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Europameisterschaft 2008

Beiträge: 82
Zugriffe: 1.512 / Heute: 1
Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

Europameisterschaft 2008

8
21.05.08 15:25
#1
Hier kommt alles um die EM 2008 rein...

Von Deutschland bis Türkei...
Erlaubt ist, was Spaß macht...

...und den hab ich!
56 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht Alle 1 2 3 4


Europameisterschaft 2008 BarCode
BarCode:

Nach allen Regeln der Kunst

 
10.06.08 19:53
#58
dürften die Griechen weder gegen die Russen noch gegen die Spanier was ausrichten... Der Coup wird diesmal nicht gelingen, weil er nicht wiederholbar ist. Man ist gewarnt.
Da ist nix zu machen...
Europameisterschaft 2008 ecki
ecki:

Ich gehe davon aus, das die Griechen

 
10.06.08 19:56
#59
besser als 4:1 gegen Spanien abschneiden werden. Nicht mehr, nicht weniger.
Europameisterschaft 2008 bernstein
bernstein:

na towarischy oleg katjuscha,

 
10.06.08 20:03
#60
staatstrauer?
Europameisterschaft 2008 Katjuscha
Katjuscha:

Nö, ich mag halt nur russische Lieder, wie mein

 
10.06.08 20:56
#61
Nickname ja schon sagt.
Aux Armes!
Aux Armes!
Nous sommes Babelsberg!
Et nous allons gagner!
Allez blau-weiß !
Allez blau-weiß !
Europameisterschaft 2008 ecki
ecki:

Noch sind die Griechen bei 0:0....

 
10.06.08 21:54
#62
Europameisterschaft 2008 Katjuscha
Katjuscha:

die Schweden aber auch

 
10.06.08 21:55
#63
Aux Armes!
Aux Armes!
Nous sommes Babelsberg!
Et nous allons gagner!
Allez blau-weiß !
Allez blau-weiß !
Europameisterschaft 2008 ecki
ecki:

Von den Griechen erwartet man aber

 
10.06.08 21:58
#64
auch kein druckvolles Spiel.

Wer kommt da weiter neben Spanien?
Europameisterschaft 2008 Katjuscha
Katjuscha:

Na Russland

 
10.06.08 22:00
#65
Aux Armes!
Aux Armes!
Nous sommes Babelsberg!
Et nous allons gagner!
Allez blau-weiß !
Allez blau-weiß !
Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

Kurzbilanz nach dem 1. Spieltag

5
11.06.08 08:40
#66
Alles España und Oranje, oder was?
Mit dem Schlusspfiff des Spiels Griechenland gegen Schweden war es soweit. Alle 16 teilnehmenden Mannschaften hatten ihre Visitenkarten bei der EURO 2008 abgegeben. Das Niveau der ersten acht Spiele war bis auf ganz wenige Ausnahmen über die Maßen ansprechend, der erwartet schnelle, meist direkt abgewickelte Offensivfußball mündete schon am 1. Spieltag der Vorrunde in taktisch entfesselte Partien.

Die zwei besten Spiele waren bisher die Duelle zwischen den Niederlanden und Italien sowie zwischen Spanien und Russland. Dabei unterstrichen vor allem die Iberer und das Oranje-Team, das sie zurecht zum engsten Favoritenkreis gehören. Die Mannschaft von Marco van Basten weist eine sehr gute Mischung aus linientreuen Kämpfern wie Boulahrouz, Mathijsen oder de Jong auf und einer Offensivriege, die durch Kreativität, Effektivität und Tempo besticht. Die Tore zwei und drei der Niederländer gegen Italien fielen unmittelbar nach vereitelten Großchancen des Weltmeisters - das zeigt, mit welch überfallartiger Schnörkellosigkeit Oranje nach vorne spielen kann.

Xavi und Iniesta setzen Maßstäbe
In dieser Hinsicht setzte auch Spanien beim 4:1 gegen Russland echte Maßstäbe. Luis Aragones, der älteste Coach des Turniers, lässt seine wieselflinken Stürmer vorne austoben. Torres und Villa werden dabei von Iniesta und Xavi aus dem zentralen Mittelfeld so eingesetzt, dass man das Gefühl hat, ihre Pässe können auch Eisenriegel problemlos zerschneiden. Ein weiteres Plus der Niederlande und von Spanien ist zweifellos, dass sie auch Extraklasse von der Bank bringen können - von Basten brachte Robin van Persie, Aragones Cesc Fabregas - das Offensivduo vom FC Arsenal.

DFB-Elf: Kompakte Signale

Freilich hat auch die deutsche Mannschaft beim letztlich ungefährdeten Sieg gegen Polen ein Signal an die Konkurrenz gesendet. Mögen andere Teams vor allem auch durch ihre Einzelkönner brilliert haben, so überzeugte die Löw-Elf besonders durch ihre mannschaftliche Kompaktheit.

In dieser Hinsicht zeigte sich auch Portugal sehr stabil. Zwar konzentrierte sich im Vorfeld und auch während der Partie alles auf den Star der Scolari-Elf, Cristiano Ronaldo. Doch nach dem Spiel hieß der Held des Abends Pepe, der zusammen mit Ricardo Carvalho gegen die Türken nur zwei Chancen zuließ.

Traurige Gastgeber machen sich Mut
Die EM-Gastgeber Schweiz und Österreich erlebten zum Auftakt Niederlagen. Die Österreicher gegen Kroatien ein wenig unglücklich, die Schweizer gegen die Tschechen völlig unverdient. Für die Eidgenossen hatte die sehnlichst erwartete Eröffnungspartie tragischen Charakter, denn die Kuhn-Elf verlor ihren Kapitän Alexander Frei für die gesamte EM. Tränen statt Euphorie - das hatten sich die Schweizer definitiv anders vorgestellt, auch wenn gerade die zweite Halbzeit gegen Tschechien Mut machen sollte.

Die Österreicher erlebten einen ähnlichen Schock und zwar nach vier Minuten, als Aufhauser Olic elfmeterreif foulte und sich alle Vorhersagen scheinbar bestätigen sollten, wonach die Hickersberger-Elf hoffnungslos überfordert sei. Dass sie das nicht ist, bewies sie im Schlussakkord des Kroatien-Spiels.

Und Italien und Frankreich?
Und Italien, Frankreich und Schweden? Der Weltmeister zeigte trotz der Klatsche gegen die Niederlande genügend spielerische Ansätze, um weiterzukommen. Allein die Defensivorganisation, eigentlich Italiens Meisterdisziplin, muss trotz des Ausfalls von Kapitän Cannavaro erheblich besser werden, dann können Pirlo & Co das Spiel nach vorne tragen, wo die Squadra Azurra genügend Potenzial hat, um schon bald wieder in den Favoritenkreis zurückzukehren.

Etwas nebulöser gestaltet sich die Frage, ob Frankreich nach dem schwachen Auftritt gegen Rumänien beim bisher einzigen Remis des Turniers zurück in die Spur findet. Trotz der individuellen Klasse ihrer Einzelspieler hatte man bei den Franzosen nicht das Gefühl, als würden sie als spielerische und taktische Einheit daherkommen.

Selbst Rehhagel regt sich tierisch auf
Schweden, der letzte Sieger des 1. Vorrunden-Spieltags, feierte zwar einen gelungen Auftakt ins Turnier, doch wirkte die Lagerbäck-Elf gegen Griechenland lange Zeit einfallslos. Zumindest traf Ibrahimovic nach langer Durststrecke mal wieder für die Nationalmannschaft. Der Titelverteidiger aus Griechenland lieferte eine statische Vorstellung ab. Kaum Bewegung im Spiel nach vorne, viele weite Bälle, Ballgeschiebe in der eigenen Hälfte - Hellenen-Trainer Otto Rehhagel, sicher nicht bekannt für fulminanten Offensivwirbel, tobte mehrfach auf der Trainerbank und ließ so zumindest erkennen, dass ihm das antiquiert wirkende Spiel des Europameisters auch nicht gefiel.

www.kicker.de
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Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

Ein paar Stats:

3
11.06.08 08:50
#67
Torjäger

3 Tore:   Villa Spanien
2 Tore:   Podolski Deutschland
je 1 Tor: Modric Kroatien
         Sneijder Niederlande
         van Bronckhorst Niederlande
         van Nistelrooy Niederlande  
         Pepe Portugal
         Raul Meireles Portugal
         Pavlyuchenko Russland  
         Hansson Schweden
         Ibrahimovic Schweden
         Fabregas Spanien  
         Sverkos Tschechien

Scorer

3 Punkte:  Villa Spanien (3/0 )
2 Punkte:  Podolski Deutschland (2/0)
          Sneijder Niederlande (1/1)
          Klose Deutschland (0/2)
          Kuijt Niederlande (0/2)
1 Punkte:  Modric Kroatien (1/0)
          van Bronckhorst Niederlande (1/0)
          van Nistelrooy Niederlande (1/0)
          Pepe Portugal (1/0)
          Raul Meireles Portugal (1/0)
          Pavlyuchenko Russland (1/0)
          Hansson Schweden (1/0)
          Ibrahimovic Schweden (1/0)
          Fabregas Spanien (1/0)
          Sverkos Tschechien (1/0)
          Olic Kroatien (0/1)
          Joao Moutinho Portugal (0/1)
          Nuno Gomes Portugal (0/1)
          Shirokov Russland (0/1)
          Elmander Schweden (0/1)
          H. Larsson Schweden (0/1)
          Fernando Torres Spanien (0/1)
          Iniesta Spanien (0/1)
          Santi Cazorla Spanien (0/1)
          Xavi Spanien (0/1)
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Europameisterschaft 2008 maxperformance
maxperforma.:

lustig dass das Luftloch

 
11.06.08 09:55
#68
von Klose vor dem 2:0 als Assist gewertet wird
gruß Maxp.
Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

Schweden: Sieg teuer bezahlt

 
11.06.08 13:43
#69
"Wermutstropfen" Wilhelmsson
Der Auftakt ist mit einem 2:0 gegen den amtierenden Europameister Griechenland geglückt, dennoch hat Schwedens Trainer Lars Lagerbäck Sorgenfalten auf der Stirn. Auslöser sind Abwehrspieler Niclas Alexandersson und Mittelfeldakteur Christian Wilhelmsson, die beide das Spielfeld verletzt verlassen mussten. Vor allem Wilhelmsson muss um eine weitere Teilnahme an der EURO bangen.

"Ich kenne meinen Körper. Es fühlt sich an, als würde es 5 bis 6 Wochen dauern", erklärte der 28-Jährige, der selbst wenig Optimismus für den weiteren Verlauf der Endrunde versprüht. Dabei war er einer der Aktivposten im Spiel der Skandinavier (kicker-Note 2). Der Akteur vom spanischen Erstligisten Deportivo La Coruna trieb über die rechte Außenbahn an – bis zur 78. Minute. Da zog er zunächst auf rechts davon, beendete seinen Lauf aber abrupt und fasste sich an den linken Oberschenkel. Eine genaue Diagnose der Verletzung soll am Mittwoch in einem Krankenhaus in Lugano erfolgen.

"Es scheint, als wäre es eine gravierende Verletzung. Ich bin nicht sicher, ob er gegen Spanien und Russland spielen kann. Natürlich ist das ein Wermutstropfen", erklärte Lagerbäck. Der bangt auch um Alexandersson, der vier Minuten vor Wilhelmsson mit einer Blessur in der rechten Wade vom Feld musste.

Dagegen war die Auswechslung von Zlatan Ibrahimovic eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Stürmerstar leidet noch unter leichten Knieproblemen. Zudem fühlte er sich etwas müde, wie Lagerbäck berichtete. Der Trainer der Schweden geht aber fest davon aus, dass Ibrahimovic am Samstag in Innsbruck gegen Spanien auflaufen kann.

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Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

"Zwei-Klassen-Gesellschaft" bei der EM

 
11.06.08 13:51
#70
Toni Schumacher war Europameister, Deutscher Meister und Pokalsieger: Während der EM schreibt der ehemalige Nationaltorhüter exklusiv für Sport1.de.

"Die Europameisterschaft ist das härteste, schwerste Turnier der Fußballwelt, weil es hier keine schwachen Teams mehr gibt", sagte Bundestrainer Jogi Löw vor dem EM-Start.
Der erste komplette Spieltag der EM ist vorbei - haben wir wirklich die "engen Duelle" von gleichwertigen Teams gesehen?
Nein.
Auch in der Schweiz und Österreich gibt es die "Zwei-Klassen-Gesellschaft". Denn nach der Runde 1 steht fest: Die Favoriten beherrschen ihre Gruppen eindeutig. Bis auf die Demontage der Italiener gab es für mich keine Überraschung.
Aber guten, sehenswerten Fußball!
Von Portugal: Einer technisch-taktischen Top-Truppe, die mit Sicherheit um den Titel spielen wird. Wie erwartet.
Von Holland: Wie Oranje den Weltmeister zerlegt hat - das war Fußball-Genuss, eine 3-Sterne-Zauberei. Van der Vaart, Sneijder und Kuyt. Ein wirklich magisches Offensiv-Dreieck.
Von Spanien: Tempo-Fußball mit traumhaft sicheren Ball-Staffetten, Zweikampfstärke und Siegeswillen. Diese Spanier waren und sind mein Geheim-Tipp.
Wenn sie - ähnlich wie bei der WM vor zwei Jahren - endlich mal das erste K.o.-Spiel genauso gestalten können. Damals scheiterte der Ole-Fußball an Frankreich...
Und von Deutschland: Souveräner Auftakt-Triumph über ordentlich-bieder Polen, der erste Erfolg bei einer EM seit 1996, Pleiten-Fluch besiegt. Unsere Mannschaft ist ganz sicher und konzentriert auf Wien-Kurs.
Was erst einmal nur Gruppensieg und Viertelfinaleinzug bedeutet...

Aber ich glaube auch aus eigener Beobachtung vor Ort fest an eine EM mit deutscher Dauerbeteiligung mindestens bis zum 25. Juni, dem Tag des Halbfinales. Weil der DFB-Tross eine bisher nie gekannte, nie erlebte Coolness und Ruhe an den Tag legt und Selbstbewusstsein bis ins Detail demonstriert und lebt.
Seelenruhig verzichtet Jogi Löw auf öffentliche Trainingseinheiten und schottet in Ascona seine Stars freundlich-bestimmt ab.
Keine - sonst so typisch deutsche Panik-Mache - nach den schwachen Test-Auftritten gegen Weißrussland und Serbien. Tag für Tag arbeiten die "LÖW-en" dem Erfolg entgegen.
Der taktische Griff nach Podolski - gelungen. Die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt.
Genauso wie der psychologische Trick mit einer Motivationspräsentation vor dem Polenspiel: Nach den ruhigen, einsamen Routine-Tagen am Lago Maggiore weckten Löw, Bierhoff und Flick die Mannschaft mit einer emotionalen Ansprache, mit Bildwelten von den vergangenen EM-Siegen.
Fetzige Musik und nur ein Ziel vor Augen: den Titel.
Die deutsche Mannschaft wirkt positiv gespannt und hat noch jede Menge Luft nach oben. Das Duell mit Kroatien wird zeigen, ob unsere Elf schnell zulegen kann, die Ruhe und Kraft auch in Aggressivität umsetzen kann.
Ich bin mir sicher: ja. Und ich bin mir auch sicher, wer bereits nach der ersten Spielrunde schon den Heimflug buchen kann:
Titelverteidiger Griechenland: Destruktiv-Taktik, keine Schnelligkeit. Sorry, Otto Rehakles, der Europameister ist stehen geblieben, immer noch in Portugal 2004...
"Meine" Türken: Egal ob sie das "Hass-Spiel" gegen die Schweiz gewinnen können oder nicht, von Portugal oder Tschechien ist der türkische Fußball dann doch zu weit entfernt.
Österreich: Aber die Heimfahrt dauert ja nicht lange, die meisten Spieler wohnen eh im 1. Bezirk... Wer so naiv in ein Heimspiel geht und solche Fehler macht, kommt erst recht nicht mit dem steigenden Druck klar. Und scheidet aus.
Russland: Zu ungestüm in der Defensive, zu euphorisch in der Offensive. Keine schlechte Mannschaft für die Zukunft, aber eben noch zu "uncool" für einen großen Titel.
Nur die Gruppe C ist für mich ein Mysterium! Aber ganz ehrlich: Irgendwie habe ich jetzt den Eindruck, dass zwei große Mannschaften die Koffer packen und die Rumänen die Überraschung werden.
Italien ohne Cannavaro ist wie Spaghetti ohne Tomatensoße. Und die Franzosen haben nur das gespielt, was in den letzten Monaten sowieso abgeliefert wurde von der Grande Nation: Magerkost. Bedeutet: Paris statt Wien.
Herzlichst, Euer Toni Schumacher

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Europameisterschaft 2008 kague
kague:

http://www.em-fan.com/video/file/2026/

 
11.06.08 17:06
#71
jaja da waren se weg, die karten :-)
Europameisterschaft 2008 Happydepot
Happydepot:

ich finde.....

2
11.06.08 17:15
#72
das ist die stärkste EM die man je gesehen hat,eine zweiklassen Gesellschaft würde ich nicht sagen.Es haben zwar nach dem ersten Spieltag eine Mannschaften Ihre Visitenkarte hinterlassen als anwärter auf den Titel,aber die Ko Spiele werden zeigen wie gefestigt sie sind.

Wenn diese beiden Mannschaften Brasilien und Argentinien dabei wären,wäre es sowieso eine WM.
ich glaub ich werd verrückt.
ich sag nur die Rente ist sicher.
die erhöhung Mehrwertsteuer nicht mit uns.
der Aufschwung ist beim kleinen Mann angekommen.
Merkelchen ,ich nix dir glauben.
Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

Europas Top-Klubs jagen Villa

 
12.06.08 08:36
#73
München - Nach seinem Dreierpack beim 4:1 (2:0)-Auftaktsieg gegen Russland bei der EM wird der spanische Torjäger David Villa von halb Europa gejagt.
Sein Berater Jose Luis Tamargo berichtete von Interessenten aus Spanien, Italien und England. Darunter sollen neben Real Madrid und dem FC Barcelona auch Juventus Turin, der FC Chelsea und Tottenham Hotspur sein. Der Vertrag des 26-Jährigen mit dem FC Valencia läuft noch bis 2013. Bislang soll das Höchstgebot von Bernd Schusters Königlichen für den kleinen Stürmer bei 35 Millionen Euro liegen. Angeblich beträgt die festgeschriebene Ablösesumme allerdings 126 Millionen Euro.

Haarriss im Finger
Beim Jubeln nach seinem ersten Treffer zog sich der Spanier einen Haarriss im rechten Zeigefinger erlitten. "Es ist nichts Schwerwiegendes", sagte der Stürmer des FC Valencia.
Er sei im Trikot seines Teamkollegen Fernando Torres hängengeblieben.

Siebter Dreierpack der EM-Historie
Villa hat als siebter Spieler in der EM-Geschichte einen Dreierpack erzielt. Als erster Spieler, der bei einer Endrunde dreimal erfolgreich war, konnte sich der damalige Kölner Dieter Müller, jetzt Präsident des Zweitliga-Absteigers Kickers Offenbach, in den EURO-Annalen verewigen. Zuletzt hatte es bei der EM-Endrunde 2000 in den Niederlanden und Belgien durch Patrick Kluivert (beim 6:1 gegen Jugoslawien) und Sergio Conceicao (beim 3:0 gegen Deutschland) gleich zwei dreifache Torschützen gegeben.

Sport1 hat weitere EM-Splitter zusammengestellt:
Kovac beendet Nationalteam-Karriere

Die kroatische Nationalmannschaft muss sich nach der Euro 2008 einen neuen Kapitän suchen. Niko Kovac, der aktuelle Spielführer des zweiten deutschen EM-Gegners am Donnerstag (ab 17.30 Uhr LIVE in Klagenfurt, wird seine internationale Laufbahn nach der Endrunde beenden. Es sei definitiv sein letztes Turnier, sagte der 36 Jahre alte Kovac in einem Interview mit der "Berliner Morgenpost". Bei seinem Klub Red Bull Salzburg hat Kovac noch einen Vertrag bis Sommer 2009, was er nach seinem Karriereende machen werde, stehe noch nicht fest, sagte er.

Zu laute Niederländer
Bern hat auf die Invasion der niederländischen Fans reagiert und wird bis Freitag einen dritten Public-Viewing-Bereich einrichten. Nach dem beim Auftaktspiel gegen Italien hatten rund 100.000 -Fans für eine völlig überfüllte Stadt gesorgt. Am Rande der Partie sind zwischen 20 und 30 Tonnen Abfall angefallen. 24 Reinigungsfahrzeuge schoben Sonderschichten. "Es war der Ausnahmezustand", sagte Roland Beyeler, Leiter der Berner Stadtreinigung. Allein 45.000 Fans aus den Niederlanden waren am Montag in der Stadt. "Die Holländer haben alles übertroffen, was wir erwartet haben - auch mengenmäßig", sagte Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät: "Am Freitag könnten nochmal bis zu 20.000 Holländer mehr anreisen." Die Elftal trifft dann im zweiten Gruppenspiel auf Vize-Weltmeister Frankreich.

Organisatoren ziehen positive Bilanz
Die Organisatoren der EM haben nach den ersten vier Spieltagen eine positive Bilanz gezogen. "Wir sind sehr gut gestartet", sagte Turnierdirektor Christian Mutschler.
Es habe einige Fehler gegeben, "aber wir sind zuversichtlich, dass wir es jetzt noch besser machen werden", sagte der Schweizer. Uefa-Präsident Michel Platini lobte zudem die Fairness der Spieler: "Wir konnten schönen Fußball mit mitreißenden Momenten erleben. Die Aufrufe zu gegenseitigem Respekt haben eine erfreulicherweise Wirkung gezeigt."

Außergwöhnliche Quote
Dasselbe gelte auch für die größtenteils friedlichen Anhänger, erklärte der Kapitän der französischen Europameister-Mannschaft von 1984: "Wir konnten insbesondere erfreut feststellen, dass die Fans aller Mannschaften ihre Nationalhymne mitsingen, die Hymne des jeweiligen Gegners respektieren und anschließend sogar applaudieren. Bravo!"
Als besonders beeindruckend bezeichnete Uefa-Mediendirektor William Gaillard die bisherigen Einschaltquoten. "Solche Quoten hatten wir noch nie für eine EURO, sie sind sind außergewöhnlich", sagte der Franzose. Selbst in England seien die Zahlen trotz des Fehlens der englischen Nationalmannschaft bei der Endrunde "ausgezeichnet".

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Portugal auf neuem Grün

 
16.06.08 14:18
#74
Der nach zwei Regenspielen arg strapazierte Rasen im St. Jakob-Park in Basel für das EM-Viertelfinale am kommenden Donnerstag (20.15 Uhr LIVE ) zwischen Portugal und Deutschland, Österreich oder Polen ausgewechselt. Das hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) entschieden.
Die Arbeiten begannen bereits in der Nacht zum Montag und damit wenige Stunden nach dem letzten Spiel der Gruppe A zwischen Gastgeber Schweiz und Portugal (2:0).      
Besonders die Begegnung am vergangenen Mittwoch zwischen der Schweiz und der Türkei (1:2) hatte unübersehbare Spuren hinterlassen.

www.sport1.de
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Die ersten beiden Viertelfinalpartien stehen!

 
17.06.08 08:38
#75
Donnerstag, 19.06.2008
20.45 Uhr
Basel

Portugal - Deutschland


Freitag, 20.06.2008
20.45 Uhr
Wien

Kroatien - Türkei
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Und die letzten beiden auch:

 
19.06.08 14:48
#76
Samstag, 21.06.2008
20.45 Uhr
Basel

Niederlande - Russland


Sonntag, 22.06.2008
20.45 Uhr
Wien

Spanien - Italien
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Schock für Boulahrouz und das niederländische Team

 
19.06.08 14:49
#77
Die am Mittwoch geborene Tochter des Abwehrspielers der Elftal ist einen Tag nach der Geburt gestorben. "Die Mannschaft fühlt mit Khalid und ist schwer angeschlagen", heißt es in einer Pressemitteilung des Holländischen Verbands, die Pressechef Kees Jansma heute Mittag veröffentlichen ließ.

Die Schicksalsnachricht ereilte den früheren Hamburger beim Training im Olympia-Stadion von Lausanne am Vormittag. Unter Polizeischutz wurde Boulahrouz ins Krankenhaus gefahren, wo seine Frau Sabia am Vortag die Tochter Anissa zur Welt gebracht hatte. Doch die Frühgeburt hatte schlimme Folgen: Anissa verstarb in den Morgenstunden des Donnerstags. Dieser tragische Vorfall überschattet den bislang glänzenden Turnierverlauf für die Elf von Marco van Basten, die sich zu eine Top-Favoriten gemausert hatte.

Ob Boulahrouz nach diesem schweren Schock in der Lage sein wird, am Samstag beim Viertelfinale in Basel gegen Russland auflaufen zu können, bleibt zweifelhaft. Sollte er nicht spielen, so dürfte Jonny Heitinga auf jeden Fall in die Elf kommen und in die Innenverteidigung rücken. Für ihn würde André Ooijer nach außen wechseln und Boulahrouz vertreten.

Die Niederländer haben ihr Programm am Donnerstag verständlicherweise arg reduziert. Nur Bondscoach Marco van Basten und Torwart-Legende Edwin van der Sar stellen sich am Nachmittag der niederländischen Presse.

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EM-Aus für Italiens Barzagli

2
19.06.08 16:12
#78

Die Defensive von Weltmeister Italien ist um einen Ausfall reicher: Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Fabio Cannavaro zu Turnierbeginn ist nun auch für Verteidiger Andrea Barzagli die EM vorzeitig beendet. Der Neuzugang von Bundesligist VfL Wolfsburg zog sich im Training eine Knieverletzung zu und muss voraussichtlich sogar operiert werden.

Der 27-Jährige stand bei der 0:3-Niederlage gegen die Niederlande in der Startformation. Beim 1:1 gegen Rumänien und beim 2:0-Erfolg gegen Frankreich war Barzagli von Italiens Trainer Roberto Donadoni allerdings nicht mehr berücksichtigt worden. Auch für das Viertelfinale gegen Spanien am Sonntag in Wien (20.45 Uhr/live im ZDF) war Barzagli nicht von Anfang an vorgesehen.

www.dfb.de
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Tschechien wirbt um Sammer

 
20.06.08 14:31
#79
Der Fußballverband der Tschechischen Republik will Matthias Sammer (40) als neuen Nationaltrainer verpflichten. Das bestätigte Vizepräsident Vlastimil Kostal am späten Donnerstagabend. Kostal nahm telefonisch Kontakt zu Sammer auf, der seinen Vertrag als DFB-Sportdirektor erst vor wenigen Wochen vorzeitig bis 2013 verlängert hat.

Damit traf der frühere Coach von Borussia Dortmund (2000 bis 2004) und VfB Stuttgart (2004 bis 2005) auch für sich persönlich eine Grundsatzenscheidung - für eine verantwortliche Verbandstätigkeit mit den Schwerpunkten Nachwuchsarbeit und Trainerausbildung und gegen eine Rückkehr ins Tagesgeschäft. Zuletzt hatte Galatasaray Istanbul mit großem Nachdruck Sammer umworben - und sich einen Korb bei ihm geholt.

Tschechien sucht nach dem Rücktritt von Karel Brückner (68) einen neuen Trainer für seine "Representaze". Der zuletzt hoch gehandelte Brückner-Assistent Petr Rada (49, früher Fortuna Düsseldorf) gilt intern nur als Notlösung. Jaroslav Vacek, wie Kostal Vizepräsident des Verbandes, hatte gegenüber dem kicker erst in der vorigen Woche eingeräumt, dass sogar eine Verpflichtung von Ottmar Hitzfeld (59) in Erwägung gezogen worden war: "Bei ihm haben wir den richtigen Zeitpunkt verpasst."

Nun soll es Sammer richten. Dass Kostal den prinzipientreuen DFB-Direktor aber tatsächlich von einem Wechsel nach Prag überzeugen kann, halten Insider für ausgeschlossen.

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Kurzes Resümee nach den Viertelfinals

 
24.06.08 16:43
#80
Sport1.de hat nach 28 von 31 Partien eigene Lehren gezogen und bilanziert die bisherigen EM-Trends:

Taktikorientierung in der Ko.-Runde
Gab es in der Gruppenphase begeisternden Fußball zu sehen, erfüllte von den Viertelfinals nur die Partie Portugal gegen Deutschland die Erwartungen.
Die drei anderen Spiele gingen nach je 90 zähen, von der Taktik geprägten Minuten in die Verlängerung und zweimal sogar ins Elfmeterschießen. Negatives Highlight war das Spiel der Kroaten gegen die Türkei - bis zur 119. Minute.
"Da war plötzlich die Angst sichtbar, die die Frische des Spiels lähmte, die Taktik, die den Mut zerstörte", sagt Sport1.de-Kolumnist Toni Schumacher über die Viertelfinals - ausgenommen das deutsche Spiel: "Drei Verlängerungen, zwei Elfmeterschießen - die Dramatik entschädigte den Fan."
Trotzdem bleibt Guus Hiddink bei seiner Marschroute. "Die Mannschaften, die mehr wagen und nach vorne spielen, profitieren am Ende", sagte Russlands Trainer, erklärter Verfechter des Angriffsfußballs, schon während der Vorrunde.
Klammert man die Türkei aus, stehen nur Mannschaften im Halbfinale, die in ihren Viertelfinals deutlich mehr für das Spiel taten.
Vorzügliches Mittel zum Zweck sind Schnellangriffe, durch die 35 Prozent aller Treffer fielen. Roxburgh: "Mittlerweile spielt jede Mannschaft mit mindestens einem, oft aber auch zwei Abfangjägern vor der Abwehr. Diese Spieler haben entscheidende Rollen, weil von ihnen abhängt, wie schnell eine Mannschaft von Abwehr auf Angriff umstellt."

Von wegen Flatterball
Tore aus der Distanz blieben eine Seltenheit, die nach Standardsituationen hielten sich in Grenzen. Nur 25 Prozent der erzielten Treffer fielen nicht aus dem Spiel heraus, nur eines von 68 Toren resultierte aus einem direkten Freistoß.

"Und der war abgefälscht", so Roxburgh zum Treffer von Daniele de Rossi zum 2:0 Italiens gegen Frankreich. Die These mit dem Flatterball ist spätestens nach Michael Ballacks Siegtor gegen Österreich - nach einem indirekten Freistoß - nicht mehr haltbar.

Fairness
Es gab kaum üble Fouls. Drei Rote Karten in 28 Spielen, davon zwei wegen Unsportlichkeiten und eine wegen einer Notbremse, alle ohne Verletzungsfolge, wurden verteilt. Auch das Reklamieren der Spieler gegenüber den Schiedsrichtern hält sich in Grenzen.
Zudem gab es große Gesten wie die des türkischen Keepers Rüstü, der die kroatischen Spieler tröstete anstatt mit seinen Teamkollegen zu feiern. Auch der Handshake von Joachim Löw und Josef Hickersberger zählt dazu.
Das von der Uefa ausgegebene Motto "Respect" wird größtenteils gelebt. Außerdem greift die vorher angekündigte besondere Aufmerksamkeit der Schiedsrichter bei Schwalben, Ellbogenstößen oder Ballwegschlagen. "Es war sensationell, wie fair gespielt wurde", meinte der deutsche EM-Referee Herbert Fandel.

Wackelige Innenverteidigungen
So gut wie alle Teams haben oder hatten Probleme in der zentralen Defensive. Bei den einst so sattelfesten Italienern machte sich der Ausfall Fabio Cannavaros und die damit verbundenen Wechsel deutlich bemerkbar.
Und auch die in der Vorrunde so starke niederländische Innenverteidigung wurde von den Russen regelrecht auseinandergenommen.
Im deutschen Team gibt es ebenfalls nach wie vor Abstimmungsprobleme. Keine Abwehr in diesem Turnier flößt dem Gegner Furcht ein wie es die Italiener 2006 noch taten.

Fünfer-Mittelfeld
Wie schon bei der WM 2006 wurde auffallend oft anstelle des früher so populären 4-4-2 mit fünf Mittelfeldspielern vor einer Viererkette agiert. Griechenland und Österreich versuchten es anfangs sogar mit fünf Verteidigern.
Im 4-2-3-1 spielten die Außen verkappte Angreifer, die zentralen Spieler dagegen besorgten als Doppel-Sechs die zusätzliche Defensivarbeit.
Allerdings führte diese taktische Variante oft dazu, dass die Spitze in der Luft hing, wie Ruud van Nistelrooy bei den Niederländern gegen Russland und auch Miroslav Klose zeitweise im Spiel der Deutschen gegen Portugal.
"Da hat jemand gefehlt - ich habe mich richtig allein gefühlt", bekannte Klose im Gespräch mit Sport1.de.

Trainer gewinnen und verlieren Spiele
Abweichen vom 4-4-2, Marco van Basten tat es mit einer radikalen Einwechslung. In Führung liegend brachte der Bondscoach in einer Drangphase des Gegners Arjen Robben als neuen Angreifer und richtete sein Team noch offensiver aus.
Robben war an zwei Treffern direkt beteiligt, am Ende hieß es 4:1 gegen Vize-Weltmeister Frankreich.
Auch der Türke Fatih Terim gewann Spiele nicht nur durch Handauflegen, wie beim 3:2-Drama gegen Tschechien gesehen: Er ließ Hamit Altintop aus der Abwehr nach vorne rücken, der bereitete drei Tore vor. "Terim hat Wunder bewirkt", erkannte selbst der kühle Analyst Roxburgh.
Wiederum andere wie der Deutsche Otto Rehhagel ließen ihr Team Angsthasenfußball spielen und schieden ohne einen einzigen Punkt aus. Und auch van Basten musste sich schließlich im Viertelfinale seinem einstigen Lehrmeister Guus Hiddink geschlagen geben.

Kondition ein ausschlaggebender Faktor
In einigen Spielen fiel auf, dass die Teams offensichtlich über unterschiedliche Leistungsreserven verfügen. Gerade die Niederländer konnten mit den Russen in der Verlängerung des Viertelfinales nicht mehr mithalten. "Wir waren platt", gestand van Basten trotz der längeren Erholungsphase seines Teams.
Auch die Kroaten gingen in der zweiten Halbzeit der Vorrundenpartie gegen Österreich auf dem Zahnfleisch. Dabei ist die Schlussphase die entscheidende: Fast die Hälfte (33) aller erzielten 68 Treffer fielen in der letzten halben Stunde des Spiels, sieben davon sogar in der Nachspielzeit.
Deshalb ist man bei der deutschen Mannschaft auf der Zielgeraden auch zuversichtlich. "Unsere Trainingssteuerung war so ausgerichtet, dass wir uns im Laufe des Turniers weiter steigern können", erklärte Löw. "Die Mannschaft kann das nötige Tempo bis zum Ende des Turniers gehen."

Fluch der frühen Form
Drei von vier Gruppensiegern strichen im ersten K.o.-Spiel die Segel. Alle drei waren in der bedeutungslosen letzten Vorrundenpartie mit einer B-Elf aufgelaufen, um die Stammkräfte zu schonen.
Auch wenn alle einen Zusammenhang abstritten: Der Rhythmus spielt durchaus eine Rolle bei einem großen Turnier.
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Europameisterschaft 2008 alemao
alemao:

Platini will Chancen für Engländer erhöhen!

 
26.06.08 16:35
#81
Interview mit UEFA-Präsident Michel Platini

Mehr als 16 Teams? "Es wäre gut für die Engländer"
Er zieht ein erstes Fazit der EURO, er geht keiner Frage aus dem Weg. UEFA-Präsident michel platini im großen kicker-Interview.

kicker: Wie hat Ihnen der bisherige Ablauf der EM gefallen?

Michel Platini: Ich kann in allen Beziehungen nur von guter, sehr guter Qualität sprechen: die Organisation, die Infrastruktur, die Sicherheit, vor allem die Fans. Und natürlich waren die Spiele überaus interessant.

kicker: Was hat Ihnen an den Spielen gefallen?

Platini: Man spürt, dass die Spieler im Nationaltrikot eine andere Atmosphäre verströmen; hier geht es weniger um Geld, hier geht es um nationale Identität - sie kämpfen für die Nationalfarben! Und sie wissen, dass sie erst im Nationaltrikot weltweit richtig populär werden. Siehe Pelée oder Zidane, die erst durch die Weltmeisterschaft überall zu absoluten Stars avancierten.

kicker: Gab es für Sie überraschende Erkenntnisse?

Platini: Dass die Russen wesentlich frischer auftreten als all die anderen. Aber dies hatte ich schon als Spieler immer wieder gespürt, dass sie bei einem solchen Turnier mehr Kräfte frei machen können, weil sie erst am Anfang ihrer Saison stehen, während die anderen Spieler nach Beendigung ihrer Saison ausgelaugt sind. Das ergibt einen klaren Vorteil für die Russen.

kicker: Kann man da gleiche Voraussetzungen schaffen?

"Die EURO vielleicht erst im August"

Platini: Wir müssen uns überlegen, ob wir die EM vielleicht an die Zeiten, wie sie in Europa normal sind, anpassen, etwa im Vorfeld der neuen Saison, also im August. Und die Länder mit zahlenmäßig größeren Ligen sind natürlich auch benachteiligt. Aber das ist eine nationale Angelegenheit.


kicker: Hat Sie etwas überrascht?

Platini: Ja, es gibt taktisch keine wirklichen Zehner mehr, so wie ich ihn verkörpert habe. Deco mag die Ausnahme darstellen. Ansonsten verteilen sich die offensiven Mittelfeldspieler mehr auf feste Halbpositionen.

kicker: Sehen Sie taktisch neue Erkenntnisse?

Platini: Mir bedeutet die Taktik nicht so viel. Die Taktik soll sich nach der Qualität der Spieler richten und nicht umgekehrt. Egal, ob es dann mit einem 4-4-2 oder 3-5-2 oder gar 8-1-1 abläuft. Nicht der Trainer gewinnt, sondern die Spieler.

kicker: Genießen Sie die Offensivkultur der Spiele?

Platini: Wissen Sie, das ist doch mentalitätsbedingt. In Frankreich gilt ein 3:3 als wunderbar, in Italien bedeutet es eine Katastrophe. Ich mag die positiv denkenden Teams, die nach vorne spielen. Aber jedes Team besitzt eine ureigene nationale Kultur.

kicker: Wer ist Ihr Favorit im Finale?

Platini: Wer die Holländer so deutlich geschlagen hat, muss schon sehr gut Fußball spielen können.

kicker: Warum ist der Spielplan so angelegt, dass man im Halbfinale auf den ursprünglichen Gruppengegner treffen kann?

Platini: Das war ein Wunsch der Trainer nach der letzten EM, dem wir letztendlich nachgekommen sind. Begründet wurde der Wunsch damit, dass so kein Team durch eine wesentlich kürzere Pause als der Gegner benachteiligt werden kann.

kicker: Wird die nächste EM mit mehr als 16 Teams gespielt?

Platini: Am 28. 6. treffen wir uns zu einer ausführlichen Besprechung. Im September fällt die endgültige Entscheidung. Ich glaube, es wäre sicherlich gut für die Engländer ...

kicker: Wann fällt eine Entscheidung, ob Polen und die Ukraine wirklich die nächste EM ausrichten?

Platini: Wir sind mit einer Delegation am 2. und 3. Juli vor Ort und werden alles genau unter die Lupe nehmen. Im September werden wir dann die Entscheidung bekannt geben. Im Übrigen ist es für uns kein Problem, ob wir einen oder zwei Ausrichter in der Zukunft haben. Die UEFA organisiert ohnehin die gesamte Abwicklung. Der Ausrichter muss die Voraussetzungen der Infrastruktur schaffen.

6+5? "Der Vorstoß ist schon verloren"

kicker: Anderes Thema: Die 6+5-Regel. Glauben Sie an die Umsetzung des FIFA-Vorstoßes bei der EU?

Platini: Niemals. Wir müssen lernen, mit den bestehenden Gesetzen zu leben. Ich weiß, dass dieser Vorstoß jetzt schon verloren ist!

kicker: Sind Sie für die Neueinführung des Spiels um den 3. Platz wie bei der WM?

Platini: Nein, da spielen ja ohnehin nur Reservisten mit. Es macht höchstens Sinn, wenn der Gastgeber dabei ist, wie vor zwei Jahren in Stuttgart, sonst interessiert sich doch kein Mensch für ein Spiel zweier Verlierer.

kicker: Die Diskussion um Finanzprobleme im Fußball greift mehr und mehr um sich.

Platini: Ich halte es für eine ganz wichtige Aufgabe, mit den Klubs ernsthaft darüber zu reden. Es gibt mehrere Probleme, vor allem müssen wir Wert auf die Bonität der Klubs legen. Wir werden in drei bis vier Jahren so weit sein, dass wir keinen Klub mehr in die Champions League lassen, der nicht auf finanziell gesunden Füßen steht. Wenn Real Madrid 100 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo übrig hat, dann soll der Klub ihn holen. Ich bin mir mit Karl-Heinz Rummenigge einig, dass die Ausgaben für Spieler mit dem Gesamtumsatz korrespondieren sollen.

kicker: Der FC Porto wurde wegen Korruption erst aus der Champions League ausgeschlossen, dann wieder zugelassen.

Platini: Ich halte das für sehr ärgerlich und bin tief unglücklich darüber. Aber leider hat der portugiesische Verband seine Meinung geändert und wir mussten uns dem fügen. Korruption muss sehr streng geahndet werden.

kicker: Es gibt immer mehr Abwerbeversuche schon bei Talenten im Kindesalter. Kann die UEFA nicht ein Stoppzeichen setzen?

Platini: Wir werden dafür Regeln schaffen, dass auf internationaler Basis nicht mehr vor dem 18. Geburtstag gewechselt werden darf. Und wir plädieren sehr dafür, dass man die Talente auch wirklich spielen lässt. Sie müssen in ihrer Entwicklung geschützt werden.

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De la Red sinnt auf Rache

 
#82

Wien - Das EM-Finale zwischen Deutschland und Spanien (So, ab 20.15 Uhr LIVE ) ist für Ruben de la Red die zweite Begegnung mit einem deutschen Team in diesem Jahr.

Mit seinem Klub Getafe traf er im Viertelfinale des Uefa-Cups auf Bayern München. Nach einer starken Leistung im Hinspiel sah der zentrale Mittelfeldspieler im Rückspiel in Spanien bereits nach sechs Minuten die Rote Karte. Trotz zweier Unentschieden schied der Madrider Vorstadtklub aus. De la Red empfahl sich aber mit starken Leistungen für die Nationalmannschaft und kehrt zur neuen Saison zu seinem Stammverein Real Madrid zurück.
Bei der EM gehört der 23-Jährige bisher zur zweiten Garde. Allerdings kam er im letzten Gruppenspiel gegen Griechenland zum Einsatz, spielte stark und erzielte ein Tor.

Im Sport1.de-Interview spricht de la Red über die Bedeutung des Finales gegen Deutschland, seine Einsatzchancen, Taktik und die Stärken der DFB-Elf-
Sport1: Erinnern Sie sich noch an den 10. April?
Ruben de la Red: Natürlich. Wir haben mit Getafe im Uefa-Cup-Viertelfinale gegen Bayern gespielt. Ich musste schon nach wenigen Minuten wegen einer unberechtigten Roten Karte (lacht) vom Platz. Und mit einem Mann weniger haben meine Mitspieler einen unglaublichen Kampf gezeigt. Es war dramatisch und bitter für uns (3:3 n.V., Bayern kam wegen der Auswärtstorregel weiter, Anmerk. d. Red.).
Sport1: Und jetzt geht es wieder gegen ein deutsches Team. Revanche?
De la Red: Ich hoffe. Aber Deutschland ist ein sehr schwerer Gegner, auch wenn Sie bei der EM Aufs und Abs hatten. In einem Endspiel kann alles passieren.

Sport1: Bei der EM sind Sie meistens nur Zuschauer. Beim 2:1 gegen Griechenland durften Sie ran, haben stark gespielt und sogar ein Tor erzielt. Machen Sie sich Hoffnungen, vielleicht im Finale eingesetzt zu werden?
De la Red: Ich mache meine Arbeit und biete mich im Training an. Dann entscheidet der Trainer. Natürlich würde ich gern spielen, aber wir haben viele gute Leute.
Sport1: Kann die Taktik mit einer Spitze und fünf Mittelfeldspielern auch das Erfolgsrezept gegen Deutschland sein?  

De la Red: Das hängt davon ab, welche Taktik der Trainer wählt und welche Spieler er aufstellt. Ich glaube, dass diese Seleccion gezeigt hat, dass sie mit einer oder zwei Spitzen sehr gut spielen kann.
Sport1: Was macht den Unterschied zwischen Russland und Deutschland aus?
De la Red: Deutschland ist als Mannschaft kompakter. Russland spielt vielleicht schneller, aber Deutschland ist bei Standardsituationen sehr gefährlich.


komplett:
www.sport1.de/de/sport/artikel_2285629.html
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