Mordfall Peggy

Beiträge: 29
Zugriffe: 6.508 / Heute: 4
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Mordfall Peggy

 
26.04.04 23:05
#1

...be happy and smilemembers.chello.at/kontrollgruppe/peggy4.jpg" style="max-width:560px" align=left border=0>

 

 

 

 

 

 

 

(Peggy Knobloch aus Lichtenberg, seit dem 7.5.01 vermisst)

Im Prozess ohne Leiche fordert der bayerische Staatsanwalt in Hof lebenslänglich für einen geistig Behinderten, dem die dort "intelligente" Justiz ein Geständnis problemlos abverlangte und dieses Geständnis ist glaubwürdig. Der Angeklagte Ulfi K. sagte, er wollte nur seine Ruhe haben. Als er aber merkte, das Geständnis war kein Witz, hat er es widerrufen, was für die hinterlistigen Ankläger aber nicht zählt. Gewichtige Belastungszeugen sind natürlich Justizbeamte. Die Verteidigung wirft der Justiz Täuschungsmanöver vor und ist davon überzeugt, das Geständnis wurde nur durch Trick erreicht. Peggy soll sich übrigens bei Angehörigen ihres türkischen Stiefvaters am Bosporus befinden. Das haben mehrere Zeugen bestätigt.

 


Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Am jetzigen Freitag

 
28.04.04 09:19
#2
wird das Urteil erwartet. Eine Verurteilung gilt als sicher, sonst müsste ja die Staatskasse die Kosten des Verfahrens tragen.
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Freispruch

 
29.04.04 09:22
#3

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

fordert die Verteidigung für den 26-jährigen mutm. Mörder Ulvi K. aus Lichtenberg. Er soll am 7. Mai 2001 die neunjährige Peggy ermordet haben, um eine Vergewaltigung zu vertuschen. Der Mann, der eingeräumt hatte, mit Nachbarskinder sexuelle Handlungen ausgeübt zu haben (vgl. Kinder sehen gerne einen nackten Mann), soll nach dem Willen der Verteidiger in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Die Strategie war klar: Nach dem Rechtsgrundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" dürfe bei begründeten Bedenken, ob Ulvi K. überhaupt der Täter sei, keine Verurteilung erfolgen.

 

Mit einem unterdurchschnittlichen Intelligenzquotienten von 67 sei von einem deutlichen Schwachsinn des Angeklagten auszugehen, meinte der Verteidiger. Doch sein Mandant habe eine große Phantasiefähigkeit und fabuliere gern. "Er gilt teilweise als Aufschneider und Geschichtenerzähler", erhabe den Polizisten erzählt, was diese gerne hören wollten. "Dieser Angeklagte soll den perfekten Mord begangen haben?" fragte der Verteidiger das Gericht. Schwer vorstellbar war für ihn auch, dass ein 95 kg schwerer, übergewichtiger Mann ohne Kondition Peggy über eine längere Strecke nachgelaufen sei und sie dann gefasst habe.

 

Der Co-Verteidiger erinnerte in seinen Ausführungen an ein Zitat des Nazi-Verfolgers Simon Wiesenthal, der "Recht, nicht Rache" gefordert haben. Doch Ulvi K. sei Letzteres widerfahren, er sei von bestimmten Zeitungen als Bestie und Killer bezeichnet worden. 

Mordfall Peggy lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Ob er es nun war oder nicht!

 
29.04.04 09:56
#4
Auf jeden Fall gehört er in eine Anstalt, wo er keinem mehr was antun kann. Das kommt mir allerdings ein wenig so vor, als wenn´s der Bürgermeister in diesem Kuhkaff gewesen ist, jeder weiß es und jetzt nehmen sie den Dümmsten als Sündenbock.

Erinnert mich stark an dieses Reklam-Heftchen zu Schulzeiten, irgendwie "Minna mit dem Stahlhelm" oder "Der Besuch der alten Dame"
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Lebenslang

 
30.04.04 10:14
#5
wegen Mordes und Psychiatrie. Freispruch beim sexuellen Mißbrauch. So das heutige Urteil des Landgerichts Hof.

War nicht anders zu erwarten.

Die Verteidigung muss demnach aufgrund ihres Antrags auf Freispruch in die Revision.
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Geständnis ist glaubwürdig

 
30.04.04 14:16
#6
(bei einem schwachsinnigen Dummbabbler) so das LG Hof. "Die Zusammenhänge passen genau, das kann er nicht erfunden haben". Das von den Beamten zusammengeschriebene Geständnis hat doch dieser Dummbabbler Ulvi K. blind unterschrieben. Er hat sich mit seiner Dummbabblerei wichtig gefühlt, er war plötzlich wer! Das er eine Scheiße erzählt hat und dieser mutmaßlich erfundene Blödsinn primär als Verurteilung reicht, ist typisch für eine dubiose Strafjustiz (eine unangefochtene, mit allerlei Finessen ausgestattete, Macht im Staat). Hoffe, daß der Bundesgerichtshof, welcher bekanntlich 97 % aller Revisionen verwirft, objektiver ist.

Der Freispruch beim sexuellen Mißbrauch ist anerkennenswert. Denn es ist davon auszugehen, daß die Dorfkinder diesen Tollpatsch verführten.
Mordfall Peggy RonMiller
RonMiller:

jaja....lebenslang für das gericht...

 
30.04.04 15:20
#7
und freispruch für den täter
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Ich sags ja

 
30.04.04 16:41
#8
der Täter ohne Leiche war wegen Mordes bereits vorverurteilt. Und in der Statistik gilt der Fall als aufgeklärt. Der Rechtsstaat als Bananenstaat. So isser halt.

In der heutigen Zeit mit den Möglichkeiten und bei dem Suchaufwand, der betrieben wurde, hätte man die Leiche ohne Zweifel finden müssen.

Man konnte aber keine Leiche finden, weil es schlüssigerweise keine gibt.

Einen Rechtsgrundsatz, wie "in dubio pro reo" (erhebliche Zweifel für den Angeklagten) zu verletzen ist Rechtsbeugung. Auf die Überzeugung des Gerichts ist gepfiffen, da jene subjektiv und willkürlich ausgelegt werden kann. Das Gericht unterliegt dem Gesetz und nicht umgekehrt. Mann muß sich das mal vorstellen, Mord durch einen schwachsinnigen Dummbabbler, der bis zum Schluß sein blind unterschriebenes Käsegeständnis widerruft.

Die Mutter, Susanne Knobloch, eine schillernde Person (u. a. Muslime, bekennt sich zum Islam, welcher Frauen diskriminiert), weiß doch als Mutter aus dem Bauch (Gefühl) heraus, ob ihre Tochter noch lebt oder nicht. Dazu gibt sie keine Auskunft. Nun hofft sie, daß man ihr Kind  n a c h  dem Prozess findet. Hauptsache der verdächtige Unsympath ist verurteilt.

Wenn das nicht kriminell ist?
Mordfall Peggy geldschneider
geldschneider:

Verurteilung ohne Leiche?

 
01.05.04 07:57
#9
wenn das nicht seltsam ist!


Weil ein Mädchen verschwunden ist, und ein geistig Zurückgebliebener, der ein Geständnis auf Druck ablegte, wenn das nicht eines Rechtsstaates unwürdig ist!!

Da hat er gute Chancen auf die Revision!
Ohne Leiche, kann man ihn doch nihct verurteilen, ist meine Meinung!

und wie Verhöre bei der Kripo geführt werden, weiß man doch auch!
stundenlang bis zur Erschöfung, Keine Zigarette, kein Kaffee, bis der Körper nur mehr nach Ruhe und Schlaf schreit und alles unterschreibt, wenn man nicht besonders intelligent ist!



GS
Mordfall Peggy rapido
rapido:

das ist echt eine Riesenleistung,der Glauben aller

 
01.05.04 08:21
#10
Staatsbürger an Polizei und Justiz wurde weiter gefestigt.Endlich
können Mütter junger Mädchen wieder aufatmen,die Sau,die durchs Dorf
getrieben wurde,ist im eigenen Sabber erstickt.Hoch lebe unser Rechtssystem.
Wer es immer noch nicht begriffen hat:
-KEIN MORD OHNE LEICHE!
-IM ZWEIFELSFALL FÜR DEN ANGEKLAGTEN!
Geldschneider und Eichi kann ich 100pro zustimmen.
Armes Deutschland.
rapido
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Unbeschreiblich

 
01.05.04 11:54
#11
was da abgelaufen ist und er, auch während der Hauptverhandlung gesehen und erlebt hat, so der Bgm. von Lichtenberg in Ofr-TV. Bei einer Umfrage, brachten die dortigen Bürger ihre Fassungslosigkeit über das Urteil zum Ausdruck. Solange die Leiche nicht gefunden ist, kehrt in das Dorf keine Ruhe ein.Endlich hat die Öffentlichkeit wieder mal erkannt, zu was der Rechtsstaat alles fähig ist.Hat man sich denn auch mal Gedanken darüber gemacht, wieviele mutmaßlich Unschuldige (welche nicht so "prominent" wie die Gurke Ulfi K. waren) die dringend verdächtige Justiz nach dem II. Weltkrieg dort (und auch ggf. anderswo) verurteilt haben könnte? Hof in Bayern ganz oben, ist als eine der "erfolgreichsten" Gerichtsjustiz im Freistaat bekannt, rangiert im Jahreswettbewerb immer auf den vordersten Plätzen auch mitunter auf Platz 1. Da gibt es jede Menge zu gewinnen. Reisen in Übersee oder großartige Festveranstaltungen mit jeder Menge kulinarischer Schnabulierung, auf Staatskosten natürlich. Ich sah mal persönlich in den Kellerräumen der Hofer Justiz die vielen exclusiven Köstlichkeiten, teurer Champagner fiel mir sofort auf. Nun war dieses Mal ganz Deutschland darüber informiert. Was passiert mit einem Angeklagten, wo keine Medien anwesen sind? Ganz einfach, dieser ist hilf- und chancenlos den Justizmächtigen (mit ihren Gummiparagraphen) ausgeliefert.
Mordfall Peggy Happydepot
Happydepot:

@geldschneider

 
01.05.04 12:02
#12
genau so sehe ich auch.Aber wartet mal ab wenn der Islam uns demnächst übernommen hat ,dann gibt es auf Marktplätzen öffentlich wieder Hinrichtungen.
Armes Deutschland.
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Aalglatt

 
01.05.04 14:12
#13

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Ernst Tschanett, leitender Oberstaatsanwalt in Hof. Früher Strafrichter am Landgericht Hof. Seit über 25 Jahren Justiz-Praxis. ("Unter Kollegen kennt man sich").

Mordfall Peggy 310367a
310367a:

hahaha armes , armes deutschland

 
01.05.04 14:26
#14
dumme, ja sozusagen stark geistig behinderte werden verurteilt und das ohne leiche, andere terroristen, die sich zur gewalt bekennen und sogar öffentlich dazu aufrufen, dürfen sich frei bewegen.

der wahnsinn wird immer deutlicher.


gruss


310367a
Mordfall Peggy 310367a
310367a:

ich möchte hier noch anmerken

 
01.05.04 14:34
#15
dass sollte dieser mensch die tat begangen haben, natürlich verurteilt werden sollte.

und zwar mit aller härte die der deutsche staat zur verfügung hat.

nur irgendwie erscheint mir das ganze zu einfach , wie in posting. oben von geldschneider schon erwähnt.


gruss


310367a


PS: ich bin ein beführworter der todesstrafe , nur nach solchen geschichten muss ich meine einstellung noch mal sehr genau überdenken.

Mordfall Peggy NoRiskNoFun
NoRiskNoFun:

Mein Senf dazu!

 
01.05.04 14:48
#16
Es ist natürlich erschreckend und traurig wenn einem Kind so etwas zustößt.
Auch ich bin und plädiere für die Todesstrafe, aber nur wenn der Täter anhand von Beweisen und einem Geständniss bei vollem geistigen und auch gesundem Zustand!
Man stelle sich vor, was man diesem geistig behindertem, der eh schon gestraft vom Leben ist noch zusätzlich antut, wenn man Ihn unschuldig verurteilen würde.

Ich persönlich möchte in keiner Haut von allen Beteiligten stecken.

Mordfall Peggy 310367a
310367a:

genau das wollte ich

 
01.05.04 14:54
#17
in meinem pos. oben ausdrücken.


gruss


310367a
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Lebt Peggy

 
01.05.04 16:24
#18

jetzt in der Türkei?, in der Familie des türkischen Stiefvaters, der sie mehr liebte und sie ihn, als die leibliche Mutter Susanne Knobloch, welche mit ihren vielen Männergeschichten und aus Zeitmangel wegen zuviel Krankenhausarbeit und privatem Vergnügen, Peggy vernachlässigte?

http://www.faz.net - FAZ.NET - Aktuell - Deutschland und die Welt - Kriminalität

 

Und wenn es ihr dort, zu ihrem eigenen Wohle, besser gefällt?

Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Für die Todesstrafe

 
02.05.04 00:12
#19
sind natürlich viele Bürger in diesem Land @310367a und das weiß auch die Justiz. Gäbe es diese Gesetzesmöglichkeit, hätte man die Todesstrafe (statt lebenslange Freiheitsstrafe) bei dem geistig Minderbemittelten per Urteil angewandt. Der Gastwirtsohn, welcher in der Kneipe Bier ausschenkte, ist in Lichtenberg aufgewachsen und dort bestens bekannt. Für die Dorfkinder war er ein gutmütiger Trottel.Entlastungszeugen, welche Peggy in der Türkei sahen oder andere, jene diese nach dem angeblichen Mord-Zeitpunkt noch im Dorf begegneten, wurden von Gericht und StA objektiv rechtswidrig bei der Urteilsfindung ignoriert.Die Problematik für die Justiz war auch, daß bei einem Freispruch bzw. Ablehnung des Geständnisses, die Justizverantwortlichen (Kripo und StA), welche das absurde Geständnis von dem Behinderten abdrückten, mit disziplinarischen Konsequenzen hätten rechnen müssen. In der Provinz hält die Justiz zusammen, man kennt sich und lässt da nichts anbrennen.Nun hat man sich aber mit diesem Fall (weil zuviel Medien) selbst ein faules Ei in's Nest gelegt und das wahre Rechtstaat-Gesicht gezeigt. Die öffentliche Schelte ist nun da. Solche und gewiss auch andere dubiose Fälle gelten in der Kriminalstatistik aber als aufgeklärt und die Bevölkerung wird dann später mit den veröffentlichten Zahlen bezüglich Aufklärungsquote getäuscht.
Mordfall Peggy 310367a
310367a:

@ eichi ,so etwas ist wahnsinn und gehört

 
02.05.04 10:30
#20
meines erachtens nicht in einen normal zivilisierten staaat wie deutschland.

das ist eine babanenrepublik-vorgehensweise ersten grades.

die justiz sollte sich in grund und boden schämen und ich hoffe , dass hier alle beteiligten, die zu so einer vorgehensweise bereit sind , vom dienst sofort ohne rechte auf irgendeine zahlung oder pensionsansprüche entlassen werden.

voraussgesetzt man kann ihnen dies nachweisen , was widerum unmöglich sein wird.

gruss


310367a
Mordfall Peggy NoRiskNoFun
NoRiskNoFun:

Guten morgen die Herren, ich würde die

 
02.05.04 10:41
#21
Herren Staatsanwälte und Richter mal probehalber 14 tage in einen Knast für Kindermörder stecken, damit sie sehen was einen dort erwartet!
Vielleicht würden Sie dann nochmal genauer nach Beweisen und ob Peggy tatsächlich noch lebt suchen!

Viele Grüße
Mordfall Peggy 310367a
310367a:

@norisknofun

 
02.05.04 10:53
#22
ja , so ist es.

da kann man dann schokolade essen so viel mal will , da brauchst du nie drücken wenn du aufs wc musst.

ist ironisch geschrieben , aber ernst gemeint.

der wahnsinn wird immmer deut(sch)licher.


gruss


310367a
Mordfall Peggy NoRiskNoFun
NoRiskNoFun:

;-) Gruß zurück *gg* o. T.

 
02.05.04 11:03
#23
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

"Gerechtigkeit sprach das Gericht"

 
02.05.04 13:20
#24

so die Antwort von Frau Knobloch

 

...be happy and smile

Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Recht auf Beerdigung

 
07.05.04 14:38
#25

hat Peggy. So die Mutter, welche hofft, der kleinen Tochter noch die letzte Ehre erweisen zu können. "Ein kleines Stück Gerechtigkeit", so kommentierte Susanne Knobloch das Urteil lebenslänglich des Hofer Landgerichtes gegen Ulvi K. wegen Mordes an ihrer kleinen Tochter Peggy. Sie empfinde einerseits Freude über das Urteil, "aber mir fehlt noch immer das Wichtigste - meine Tochter" sagte Knobloch bei Johannes B. Kerner im ZDF am Mittwoch kurz vor Mitternacht.

Kerner fragte auch nach der noch immer verschwundenen Leiche des Kindes. Die Mutter erwiderte, "meine Tochter hat ein Recht auf eine anständige Beerdigung und die letzte Ehre, die man ihr dann erweisen kann." Nach dem Urteil auf lebenslange Haft für den geistig zurückgebliebenen Nachbarn sei von ihr "eine Riesenlast abgefallen, sind Tränen gekommen." Das Urteil ist gerecht für meine Tochter und alle anderen Kinder, denen Leid angetan wurde." Das Urteil sei in Lichtenberg geteilt aufgenommen worden.

Nun sei erst einmal der Druck der Verhandlung weg, äußerte Knobloch über die Situation, "jetzt kann ich durchschnaufen". In der Sendung wirkte sie äußerlich gefasst und konzentriert. Ein normales Leben könne sie schon seit drei Jahren, seit dem Verschwinden der Neujähringen, nicht mehr führen: "Peggy fehlt". Das wichtigste sei, dass Ulvi nie wieder rauskomme."


Ihr Rechtsanwalt Udo Freier, der sie in die Talkrunde begleitet hatte, erklärte dazu, lebenslänglich bedeute 25 Jahre Haft. Die erste Prüfung auf eine mögliche Freilassung sei nach 15 Jahren möglich, das werde bei Ulvi K. "nie der Fall sein". Freier: "Wenn er nicht therapierbar ist, bleibt er in der Psychiatrie. Es ist aber denkbar, dass es nach Jahren eine andere Bewertung gibt." Der Mörder sitzt derzeit in einer geschlossenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. (So der Pressebericht).

 

Mein Kommentar:

 

1. Der Verurteilte Ulvi K. ist nach dem Gesetz unschuldig, weil das Urteil nicht rechtskräftig ist. Der BGH hat nun darüber zu entscheiden. Es gilt in D der Rechtsgrundsatz der Unschuldsvermutung. Der Rechtsanwalt von Frau Knobloch ist charakterlich unmöglich.

 

2. Lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet nicht 25 Jahre sondern lebenslang! - Es ist aber eine Begnadigung nach 15 Jahre Verbüßung möglich.

 

3. Frau Knobloch empfindet Freude über das Urteil. Auf das Urteil ist objektiv geschissen! Wo ist das Kind Peggy? Darum gehts und um nichts anderes. Wie kann man nur Gefallen darüber empfinden, wenn ein geistig Behinderter wegen Mordes ohne Leiche verurteilt wird und nach dem Tatzeitpunkt das Kind von mehreren unterschiedlichen Zeugen im Dorf Lichtenberg und in der Türkei gesehen wurde. In D gilt "im Zweifel für den Angeklagten" und nicht Lynchjustiz!

Wo leben wir eigentlich?

Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe

 
28.02.05 21:59
#26
hat das Urteil heute bestätigt.

Es liegt kein Rechtsfehler vor.

Die Rechtsanwälte hatten den Gutachter gerügt. Welch eine schwache Revision? Das ist doch keine Revision, eine solche ist doch bereits im voraus gescheitert!

Keine Leiche und verurteilt wegen Mord. Wieso nicht Totschlag? Absolut dubios.
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Ulvi von Hofer Polizei gequält?

 
06.06.05 10:16
#27
Schwere Vorwürfe gegen die Hofer Polizei:

Zwei Kriminaler sollen den wegen Mordes an der neunjährigen Peggy verurteilten Ulvi K. während seiner Vernehmung körperlich misshandelt und mit Psychoterror eingeschüchtert haben.

Das berichtete die "Abendzeitung" und beruft sich dabei auf die Initiative "Freiheit für Ulvi", die ihn für unschuldig hält.

Die Polizei wollte sich zu den Vorwürfen gegenüber der "AZ" nicht äußern.

Nun prüft die Staatsanwaltschaft.
Mordfall Peggy Eichi
Eichi:

Quäl-Vorwurf: Polizei schweigt

 
07.06.05 10:35
#28

Bürgerinitiative: Peggys Mörder nach Festnahme misshandelt - Staatsanwalt ermittelt!


Die Hofer Polizei will sich zu Quäl- und Foltervorwürfen, die Peggys Mörder Ulvi K. gegen Ermittler erhoben hat, nicht äußern.


Die Nürnberger Abendzeitung hatte schwere Vorwürfe von Ulvi K. veröffentlicht. Demnach sollen zwei Kriminalbeamte den geistig behinderten Gaststättenhelfer nach seiner Festnahme während einer Vernehmung körperlich misshandelt und mit Psychoterror eingeschüchtert haben. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Initiative "Freiheit für Ulvi", die den 27-Jährigen für unschuldig hält und für eine Wiederaufnahme des Verfahrens kämpft. Der Mann hatte ein Geständnis abgelegt, die neunjährige Peggy am 7. Mai 2001 getötet zu haben, hatte dieses aber später widerrufen.

Karl-Heinz Hörteis aus Naila, der Sprecher der Initiative, und deren Gründerin Gudrun Rödel aus Münchberg hatten Ulvi K. erstmals vergangenen Donnerstang für zwei Stunden in der Forensischen Station der Bezirksklinik Bayreuth besuchen können.

Hörteis wiederholte gegenüber unserer Zeitung seine Aussage, wonach der Gastwirtssohn bei dem Gespräch berichtet haben, dass er nach seiner Verhaftung in den Räumen der Polizeidirektion Hof ständig angeschrieen worden sei, nichts zu essen und zu trinken bekommen habe und allein in Dunkelhaft gesteckt worden sei. Im weiteren Verlauf des Gesprächs habe er dann auch bestätigt, dass ihm körperliche Schmerzen zugefügt worden seien. Hörteis: "Um ihm keine Worte in den Mund zu legen, bat ich ihn, an mir zu demonstrieren, wie dies gemacht wurde. Daraufhin griff er mir an die Schultern und drückte gezielt auf eine hinter dem Schlüsselbein liegende Stelle."

Für ihn und seine Begleiterin Rödel war klar: "Jeder, der eine Ahnung von Kampfsport hat, weiß, dass dort ein Nervenpunkt liegt, der stärkste Schmerzen auslöst. Dabei werden aber keinerlei Spuren hinterlassen."

Ulvi K. habe weiter erklärt, dass die rabiate Behandlung nach seiner Verhaftung in den Räumen der Polizeidirektion Hof erfolgt sei, noch bevor der Haftrichter und sein Rechtsanwalt anwesend waren. Vor deren Erscheinen hätten zwei Beamte, die Ulvi K. namentlich genannt habe, ihm damit gedroht, er solle die Vorfälle für sich behalten, da er sonst nie wieder auf freien Fuß komme.

Hörteis hält die Aussage für "absolut glaubhaft". Ulvi K. habe keine Sekunde überlegt und völlig frei gesprochen. Die Frage, warum der Verurteilte erst jetzt redet und sich nicht länst seinen Anwälten oder dem Gericht anvertraut hat, beantworete er so: Die beiden Beamten hätten Ulvi eingeschärft, weder seinen Eltern, noch seinem Arzt und den Anwälten davon zu erzählen. Daran habe er sich auch gehalten. Hörteis kennt Ulvi von klein auf, dieser habe zu ihm "absolutes Vertrauen".

Anzeige habe er, Hörteis, nicht erstattet, da die Behörden verpflichtet seien, nach Bekanntwerden der Vorwürfe dieser Sache ohnehin nachzugehen. Die Staatsanwaltschaft Hof habe wegen der Vorwürfe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, teilte Behördenleiter Gerhard Schmitt mit. Gegen wen ermittelt wird, wollte Schmitt allerdings nicht sagen.

Die Hofer Polizeisprecherin Beate Weiss verweigerte gestern jede Stellungnahme zu den Vorwürfen. Federführend sei die Staatsanwaltschaft, Journalisten sollte dort anrufen, riet sie.

(Hof, von Peter Engelbrecht, RNT)

Mordfall Peggy Eichi

Hol mal nen alten Thread aus

 
#29
der Schublade, weil sich daraufhin jemand gemeldet hat und ergänze:

Der Verurteilte hat ein Geständnis abgelegt. Das Ablegen eines Geständnisses zählt! Wird es anschließend widerrufen, so hat der Täter nachweislich gelogen und ist damit vor Gericht unglaubwürdig.

Die fehlende Leiche ist dubios und der Verurteilte ebenfalls. Folglich: "In dubio pro reo".
cophila.5forum.biz


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen