Kommentar zur Marktlage m.v.T.

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Kommentar zur Marktlage m.v.T. Sailorman
Sailorman:

Kommentar zur Marktlage m.v.T.

 
20.10.99 20:45
#1
Mit Genugtuung ist festtstellbar, daß der November Verfallzyklus bislang positiv ist und den überverkauften Überhang langsam abbaut. Der DOW JONES 30 INDUSTRIAL (augenblicklich bei 10.288,51) braucht nur noch 92,82 Punkte und der S&P 500 (augenblicklich bei 1.276,68) nur noch 34,92 Punkte, um ihre betreffenden 200-Tage-Durschschnittslinien nach oben zu durchdringen. Rund 40% der Gewinne sind bislang besser als erwartet gewesen. Trotzdem werden viele vor allem technologische Werte herabgestuft. Der Grund dafür lag darin, daß die Analysten ihre Kursziele einfach zu euphorisch gesetzt hatten . So hat gestern Finanzanalyst Jonathan Joseph bei bei SALOMON SMITH BARNEY sein Preisziel für MICRON TECHNOLOGY von US$ 150 auf US$ 70 herabgesetzt, was den Kurssturz von 5 ¾ auf  US$ 62 ½ gestern verursachte. Die warnenden Kommentare von FED-Chairman Alan Greenspan wurden auch zu dem in den USA notwendigen Tax-Loss-Selling benutzt, bei dem ein Amerikaner seine Steuer auf die Kursgewinne vermindern kann. Das Oktober Syndrom war zwar in der Presse zu lesen aber eigentlich nicht akut. Die Gewinne von der größten Gesellschaft der Welt MICROSOFT, die wesentlich besser ausgefallen sind als erwartet und deren Aussichten noch besser genannt wurden, zeigt den Weg in das 4. Quartal und zu den Jahresergebnissen, die keine Einbußen erleiden dürften.

Die Inflation auf der Verbraucherebene ist weiterhin nicht existent. Die Zentralbank als Hüterin der Währung sollte sich nur um die Inflation und die Inflationstendenzen kümmern. Das Wachstum der Wirtschaft ist Angelegenheit des Wirtschafts- und Finanzministeriums. Der weltweite Wettbewerb dürfte keine Inflation zulassen. Die Tatsachen, daß die Inflationsbarometer Gold und Rohöl wieder auf US$ 307,50 pro Barrel und US$ 22,04 pro Feinunze zurückgekommen sind, deuten auf ein Nachlassen der Inflationsängste. Das Währungsgefüge ist harmonischer und nur wenig veränderlich geworden. Diese Beruhigung erhöht das Vertrauen der Börsianer weltweit.

Bleibt das Problem der Jahrtausendproblems für die Computer. Das dürfte bei den großen Unternehmen ausreichend geprüft sein. Selbst der Vermieter unserer Büroräume hat das kürzlich prüfen lassen. Dieses Jahrtausendcomputerproblem dürfte übrigens in 72 Tagen vorbei sein.

Die Investmentfonds schwimmen im Geld. Trotz der schwachen Performance an den Weltbörsen im Oktober investiert der Privatanleger weiter. Die zugeflossenen Gelder sind noch nicht angelegt worden. Diejenigen, die an den sehr schwachen Börseneröffnungen den Mut hatten, Aktien zu kaufen, sind reichlich belohnt worden. Danach fragt man, ob man tatsächlich hätte verkaufen sollen. Die einflußreiche Marktstrategin Abby Joseph Cohen von GOLDMAN SACHS hat wieder ihr Machtwort gesagt und sieht den S&P 500 Index bei 1.350 und den DOW JONES 30 INDUSTRIALS am Jahresende bei 11.400.

Die Erwartung des Handelsbilanzdefizites dürfte am kommenden Freitag aufgrund des gefallenen Rohölpreises auch wieder niedriger ausfallen. Kurz: Das Umfeld bietet weniger Anhaltspunkte für die Börsianer und die professionellen Investoren beunruhigt zu sein. Konsequenterweise dürfte eine Erholung der Aktienmärkte folgen, die in Erwartung der Jahresendbonusse sogar in eine Jahresendrallye kulminieren könnte. Der US-Amerikaner, der ja manchmal das Bedürfnis hat, der Welt zu zeigen, wie groß und stark sie sind, könnte sogar der Welt zeigen, daß es die größte Börse auf dem Weg in das nächste Jahrtausend sein wird. Deswegen halte ich neue historische Höchstkurse sogar in diesem Jahrhundert noch für möglich.

Sailorman
unter www.ebtrade.com

Kommentar zur Marktlage m.v.T. chf1
chf1:

Nicht nur Investmentfonds schwimmen im Geld !

 
21.10.99 10:46
#2
Generell die institutionellen Anleger sind überliquid. Jetzt kommen dann bald noch die neuen Prämien, Jahresbeiträge etc. hinzu, die irgendwie inverstiert werden müssen. Es wird noch vor der Jahreswende zu einem Kursfeuerwerk kommen (meine Meinung).

Vielleicht sollten wir uns mal folgendes überlegen. In Anbetracht des vielen Geldes, das es zu investieren gibt, handelt es sich nicht um zu teure Aktien. Nein, was wir sehen ist Inflation bei den Aktienpreisen!

Gruss, CHF
Kommentar zur Marktlage m.v.T. kaeseotto
kaeseotto:

Leute, das ist die Jahrhundertchance fuers naechste Jahrtausend!

 
21.10.99 11:43
#3
Die deutschen Aktien sind so billig. Es sollte jetzt einsteigen, und wenn man schon engagiert ist, sollte man die Positionen halten.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wenn der "Fruehling" (die Zeit des Erwachens) an die Maerkte zuruckkehrt.
Also habt Geduld und Muse!
Hier winken mittlerweilen durchschnittl. mind 50% Gewinn bei allen Aktien am Neuen Markt.

Kommentar zur Marktlage m.v.T. HAHAHA

Die Crashangst scheint der Euphorie zu weichen

 
#4
Hoffentlich denken alle so wir Ihr. Muss zugeben,bin die letzten Tage (hptsl. wegen der US-Konjunkturdaten) wieder deutlich positiver geworden.

Die Crashgefahr scheint gebannt und bezüglich Y2K unterschätzen wir Europäer die Kaltschnäutzigkeit der Amerikaner.

Tastsache ist, doch, dass gerade wir Eurpäer mehr Angst davor haben, dass die Amis Angst haben als den Durchschnittsamerikaner tatsächlich zu kümmern scheint.

Denn Y2K ist schon lange bekannt, dennoch haben wir heuer die absolutePerformance an des DOW und der NASDAQ gesehen - und TROTZ der Tatsachen, dass die Aktienkurse in den US - scheinbar - absolut zu hoch sind und TROTZ des Y2K  - ist von Panik in NY weit und breit nichts zu sehen.

Im Gegenteil, wenn ich mir den NM heute ansehe (Umsatz und +0,2%) dann sieht man doch, dass gerade wir die eigentlichen Hasenfüsse sind.

MAg sein, dass das eine oder andere Papier noch etwas tiefere Kurse sieht - aber der NM hat insgesamt einen deutlichen Boden gebildet, die Grossen Aktien sind auf relativen Tiefstständen, sodass ich jetzt innerhalb der nächsten Tage/Woche zu 80% investieren werde.

Sieht tatsächlich so aus, als würden wir noch eine kleine Jahresenderalley sehen, die dann hoffentlich nahtlos in die Jahresanfangsralley von 2000 übergehen wird.

HAHAHA
(investieren muss man, wenn die Kurse unten sind)



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