FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen über 60 Euro! o.T.

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FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen über 60 Euro! o.T. Crash-Kid
Crash-Kid:

FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen .

 
23.02.00 22:09
#1
FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen über 60 Euro! o.T. friedl
friedl:

Re: FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen .

 
23.02.00 22:11
#2
Nachbörslich schon bei 58 nachdem FJA den ganzen Tag über bei 51 herumgedümpelt ist.....
FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen über 60 Euro! o.T. Crash-Kid
Crash-Kid:

Re: FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Mor.

 
23.02.00 22:24
#3
Die FJA AG wurde erstmals am 21. Februar (Emissionspreis: 48 Euro) am Neuen
Markt gehandelt. Die Zeichnungsfrist für die 1.833.000 Aktien (inklusive
Greenshoe von 200.000 Papieren) endete am 17. Februar (WKN: 513 010).
Insgesamt gaben die Altaktionäre 658.050 Stücke ab. Die
Bookbuilding-Spanne betrug 41 bis 48 Euro. Das Emissionskonsortium,
bestehend aus der BW Bank und der HypoVereinsbank wird von der DG Bank
angeführt. Nach dem Börsengang sollen rund 24 Prozent der Anteile frei
handelbar sein. FJA ist nach eigenen Angaben eines der führenden
Beratungs- und Softwarehäuser der deutschen Versicherungsbranche. Das
Basisgeschäft des Münchener Unternehmens sind Softwarelösungen, die
neben Finanzdienstleistern vor allem Lebensversicherer für die
Verwaltung von Kundendaten und den Vertrieb einsetzen.
Instock sprach mit Vorstandsmitglied Rainer W.G. Herbers. Instock:
Im vorbörslichen Handel wurden Ihre Aktien mit 101 zu 111 Euro
gehandelt. Ihr Kommentar dazu? Herbers:
Ich bewerte das nicht sehr hoch. Man kennt ja den vorbörslichen Handel.
Da werden nur sehr geringe Stückzahlen gehandelt. Sicherlich wird die
Nachfrage bezüglich unserer Aktien weiter sehr hoch sein, schließlich
sind wir sehr deutlich überzeichnet gewesen. Instock:
Wir groß ist das Vertrauen der Altaktionäre in das Unternehmen? Herbers:
Selbstverständlich gibt es da keine Abstriche. Das zeigt sich auch
darin, dass die Altaktionäre sich zu einer Lock-up-Periode von 12
Monaten freiwillig verpflichtet haben. Instock:
Wieso gaben dann die Altaktionäre Papiere ab? Herbers:
Das hat überhaupt nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun. Als wir
unseren Kapitalbedarf ermittelt haben, den wir ja voll über eine

Kapitalerhöhung realisieren wollten, stellte sich heraus, dass dann der
Streubesitz nur 19 Prozent betragen würde. Das ist zuwenig, um an den
Neuen Markt gehen zu dürfen. So entschlossen sich die Altaktionäre,
Aktien abzugeben. Das sind aber auf den einzelnen bezogen keine Größ
enordnungen. Jetzt wird der Streubesitz bei 24 Prozent liegen. Instock:
Wäre eine ausreichende Höhe des Streubesitzes nicht auch über eine
entsprechende Kapitalerhöhung zu realisieren gewesen? Herbers:
Wir wollen ja keine Kapitalanlage pflegen. Uns geht es auch nicht um mö
gliche Zinserträge. Wir wollen mit dem Geld unsere Unternehmensstrategie
verwirklichen. Dazu kommt noch, dass die Alteigentümer die Mehrheit
behalten wollten. Instock:
Wie sieht Ihre Strategie nach dem Börsengang aus? Herbers:
Es gibt drei Bereiche, in die wir vor allem investieren wollen. Erstens
wollen wir unsere bestehende Produkte weiterentwickeln und neue Produkte
auf den Weg bringen. Dafür haben wir mindestens 15 Millionen Euro
vorgesehen. Zweitens werden wir uns neue Märkte erschließen. Hier stehen
die USA und Osteuropa im Vordergrund. In diesem Zusammenhang steht auch
die Gründung einer eigenen Akademie. In ganz engem Zusammenhang dazu
stehen unsere geplanten Akquisitionen und Partnerschaften. Für die
beiden letzten Punkte haben wir konservativ geplant 25 bis 30 Millionen
Euro vorgesehen. Instock:
Wie sehen Ihre Pläne bezüglich Osteuropa konkret aus? Herbers:
Hier wollen wir in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien
tätig werden. Hier wird in allernächster Zeit der Bereich
Lebensversicherung eine ganz enorme Rolle spielen. Wir werden hier ganz
eng mit der italienischen Generali zusammenarbeiten. Instock:
Gibt es weitere Pläne Richtung Osteuropa, beispielsweise ins Baltikum?
Herbes:
Eine entsprechende Expansion von Polen aus in Richtung Baltikum ist
durchaus vorstellbar, aber in nächster Zeit nicht geplant. Instock:
Gibt es Verhandlungen mit osteuropäischen Partnern bezüglich
Zusammenarbeit oder Übernahme? Herbers:
Derzeit verhandeln wir mit 2 Softwareunternehmen über eine mehrheitliche
Beteiligung, die aber eine Option für eine totale Übernahme enthalten
wird. Uns geht es dabei vor allem darum, über diese Beteiligungen unsere
Kunden vor Ort besser betreuen zu können. Instock:
Gibt es noch weitere Regionen in Europa, die sie erschließen wollen?
Herbers:
Ja, dass sind vor allen Italien, Spanien und auch Griechenland. Hier
wollen wir hauptsächlich über Dienstleistungsverträge und Lizenzvergaben
aktiv werden. Instock:
Gibt es weitere Akquisitionspläne? Herbers:
Wir bereiten gerade in Deutschland ein Joint-venture mit zwei großen
Versicherungsgesellschaften vor. Gemeinsam wollen wir eine Software für
die Bestandsführung von Verträgen der betrieblichen Altersversorgung zu
entwickeln. Instock:
Sie sprechen ebenfalls davon, sich neue Segmente zu erschließen. An
welche ist da gedacht? Herbers:
Wir sind bereits in allen Segmenten tätig. Im Bereich
Lebensversicherungen sind wir im deutschsprachigen Raum Marktführer.
Diese streben wir auch für die anderen Segmente an. Instock:
Wie wollen Sie das bewerkstelligen? Herbers:
Da gibt es mannigfaltige Möglichkeiten. Wir erwerben beispielsweise
spezielle Software von Versicherern, überarbeiten, beziehungsweise
bringen diese auf den neusten Stand der Technik und verkaufen sie dann
wieder. Ein solches Model haben wir bereits mit der Kölnischen Rück
praktiziert. Zum anderen generieren wir sehr viele Aufträge aus dem
Wandel der klassischen Lebensversicherer zu Finanzdienstleistern.
Instock:
Ist dieser Umwandlungsprozess in der Versicherungswirtschaft nicht schon
längst geschehen? Herbers:
Keineswegs, auch wenn es auf Grund der Werbung diesen Anschein gibt.
Bisher gibt es nur eine Handvoll Vorreiter. Ungefähr 150 Häusern steht
diese Metamorphose noch bevor. Ein völlig neues Betätigungsfeld sind die
sogenannten virtuellen Versicherungen. Instock:
Was ist darunter zu verstehen? Herbers:
Hier werden völlig neue Modelle die Versicherungsbranche ummodeln.
Kennzeichen für virtuelle Versicherungen ist, dass die Geschäfte über
das Netz abgewickelt werden. Die bisher komplex abgewickelten Abläufe
werden dann auf verschiedenen Einheiten verlegt. Dabei könne die
Angebote über eigene Portale, aber auch über einzelne Seiten offeriert
werden. Instock:
Wo bleibt da die Beratung? Herbers:
Die Frage, ob ein solches Modell funktioniert, müssen sich die Betreiber
stellen. Wir stellen die dafür notwendige Software zur Verfügung Nicht
mehr und nicht weniger. Wir stehen dieser Entwicklung aber sehr positiv
gegenüber, sind davor überzeugt, hier mit einer jährlichen
Steigerungsrate von 40 Prozent Umsatz rechnen zu können. Für uns am
wichtigsten ist aber, die Augen ständig offen zu halten. Instock:
Wie wollen Sie all Ihre Pläne mit einer Vertriebsmannschaft von fünf
Leuten umsetzen? Herbers:
Unser Geschäft ist ein sehr großvolumiges. Aufträge bewegen sich oft in
zweistelliger Millionenhöhe. Bei solchen Größenordnungen verhandeln
Versicherer nicht mit Vertriebsmitarbeitern. Das geht fast immer auf
Vorstandsebene vor sich. Hier sind nicht nur der Vorstand von FJA
sondern auch die Vorstände unserer Töchter voll mit eingebunden. Unsere
Vertriebsleute haben die Aufgabe, neue Branchen und Märke, in denen wir
noch nicht präsent sind, zu erschließen. Wir wollen aber auch mit dem Bö
rsengang im Rücken, unsere Vertriebsmannschaft ganz deutlich aufstocken,
eine nationale Vertriebsstruktur in den einzelnen Ländern schaffen.
Instock:
Welche neuen Bereiche? Herbers:
Für uns sind das der Einsatz von CRM-Systemem in Banken, wie wir es
bereits bei der schweizerischen USB-Bank praktizieren. Weitere Bereiche
haben wir derzeit nicht im Auge. Instock:
Was verbirgt sich hinter dem Kürzel CRM? Herbers: Unter Customer
Relationship Management Systeme , oder kurz CRM, werden Marketing-,
Vertriebs-, Kommunikations- und Service-Instrumente verstanden, die zur
Herstellung, zum Ausbau und zur Erhaltung der Beziehungen zwischen
Kunde, Unternehmen und Vertriebspartner dienen. Instock:
Herr Herbers, vielen Dank für das Interview. © 2000 gatrixx AG
www.instock.de23.02.2000 - 09:09Kursabfrage

Letzter Xetra-Kurs 55 Euro (mehr als 30.000 Stück).
FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen über 60 Euro! o.T. friedl

Re: FJA (Emissionspreis 49 Euro). Endlich sind die Leinen los. Morgen .

 
#4
und 60.000 Stück wurde in XETRA in den Kauf um 17:30 gestellt mit Limit 50 (nachzulesen bei stockquote)


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