--- NEUER MARKT --- Börsenbrief --- Richtungswechsel ohne Anlauf ? ?

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--- NEUER MARKT --- Börsenbrief --- Richtungswechsel ohne Anlauf ? ?

 
#1
---------- NEUER MARKT ---------

+ RUECKBLICK/AUSBLICK: Richtungswechsel ohne Anlauf?

Die zwei entscheidenden Fragen in diesen Wochen lauten: Kann ein Markt
aus einer inzwischen seit sieben Monaten dauernden Konsolidierung ohne
Anlauf einen Richtungswechsel vollziehen, der von langfristiger Dauer
ist? Und: Wie gut sind eigentlich die Gewinnschaetzungen, die von den
am Neuen Markt gehandelten Unternehmen genannt werden? Der Versuch
einer Antwort auf die letzte Frage zuerst: Die Treffsicherheit der
Ertragsprognosen schaetze ich als recht gering ein, weil die meisten
Unternehmen nicht die wichtigste Groesse, also den Ertrag, sondern den
Umsatz als das Mass aller Dinge hinstellen. Zudem fliessen haeufig
erhebliche Betraege aus den Emissionserloesen wieder aus der Bilanz
ab, so dass diese Gelder nicht mehr fuer die Expansion eingesetzt
werden koennen. Wenn ich dennoch gelegentlich auf Gewinnschaetzungen
zurueckgreife, so sind diese immer nur als grobe Tendenz und mit aller
Vorsicht zu betrachten. Und nun zum Markt: Die unsichere
Boersenverfassung koennte noch eine Weile andauern. Dennoch ruecken
zusehends einzelne Werte in eine aussichtsreiche Bewertung. Anleger
sollten sich daher beizeiten mit dem Gedanken vertraut machen, die
(hoffentlich vorhandene) Liquiditaet allmaehlich abzubauen. Einige
Anregungen fuer einen Einstieg koennen Sie wie immer in diesem
Boersenbrief nachlesen.

01. Oktober: 2733,45 Punkte (+0,41%)
24. September: 2722,39 Punkte


+ DIE WOCHENGEWINNER

622950 KABEL NEW MEDIA - 12,75 Euro (+16,44%)

511880 TELEGATE - 28,50 Euro (+15,85%)
783010 WWL INTERNET - 23,00 Euro (+15,58%)
910354 MICRONAS - 176,00 Euro (+15,03%)
930305 HIGHLIGHT COMM. - 76,00 Euro (+14,29%)

+ DIE WOCHENVERLIERER

915856 WIZCOM - 5,65 Euro (-26,62%)
625170 GIGABELL - 11,80 Euro (-26,25%)
663200 MORPHOSYS - 17,50 Euro (-19,35%)
577580 FORIS - 38,00 Euro (-17,39%)
545430 CPU SOFTWAREHOUSE - 46,45 Euro (-16,76%)


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+ KABEL NEW MEDIA: Aggressive Vermarktung von Sportarten

Eine Empfehlung in "Euro am Sonntag" trieb den Kurs von Kabel New
Media in der abgelaufenen Boersenwoche um ueber 16 Prozent in die
Hoehe. Die Wochenzeitung hatte die Aktie als spekulativen Kauf
bezeichnet, da ein Abkommen mit General Sports sich noch nicht auf den
Kurs ausgewirkt habe. Das Geschaeft von Kabel New Media bewegt sich
nach Angaben des Vorstandes nach Plan. Bei der Internet-Agentur
handelt es sich meiner Einschaetzung nach um ein aussichtsreiches
Investment. Das Management ist gerade auf der Suche nach geeigneten
Uebernahmekandidaten. Kuenftiges Wachstumspotential will sich das
Unternehmen durch die aggressive Vermarktung von Nischen-Sportarten
wie Bowling, Schnellbootrennen und Triathlon erobern. Als
Einnahmequellen sollen dabei Internet-Werbung, Sponsoring und
E-Commerce dienen.

+ TELEGATE: Einstieg in den US-Markt

Mit Telegate schaffte ein innovatives Unternehmen, das ueber das
herkoemmliche Telefonauskunftsgeschaeft hinausgeht, den Sprung in die
"Top 10 der Woche". Eine grosse Kauforder laesst erwarten, dass die
Firmenzentrale schon in den naechsten Tagen eine wahrscheinlich
positive Nachricht herausgeben wird. Die Gesellschaft will noch in
diesem Jahr in den amerikanischen Markt einsteigen. Dort sind die
Margen im Auslandsauskunftsgeschaeft im Vergleich zu Deutschland
deutlich hoeher, weil jenseits des "grossen Teichs" Auslandsauskuenfte
im Vergleich zu Deutschland deutlich teurer angeboten werden. Telegate
hat zudem den Vorteil, dass man als operativer Betreiber auftritt und
nicht unter eigenem Namen. Damit entfaellt die Notwendigkeit, teure
Werbung zur Einfuehrung eines Markennamens zu betreiben. Das gerade
erst begonnene Call-by-Call-Geschaeft hat gegenwaertig hingegen nur
geringe Bedeutung. Ich empfehle, ein paar Stuecke bei Kursen zwischen
24 und 26 Euro einzusammeln.

+ WWL INTERNET: Vor Grossauftraegen und Akquisitionen?

Zum Sorgenkind hatte sich zuletzt die Aktie von WWL Internet
entwickelt. Zwar steht das Unternehmen nach meinen Recherchen
fundamental bestens da, doch kam der Aktienkurs einfach nicht in
Schwung. Dabei hatte der Vorstand kuerzlich mitgeteilt, es stuenden
drei bis vier Grossauftraege und Akquisitionen unmittelbar vor der
Realisierung. Auch gute Halbjahreszahlen konnten nur kurzfristig den
Kursverfall stoppen. Das Unternehmen hatte ein Umsatzplus von 104
Prozent auf 5,1 Mio. DM und einen Verlust von 1,9 Mio. DM bekannt
gegeben. Schliesslich war auch die Ankuendigung ueber neu gewonnene
Kunden wie BMW und RWE ohne grosse Wirkung auf die Kursentwicklung
geblieben. Inzwischen wurde der Vorstand mit Patrick Palombo, dem
bisherigen Leiter "Neue Medien" bei Europas erfolgreichstem
E-Commerce-Versender Quelle, verstaerkt. Gleichzeitig besetzte WWL
auch in der zweiten Fuehrungsebene wichtige Positionen neu. Es wurde
ausserdem bekannt, dass die Gesellschaft fuer weitere Standorte im
europaeischen Ausland in Verhandlungen stehen soll. Die Aktie ist fuer
mich auch nach dem juengsten Kursanstieg weiter kaufenswert.

+ MICRONAS: Gewinnsprung wegen anziehender Chip-Preise

Micronas profitierten von einer Anhebung der Gewinnprognose und
stiegen auf ein Jahreshoch von 176 Euro. Das Schweizer Unternehmen
hatte erklaert, es verdoppele seine vorher abgegebene Prognose von
sieben bis zehn Mio. Schweizer Franken. Der Aktienkurs hat sich in den
vergangenen zwoelf Monaten fast verfuenffacht und sich dabei vom
Gesamtmarkt abgekoppelt. Dahinter stecken die anziehenden Chip-Preise,
die wohl auch in Zukunft stabil bleiben duerften. Vor diesem
Hintergrund prognostizieren Analysten nach dem 98er Verlust von 27,40
Euro pro Aktie bereits fuer das laufende Jahr einen Gewinn von 5 Euro.
Dieser soll den Einschaetzungen zufolge in den folgenden Jahren um
jeweils 70 Prozent auf 14,40 Euro je Aktie gesteigert werden.
Bewahrheiten sich derartig hochgesteckte Prognosen, wuerde sich auf
Basis des fuer das Geschaeftsjahr 2001 geschaetzten Gewinns pro Aktie
das KGV auf unter 20 nahezu halbieren. Micronas bewegt sich uebrigens
in einem aehnlichen Geschaeftsfeld wie der ebenfalls am Neuen Markt
gehandelte deutsche Konkurrent Suess MicroTec. Ich wuerde die
Micronas-Aktie nach dem neuerlichen Kursanstieg jetzt in Suess
tauschen, da der Kurs der Aktien dieses Zulieferers fuer die
Halbleiterindustrie bislang noch etwas auf der Stelle tritt.


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+ WIZCOM: QuickLink-Pen liess lange auf sich warten

Groesster Verlierer waren Wizcom mit einem Minus von fast 27 Prozent.
Der Wert war zwischenzeitlich sogar auf ein Rekordtief von 7,45 Euro
gefallen und hatte damit seit April rund 20 Prozent an Wert verloren.
Wizcom hatte seine Aktionaere einfach zu lange auf die Folter
gespannt. Mit drei Monaten Verspaetung haben die Israelis jetzt
endlich ihren neuen QuickLink-Pen vorgestellt. Der fuer 350 bis 400
Mark angebotene Scanner in Stiftgroesse ermoeglicht die Erfassung
grosser Textstuecke, um diese anschliessend in den PC zu uebertragen
oder ueber Handy zu versenden. Mit dieser Ergaenzung zum mobilen Buero
erhofft sich Wizcom hohe Umsaetze. Die verzoegerte Markteinfuehrung
hat im ersten Halbjahr allerdings die Erloese gedrueckt, und auch das
dritte Quartal duerfte enttaeuschend verlaufen sein. Am Jahresende
erwartet Wizcom dennoch ein leichtes Plus. An die Aktie sollten sich
auch nach dem rasanten Kursverfall nur aeusserst spekulativ
eingestellte Anleger heranwagen.

+ GIGABELL: Blockierte die Deutsche Telekom die Expansionsplaene?

Wie wichtig es ist, nicht in fallende Kurse hinein zu kaufen, hat sich
einmal mehr am Beispiel Gigabell gezeigt. Die Aktie des
Telekommunikationsunternehmens setzte ihren Abwaertstrend seit der
Ruecknahme der Umsatzprognose fort und stuerzte um weitere 26,25
Prozent ab. Verantwortlich fuer den neuerlichen Kursverfall war wohl
auch die negative Einschaetzung des Boersenbriefs "NICE*Letter".
Vorstandschef David soll den Angaben zufolge in einem Interview gesagt
haben, dass die Gruende fuer die Zuruecknahme der Prognosen erst in
den letzten Wochen ueber das Unternehmen hereingeprasselt seien. Wie
die Analysten glauben, sei es jedoch fraglich, ob die Emissionsbanken
HSBC Trinkaus & Burkhardt und DG Bank das Unternehmen ueberhaupt im
Detail geprueft haben. Laut David habe vor allem die Deutsche Telekom
die Expansionsplaene blockiert. So haetten Ende August
Interconnection-Punkte eingerichtet werden sollen. Dieses vorhaben
habe sich jedoch verzoegert. Dennoch sagte David nach Angaben des
"NICE*Letter", dass man die erwartete Zahl der Neukunden von 78.000
sogar uebertreffen koenne. Insgesamt fuehrten die verschiedenen
Aspekte zu einem Planumsatz fuer 1999 von 30 Mio. DM. Damit laege
diese Zahl 25 Prozent unter den Prognosen, die zu Beginn des
Boersenganges gemacht worden seien. Der Jahresfehlbetrag duerfte 18
Mio. DM betragen, hiess es in dem Boersenbrief weiter. In den
Emissionsunterlagen seien damals einstellige Betraege genannt worden.
Laut David wuerde Gigabell aufgrund des schwachen Kurses auch
moegliche Akquisitionsplaene zurueckstellen. Damit haben sich meines
Erachtens zumindest mittelfristig die Zukunftsperspektiven von
Gigabell weiter verduestert. Ich rate daher bei der naechsten
technischen Reaktion zur Aufloesung bestehender Positionen.

+ MORPHOSYS: Eine Spekulationschance im doppelten Sinne

Nach dem gewaltigen Kursanstieg der Vorwoche litten Morphosys zuletzt
unter Gewinnmitnahmen. Wie bereits berichtet, ist die kuerzlich
veroeffentlichte neue Methode zur Funktionsbestimmung von Genen
positiv zu bewerten. Damit wird es viel einfacher moeglich sein, die
Bedeutung und Wirkung bestimmter Gene - etwa des menschlichen
Erbguts - zu bestimmen. Fuer MorphoSys bedeutet diese Methode, dass
sich kuenftig auch der Spielraum fuer Kooperationen erweitert. Fuer
Prognosen zu den Ertraegen und Umsaetzen aus der Neuentwicklung ist es
allerdings jetzt noch zu frueh. Der immer noch anhaengige und
ebenfalls in einem frueheren Boersenbrief erwaehnte Patentrechtsstreit
koennte schon in der zweiten Oktoberhaelfte gerichtlich entschieden
werden. Parallel versucht Morphosys weiterhin, sich aussergerichtlich
mit dem Prozessgegner zu einigen. Vor diesem Hintergrund ergibt sich
fuer Anleger auf dem inzwischen ermaessigten Kursniveau eine
spekulative Chance im doppelten Sinne. Ich wuerde Kurse zwischen 16
und 17 Euro fuer ein kurzfristiges Trading nutzen.

+ FORIS: Finanzierung von Prozessen bei vollem Risiko

Nachdem sie in einer Bookbuildingspanne von 39 bis 45 Euro zur
Zeichnung angeboten worden war, gelang der Foris-Aktie
zwischenzeitlich ein Kurssprung bis nahe an die 100 Euro-Marke. Damit
war dem Unternehmen ein phantastischer Boersenstart gelungen. Auf
Basis der fuer das Geschaeftsjahr 2001 erwarteten Gewinne ergab sich
seinerseits allerdings ein viel zu hohes hohes KGV von knapp 70. Auch
das Kurs-Umsatz-Verhaeltnis war mit ueber 20 zwischenzeitlich auf ein
nicht mehr vertretbares Niveau geklettert. Nachdem die Aktie nun aber
bis auf 38 Euro zurueckgekommen ist, hat sich das 2001er KGV bei einem
geschaetzten Gewinn von 1,40 Euro pro Aktie auf 27 reduziert.
Angesichts der Einzigartigkeit des Geschaeftsfelds von Foris ist die
aktuelle Bewertung inzwischen sogar als niedrig anzusehen. Foris
finanziert Prozesse, deren Kosten nicht unter die Prozesskostenhilfe
fallen und von keiner Rechtsschutzversicherung uebernommen werden.
Fuer seine Mandanten uebernimmt die Gesellschaft dabei die kompletten
Prozesskosten und das Risiko. Gewinnt Foris den Prozess, behaelt das
Unternehmen die Haelfte des erstrittenen Geldes. Taetig wird die
Berliner Gesellschaft ab einem Streitwert von 100.000 DM. Die
Foris-Anwaelte decken dabei alles ab - von Erbschafts- und
Haftpflichtanspruechen ueber Ansprueche von Handelsvertretern bis zu
Anspruechen aus Arzthaftung. Foris bewegt sich damit in einem
ausgesprochen grossen Markt. Ich rate auf dem gegenwaertigen
Kursniveau zum Aufbau einer Anfangsposition.

+ CPU SOFTWAREHOUSE: Haltefrist fuer Altaktionaere laeuft ab

CPU Softwarehouse konnten nicht von der angekuendigten Kooperation mit
der Much-Net GmbH profitieren. Die Gesellschaft beschaeftigt sich mit
der Entwicklung und dem Vertrieb von Software fuer das Risiko- und
Portfoliomanagement, den Handel und die Gesamtbanksteuerung von
Banken. Much-Net plane fuer das Geschaeftsjahr 1999 einen Umsatz von
etwa 9,5 Mio. DM, hiess es in einer Mitteilung von CPU. Obwohl die CPU
Softwarehouse AG Mitte September ihre Prognosen nach oben revidiert
hatte, ist der Aktienkurs seitdem um knapp 30 Prozent abgesackt. Die
seit laengerer Zeit angekuendigte Uebernahme des britischen
Wettbewerbers Crisp, der einen Umsatz von 43 Mio. DM und einen Gewinn
von 14 Mio. DM erwirtschaften soll, ist noch nicht abgeschlossen.
Zudem koennte die am 19. Oktober ablaufende Haltefrist fuer
Altaktionaere den Kurs weiter belasten, denn - so stand jetzt in der
"Prior Boerse" zu lesen - mindestens ein Venture Capitalist wolle
gruechteweise seine Anteile ausserboerslich an einen neuen Investor
verkaufen. Ich meine: Anleger sollten die Aktie in naechster Zeit zwar
beobachten, aber fuer einen Einstieg erst eine charttechnische
Bodenbildung abwarten.


FEEDBACK
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"Hornalte Zahlen zu Edel"

Eigentlich bin ich immer recht angetan von Ihrem Boersenbrief, da ich
meistens nachvollziehen kann, was Sie veroeffentlichen. Zu Edel Music
nennen sie allerdings "hornalte" Zahlen, die sich - wenn man
wenigstens einige der juengsten Uebernahmen und nicht nur die
Kapitalerhoehung auf der Kostenseite beruecksichtigt - anders
darstellen. Nach Veroeffentlichungen der Edel Music AG vom 31. August
1999 erwartet man einen konservativen Gewinn vor Steuern von 89 Mio.
DM nach vorher geplanten 59,9 Mio. DM. Der Umsatz soll von 520 Mio.
auf 792 Mio. DM gesteigert werden. Der Gewinn betraegt also rund 45,5
Mio. Euro vor Steuern, bei einem angenommenen Steuersatz von 50
Prozent 22,75 Mio. Euro netto. Bei derzeit 21,8 Millionen Aktien - die
Kapitalerhoehung ist dabei beruecksichtigt - liegt das geschaetzte
2000er KGV bei einem Aktienkurs von 40 Euro unter 40, wobei wie gesagt
115 Mio. Euro nur auf der Kostenseite beruecksichtigt sind. Auch die
Zeitung "Euro am Sonntag" kommt in Ihrer Ausgabe vom 26. September auf
ein 2000er KGV von 42,27 Euro. Da auch noch eine Geschaeftsausweitung
in den USA angekuendigt wurde, sehe ich fuer diesen Wert noch sehr
viel Potential. Edel hat ueberdies seine gesteckten Ziele bisher stets
ueberbieten koennen.
Torsten Kramer, Technische Universitaet Chemnitz


Tatsaechlich hatte sich in den Text zu Edel Music eine aeltere
Gewinnschaetzung eingeschlichen. Edel kuendigte uebrigens gerade vor
einigen Tagen an, das USA-Geschaeft durch Akquisitionen "in absehbarer
Zeit" deutlich ausweiten zu wollen. Finanziert werden soll der Erwerb
nach Unternehmensangaben durch die kuerzlich vollzogene
Kapitalerhoehung. Wie es weiter hiess, wuerden die veroeffentlichten
Umsatzprognosen fuer das laufende Geschaeftsjahr "sicher erreicht".
Ohne interne Verrechnungsposten werde sich in der Gruppe der
Gesamtumsatz auf knapp eine Mrd. DM belaufen. Konsolidert werde die
Milliarden-Marke im uebernaechsten Jahr ueberschritten. Auch die
Ertragskraft entwickle sich "ausserordentlich zufriedenstellend".

So viel fuer heute...

Herzlichst
Ihr Michael Heimrich

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