Mühl P&S - vor und nach dem Ausbruch

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Mühl P&S - vor und nach dem Ausbruch

 
#1
Während die meisten Unternehmen am Neuen Markt von ihren Höchstständen Anfang März gewaltige Einbußen im Aktienkurs hinnehmen mussten, hat sich der Kurs von Mühl Produkt & Service [662 810] im selben Zeitraum verdreifacht. Seit den ehemaligen Höchstständen aus dem Jahre 1998 bei etwa 30 Euro befand sich Mühl in einem beeindruckenden Abwärtstrend. Selbst ein einstelliges KGV und Quartalsberichte, die jeweils über den Erwartungen gelegen hatten, konnten die Aktie nicht aus ihrer Lethargie befreien. Im Februar wurde mit 12,20 Euro der vorläufige Tiefststand markiert.
Auch die neuesten Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr 1999 waren wieder überzeugend, nichtsdestotrotz blieben auch diese Zahlen weitestgehend ungehört: So kletterte der Konzernumsatz um 24% von 979,8 auf 1.217,9 Mio. DM (internes Wachstum 55 % des Umsatzzuwachses). Das Ergebnis vor Steuern stieg von 20,2 in 1998 um 44% auf 29,1 Mio. DM in 1999, die Umsatzrendite verbesserte sich auf 2,4% gegenüber 2,1% im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie stieg um 43% und beträgt nach IAS jetzt 4,29 DM (1998: 2,99 DM).

Kurze und explosionsartige Kursanstiege in Folge von Quartalszahlen war man von der Mühl-Aktie bereits gewohnt, vor allem aber, dass der Kursgewinn stets weinige Tage später schon wieder verpuffte und die Aktie brav in den Abwärtstrend zurückscherte.

Diesmal aber war das Timing besser: Fünf Tage nach den Quartalszahlen wurde bekannt gegeben, dass man den Ausbau der Internetaktivität plane und zum führenden europäischen Internetunternehmen im Baugeschäft aufsteigen wolle. In Vorbereitung sei eine Online-Plattform, die im dritten Quartal des Jahres starten solle, über die elektronischer Handel zwischen Unternehmen und Angebote für private Bauherren abgewickelt werden sollen.

Dabei rechne man für 2001 mit einem aus diesem Internet-Geschäft generierten Umsatz von 500 Millionen DM, der 2002 auf über eine Milliarde Mark gesteigert werden könne, womit mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes über das Internet abgewickelt werden würde.

Mit den magischen Worten „Internet“, „B2B“, „e-Commerce“ und „Online“ wurde also nicht gegeizt. In der Tat verfehlten diese Worte ihre Wirkung nicht: Wie man am Chart sieht, kam es diesmal nicht zu dem befürchteten Pull-back im Aktienkurs.

Allerdings ist der wahre Grund dafür mal wieder in einer Empfehlung einer bekannten Börsenzeitschrift zu suchen, die Mühl Produkt & Service in ihr spekulatives Musterdepot aufgenommen haben und die Perspektiven des Unternehmens sogar noch etwas überzeugender darzustellen wissen: Mühl wolle sich als führendes europäisches Technologieunternehmen im ...


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Viele Grüße und Happy Trading!


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