeder Zelltyp weist ein einzigartiges Muster an Oberflächenrezeptoren, vergleichbar einem Schloss aus, welche genau diese Liganden erkennen. So ist der spezifische Transport der Wirkstoffe, welche gut geschützt im Inneren der Hülle verpackt sind, an den gewünschten Zielort gewährleistet.

Etwas vereinfacht ausgedrückt: Ähnlich wie sich ein Fußball aus einer Vielzahl an gleichen Lederstücken zusammensetzt, lagern sich die VP1-Kapsidproteine unter bestimmten Bedingungen zu kugelförmigen Strukturen zusammen. So könnte man sich die schwarzen Flicken als Erkennungsstellen für die Zielzellen vorstellen. Für den einen Zelltyp sind sie blau, für einen weiteren grün, usw. Im Inneren des Fußballs befinden sich die Wirksubstanzen, welche erst nach Aufnahme in die Zielzelle freigesetzt werden.

Im Tierversuch mit Kaninchen konnte nachgewiesen werden, dass die auf dem Kapsidprotein VP1 beruhenden VLPs keine oder nur eine sehr geringe Immunantwort auslösen. Eine wiederholte Verabreichung kann dadurch sichergestellt werden.

Die wohl wichtigste Anwendung für die künstlich hergestellten Viruspartikel stellt der Einsatz als hocheffektiver Impfstoff dar. Konventionelle Impfstrategien basieren auf der Fähigkeit des Organismus, Erregermaterial abzubauen und es dem Immunsystem zu präsentieren. Ein großes Problem der Impfstoffentwickler ist die Frage, wie man dem Organismus die für eine Immunantwort relevanten Erregerfragmente präsentieren kann. Die meisten bisher zur Verfügung stehenden Impfstoffe basieren auf dem gesamten Krankheitserreger, welcher als Tot- bzw. Lebendimpfstoff (in abgeschwächter Form) verabreicht wird.

Bei vielen Krankheitserregern ist diese Strategie jedoch nicht durchführbar. Für eine Vielzahl infektiöser Erreger sind mittlerweile die Merkmale bekannt, welche eine Immunantwort auslösen. Mit Hilfe der Polyoma-VLP-Technik lassen sich genau diese Fragmente in das Innere der Immunzellen dirigieren. Einen Schwerpunkt bildet hier die Impfstoffentwicklung gegen das Immunschwächevirus HIV.

Neben dem Einsatz der VLPs als Verpackung von Arzneistoffen wird insbesondere an Experimenten zur Antisense Therapie an HIV gearbeitet. Im Zellkern wird die genetische Information (DNA) zunächst in den Botenstoff mRNA übersetzt. Diese mRNA wird aus dem Zellkern in die eigentliche Zelle (Cytoplasma) transportiert. Dort findet die Übersetzung in funktionsfähige Eiweiße statt. Diese mRNA ist im Gegensatz zur DNA einzelsträngig. Durch das Einbringen von sogenannter Antisense-RNA, einem Spiegelbild zur HIV-RNA, entsteht durch Verschmelzen der beiden spiegelbildlichen RNA-Moleküle ein sehr stabiles doppelsträngiges Hybrid, welches von den sogenannten Ribosomen (Eiweißstoff-Fabrik) nicht mehr in Protein (Eiweiß) übersetzt werden kann.

Durch den Einsatz von HIV-spezifischen, kurzen, synthetisch hergestellten DNA- oder RNA-Molekülen, den sogenannten Antisense-Oligos, könnte so der Lebenszyklus dieses tödlichen Virus unterbrochen werden, ohne in den zellulären Stoffwechsel der Wirtszelle einzugreifen. Die mit Antisense-Oligos beladenen Polyoma-VLPs liefern hierzu die Komplementär-RNA ausschließlich in HIV-infizierten Zellen. Eine Therapie wäre so ohne große Nebenwirkungen zu erreichen, da die derzeit zur Behandlung von HIV zur Verfügung stehenden Medikamente stark in das Stoffwechselgeschehen der Zellen im gesamten Organismus eingreifen.

Auch für eine Reihe von Tumoren sind sogenannte tumorassoziierte Proteine bekannt, die das Immunsystem mobilisieren. Werden die Kapside mit tumorassoziierten Antigenen beladen, könnte man diese zur Auslösung von Immunantworten einsetzen. Daneben können mit Zellteilung unterbindenden Substanzen (Zytostatika) beladene VLPs gezielt ins Tumorgewebe dirigiert werden, ohne den gesamten Körper mit diesen starken Stoffwechselgiften zu überschwemmen.

Das Polyoma-Projekt ist das wohl anspruchvollste, aber auch das potentiell lukrativste Vorhaben der november AG. Bis 2003 wird mit dem Beginn erster klinischer Studien gerechnet. Bis dahin muss die VLP-Technologie auf Basis von Polyoma ihre Überlegenheit gegenüber konkurrierenden Technologien beweisen. Der ambitionierte Projektplan kann jedoch durch externe und von der november AG nicht zu verantwortende Faktoren sowohl zeitlich als auch inhaltlich negativ beeinflusst werden.

Für die nächsten 10 Jahre wird mit einer erheblichen Zunahme an potentiellen Wirkstoffkandidaten gerechnet, die mittels der Polyoma-Technologie appliziert werden können. In die geplanten Umsatzberechnungen fließen die in der Pharmaindustrie üblichen Lizenzgebühren für vergleichbare Projekte ein. Daneben wird mit Milestone-payments gerechnet, die Industriepartner beim Erreichen vorgegebener Forschungsziele zu bezahlen haben. Diesen Hochrechnungen sind erhebliche Unsicherheiten unterworfen.

Lizenzgebühren in nennenswerter Höhe können nur vereinnahmt werden, wenn die Lizenzierung während der klinischen Phase von aussichtsreichen Wirkstoffkandidaten durchgeführt wird. In diesem Punkt ist die november AG ausschließlich auf finanziell starke Kooperationspartner in der Pharmaindustrie angewiesen. Selbst eine erfolgreiche Fertigentwicklung des Polyoma-Projektes bedeutet nicht zwingend die Anwendung in der Pharmaindustrie. Dies könnte erheblich verringerte Einnahmen zur Folge haben.

Da es sich bei den mittels der Polyomatechnik applizierten Wirkstoffen um sehr neuartige Substanzen handelt, kann die Dauer der klinischen Prüfung extrem verkürzt, aber auch stark verlängert werden. Durch die angestrebten Hauptindikationsgebiete (HIV-, Tumorbehandlung) erhofft sich die november AG ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Allerdings kann durch die Kombination von neuartigen Wirkstoffen mit neuartigen Drug-Delivery Systemen auch eine erheblich verlängerte Zulassungszeit eintreten. Eine Prognose des Zeitpunkts der Markteinführung ist aus heutiger Sicht kaum möglich.

Die Erfahrung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zeigt, dass nur etwa jeder eintausendste der in klinischen Phasen getesteten Wirkstoffkandidaten letztlich auch zugelassen wird. Durch die Verwendung neuer Applikationssysteme kann die Erfolgswahrscheinlichkeit jedoch sehr stark erhöht werden.

Eine Überlegenheit der Polyoma-Technologie über das Jahr 2010 hinaus kann nicht gewährleistet werden. Angesichts des raschen Wandels beim Stand der Technik, gerade im Bereich der Molekularbiologie, muss mit der zwischenzeitlichen Einführung von Ersatztechnologien gerechnet werden. Allerdings ist zu bezweifeln, dass diese eine frühere Marktzulassung erhalten könnten.

Um die sehr vielversprechende Polyoma-Technologie im Milliardenmarkt der Drug-Delivery Systeme etablieren zu können, ist von der november AG noch ein erheblicher Forschungsaufwand zu erbringen. Die finanziellen Mittel sollen unter anderem durch den Emissionserlös des Börsengangs bereitgestellt werden. Weiterhin müssen geeignete Kooperationspartner aus der Pharmaindustrie gewonnen werden, denn eigene klinische Studien sind für die november AG auf absehbare Zeit nicht finanzierbar.

Das Polyoma-Projekt bietet auf der einen Seite gigantische Chancen, jedoch sind die Risken heute noch nicht völlig abzuschätzen. Gemäß dem Grundsatz „No risk, no fun!“ gerade im Hinblick auf dieses Projekt ist die november-Aktie nur für Anleger mit starken Nerven und langfristigem Anlagehorizont geeignet. Positive wie negative Nachrichten könnten den Börsenkurs raketenhaft emporschießen, aber auch innerhalb kürzester Zeit abstürzen lassen.


2.4.) Picorna-Virus-Kapside

Neben Polyoma- arbeitet die november AG mittlerweile auch mit Picorna-Virus-Hüllen. Zu dieser Familie zählen neben Polio auch der Erreger der Hepatitis-A (HAV), der in den entwickelten Industrieländern zu den wichtigsten Reiseerkrankungen zählt. Durch eine aktive Immunisierung ließe sich der Ausbruch dieser Krankheit verhindern. Die künstlich hergestellten Picorna-Virus-Hüllen sollen direkt als Impfstoff eingesetzt werden.

Die erste Generation einer HAV-Prophylaxe bestand in der Verabreichung von aufgereinigten Antikörpern, welche gegen das Hepatitis-A-Virus gerichtet waren. Der so erzeugte Impfschutz hielt für ca. 14 Tage an. Die zweite Impfstoffgeneration erhielt 1991 als HAV-Todimpfstoff die Zulassung. In Säugerzellkultur gezüchtete Viren wurden chemisch inaktiviert, ein lebenslanger Impfschutz wird erwartet. Im verwendeten Säugerzellkultursystem vermehrt sich das Virus jedoch nur sehr langsam. Dies führt zu einer kostenintensiven Produktion. Daneben können in Zellkultur pathogene Keime mitkultiviert werden, was unter dem Aspekt der Sicherheit als potentielles Risiko zu bewerten ist.

Um diese Nachteile zu vermeiden, wurden Versuche unternommen, leere HAV-Partikel unter Zuhilfenahme der Gentechnologie effizient und dadurch billig sowie auch sicher zu produzieren. Hierbei wurden minimale Sequenzanforderungen für die rekombinante Synthese leerer HAV-Partikel identifiziert, welche als Grundlage für die Entwicklung eines Impfstoffes der 3. Generation zu sehen sind. Auch diese Untersuchungen wurden durch deutsche und internationale Patente abgesichert.


3.) Geschäftsbereich Molekulare Diagnose

Der Geschäftsbereich Molekulare Diagnose umfasst die Teilbereiche Aktivmarkierung („Biologische Ohrmarke“), Passivmarkierung (IDENT-Technologie, Barcode-DNA), medizinische Diagnostik (Elektrohybridisierung) und medizinische Produkte (novi quick®, novi pric®). Auch hier konzentriert sich die november AG auf ihre Kernkompetenz der Entwicklung vermarktbarer Produkte auf Basis bestehendem wissenschaftlichen Know-hows.


3.1.) Biologische Ohrmarke (Aktivmarkierung)

Woher stammt das Fleisch, das im Laden verkauft wird? Diese Frage stellen sich spätestens seit der BSE-Diskussion immer mehr Verbraucher. Die november AG hat hierzu ein Verfahren entwickelt („biologische Ohrmarke“), mit dem kostengünstig und fälschungssicher Nutztiere wie z. B. Rinder und Schweine markiert werden können. Vor dem Hintergrund von BSE und Dioxinrückständen in Tierfuttermitteln kann der Verbraucherschutz durch diese Technologie auf eine neue Qualitätsebene gehoben werden.

„Die Informationen, die Ohrmarken und Tierpass liefern, sind notwendige Voraussetzung, um die seit Juli 1998 EU-weit gültige Etikettierungsverordnung für Rindfleisch umzusetzen. Ziel der Etikettierungsverordnung ist, die lückenlose Rückverfolgbarkeit des Rindfleisches sicher zu stellen. Konkret bedeutet das: Das Fleisch muss von der Ladentheke über die Zerlegebetriebe und den Schlachthof bis hin zum einzelnen Rind rückverfolgbar sein. Bis Anfang 2003 soll die obligatorische Vollkennzeichnung für Rindfleisch für alle Mitgliedstaaten der EU verbindlich sein. Zur Zeit spricht sich eine Mehrheit im europäischen Parlament sogar dafür aus, die Frist um ein Jahr auf Anfang 2002 vorzuziehen.“
[Pressemitteilung der CMA vom 6. April 2000]

Nur ausgewählte Tiere von ausgewählten Züchtern, die nachprüfbare Qualitätsmerkmale wie Hygiene, Aufzucht, Beschränkung im Einsatz von leistungsfördernden Tierfuttermitteln erfüllen und an Markenfleischprogrammen oder an Programmen mit Gütesiegeln teilnehmen, können sich durch die Aktivmarkierung zertifizieren lassen. Sowohl Züchter als auch Konsumenten erzielen bei diesem Verfahren Vorteile. Die Züchter können durch die Zertifizierung höhere Preise erzielen, der Verbraucher kann nachprüfbare unverfälschte Fleischqualität konsumieren.

Die Aktivimmunisierung entspricht im Prinzip einer Impfung. Während bei einer Schutzimpfung Antikörper gegen den entsprechenden Krankheitserreger gebildet werden, werden bei der Aktivmarkierung die gespritzten Peptide vom Immunsystem erkannt. Die gebildeten spezifischen Antikörper lassen sich nicht nur im Blut, sondern auch im Fleischtropfsaft sowie in der Milch und vielen Fleischmischprodukten nachweisen.

Als Antigene werden von der november AG synthetisch hergestellte Peptide aus 11-20 Aminosäuren verwendet, welche möglichst bald nach der Geburt den Tieren injiziert werden. Eine individuelle Kombination kodiert die Herkunft nach Land, Region und einzelnem Betrieb sowie weitere Qualitätsmerkmale wie Geburtsdatum, Fütterungs- und Mastverfahren, ökologische Tierhaltung, Markenfleischprogramm etc.. Durch einfache und preisgünstige Laborkontrollen können Lebensmittelüberwacher zweifelsfrei die Herkunft auch einzelner Fleischstücke nachweisen. Da sich die durch die Immunantwort gebildeten Antikörper nicht von den natürlich vorkommenden Antikörpern unterscheiden, sind keine gesundheitliche Bedenken gegen dieses Verfahren gegeben.

Derzeit erscheint es unmöglich, den Impfcode zu entschlüsseln. Eine Mixtur aus 10 Peptiden zu je 20 Aminosäuren aus den 22 natürlich vorkommenden Aminosäuren ergibt theoretisch 7.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Kombinationsmöglichkeiten! Dem häufigen Missbrauch bisheriger Identifizierungsmöglichkeiten durch Ohrmarke oder Tätowierung kann so sehr einfach und kostengünstig entgegengewirkt werden. Die Herstellung der Peptide soll von einem externen Zulieferbetrieb durchgeführt werden, während die endgültige Mischung, Dosierung und Abfüllung in der november AG selbst verbleiben. Die große Vielfalt an Peptid-Kombinationen erlaubt auch die Kodierung komplexer Informationen über die Herkunft und Aufzucht des Tieres.

Zunächst wird die Durchdringung des deutschen Qualitätsfleischmarktes angestrebt. Langfristig soll ein eigenes Qualitätssiegel etabliert werden. Dies kann durch Kooperation mit großen Handelsketten bzw. landwirtschaftlichen Organisationen erheblich beschleunigt werden.

Eine Machbarkeitsstudie an Rindern wurde bereits 1999 abgeschlossen. Zwei weitere Studien sollen bis 2002 durchgeführt werden, Großversuche bis 2003 abgeschlossen sein. Im Anschluss soll die Markteinführung in Deutschland sowie die europaweite Vermarktung durchgeführt werden. Parallel laufen Großversuche an Schweinen. Prinzipiell kann das Verfahren auf alle weiteren Nutztiere, vor allem Geflügel, ausgedehnt werden. Auch lässt sich das Verfahren an unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten einfach anpassen. So erscheint die Aktivmarkierung von Ziegen und Schafen für die Märkte Südeuropas aussichtsreich. Die Bayerische Landesbank sieht in ihrer Emissionsstudie eine Durchdringungsrate der relevanten Märkte von bis zu 70 Prozent als realistisch an.

Allerdings leistet die Aktivmarkierung keinen Beweis dafür, ob ein Tier mit zum Beispiel mit BSE, Dioxin, Hormonen etc. kontaminiert ist. Ob das Fleisch kontaminationsfrei ist, kann also nur der Landwirt in Verbindung mit der organisierten Lebensmittelüberwachung durch entsprechende Zertifizierung garantieren. Durch die biologische Ohrmarke lassen sich Betrugsfälle jedoch sehr schnell der Quelle zuordnen, so dass ein Betrugsversuch als eher unwahrscheinlich angesehen werden kann. Durch dieses Verfahren kann das in den letzten Jahren sehr geschädigte Verbrauchervertrauen zumindest teilweise wieder zurückgewonnen werden.

Eine zusätzliche Anwendungsmöglichkeit ist die fälschungssichere Markierung von Impfstoffen in der Veterinärmedizin. Weiterhin kann mit solcherart markierten Impfstoffen gleichzeitig eine eindeutige Unterscheidung getroffen werden, ob die im Blut des Tieres nachgewiesenen Antikörper gegen einen Krankheitserreger von einer Schutzimpfung stammen oder durch eine tatsächliche Infektion hervorgerufen wurden. Nach Angaben der Gesellschaft wurden bereits Kontakte zu interessierten Pharmafirmen aufgenommen.

Das Verfahren der Biomarkierung zum Herkunftsnachweis von Nutztieren wurde vom Deutschen Patentamt bereits Ende 1997 unter patentrechtlichen Schutz gestellt. Nach Angaben der november AG steht der Erteilung des entsprechenden Patents durch das Europäische Patentamt sowie durch die nationalen Patentämter der USA, Kanadas und Japans nichts mehr im Wege.

Derzeit wird ein exklusiver Schnelltest für Händler und Verbraucher entwickelt, welcher kostengünstig und einfach die Herkunft des Fleischprodukts nachweist. Das Ziel der november AG: mehr Transparenz und Sicherheit für den Verbraucher.

Das Projekt „Aktivmarkierung“ kann nach der erfolgreichen Durchführung der entsprechenden Studien als technisch machbar erachtet werden. Es fehlen noch einige Feinabstimmungen des Systems, das Prinzip kann jedoch als erfolgreich getestet angesehen werden.

Der Markterfolg hängt hier im wesentlichen davon ab, inwiefern die november AG Fleischproduzenten, Handelsorganisationen und Verarbeiter von den Vorteilen gegenüber den momentan gebräuchlichen Systemen überzeugen kann. Die Unterstützung durch Agrarverbände und Vermarktungsgemeinschaften der Lebensmittelerzeuger könnte hier wichtige Hilfestellung leisten.

Ein positives Meinungsbild in der breiten Bevölkerung ist für die Akzeptanz des Systems unabdingbar. Jeder Eingriff in die Nahrungskette wird von den Verbrauchern als kritisch beurteilt. Die Begriffe „(S)spritzen“, „Anti-“, „noch im Fertigprodukt nachweisbar“ scheinen von der breiten Bevölkerung als sehr problematisch im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln und insbesondere mit Fleisch angesehen zu werden.

Die Aktivmarkierung sollte langfristig das heute gebräuchliche HIT (Herkunfts- und Informationssystem Tier) ergänzen. Die Ohrmarke in Verbindung mit den entsprechenden Begleitpapieren ist zwar ein weit akzeptiertes und meist auch sicheres System, jedoch ist ein Herkunftsnachweis der Einzelteile nicht möglich. Betrugsfälle mit dem bisher verwendeten System werden immer wieder aufgedeckt und schaden dem Verbrauchervertrauen enorm.

Ob sich die Aktivmarkierung als Unterstützung der etablierten Tierkennzeichnungssysteme durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Im Falle erfolgreicher Verhandlungen über die Einführung des Systems in Zusammenarbeit mit einigen der großen Handelsketten besitzt die november AG durch dieses Geschäftsfeld enormes Wachstumspotential.


3.2.) Marktpotential der biologischen Ohrmarke

Der Marktanteil von Markenfleischprogrammen („Qualität aus Bayern“, CMA-Gütesiegel, etc.) wird auf rund 10 Prozent geschätzt. Von den ca. 50 Mio. Schlachttieren pro Jahr in Deutschland entfallen etwa 10 Prozent auf Rinder sowie 85 Prozent auf Schweine. Allgemein wird erwartet, dass die parallel laufenden Studien zur Aktivmarkierung von Schweinen zu einem ähnlich positiven Ergebnis wie bei Rindern führen sollten.

Der kommerzielle Markierungspreis soll etwa 7,50 Euro betragen. Hinzu kommen rund 2,50 Euro an Kosten für die Nachuntersuchung. Alleine für Deutschland ergäbe sich nur für den Markenfleischanteil ein jährliches Umsatzvolumen von 50 Mio. Euro. Bei entsprechender Etablierung könnte die Marktdurchdringung auch auf deutlich über 50 Prozent ansteigen. Dies würde ein jährliches Umsatzvolumen von mehr als 250 Mio. Euro bedeuten.


3.3.) Ident-Technik (Passivmarkierung)

Aufbauend auf dem Prinzip der Elektrohybridisierung erlaubt die Markierung mittels Oligo-DNA völlig neue Ansätze in der Sicherheits-, Kodierungs- und Identifikationstechnik. Feste und selbst flüssige Substanzen können dauerhaft und spezifisch gekennzeichnet werden. Analog zur Strichcode (engl. Barcode) Markierung von Waren in Supermärkten wird bei diesem Verfahren DNA zur fälschungssicheren Markierung verwendet. DNA weist durch die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten seiner vier verschiedenen Nukleotide eine extrem hohe Kapazität zur Darstellung komplexer Informationen auf. Allein mit einer Sequenz aus 25 Nukleotiden lassen sich theoretisch 1.000.000.000.000.000 Kombinationen errechnen.

Mit dem von der november AG verwendeten Verfahren lassen sich Dokumente, Scheckkarten, Konsumgüter, Medikamente, Originalteile in der Industrie (z.B. für Flugzeuge) und sogar Flüssigkeiten markieren. Herkunftsnachweis, Chargen- und Vertriebswegüberwachung werden erheblich vereinfacht. Betrüger haben dann sehr schlechte Karten. Sowohl Hersteller als auch Konsumenten können von der Authentizität der markierten Produkte profitieren.

Allein in den USA beträgt der jährliche Schaden durch Produktpiraterie 200 Mrd. US$. Unter Beweis stellte die november AG diese Technik an ihren eigenen Aktien, welche mit dieser Technik fälschungssicher markiert wurden. Leider sind hiervon keine effektiven Stücke mehr erhältlich.

Das momentane Verfahren beruht auf einem fluoreszenzoptischen Nachweis der Markierung. Das Markierungsmolekül wird auf der Oberfläche des Produkts fixiert bzw. der Flüssigkeit zugesetzt. Das spiegelbildliche Detektionsmolekül ist mit einer Fluoreszenzmarkierung versehen, welche durch einen sogenannten Quencher inaktiviert wird. Erst durch die Verschmelzung der beiden Moleküle kommt es zur Freisetzung des Fluoreszenzmoleküls. Dieses kann mit einfachen optischen Systemen einwandfrei nachgewiesen werden. Zusätzlich ist eine elektronische Nachweismethode in Entwicklung.


3.4.) Medizinische Diagnostik (Elektrohybridisierung)

Die Methode der Elektrohybridisierung nutzt die negative Ladung von DNA-Molekülen. Gegenpolige Ladungen ziehen sich an, gleichartige Ladungen stoßen sich ab. Für verschiedenste Erkrankungen, Infektionen, Prädispositionen für Erbkrankheiten, Krebs etc. kennt man mittlerweile die zugehörigen DNA-Sequenzen. Diese werden als spezifische Sonde einzelsträngiger DNA chemisch an eine Elektrode gebunden. Wird diese Elektrode positiv geladen, so wandern alle negativ geladenen Teilchen (unter anderem DNA) in einer Testlösung zu dieser Elektrode und lagern sich dort ab. Befinden sich darunter spiegelbildlich gleiche (komplementäre) Basensequenzen zur Sonden-DNA, dann lagern (hybridisieren) sich diese DNA-Abschnitte aneinander. Je besser die beiden Teile zueinander passen, desto stärker ist die Bindung und umso schwieriger lösen sie sich wieder voneinander, wenn die angelegte Spannung an der Elektrode umgepolt wird. Durch zyklische Umpolung erreicht man so eine Anreicherung der „passenden“ DNA-Moleküle an der Sonde innerhalb weniger Minuten. Die hybridisierte DNA aus der Testlösung kann anschließend auf optischem bzw. elektronischem Weg mengenmäßig bestimmt werden.

Die weitere Entwicklung führt zu einer starken Miniaturisierung, einem „Lab on a strip“. Eine einfache Handhabung erleichtert den Einsatz als dezentrale „Point of Care“-Diagnostik auch in kleineren Krankenhäusern und Arztpraxen. Das Einsatzspektrum reicht von der Diagnose von Infektionskrankheiten bis zur Früherkennung von Krebs. Gerade die Diagnose der erblichen Veranlagung für bestimmte Krebsarten in Verbindung mit der molekularen Therapie ermöglicht eine schnelle und wirksame Vorsorge. Das hochsensible Diagnosesystem ist nicht nur einfach zu handhaben, sondern durch die Verwendung einfacher Apparate sowie kostengünstiger Kunststoffteststreifen such sehr preiswert. Die derzeitige Labordiagnostik ist durch den Einsatz häufig sehr teurer Enzyme, größerem Zeitaufwand und komplizierter Apparate sehr kostentreibend.


3.5.) Marktpotential der Elektrohybridisierung

Im nur noch geringfügig wachsendem Gesamtmarkt für Diagnostik stellt der Teilbereich Molekulare Diagnostik mit jährlichen Wachstumsraten von 25 Prozent die Spitzengruppe. Für das Jahr 2002 wird ein Gesamtvolumen für die DNA-Diagnostik in Höhe von 1,4 Mrd. US$ erwartet.

Die november AG scheint mit ihren patentrechtlich abgesicherten Methoden zur Elektrohybridisierung in der molekularen Diagnostik hervorragend positioniert. Durch den Zwang zu Einsparungen im Gesundheitswesen können die von der november AG entwickelten Diagnostik-Kits ihre Stärken voll zur Geltung bringen: Schnell, sensibel, einfach und preiswert. Derzeit liegen die Kosten in der DNA-Diagnostik zwischen 250,- DM und 300,- DM je Test. Ein nicht unerheblicher Teil der Kosten geht auf die Verwendung hitzestabiler Enzyme in der PCR-Diagnostik zurück. Dieser Posten entfällt durch die neuartige Methodik komplett. Die november AG rechnet damit, die Kosten pro Test auf unter 10,- DM senken zu können. Dadurch wären viele, auch prophylaktische, Untersuchungen möglich, die bisher aus Kostengründen nicht routinemäßig durchgeführt werden konnten.

Sollten nur 10 Prozent der in diesem Bereich tätigen Diagnostiklabors die „Lab-on-a strip“-Technik ergänzend bzw. substituierend einführen, ist ein jährliches Umsatzvolumen im dreistelligen Millionenbereich erzielbar.

Siemens hat sich mit 2 Prozent des Aktienkapitals an der november AG beteiligt. Einer der weltgrößten Medizingerätehersteller steht damit als Entwicklungs- und Vertriebspartner zur Verfügung. Der Erlangener Standort der Siemens AG ist stark von der Medizintechnik geprägt, auch hat die Entwicklungsabteilung für Biosensoren ihren Sitz in Erlangen. Vielversprechende Kooperationsmöglichkeiten scheinen hier möglich. Im „medical valley“ des Städtedreiecks Erlangen-Nürnberg-Fürth haben zudem eine ganze Reihe weiterer namhafter Medizingerätehersteller ihren Geschäftssitz bzw. verfügen über eine Niederlassung. Mit einem weiteren Laborgerätehersteller (Eppendorf-Netheler-Hinz GmbH, Hamburg) von Weltruf besteht eine Entwicklungskooperation.


3.6.) Medizinische Produkte (novi quick®)

Hautprodukt dieses Arbeitsgebietes ist das Gerät novi quick®, ein schnelles und zuverlässiges Blutgerinnungstestsystem zur Selbstkontrolle des Blutgerinnungsstatus. [Einschub: Armand James Quick; amerik. Arzt, 1894-1978; entwickelte Test zum Prothrombinnachweis im Blutplasma; Quick-Wert= mittlere Gerinnungszeit im Plasma von Gesunden; Vergleichswert (11-16 sec.) wird als 100% gesetzt; Werte <70% werden als pathologisch angesehen.] Zielgruppe sind Patienten, welche auf die Daueranwendung von gerinnungshemmenden Medikamenten (Antikoagulantien) angewiesen sind.

In Deutschland sind hiervon etwa 500.000 Menschen betroffen: Patienten mit rezidivierenden Thrombosen oder Embolien, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Bypassoperationen oder Empfängern von künstlichen Herzklappen und Blutgefäßen. Die konsequente Kontrolle des Blutgerinnungsstatus sowie die optimale Einstellung der Antikoagulantiendosis ist für diese Patienten unerlässlich, da eine Über- bzw. Unterdosierung lebensbedrohliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Die november AG zielt mit ihrem Produkt insbesondere auf den Homecare-Markt ab. Bisher wird eine Kontrolle in der ärztlichen Praxis nur im Abstand von 4-5 Wochen durchgeführt, was dazu führt, dass bei mindestens 50 Prozent der Patienten eine Über- bzw. Unterdosierung des Medikaments vorliegt. Mit novi quick® ersparen sich die Patienten häufige Arztbesuche. Unabhängig vom Standort kann der Quickwert beispielsweise auch im Urlaub engmaschig kontrolliert werden. Dies trägt erheblich zum persönlichen Wohlbefinden und zur Steigerung der Lebensqualität der betroffenen Patienten bei.

Im wesentlichen handelt es sich bei den bereits auf dem Markt befindlichen konkurrierenden Geräten um Systeme der Firma Roche. Sowohl in der Anwendungsfreundlichkeit als auch in der Anwendungssicherheit liegen die Geräte innerhalb enger Vergleichsparameter. Die Anschaffungskosten für ein Gerät der november AG liegen jedoch nur etwa halb so hoch wie bei den Geräten der Konkurrenz. Die zugehörigen Test-Kits weisen ebenfalls einen erheblichen Preisvorteil auf - angesichts der leeren Kassen im Gesundheitswesen hat november hier eindeutige Vorteile.

Als umsatzträchtiges ergänzendes Zubehör wird die von der november AG patentierte Stechhilfe novi pric® angeboten. Sie ist weitaus kostengünstiger als die Produkte von Mitbewerbern und bietet neben erhöhter Sicherheit auch eine schmerzreduzierte Form der Blutentnahme. Neben den Patienten, welche ständig ihren Blutgerinnungsstatus überwachen müssen, sind hier zusätzlich die Diabetes-Patienten eine zahlenmäßig sehr große Zielgruppe.

Die Bayerische Landesbank ist der Ansicht, dass die november AG über erfolgversprechende Marktchancen verfügt, obwohl es sich hierbei um kein Kernarbeitsgebiet handelt. Durch Kooperation mit Vermarktungspartnern könnten Marktanteile bis zu 10 Prozent nicht nur im Heimdiagnostikmarkt erreicht werden. Die Chancen, in Apotheken und Arztpraxen nennenswerte Marktanteile zu erzielen, stehen gut. Der preisliche Vorteil des novi quick®-Systems dürfte neben den Patienten insbesondere auch von den Krankenkassen wahrgenommen werden.

Die Medizinprodukte sollen in erster Line im Heimdiagnosemarkt vertrieben werden. Mit Wachstumsraten von derzeit 13,8 Prozent umfasste der europäische Selbsttestungsmarkt im Jahr 1998 ein Volumen von 5,6 Milliarden Euro.


4.) Vertriebssituation

Die november AG will sich auf ihre Kernkompetenzen Forschung und Entwicklung von hochinnovativen Produkten im Bereich Biotechnologie/molekulare Medizin konzentrieren. Dazu ist eine Fremdvermarktungsstrategie vorgesehen. Insbesondere für die Bereiche molekulare Diagnose sowie molekulare Therapie soll eine nicht-exklusive Auslizenzierung angestrebt werden.

Das Projekt „Aktivmarkierung“ soll durch eine Vermarktungsgemeinschaft mit den großen Handelsketten am deutschen Markt eingeführt werden. Der europäische Markt soll in Lizenz von ausgewählten Partnern bearbeitet werden.

Die medizinischen Produkte (novi quick®, novi pric®) sollen am deutschen Markt durch die Vergabe einer Exklusivlizenz an einen bereits am Markt eingeführten Vertriebspartner für medizinische Diagnostika vergeben werden. Die Bearbeitung ausländischer Märkte ist ebenfalls über Auslizenzierungen vorgesehen.

Um die Markteinführung speziell der medizintechnischen Produkte zu erleichtern, wurde im Jahr 1998 die la fontaine International GmbH & Co. KG als 100prozentige Tochter erworben. Hierbei handelt es sich um ein gut am Markt eingeführtes Unternehmen, welches sich auf den Handel mit Laborgeräten und -zubehör spezialisiert hat. Die la fontaine International erzielte im vergangenen Geschäftsjahr 2,377 Mio. DM an Umsatzerlösen. Dabei wurde jedoch ein nicht unerheblicher Fehlbetrag in Höhe von 424 TDM erwirtschaftet, nachdem das Vorjahr noch mit einem gering positivem Ergebnis abgeschlossen werden konnte.

Die Ursache dafür liegt zum Teil in der massiven Kostendämpfung im Gesundheitswesen, ging nicht spurlos vorüber, aber auch der krankheitsbedingte lange Ausfall eines leitenden Vertriebsmitarbeiters - die la fontaine International verfügt nur über 5 voll- sowie 4 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter - trug zur negativen Entwicklung bei. Um dem entgegenzuwirken, wurde die Vertriebsmannschaft personell aufgestockt. Seit der Übernahme durch die november AG konnten bereits interessante Neukunden geworben werden. Die Vertriebstätigkeit soll unter anderem durch gezielte Werbemaßnahmen weiter verstärkt werden. Inwieweit die innovativen Produkte der november AG dazu beitragen können, bleibt abzuwarten.


5.) Patente und Lizenzen

„Im Pioniergeist und dem Willen, etwas zu bewegen, liegen die besten Aussichten auf hohen Wertzuwachs.“ [Dr. Wolf Bertling]

Die november AG verfügt mittlerweile über ein Portfolio an mehr als 60 Patenten und Schutzrechten. Drei Lizenzen werden in Kooperation mit universitären und akademischen Partnern bearbeitet. Die von Herrn Dr. Bertling angemeldeten Patente und Schutzrechte wurden per Kaufvertrag bereits im März 1998 von der november AG erworben. Geschäftsfeldübergreifend wurden außerdem bereits 10 Markenanmeldungen zu Gunsten der november AG eingetragen.

Der Schutzrechtskomplex Polyoma umfasst mittlerweile acht deutsche und internationale Patente. Der november AG liegt ein Gutachten vor, das bestätigt, „dass die november AG in nicht allzu ferner Zukunft über ein weitreichendes territoriales, ein die wesentlichen westlichen Pharmamärkte abdeckendes Monopol im Bereich von Vehikeln zum Transport molekularer Substanz in Zellen erlangen kann“. Wegen der sich ergänzenden Patente zum Einbringen molekularer Substanzen in Zellen unter Verwendung viraler Hüllen ist die Möglichkeit einer Umgehung des Schutzrechts weiter erschwert. Das Geschäftsfeld Molekulare Therapie verfügt darüber hinaus über weitere sieben deutsche und internationale Patentanmeldungen.

Der Schutzrechtskomplex Elektrohybridisation verfügt über 10 zum Teil internationale Patente, welche die Technologieplattform, die der Anreicherung, Amplifizierung und Detektion von Biomolekülen dient, unter Schutz stellt.

Der Schutzrechtskomplex Passivmarkierung/Trockendetektion wird durch sieben, teilweise internationale Patente abgedeckt, welche sich synergistisch ergänzen. In diesem Technologiesegment gibt es von Konkurrenten bereits einige ähnliche Ansätze zur Markierung von Wirtschaftsgütern, jedoch sind diese Verfahren entweder nicht fälschungssicher oder erfordern einen hohen apparativen Aufwand.

Der Schutzrechtskomplex Rindermarkierung wird durch sechs teils internationale Patente unter patentrechtlichen Schutz gestellt. Dabei wird die Idee geschützt, Nutztiere mittels unbedenklicher Immunogene zu markieren und die spezifischen Antikörper nachzuweisen. Auch die Applikation von DNA wird erfasst. Weiterhin können Impfstoffe und Arzneimittel mit diesem Verfahren markiert werden, um so geimpfte von wirklich infizierten Tieren (beide weisen Antikörper gegen den entsprechenden Krankheitserreger auf) unterscheiden zu können. Zur einfachen Identifizierung noch lebender Tiere kann dieses Verfahren mit einem elektronischen Chip kombiniert werden. Darüber hinaus verfügt das Geschäftsfeld Molekulare Diagnose über weitere dreizehn deutsche und internationale Patente.

Für den Schutzrechtskomplex novi quick® / novi pric® wurden bereits zehn zum Teil internationale Patente erteilt. Dem Geschäftsfeld medizinische Produkte sind zusätzlich fünf deutsche und internationale Patente, welche unter anderem Ergänzungen zum Produktsortiment der Firma la fontaine International darstellen, zuzurechen.


6.) Preise und Fördermittel

„Der unternehmerische Mut ist die Voraussetzung für Innovation und damit die Basis für Geschäftserfolge von morgen.... Der Patenthalter ist Pioniergewinner, der durch seine Innovation einen Wettbewerbsvorsprung errungen hat.“ [Dr. Wolf Bertling]

Kein Wunder also, dass der november AG durch die Steinbeis-Stiftung der Preis „Mutige Unternehmer braucht das Land“ verliehen wurde. Das Team um Dr. Bertling hat bereits unter Beweis gestellt, dass den klugen Worten auch Taten folgen. Belohnt wurde dies im Januar 2000 mit der Verleihung des 20. Innovationspreises der deutschen Wirtschaft für die Entwicklung eines lückenlosen, fälschungssicheren Herkunftsnachweis für Fleisch durch die „biologische Ohrmarke“.

Das Geschäftskonzept der november AG fiel auch der MGM (Mediengesellschaft München) sehr positiv auf. Belohnt wurde dies mit einem Preis in Höhe von 500.000 DM, der als TV-Werbezeit auf den von der MGM vermarkteten Sendern (Pro7, N24, Kabel1) im Vorfeld des Börsengangs zur freien Verfügung steht.

Ein Großteil der Forschungs- und Entwicklungsprojekte der november AG wird durch staatliche und private Fördermittel unterstützt. Die erzielten Erfolge können sich sehen lassen. Schwerpunkt war hier eine Förderung des Projektes novi quick® durch das Bayerische Technologie-Einführungs-Programm BayTEP mit einem Zuschuss in Höhe von 450.000 DM. Im Jahr 1999 flossen der Gesellschaft Fördermittel in Höhe von 274 TDM zu.

Auch zukünftig soll das Einwerben von Fördermitteln eine hohe Priorität genießen, um die Entwicklungsprojekte planmäßig durchführen zu können. Auf Kooperation mit universitären Partnern wird dabei großer Wert gelegt. So wurden zu verschiedensten Forschungsgegenständen Fördermittel beim BMBF (Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Forschung und Technologie), der DFG (Dt. Forschungsgemeinschaft), BayernInnovativ oder der EU beantragt.


7.) Angaben zur Gesellschaft

7.1.) Gründung

Die november AG wurde am 26.11.1997 in Nürnberg gegründet. Inzwischen firmiert die Gesellschaft unter „november AG, Gesellschaft für molekulare Medizin“. Trotz des erst vor einigen Monaten erfolgten Umzugs in neue Räumlichkeiten in der Ulrich-Schalk-Str. 3, Erlangen, befinden sich die ersten Erweiterungen kurz vor der Fertigstellung.

Gründer der november AG waren seinerzeit

- Herr Dr. Wolf Bertling, Molekularbiologe und Apotheker als Hauptaktionär und Vorstandsvorsitzender, Ideengeber und Motor des Unternehmens.

- Herr Prof. Dr. Dr. Joachim Kalden, Direktor des Instituts für Klinische Immunologie sowie der Medizinischen Klinik III mit Poliklinik an der Universität Erlangen. Bei Prof. Kalden handelt es sich um einen der führendsten Immunologen Deutschlands mit weitreichenden Verbindungen in Wissenschaft und Industrie. Seine Kontakte sind für die november AG unverzichtbar.

- Herr Walter Schurmann, Rechtsanwalt und Steuerberater aus Nürnberg

- Herr Dr. Leo Steib, Facharzt aus Erlangen

- Herr Gerald Glasauer, Betriebswirt und Vorstandsvorsitzender der GUB Glasauer Unternehmensbeteiligungen AG, Schwäbisch Hall. Die Grundinvestition des 2. GUB-Funds eröffnete erst die weiteren Beteiligungen durch BayernKapital sowie durch die tbg. Durch diese Investition wurde das initiale finanzielle Fundament gelegt, auf dem die november AG aufbaut. Zusätzlich hat sich die Glasauer Wagniskapital KGaA mit mehr als 860.000 Aktien in der letzten Finanzierungsrunde an der november AG beteiligt.


7.2.) Organe der Gesellschaft

Der Vorstand setzt sich momentan aus zwei Mitgliedern zusammen:

- Herr Dr. Wolf Bertling

- Herr Dirk T. Honold, Nürnberg, MBA (USA) als Finanzvorstand
Nach dem Börsengang wird der Vorstand noch über einen Aktienanteil von 14,5% an der november AG verfügen. Beide Vorstände haben sich zu einer verlängerten Haltefrist von mindestens 24 Monaten verpflichtet.


Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden sechs Mitgliedern zusammen:

- Herr Gerald Glasauer, Vorstand der GUB Unternehmensbeteiligungen AG, als Aufsichtsratsvorsitzender (näheres siehe oben)

- Herr Dr. Leo Steib, Facharzt aus Erlangen, als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

- Herr Prof. Dr. Dr. Joachim Kalden, Direktor des Instituts für Klinische Immunologie sowie der Medizinischen Klinik III mit Poliklinik an der Universität Erlangen (näheres siehe oben)

- Herr Dr. Dr. Wolfgang Rüdinger, Chemiker, Aufsichtsratssitz im Auftrag der Roche Diagnostics (früher Boehringer-Mannheim), Mannheim. Seine weitreichenden Kontakte in Forschung und Industrie sind von großem Vorteil bei der Suche nach Industriepartnern zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Produkten.

- Herr Ulrich Kraft, Dipl. Kaufmann aus Ludwigsburg

- Herr Walter Schurmann, Rechtsanwalt und Steuerberater aus Nürnberg

Die Mitglieder des Aufsichtsrats besitzen auch nach dem Börsengang noch mehr als 150.000 Aktien der november AG. Darüber hinaus kontrolliert Herr Glasauer über die GUB AG sowie die Glasauer Wagniskapital KGaA (GWG) ein Paket von knapp 980.000 Aktien.

Herr Dr. Bertling hat sich unwiderruflich verpflichtet, auf sein Entsenderecht zu verzichten. Eine entsprechende Anpassung der Satzung soll in einer kommenden HV beschlossen werden.


7.3.) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Herr Bertling sowie weitere Aktionäre und Aufsichtsratsmitglieder sind zu je 20 Prozent an der Langer & Partner GdbR mbH als „Business Angels“ beteiligt. Diese Gesellschaft vermietet die Betriebsgebäude langfristig an die november AG zu einem „arms length price“, was angesichts der Erlanger Gewerbemieten als sehr vorteilhaft für die Liquidität der november AG anzusehen ist.

Bereits 1998 erwarb die november AG die Patente und Schutzrechtsanmeldungen von Herrn Dr. Bertling.


7.4.) Börsengang

Während der Zeichnungsfrist vom 4. bis 6. April 2000 wurden interessierten Anlegern bis zu 2.670.255 Inhaberstammaktien (WKN 676 290) zum rechnerischen Nennwert von je 1 Euro zur Zeichnung angeboten. Die Bookbuildingspanne wurde mit 14 bis 17 Euro festgelegt. Dies entspricht dem 20 bis 25fachen geplanten Umsatz für das Jahr 2001. Die Erstnotiz ist für den 10. April am Neuen Markt vorgesehen. Beim Gang an die Börse wird das Erlanger Unternehmen von den bayerischen Kreditinstituten HypoVereinsbank als Konsortialführer sowie der Bayerischen Landesbank (Sparkassen) begleitet.

Mit dem Geld aus dem Börsengang möchte die november AG ihre ehrgeizige Forschung weiterhin in möglichst hohem Tempo vorantreiben. Daneben sollen auch aussichtsreiche Lizenzen für Produkte erworben werden, welche sich optimal in das entstehende Produktportfolio einfügen und hohe Synergieeffekte erwarten lassen. Eventuell. solle auch das eine oder andere passende kleine Unternehmen übernommen werden. Es existiert jedoch keine Liste, die nach dem Börsengang schrittweise abgehakt wird.

In einem Interview mit der Zeitschrift GoingPublic hielt Herr Dr. Bertling das momentane negative Börsenumfeld für nicht dramatisch, er ging trotzdem von einer deutlichen Überzeichnung aus. Dr. Bertling: „Wünschen würde ich mir, dass unsere Aktie in einem vernünftigen Verhältnis steigt. Es wäre schön, wenn wir nicht sofort hochschießen, um dann wieder zu fallen. Insofern ist das Abklingen der Überhitzung am Neuen Markt für unseren Emissionszeitpunkt sogar gut.“

Da am deutschen Kurszettel kein auch nur annähernd vergleichbares Unternehmen zu finden ist, fällt eine Einordnung schwer. Eine Börsenkapitalisierung von 110 Mio. Euro erscheint im Vergleich zu den milliardenschweren, bereits am Neuen Markt gelisteten Biotech-Unternehmen als sehr günstig. Dem Anleger bietet sich hier also noch enormes Entwicklungspotential. Angesichts der nicht unerheblichen Risiken über den weiteren Geschäftsverlauf erscheint der Emissionspreis dennoch nicht als überzogen.


7.5.) Aktienplatzierung

Die zu platzierenden Stücke setzen sich folgendermaßen zusammen:
2.000.000 Stück stammen aus einer genehmigten Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre. Zweck der Kapitalerhöhung ist die Begebung der Stücke im Zuge eines Börsengangs.

400.000 Stück stammen aus einer weiteren genehmigten Kapitalerhöhung ebenfalls unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre. Diese Aktien sollen als Greenshoe für eine Mehrzuteilungsoption zur Verfügung stehen.

270.255 Aktien stammen aus Altaktionärsbesitz und werden von folgenden Altaktionären abgegeben:

- Bayerische Landesbank__________45.600 Stück____12,0 % des Altbestandes
- S-Refit (VC der Sparkassen)______47.700 Stück____12,0 % des Altbestandes
- Glasauer Wagniskapital KGaA___103.230 Stück____12,0 % des Altbestandes
- Dr. Wolf Bertling_______________60.000 Stück______6,3 % des Altbestandes
- 10 private Altaktionäre (von 100)___13.725 Stück_____1,1 % des Altbestandes

Die abzugebenden 103.230 Aktien der GWG dienen einer bevorrechtigten Zuteilung an Aktionäre der GUB AG sowie der Glasauer Wagniskapital KGaA durch die BkmU-Bank. Ob von der HypoVereinsbank (Konsortialführer) noch weitere Aktien zur bevorrechtigten Zeichnung zur Verfügung gestellt werden, konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden.

Die Venture Capital Gesellschaften 2. GUB KG (beteiligt mit 220.230 Stück) sowie Siemens Venture Capital GmbH (beteiligt mit 80.000 Stück) geben im Zuge des Börsengangs keine Aktien ab. Im Rahmen eines Friends & Family Programms können 100.000 Aktien zur bevorrechtigten Zuteilung im Rahmen des Börsengangs zugeteilt werden. Mehr als 100 private Investoren halten zum Börsengang bereits über 2,2 Mio. Aktien an der november AG, davon acht Aktionäre mit je einem Anteil von über einem Prozent am Grundkapital.

Das Regelwerk des Neuen Marktes sieht ab Börsengang eine mindestens 6monatige Halteverpflichtung für die privaten Altaktionäre vor. Darüber hinaus haben sich Institutionelle Investoren sowie Aktionäre mit mehr als 5 Prozent Anteil an der Gesellschaft zu einer mindestens 12monatigen Haltedauer verpflichtet. Die beiden Vorstände wollen ihre Aktien für mindestens für 24 Monate halten. Diese „Altaktien“ werden unter der bisherigen WKN 676292 weitergeführt. Diese Wertpapiere sind nicht zum Handel zugelassen und unterliegen einem Sperrvermerk. Erst nach Ablauf der entsprechenden Halteverpflichtung werden die Wertpapiere denen der börsenzugelassenen mit der WKN 676290 gleichgestellt.

Nach dem Börsengang (inklusive ausgeübtem Greenshoe) setzt sich die Aktionärsstruktur wie folgt zusammen:

Free float____________________2.670.255____41,02 %
Private Altaktionäre____________1.209.411____18,58 %
Dr. Wolf Bertling________________888.264____13,64 %
Glasauer Wagniskapital KGaA____757.053____11,63 %
S-Refit (VC der Sparkassen)______350.387_____5,38 %
Bayerische Landesbank__________334.400_____5,14 %
2. GUB KG____________________220.230_____3,38 %
Siemens Venture Capital GmbH____80.000_____1,23 %


7.6.) Weitere Kapitalverhältnisse der Gesellschaft

Auf der letzten Hauptversammlung am 30. Oktober 1999 wurde neben der Umstellung des Grundkapitals auf Euro die nennwertlose Stückaktie durch Aktiensplitt 1:2 eingeführt. Zur Kapitalglättung wurde der Differenzbetrag in die Kapitalrücklage eingestellt. Durch eine anschließende Kapitalerhöhung im Verhältnis ca. 1:4 wurde das Grundkapital auf 4.000.000 Euro erhöht.

Aus dem genehmigten Kapital I erfolgte eine Kapitalerhöhung in Höhe von 30.000 Euro an Mitglieder des Vorstands. Der Ausgabepreis wurde vom Aufsichtsrat mit 5,01 Euro festgesetzt. Diese Aktien dienten zur Erfüllung von Zusagen noch aus dem Jahr 1998. Weiterhin wurde am 25. Februar 2000 das Kapital durch Ausgabe von Aktien zum Preis von 14 Euro an die Siemens Venture Capital GmbH um 80.000 Euro erhöht. Nach dem Börsengang beträgt das Grundkapital der november AG also 6.510.000 Euro (inkl. Greenshoe).

Das genehmigte Kapital teilt sich zum Börsengang folgendermaßen auf:
242.791 Euro (genehmigtes Kapital I)
400.000 Euro (genehmigtes Kapital II für Greenshoe)
1.000.000 Euro (genehmigtes Kapital III zu Akquisitionszwecken)

Das bedingte Kapital teilt sich zum Börsengang folgendermaßen auf:
63.911 Euro (Wandlungsrechte aus Wandelschuldverschreibung vom Feb./März 2000)

Um die Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter bereits im Vorfeld zu vermeiden, wurde ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm in Form einer Wandelschuldverschreibung aufgelegt. Der Vorstand hat zu Gunsten der übrigen Mitarbeiter auf die Teilnahme verzichtet. Die Verzinsung erfolgt mit 4 Prozent p.a. auf den Nennbetrag zu je 1 Euro. Der Bezugspreis entspricht derzeit 5,02 Euro.

An die Wandlung sind jedoch strenge Bedingungen geknüpft: die Wandlung kann frühestens zwei Jahre nach Begebung erfolgen, sofern die Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist. Darüber hinaus kann nur eine Wandlung erfolgen, wenn der Börsenkurs zur Ausübung mindestens 25 Prozent p.a. über dem Wandlungspreis liegt. Die Wandlung darf nur wenige Tage nach einer Quartalsberichterstattung bzw. nach der ordentlichen HV durchgeführt werden.

Aus der Gründungsphase der november AG rührende atypisch stille Beteiligungen wurden bereits 1997 bzw. 1998 in Aktienkapital umgewandelt. Sowohl die BayernKapital Risikobeteiligungs GmbH (BayernKapital) als auch die Technologie-Beteiligungsgesellschaft mbH (tbg) sind mit jeweils 2.020.000 DM typisch still an der november AG beteiligt. Diese Beteiligungen sind bis zum 30.06.2007 (BayernKapital) bzw. 31.12.2007 (tbg) befristet.


7.7.) Finanzdaten

Im Geschäftsjahr 1999 konnte die Bilanzsumme auf 8,4 Mio. DM (1998: 7,5 Mio. DM) ausgeweitet werden. Das operative Ergebnis führte zu Verlusten von 5,5 Mio. DM (1998: 1,9 Mio. DM). Der starke Verlustanstieg resultierte aus enorm gesteigerten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (+ 143%), einmaligen Aufwendungen durch den Umzug in neue Geschäftsräume sowie der erheblichen Ausweitung der Aktivitäten. Allein auf Personalkosten entfielen 2,44 Mio. DM, hinzu kamen Einkauf und Herstellung medizinischer Produkte mit mehr als 2 Mio. DM. Rechts- und Beratungskosten (insbesondere für Patente) schlugen mit fast eine halben Million Mark zu Buche.

Nach DVFA wurde ein Ergebnis von -5,02 (1998: -11,04) DM pro Aktie erzielt. Das Eigenkapital konnte trotz der hohen Verluste aufgrund von Kapitalerhöhungsmaßnahmen auf 1,86 (1998: 1,12) Mio. DM ausgebaut werden.


Gewinn- und Verlustrechnung der november AG für 2000 bis 2004

Jahr___________________2000e____2001e___2002e___2003e___2004e
Umsatz [alle Mio. Euro]____1,96_____4,13____6,20_____9,86____21,93
Bruttoergebnis___________0,56_____2,50____4,30_____7,34____18,53
Operatives Ergebnis______-6,41____-5,70____-5,22____-3,71____+2,15
Jahresüberschuss________-6,41____-5,61____-5,49____-5,03____+1,78­
Bruttomarge____________28,5%____60,6%___69,3%__74,5%___84,5%
Ergebnis/Aktie [Euro]_____-1,05____-0,92____-0,90____-0,82____+0,29
Cash Flow/Aktie [Euro]____-0,96____-0,80____-0,75____-0,65____+0,49


8.) Risikoabschätzung

Die november AG bewegt sich in ihrem Geschäftsbereich in einem hochkompetitiven intensiven und internationalem Wettbewerb. Sehr viele Mitbewerber verfügen über größere Erfahrung und über erheblich mehr Ressourcen an Kapital und Personal. Die Heterogenität der Projekte verteilt das Risiko jedoch auf mehrere unterschiedlich stark im Wettbewerb stehende Teilbereiche. Angesichts der hohen Marktattraktivität ist mit einer scharfen Konkurrenz zu rechnen. Es besteht das nicht unerhebliche Risiko, dass Substitutionstechnologien durch Wettbewerber entwickelt werden, welche sowohl in punkto Qualität, Sicherheit, Leistung als auch hinsichtlich der Kosten den Technologien der november AG überlegen sind.

Die Vermarktung der Produkte soll durch ausgewählte Vertriebspartner übernommen werden. Die november AG hat dann nur noch geringen Einfluss auf die Marketing- und Vertriebsstrategien. Entscheidend wird hier sein, Kooperationsabkommen mit namhaften Industrie- und Vertriebspartnern zu schließen. Diese verfügen in der Regel über entsprechendes Know-how, eine herausregende Marktstellung und erprobte Marketingstrategien, um die innovativen Produkte der november AG gewinnbringend für beide Seiten erfolgreich im Markt zu positionieren. Der Aufbau eines Eigenvertriebs würde zu lange dauern und erhebliche Managementkapazitäten binden. Darüberhinaus ist es sehr schwierig, sich als Newcomer in einem hart umkämpften Markt zu etablieren, der in weiten Teilen von Global Playern beherrscht wird.

Das Tätigkeitsfeld der november AG unterliegt durch seine rasante Entwicklung starkem Einfluss nationaler und internationaler Regulierungen. Durch eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa des Gentechnikgesetzes, können der Gesellschaft erhebliche Einschränkungen erwachsen. Auch eine Änderung der ohnehin äußerst langwierigen behördlichen Zulassungsverfahren biotechnologischer und medizinischer Produkte kann zu erheblichen Verzögerungen oder sogar zum völligen Scheitern einzelner Projekte führen.

Die november AG kann die Durchführung der klinischen Tests insbesondere im Bereich der Polyoma-Technologie nur sehr eingeschränkt kontrollieren. Die zukünftigen Lizenznehmer und Kooperationspartner stehen hier in erheblicher Verantwortung. Die Aktivmarkierung verfügt bisher ebenfalls noch nicht über die erforderlichen lebensmittelrechtlichen Zulassungen.

Der alltägliche Betrieb ist aufsichtsrechtlich streng reguliert. Eine Verletzung der Vorschriften kann neben strengeren Auflagen auch die Verhängung von erheblichen Geldbußen und Vertragsstrafen bedeuten und so erhebliche Nachteile für die Geschäftsfähigkeit des Unternehmens nach sich ziehen.

Die november AG ist in einem technologisch sehr anspruchsvollen Markt tätig. Für die Produktentwicklung wird entsprechend hochqualifiziertes Personal benötigt. Insbesondere kann es schwierig sein, genau zum benötigten Zeitpunkt Mitarbeiter mit dem geforderten speziellen Know-how anzuwerben. Im Speziellen werden Mitarbeiter benötigt, welche neben ihrem akademischem Spezialwissen über entsprechende Industrieerfahrung verfügen. Konkurrierende Großunternehmen können aufgrund ihrer finanziellen Stärke die Rekrutierung des entsprechenden Personals erheblich erschweren.

Aufgrund der geringen personellen Stärke von zur Zeit 50 Mitarbeitern kann der Ausfall von Schlüsselpersonen, hervorzuheben ist dabei insbesondere Herr Dr. Bertling, in der Geschäftsführung oder von Projektleitern zu erheblichen Verzögerungen der entsprechenden Projekte führen. Die frühzeitige Einführung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms soll eine Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter bereits im Vorfeld verhindern.

Die Gesellschaft will sich in erster Linie auf ihre Kernkompetenz, die Entwicklung innovativer Produkte im Bereich der molekularen Medizin, konzentrieren. Es ist fraglich, ob die fehlende Erfahrung bei der Vermarktung durch geschickte Wahl der Kooperationspartner ausgeglichen werden kann.

Um mit dem raschen technologischen Wandel Schritthalten zu können, sind weiterhin hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung zu tätigen. Eine Fehleinschätzung der technologischen Entwicklung kann Wachstum und Geschäft der november AG stark beieinträchtigen. Die in Entwicklung befindlichen Projekte weisen trotz ihrer Heterogenität teilweise erhebliche Synergien auf. Da die entsprechenden Märkte heute zum Teil noch nicht existieren, ist es sehr schwer, die mittel- und langfristige Planung realistisch einzuschätzen.

Die Geschäftsstrategie ist stark von Kooperationen mit Industriepartnern, besonders im Bereich Produktion, Marketing und Vertrieb, abhängig. Die oft sehr spezifischen Kriterien, welche diese Partner erfüllen müssen, engen den Kreis der potentiellen Lizenz- und Kooperationspartner stark ein. Es werden zwar bereits Verhandlungen geführt, aber angesichts der mangelnden Erfahrung des noch jungen Unternehmens muss mit einer nachteiligen Ausgestaltung der Kooperationsvereinbarungen gerechnet werden. Die Verhandlungsmacht von Großunternehmen gibt der november AG nur sehr begrenzten Einfluss auf die Höhe der zur Verfügung gestellten finanziellen und personellen Ressourcen. Speziell über die Nicht-Einhaltung getroffener Vereinbarungen sowie Streitigkeiten über Patentrechte können solche Kooperationen der november AG erheblichen finanziellen Schaden zufügen.

Die november AG ist in besonders hohem Maße von den ihr zugesprochenen Patenten und Schutzrechten abhängig. Die Situation in der Biotechnologie gilt allgemein als relativ unsicher, mit Patentstreitigkeiten ist jederzeit zu rechnen. Insbesondere die berechtigte Verteidigung der eigenen Patentansprüche gegenüber Dritten kann sehr hohe Kosten verursachen. Allein die Androhung von Patentklagen kann eine erhebliche Belastung der Geschäftsbeziehung zu bereits bestehenden Kooperationspartnern, Lieferanten und Abnehmern nach sich ziehen.

In der Öffentlichkeit herrscht ein gespaltenes Meinungsbild bezüglich der Akzeptanz der Bio- und Gentechnik. Während die „rote“ Gen- und Biotechnik im Bereich der Pharmaindustrie auf überwiegende Zustimmung stößt, hat die „grüne“ Gen- und Biotechnik im Agrarsektor mit sehr großen Vorbehalten zu kämpfen. Wie eigene nichtrepräsentative Umfragen ergeben haben, stößt die Biomarkierung auf teilweise kritische Distanz. Bei entsprechender Aufklärungsarbeit scheint diese aber im Vergleich zu Folgen wie der Rinderseuche BSE überwindbar.

[Einschub: Bezüglich der Aktivmarkierung von Rindern führten wir eine Umfrage sowohl bei kleinen selbständigen (Land-)metzgereien als auch in den Fleischabteilungen großer Supermarktketten durch. Da die Stammkunden der Kleinmetzgereien den Inhaber in der Regel persönlich kennen, wird dadurch auch ein sehr hohes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Der Metzger steht mit seinem guten Namen für die einwandfreie Qualität, denn er kennt seine Lieferanten persönlich aus langjährigen Geschäftsbeziehungen. Die Versorgung erfolgt meist im engsten Umkreis. Die Stammkundschaft der Kleinmetzgereien ist bereit, für die gebotene hohe Qualität einen entsprechend hohen Preis zu bez


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