Der USA Bären-Thread

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Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Die Goldman-Verschwörung

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24.04.09 15:28

Die Goldman-Verschwörung

Paul Farrells Artikels in Wawidus Posting # 42215 ist sehr aufschlussreich - vor allem wenn man bedenkt, dass er bei CBS Marketwatch erschien und nicht auf einer Weltuntergangs- oder Gold-Seite. Ich hab hier mal eine verkürzte und erweiterte deutsche Version geschrieben:

Farrell vergleicht das Vorpreschen von  Hank "der Hammer" Paulson, US-Finanzminister unter Bush und zuvor Boss von Goldman-Sachs (GS), mit einen Film, in dem eine Schurken-Armee das Weiße Haus stürmt und die Macht an sich reißt.

Paulson wurde von GS dazu als "trojanisches Pferd" in Washington eingeschleust. Für die Machtübernahme brauchte Paulson, anders als die Schurken-Armee, keine Kalaschnikows, sondern ein 2,5 Seiten langes Papier. Mit diesem "Memo" in der Hand verlangte er im Herbst vom Kongress sofort, ohne Bedingungen oder Wenn-und-Aber die Bewilligung von 700 Milliarden Dollar, weil sonst das Weltfinanzsystem zusammenbricht und USA die Große Depression Nr. 2 erlebt. Der Kongress ergab sich widerstandlos.

Paulson hatte 30 Jahre bei GS gearbeitet, zuletzt als CEO. Sein persönliches Vermögen in Höhe von 700 Millionen Dollar, das er bei Goldman zusammengerafft und größtenteils dort angelegt hatte, drohte vor die Hunde zu gehen, wenn der Versicherer AIG nicht mittels "CDS-Versicherungen" für die Verzocker-Schäden von GS aufkommen konnte. AIG war Hauptempfänger der Bailout-Milliarden. Der "Coup" rettete somit indirekt auch das persönliche Vermögen des US-Finanzministers. Ein Interessenkonflikt, wie er krasser nicht sein kann.

Man kann sogar von einer generellen Machtübernahme von Wall Street in Washington sprechen. Die Politiker wurden zu ahnungslosen Ja-Sager in Finanzgeschäften degradiert, von deren Komplexität (CDS und CDO) sie "wenig verstehen". Der noch weit unter ihnen stehende Steuerzahler liefert die nötigen Auffanggelder, falls die gigantischen Wetten der Wall Street nicht aufgehen.


In den guten Zeiten bis  2007 lobte Paulson die mit Blasen-Geld noch wie geölt laufende US-Wirtschaft, es sei "die beste, die ich je erlebt hab". Damit hielt er sich Einmischungen der Politiker vom Leib. Die Blähungen wuchsen, und er war ihr Magier.

Nachdem die Blase geplatzt war, Banken reihenweise pleite gingen und der Karren metertief in den Dreck rutschte, änderte sich das Bild drastisch. Die Großenbanken benötigten massenhaft Schnorrgelder aus den zig TARP-, TALF- und sonstige Fed-Töpfen, weil viele sonst tatsächlich pleite gegangen wären. "Eigentlich" sollten die Banken das Geld zur Belebung der Wirtschaft weiterverleihen, aber sie haben es dann doch vorgezogen, damit ihre angeschlagene Eigenkapital-Basis zu stärken. Starke Banken sind schließlich auch "im Interesse Amerikas". Für den Konsumenten blieb so "leider" kaum was übrig. Die unter Zwangsversteigerungen ächzende Wirtschaft darbte weiter.

Als sich die Finanzkrise im Herbst 2008 weiter zuspitzte (Citi und AIG drohte die Pleite), kam "Hank the Hammers" oben beschriebener "großer Auftritt" - als aggressiver Durchblicker-Bittsteller. Nur er und seine Mannen, raunte er, können mit drakonischen Sofortmaßnahmen die drohende "Weltkatastrophe" abwenden - vorausgesetzt, der Kongress gibt ihm dazu willenlos die nötigen Milliarden. Er fiel dafür sogar vor Nancy Pelosi auf die Kniee. Etwaige Tränen, die er dabei abdrückte, waren womöglich sogar echt, denn sie galten auch seinen eigenen 700 Millionen. Da kann man ja schon mal feuchte Augen bekommen...

Mit dieser "Weltuntergangs-Heulnummer" (schönen Gruß an Libuda) erpresste Paulson vom Kongress die benötigten 700 Milliarden. Dieses Geld floss zu einem Großteil an den US-Versicherer AIG, der faktisch pleite war, mit den frischen Milliarden aber die "Versicherungsleistungen" aus den CDS-[Credit default swaps]Verträgen, die er mit den Großbanken hatte, zahlen sollte. GS und Co. hatten sich mit CDOs und ähnlichem Schrott grandios verzockt, waren aber bei AIG gegen die Ausfälle mittels CDS versichert.  AIG "haftete" nun für die Verzocker-Schäden dieser Banken - wobei das Geld letztlich vom US-Steuerzahler aus dem 700-Milliarden-Paket kam. Die Beträge waren beträchtlich - allein die Deutsche Bank erhielt von AIG 12 Mrd. Dollar.

Nachdem die Banken die AIG-Zahlungen vereinnahmt hatten, wurden auf Betreiben von Wall Street zur weiteren Aufpeppung die Bilanzierungsregeln "entschärft". Die FASB-Aufweichung ermöglichte, eigene Assets (Aktiva wie CDOs) mit dem Einkaufspreis statt mit dem Marktkurs zu bewerten, während Passiva (etwa eigene Anleihen, die stark im Wert verloren hatten) mit dem Marktwert bewertet werden durften. Folge des Fantasy Accounting: Wie durch ein Wunder und "für Alle völlig überraschend" verbuchten Großbanken wie Wells Fargo, Goldman Sachs und J.P. Morgan Chase plötzlich wieder wieder hohe Milliardengewinne.

Nun kommt der letzte -und unverschämteste - Akt des Dramas: GS und einige andere Banken wollen mit diesen  zusammengeschwindelten Milliarden nun die TARP-Gelder an die  Fed zurückzahlen, damit ihnen die "Washingtoner Bürokraten" nicht mehr Niedriggehälter diktieren können.

Im Endeffekt werden die 700 Milliarden an Bailout-Geldern dann dafür benutzt, dass sich die Banken von ihrer TARP-Fron bei der Fed freikaufen können, d.h. die TARP-Schulden der Banken bei der Fed werden auf den US-Steuerbürger umgeschuldet.

Den absoluten Gipfel an Frechheit liefern nun einige US-Bankbosse, die behaupten, sie wären auf die TARP-Gelder ja "eigentlich" nie wirklich angewesen gewiesen. Es gab keine Krise. Der Steuerzahler hat "einen ausgegeben", der Kater ist kuriert. Und wenn man auf die TARP-Gelder eh nicht angewiesen ist, dann kann man sie doch auch gleich zurückzahlen, oder?

FAZIT: Mit Paulsons "Coup" wurde die US-Regierung zu einem Verein ahnungsloser und willfähriger "Abnicker" degradiert, dessen Hauptaufgabe darin besteht, in "Verzocker-Notfällen" die Geldversorgung der weltgrößten Hedgefonds an der Wall Street mit Steuergeldern wiederherzustellen. Ist das erledigt, gelten bis auf Weiteres wieder die "Selbstheilungskräfte des Marktes" - und die Banken können wieder  die Lobes-Hymne der freien Marktwirtschaft anstimmen.

Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Pros Say: Some Will Fail Stress Tests

2
24.04.09 15:52
Pros Say: Some Will Fail Stress Tests
BANKS, STOCK MARKET, INVESTMENT STRATEGY, ECONOMY, STRESS TEST
CNBC.com
| 24 Apr 2009 | 08:13 AM ET

The US regulator’s stress test of banks, designed to gauge which companies from the troubled sector could survive an extremely negative economic environment, is due to be released Friday.

If a bank was signalled out by the government as not having sufficient capital to weather tough times it could have serious implications. One expert told CNBC that the authorities may shy away from naming names, but that doesn’t mean that all the banks have passed.

Bank Transparency Needed

It’s very, very important that they share the information with the public. If they don’t it will not instil the confidence we need,” Christoffer Moltke-Leth, Asia Pacific head of sales trading at Saxo Capital Markets, told CNBC.

There could be a negative impact on any bank mentioned in the stress test has not having sufficient capital, with customers fleeing for fear of default, Moltke-Leth added.

Moltke-Leth thinks that the economny is currently only mid-way through the recession and warned CNBC that there was more bad news to come.

Banks Need More Capital

“The US Treasury will come out with a very opaque statement saying that all banks have passed, but then there may well be in the months to come statements saying various banks need additional capital to get their leverage ratios down and to improve their tier one capital,” Robert Parker, vice chairman from Credit Suisse Asset Management, told CNBC.

You just cannot make a statement saying a bank has failed a stress test because then you’re going to result in an immediate collapse of confidence in that bank,” Parker said.

Banks Haven't Been Deliberately Lying

The banks have not been deliberately lying about the extent of their losses. What they have demonstrated each quarter is that they didn't know about the assets that were at risk, Roger Nightingale from Pointon York said.

What Will the Banks Stress Tests Reveal?

"The US government has an extraordinarily difficult communication challenge here," Chris Osborne from FTI Consulting said of the stress tests.

US Bond Yields May Have Bottomed

We have probably seen the lows in U.S. bond yields, believes Sean Darby, head of regional strategy at Nomura International. He makes his case to CNBC.

Commercial Property — Next Shoe to Drop?

The commercial property market may be one of the next big drags on the U.S. economy, and could be worse than what Wall Street expects, Jim Awad, MD at Zephyr Management told CNBC.

Europe's 'Long Slog' to Recovery

The UK and Europe should start to see an export-led recovery, but it's "going to be a long slog," Amit Kara from UBS told CNBC.

Another Economic Fall to Come?

"We've fallen off a cliff and we've landed on a ledge halfway down," Stephen King from HSBC told CNBC when describing the state of the global economy.

Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Durable Goods Orders Fall Less than Expected

3
24.04.09 15:53
Durable Goods Orders Fall Less than Expected
DURABLE GOODS, ECONOMY, RECESSION, ECONOMIC DATA, ECONOMIC REPORTS
Reuters
| 24 Apr 2009 | 09:06 AM ET

New orders for U.S. durable goods slipped 0.8 percent in March, far less than Wall Street expected, while their gain in February was revised downward, Commerce Department data showed on Friday.

Analysts polled by Reuters had forecast orders for long-lasting manufactured goods to drop 1.5 percent.

 

Durable goods orders have now fallen for seven months out of the last eight, the Commerce Department said. The sole rise in that period, in February, has been revised to 2.1 percent from the 3.5 percent previously reported.

"I wouldn't really read this as positive news," said Anna Piretti, senior economist at BNP Paribas in New York. "But clearly I would say the momentum is less negative than we saw a couple of months ago.''

New orders excluding transportation slid 0.6 percent last month, compared to February when they rose 2.0 percent. Orders excluding defense also fell 0.6 percent, after rising 0.2 percent in February.

 

Non-defense capital goods orders excluding aircraft, a closely watched proxy for business spending, gained 1.5 percent in March after rising 4.3 percent in February.

After the data was released, S&P equity index futures pared gains, while U.S. Treasury debt prices were little changed and the U.S. dollar remained lower versus the euro and yen. "The durables report won't change our opinion all that much of what is going on in the economy,'' said Jack Bauer, a senior economist at Manning & Napier in Rochester, New York.

"You want to see the financial sector stabilize. That is the first thing you would need to see the economy improve,'' he said.

Der USA Bären-Thread Eidgenosse
Eidgenosse:

@Permanent

4
24.04.09 16:07
Immer noch long im Gold? Ich hab den Anstieg mal für einen Short genutzt. Im Moment seh ich keinen Grund für Gold-long.
Der USA Bären-Thread splint
splint:

AL #4222, das hier ist vielleicht auch interessant

4
24.04.09 17:16
für dich. Es geht um die mit den Geldern aus dem 700 Mrd. Dollar Rettungspaket verbundene Auflagen für die Gehälter von Bankenmanagern.

www.n-tv.de/1068904.html
+
www.n-tv.de/1053213.html
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Anleihen-Käufer skeptischer als Aktien-Käufer

12
24.04.09 17:47

was die Zukunftserwartung betrifft. Die Spreads zwischen Staats- und Unternehmensanleihen sind zwar gefallen, stehen aber immer noch sehr hoch. In Zweifelsfällen behielten in der Vergangenheit meist die Bonds-Investoren Recht.

 


 

MARKET SNAPSHOT
Do bonds know something stock investors don't?
By Nick Godt, MarketWatch
Last update: 11:32 a.m. EDT April 24, 2009


NEW YORK (MarketWatch) -- Signals from the corporate bond market have improved in April. But they still contradict the rosy outlook for the U.S. economy and businesses implied in the big rally in stocks that began in early March.

The good news: Corporate spreads, which rise when investors jump into the safety of government bonds amid fear that companies are more at risk of going bankrupt, have actually fallen in April. But they still remain abnormally high, signaling bond investors remain wary of the prospects for the economy and corporations. And that's also a bad omen for stocks. "While equity investors are painting the town red, corporate bond traders are the market's 'designated drivers'," said Jack Ablin, chief investment officer at Harris Private Bank.

Spreads only improved a bit in April while the stock market roared through its rally.

"Do bond investors know something equity investors don't? Probably," Ablin says. "History has shown whenever bond and stock investors have conflicting views, bond investors usually win."

Part of the answer might actually be revealed later Friday, as investors await the results of the U.S. government's "stress tests" of 19 major banks, aimed at measuring their ability to weather a worsening of the economic recession without going belly up....

Marketwatch

 

Der USA Bären-Thread minetopx
minetopx:

Spruch des Jahres 2009?

20
24.04.09 20:08
" Better than expected "

Wenn die Leute wüssten, was sich hinter dieser "positiven" Aussage
alles verbirgt, würde Vielen der kalte Schauer über den Rücken laufen.

Noch ein harmloser Begriff: "Bad Bank"

Bank hört sich doch gut an. Oder?

Dass sich unter diesem Begriff die größte Pleite versteckt,
wissen wohl die Wenigsten. Dass zukünftige Steuersenkungen wohl
abgeschrieben werden können, ist doch wohl Jedem klar.
Wenn ich jetzt schon wieder höre: Steuererleichterungen nach der Wahl,
dreht sich mir der Magen um. Wie war das beim letzten Male?
Steuersenkungen und Mehrausgaben für Bildung wurden versprochen.
Herauskam ein Bürokratiemonster.  
Vor kurzer Zeit war das alles beherrschende Thema noch der ausgeglichene
Bundes-Haushalt. Und jetzt? Man kommt sich vor wie in einer Dorfmetzgerei:
Dürfen es auch ein paar Milliarden mehr sein?

Meiner Meinung nach weiß die große Masse überhaupt nicht,
was hier gerade geschieht. Die jetzigen Schulden werden uns Jahrzehnte belasten.
An den Börsen kann die Euphorie noch eine Zeitlang anhalten.
Lässt sich aber die Realität noch lange verleugnen?
Auch Sprüche und überstrapazierte Rhetorik werden irgendwann einmal langweilig.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Realität wieder einkehren wird.
Lassen wir so lange dem Irrsinn seinen Lauf.

Ich bin gespannt, an welchem Punkt sich die Rallye tot läuft.
Logisch nachvollziehbar ist schon der jetzige Anstieg nicht mehr.
Nach den Chartanalysen könnte es noch weiter ansteigen. Nur, meine
Erfahrung ist, dass die Großanleger genau wissen, mit welchen Programmen
der “Normalanleger“ arbeitet. Oftmals werden die kurs-relevanten Marken
ganz bewusst überschritten.

Die guten Zeiten kommen wieder, nur vermutlich 2009 noch nicht.

Bis dahin …..
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)
Der USA Bären-Thread Contrade 121
Contrade 121:

wenn's kracht...

17
24.04.09 20:46
Mann, Mann, wenn das hier mal gut geht: Auf einmal haben jetzt alle positive Bilanzen. Und Ausblicke sind positiv. Wenn das hier anfängt zu krachen, dann wird echt gutes Geld zu verdienen sein. V.a. in der zweiten Jahreshälfte, wenn die Einsicht einkehrt, dass das Wunschkonzert doch anders verlaufen ist.

Die Banken machen ihrem Namen alle Ehre: Zocken bis zum geht nicht mehr. Die billig eingesammlten Gelder und Garantien werden wohl ausschließlich zu Spekulationszwecken benutzt. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Allgemein gilt: Der freie Fall der Weltkonjunktur scheint aufgehalten. Börsianer unterschätzen aber den Zeitraum, denn es bis zur Entfaltung neuer Wachstumskräfte bedarf. Neue strukturelle Probleme wurden von hektischen Rettungsmaßnahmen der Zentralbanken und Politikern auf die lange Bank geschoben. Die Gewinnentwicklung bei den Unternehmen wird schwächer bleiben, als von vielen derzeit prognostiziert. Das ist Fakt. Vor dem Hintergrund der schwersten Rezession seit den 30er Jahren sind die Bewertungen an den Börsen daher ein Bonbon für jeden Bären.
Der USA Bären-Thread C_Profit
C_Profit:

Shalom Bernanke und Paulson sollen BofA

3
24.04.09 21:45

 

zum Merryll- deal gepresst haben.


Würde Lewis die Zustimmung verweigern, dann würde das Weltfinanzsystem zusammenbrechen (hört hört) und er könne mitsamt seinem Board den Hut nehmen.
Fed hat erstmal dementiert.
(vielleicht wär es ihm ja ergangen wie Kellerman)

BRIEF-US lawmakers demand documents of Fed, Treasury in Bank of America-Merrill deal

WASHINGTON, April 24 (Reuters) - U.S House of Representative Ed Towns, chairman of the House Oversight and Government Reform Committee, and Rep. Dennis Kucinich, chair of a related subcommittee, on Friday said they were demanding documents from the Federal Reserve and the Treasury Department related to Bank of America Corp's takeover of Merrill Lynch last year:

* US lawmakers expand probe of Bank of America ( BAC - news - people ), Merrill deal
Article Controls


* US lawmakers, in letter to Fed Chairman Ben Bernanke and Treasury Secretary Tim Geithner, express concern of reports of pressure on Bank of America CEO

Ken Lewis



http://www.forbes.com/feeds/afx/2009/04/24/afx6335596.html#

 

 

Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Der USA Bären-Thread Sitting Bull
Sitting Bull:

Wir haben die seltene

15
24.04.09 22:10
Chance, einen Zombie-Markt zu erleben. Es ist wie beim Doping im Hochleistungssport: Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Doping keine Wirkung mehr zeigt. Schlimmer noch: Das Pendel schlägt zurück, der Anabolika-Konsument wird zum Pflegefall.
Der USA Bären-Thread C_Profit
C_Profit:

Number of active oil rigs falls by 20

2
24.04.09 22:17
HOUSTON (AP) — The number of rigs actively exploring for oil and natural gas in the United States fell by 20 this week to 955, down nearly half from a year ago.

Of the rigs running nationwide, 742 were exploring for natural gas and 202 for oil, Houston-based Baker Hughes Inc. reported Friday. A total of 11 were listed as miscellaneous.

A year ago, the rig count stood at 1,842. The U.S. count is down 53 percent since the end of August as weak energy demand has hampered oil-field activity.

Oil prices peaked at almost $150 a barrel in July before plunging. Light, sweet crude for May delivery rose $1.63 to $51.52 a barrel in trading Friday on the New York Mercantile Exchange.

Of the major oil- and gas-producing states, Texas lost six rigs, North Dakota lost five, Louisiana lost four, Wyoming lost three, Colorado lost two, and Oklahoma, New Mexico and California each lost one. Alaska added a rig, and Arkansas was unchanged.

Baker Hughes has tracked rig counts since 1944. The tally peaked at 4,530 in 1981, during the height of the oil boom. The industry posted several record lows in 1999, bottoming out at 488.

Copyright © 2009 The Associated Press. All rights reserved.
Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Der USA Bären-Thread Tormenta63
Tormenta63:

Peinlich, wie ein Bär umkippt

8
24.04.09 22:39
Ich hatte mich schon gewundert, dass Wieland Staud, der früher als Chartist  in der TV-Telebörse zweifelhaften Ruhm als zeitweise extrem optimistischer, aber fast genauso häufig falsch liegender Experte erlangt hat, sich noch im Februar in der FAZ als Bär bezeichnet hat.
Nun tituliert er heute in der FAZ seine Analyse mit den Worten: "Das Ende der Baisse naht" und führt erkärend aus:"Die Aktienmärkte könnten sich bereits jetzt in einer langwierigen Bodenphase befinden und damit die Grundlage für eine neue Hausse legen." In seiner Analyse mischt er Optmimismus "eine Rally, die nach allen Regeln der Kunst wirklich ein Neuanfang sein könnte", zweifelhafte Analysen "es ist schon erstaunlich, mit welcher Einhelligkeit in der aktuellen Rally wenig mehr als eine kurzlebige Argumentation gesehen wird" mit dem bekannten Argument,  der Markt ihabe immer Recht .
Auf wichtige technische Fakoren, insbesondere die Tatsache, dass wichtige Widerstandslinien nicht durchbrochen worden sind, geht der Autor nicht ein. seine eigene Unsicherheit kommt durch die ständige Verwendung des Begriffs "könnte" zum Ausdruck. Eine von der Argumentation her mangelhafte Analyse mit zweifelhaftem Ergebnis. Die ganze Analyse gibt es heute in der FAZ auf Seite 23.
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Stoff für einen Thriller

13
24.04.09 22:43
Die Geschehnisse um Bear Stearns, Washington Mutual, Merrill, Lehman und AIG liefern, insbesondere, wenn man sie im Kontext betrachtet, in der Tat den Stoff für einen Thriller. Bei genauerem Studium der Dinge erschließen sich weitreichende "Mauscheleien" (dies ist wohl die der moderateste Ausdruck für das, was da gelaufen ist). Heute liefere ich lediglich ein paar plakative Akzente und einige Links zu Informationen bzgl. eines besonders fragwürdigen Mitspielers, der uns allerdings auf Grund meiner diesbezüglichen Postings kein Unbekannter ist.

1. Bear Stearns

ehemals fünft größte US-Investmentbank - seit Anfang März 2008 fundamental nicht nachvollziehbare massive Kapitalflucht über den elektronischen Handel - 14.03.08 Pressemitteilungen: "in letzter Minute gerettet" (durch eine gemeinsame Liquiditätsspritze von Fed und JP Morgan Chase) - 16.03.08 Übernahmeangebot seitens JPM über 2 $ per share - in der Folge auf 10 $ per share erhöht - 30.05.08 endgültige Übernahme durch JPM

Besondere Regelungen: Fed übernimmt Verlustrisiken aus dem Geschäft bis zu einer Höhe von 29 Mrd. $, JPM haftet lediglich für einen Erstverlust in Höhe von 1 Mrd. $ - weitere Verlustrisiken liegen bei der FDIC.

2. Washington Mutual

ehemals sechst größte US-Bank und größte "savings and loans association" - 26.09.08 Chapter 11 - zum 30.06.08 Kundeneinlagen in Höhe von 188 Mrd. $ und Vermögenswerte in Höhe von 307 Mrd. $ - in sehr kurzfristig arrangiertem "Notverkauf" übernimmt JPM den größten Teil (die "Sahnestückchen") für 1,9 Mrd. $

en.wikipedia.org/wiki/Washington_Mutual

3. Blackrock

alleiniger "Asset Manager" der New York Fed, und damit auch der Bundes-Fed - bis zur "Fusion" von Merrill Lynch mit der Bank of America zu 49,5 % im Besitz von Merrill ("ketzerische" Frage: Warum hat Merrill nicht zumindest einen Teil dieses "Tafelsilbers" veräußert, als sie unter finanziellen Druck gerieten?) - Nun ist natürlich BoA zu 49,5 % in Blackrock involviert.

Nachfolgend eine Reihe von Links bzgl. BlackRock (sollte mE besser in "BlackBox" umbenannt werden!) und der aktuelle Chart:

en.wikipedia.org/wiki/BlackRock

www.nypost.com/seven/10222008/business/...fund_plan_134746.htm

seekingalpha.com/article/...-actually-a-blackrock-managed-fund

elainemeinelsupkis.typepad.com/...2008/03/elaine-meine-13.html

money.cnn.com/2008/10/28/magazines/fortune/...rsion=2008102906

Und nun der Hammer: Vergleicht mal die aktuelle Chartentwicklung mit dem Geschäftsergebnis für Q1/09!

www.bloomberg.com/apps/...03&sid=amHOMKFDl6J0&refer=us

Sowas nennt man wohl "krasse Divergenz". Da ist einiges "oberfaul" im Staate USA!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 229353
Der USA Bären-Thread Reinyboy
Reinyboy:

Staud lockt die Schäfchen

2
24.04.09 22:45
auf die Weide,..............
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Von einer attraktiven "unpatriotischen" Frau

3
24.04.09 23:32
deren Blog absolut in den Rahmen der uns bereits bekannten kritischen Blogger passt:

emsnews.wordpress.com/2009/04/24/...-derivatives-beast-videos/

"Frauenpower" vom Feinsten!
Der USA Bären-Thread WielandSchmied
WielandSchmi.:

@42226 - Widerspruch

13
24.04.09 23:39
Zitat:
"FAZIT: Mit Paulsons "Coup" wurde die US-Regierung zu einem Verein ahnungsloser und willfähriger "Abnicker" degradiert, dessen Hauptaufgabe darin besteht, in "Verzocker-Notfällen" die Geldversorgung der weltgrößten Hedgefonds an der Wall Street mit Steuergeldern wiederherzustellen. Ist das erledigt, gelten bis auf Weiteres wieder die "Selbstheilungskräfte des Marktes" - und die Banken können wieder  die Lobes-Hymne der freien Marktwirtschaft anstimmen."
Die parlamentarische gewählte Demokratie wurd bereits 2003 abgeschafft, als man Bush seinen Irakfeldzug aufgrund ein paar Gerüchten und Handskizzen genehmigte. Nicht die Tatsache, dass es diesen Krieg gab, stößt mir auf, sondern das sich in der ganzen Schose nicht eine Gegenstimme erhob und das Ganze faktisch ebenso wie die jetzigen Maßnahmen durchgewunken wurde. So sieht keine parlamentarische Kontrrolle aus. So war es keinesfalls von den Vätern der amerikanischen Verfassung gedacht.
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Nachtrag zu # 42240

 
25.04.09 00:14

Die fragwürdigste Aussage in diesem Blogartikel ist aus meiner Sicht folgende: "Here is some of the raw data used in my presentation".



Offizielle US-Statistiker liefern zwar eine Fülle an mehr oder minder wichtigen retardierenden und aktuellen Daten bzgl. ihrer Wirtschaft, doch bzgl. der eigentlich wichtigsten und brisantesten Entwicklungen gibt es nur "seltene Daten". Ist dieser Sachverhalt Teil eines "Großen Plans" oder lediglich eine sträfliche Vernachlässigung von Observierungspflichten der staatlichen Institutionen?
Der USA Bären-Thread C_Profit
C_Profit:

entrapment by estoppel

7
25.04.09 00:32

entspricht wohl am ehestem unseren V-Leuten, die zur Aufklärung von Verbrechen selber Straftaten begehen. Also von AMTSwegen zur Straftat verpflichtet sind und dadurch von Strafe nicht bedroht sind. Das gehört eigentlich in den Bereich Waffen- oder Drogenhandel, Organisierte Kriminalität oder Terrorismus...

mich wundert nur, daß es überhaupt noch Leute gibt, die diese Vorgänge öffentlich machen.

Da kommen FED und Finanzministerium (mit dunklen Sonnenbrillen?),  fordern das Vermögen der Aktionäre
und verbieten die offensichlich monströse Verlustträchtigkeit  den Aktionären, den Steuerzahlern, letztlich auch ausländischen Investoren entsprechend Gesetz und Vorschrift bekanntzugeben, BEVOR der Deal über die Bühne geht.
In der "Mutter aller Bananrepupliken" schaufelt dabei der Finanzminister Steuergelder in die eigene Tasche.

Da verblasst jedes Mafiaepos.
Alles andere als Bernankes sofortige Entfernung aus dem Amt wäre ein weiterer Skandal.

Peter J. Henning, a professor at Wayne State Law School, occasionally writes as a guest blogger for the Deal Professor. Mr. Henning specializes in issues related to white-collar crime and is a former editor of the White Collar Crime Law Prof Blog

schreibt zu den neuesten Erkenntnissen:

Bank of America’s chief executive, Kenneth D. Lewis. has been on the hot seat since mid-January when the bank reported large losses at Merrill Lynch that it apparently knew about prior to the merger of the companies. A slew of lawsuits have been filed accusing Mr. Lewis and Bank of America of committing securities fraud for not disclosing the losses before shareholders voted on the merger and then withholding the information until well after the merger closed.(...)

A company has a duty to ensure that shareholders have truthful information, and if a prior disclosure is no longer correct or complete, then additional information must be disclosed to ensure the market is not operating on false data.

It seems clear that Mr. Lewis knew about the burgeoning problems in Merrill’s assets before the shareholder vote and sought to bail out of the deal prior to its closing. This is information any shareholder would want to know. It is usually not a good defense to a securities fraud claim that one had good intentions for not making the required disclosures or for disclosing inaccurate information.

When the government tells you not to disclose information, however, the analysis may be different. In the criminal law, there is a defense that the federal courts now recognize called “entrapment by estoppel” that might be a means for Mr. Lewis and Bank of America to avoid liability in the securities suits and in connection with the Securities and Exchange Commission’s investigation of its disclosures.

The usual defense of entrapment arises when a defendant claims a government agent enticed him into engaging in criminal conduct that the person was not otherwise disposed to commit. For example, a drug addict cooperating with the police repeatedly cajoles an old friend into furnishing drugs, finally wearing the person down and then having him arrested once he succumbs to the requests. In such a case, the defendant can be acquitted because of entrapment. There is something unsavory about the government creating a crime that otherwise would not have occurred.(...)

The defense may end up putting the interests of shareholders behind the needs of the federal government to prop up the financial sector in a time of crisis.

Das ist knallharte Enteignung durch die Hintertür

http://dealbook.blogs.nytimes.com/2009/04/24/...of-america-entrapped/

 

Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Der USA Bären-Thread C_Profit
C_Profit:

FDIC Pizza Party No. 27

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25.04.09 01:37
First Bank of Beverly Hills closed by regulators

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Calabasas, Ca.-based First Bank of Beverly Hills became the third bank closed by regulators Friday and the 28th U.S. bank failure of the year. The Federal Deposit Insurance Corp. said it will mail checks to insured depositors at the failed bank on Monday. First Bank of Beverly Hills had $1.5 billion in assets as of Dec. 31, the FDIC said, and $1 billion in deposits. The FDIC estimated the bank had $179,000 in uninsured deposits. The FDIC said, "an assuming institution could not be located" for the failed bank's deposits and assets.

www.marketwatch.com/news/story/...ED0%2D8542%2DA26020B626EA%7D
Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Der USA Bären-Thread Maxgreeen
Maxgreeen:

#42203 - Stress ohne Probleme wie erwartet

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25.04.09 02:03
WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach Abschluss der "Stress-Tests" für die großen amerikanischen Geldinstitute hat die US-Notenbank Federal Reserve bekräftigt, dass die meisten der geprüften Einrichtungen über ausreichend Kapital verfügen. Diejenigen, die als Ergebnis der Untersuchungen zur zusätzlichen Kapitalaufnahme aufgefordert würden, sollten nicht als insolvent oder nicht überlebensfähig betrachtet werden, betonte die Fed am Freitag weiter. Es gehe schlicht darum, nötige Kapitalpolster anzulegen, um auch eine noch steilere Wirtschaftstalfahrt sicher überstehen zu können.

Die Ergebnisse der rund achtwöchigen Belastungsprüfungen wurden am Freitag zunächst den betreffenden Banken zu internen Beratungen zugeleitet. Sie haben mehrere Tage Zeit, die Resultate anzufechten, bevor diese dann am 4. Mai veröffentlicht werden sollen. Auch Finanzminister Timothy Geithner hatte Anfang der Woche in einer Kongressanhörung erklärt, dass die Kapitalausstattung einer Mehrheit der Banken gut sei.

PS: Besser hätten es die Gebrüder Grimm auch nicht erzählt.
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WE-Stress-Test: Vier kleinere US-Banken pleite

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25.04.09 06:21

Das ist die höchste Zahl von Bankenpleiten an einem WE bislang. Charttechniker könnten nun einen Verlauf malen, der "beweist", dass die Zahl der Bankenpleiten von Woche zu Woche zunimmt und einen aufsteigenden Trend aufweist.

Bei positiven Entwicklungen sind US-Medien und -Börsen (teils auch US-Statistiker) äußerst großzügig, wenn es um die Postulierung "neuer Trends" geht. Den Medien reicht dazu neuerdings schon, wenn nur ein einziger Datenpunkt aus einer langen Reihe "ausreißt", z. B. wenn die Zahl der verkauften Häuser nach einer Serie von Rückgängen plötzlich um 0,2 % zunimmt. Dann fabulieren CBS und CNN sofort in riesigen Lettern von der "Wende im US-Housing-Markt".

Mathematisch macht die Definition einer Verlaufskurve nur Sinn, wenn sie mindestens drei Datenpunkte umfasst. Zwei Punkte könnte man ja einfach mit einer Geraden verbinden ;-) Auch in der Trendforschung gilt die "drei-Punkte-Regel". So gilt in D. eine Rezession als überwunden, wenn der IFO-Index bei drei Erhebungen in Folge steigt.

Um zum obigem Beispiel zurückzukommen: Der "Pleite-Chart" der US-Banken umfasst inzwischen so viele Datenpunkte, dass selbst US-Statistiker einen Trend nicht mehr leugnen könnten. Seit letztem Jahr sind USA bislang 51 Banken pleite gegangen. Die Aufstellungen (siehe unten) werden immer unübersichtlicher. (Wann kommt die erste "Sammelmeldung" ohne spezifische Angabe der Pleitebanken?)

Wie auch immer der Stress-Test für die 19 Großbanken ausfallen wird - im Kleinen geht das Bankensterben weiter. Bernankes Ankündigung vom letzten Jahr, in USA seien ingesamt Hunderte von Bankenpleiten zu erwarten, ist nicht vom Tisch - mögen die Charts der großen US-Aktienindizes auch eine Wende zum Besseren verheißen. Mit staatlicher Rettung können auch weiterhin nur Institute rechnen, die "too big to fail" (systemrelevant) sind.

Die Kosten der vier Bankenpleiten für den FDIC (US-Einlagensicherungsfond) liegen bei 700 Millionen Dollar. Das scheint nicht viel in "Trillionen-Land". Doch wenn man die Summen über das Jahr addiert, kommen - unterstellt, die Serie läuft so weiter - höhere zweistellige Milliardenbeträge zusammen. Summen, die der "cash-strapped" FDIC nicht hat und nur mit weiteren Staatszuschüssen aufbringen kann. O-bail-me-out-bama.

Von der "psychologischen Wirkung" auf die Betroffenen ganz zu schweigen...


 

Four banks closed by regulators as credit crunch shakes out
By John Letzing, MarketWatch
Last update: 8:56 p.m. EDT April 24, 2009


SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Four banks in Georgia, Michigan, California and Idaho were closed by regulators Friday, costing the Federal Deposit Insurance Corp.'s deposit insurance fund nearly $700 million as the effects of the credit crisis continued rippling throughout the U.S. economy.

Kennesaw, Ga.-based American Southern Bank marked the 26th bank failure of the year and the fifth in the state of Georgia, the FDIC said. Farmington Hills, Mich.-based Michigan Heritage Bank then became the 27th failure of 2009, followed by the closure of Calabasas, Ca.-based First Bank of Beverly Hills.

Alpharetta, Ga.-based Bank of North Georgia has agreed to assume American Southern Bank's deposits, the FDIC said in a statement. American Southern's one office will reopen as a branch of Bank of North Georgia on Monday.

American Southern had roughly $112.3 million in assets and $104.3 million in deposits as of March 30, according to the FDIC.
Bank of North Georgia has also agreed to buy roughly $31.3 million of the failed bank's assets, the FDIC said. The FDIC estimated the cost of American Southern's failure to its deposit insurance fund will be $41.9 million.

American Southern's collapse marks the 51st bank failure since the credit crisis began last year. During that time, an inordinate amount of the total bank failures have occurred in Georgia.

The last bank to fail in Georgia was Atlanta-based Omni National Bank on March 29, the FDIC said.

The failure of First Bank of Beverly Hills is also only the latest in a string of California bank closures. The FDIC said it marks the fourth failure in that state this year, with County Bank, of Merced, being the most recent California closure, on Feb. 6.

The FDIC said, "an assuming institution could not be located" for First Bank of Beverly Hills' deposits and assets, and said it will mail checks to insured depositors on Monday.

First Bank of Beverly Hills had $1.5 billion in assets as of Dec. 31, the FDIC said, and $1 billion in deposits. The FDIC estimated the bank had $179,000 in uninsured deposits, and that its failure will cost the FDIC's deposit insurance fund $394 million.

Michigan Heritage Bank is the first in that state to be closed this year. The bank had $184.6 million in total assets as of Dec. 31, and $151.7 million in deposits, according to the FDIC.

Farmington Hills-based Level One Bank has agreed to assume Michigan Heritage Bank's deposits, and on Monday Michigan Heritage's three offices will reopen as branches of Level One Bank, the FDIC said.

Level One has agreed to buy roughly $46.1 million of the failed bank's assets, the FDIC said.

The FDIC estimated the cost of Michigan Heritage Bank's failure to its deposit insurance fund will be $71.3 million.
Ketchum, Idaho-based First Bank of Idaho also became the first bank closure for that state this year, and the 29th in the U.S. this year- it was the first failure in Idaho since 1988, the FDIC said.

Minneapolis-based US Bancorp has assumed First Bank of Idaho's deposits, the FDIC said. First Bank of Idaho had $374 million in deposits and $488.9 million in assets as of Dec. 31.

The FDIC estimated the closure of First Bank of Idaho will cost its deposit insurance fund $191.2 million...

John Letzing is a MarketWatch reporter based in San Francisco.

Marketwatch

 

 

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Fed: US-Banken brauchen mehr Kapital

10
25.04.09 08:29
Fed: US-Banken brauchen mehr Kapital  
24.04.2009
Die US-Notenbank schlägt warnende Töne an: Sollte sich die Rezession verschärfen, brauchen die führenden US-Banken deutlich dickere Kapitaldecken als bislang gesetzlich vorgeschrieben. Außerdem wurde bekannt, dass die US-Regierung nach dem Stresstest für die Finanzbranche einen beträchtlichen Anteil von Aktien amerikanischer Banken übernehmen könnte.
www.handelsblatt.com/politik/...-brauchen-mehr-kapital;2252150
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Zustandsbericht über Apple Stores

7
25.04.09 08:31

Samstag, 25.04.2009

Krise: Apple-Stores bauen Personal ab

Die gerade veröffentlichten Quartalszahlen zeigen einen rosig runden Apple inmitten der krisengeschüttelten Industrie. Aber hinter den Kulissen wird schon kräftig gespart. Die Apple-Shops haben rund 10 Prozent ihres Personals abgebaut.

Macworld hat sich einmal die Apple-Zahlen genauer angeschaut und vor allem im Retailbereich Ungereimtheiten festgestellt. Laut des jüngsten 10-Q-Berichts an die SEC hatten die Apple-Retailstores Ende des Quartals weltweit und 14.000 festangestellte Mitarbeiter. Im Vorjahresquartal waren es noch 15.600. Gleichzeitig stieg die Zahl der Shops von 208 auf 252. Ein untrügliches Zeichen, dass es sich beim Personalabbau nicht nur um plötzliche Effektivitätssteigerungen handelt, ist der durchschnittliche Umsatz pro Shop: im Quartal waren es 5,9 Mio. Dollar, ein Jahr zuvor noch 7,1 Mio. Dollar pro Silberladen. Ein Teil könnte auch damit zusammenhängen, dass Apple seine Produkte in immer mehr normalen Läden wie Best Buy und Wal Mart verkauft. Das dürfte natürlich Umsatz umgeschichtet haben. Was aber auch nicht nur beruhigend wäre. Sollte dieser Trend anhalten, könnte Apple ezwungen sein, Shops zu schließen. Das, so der Konzern in seiner SEC-Ausarbeitung, könnte erhebliche finanzielle Belastungen nach sich ziehen.

Fazit: Eine eigene Kette von Ladengeschäften ist nicht preiswert. Besonders jetzt nicht, Apple ist in Kernbereichen wie den Desktop- und Laptop-Linien unbestreitbar von der weltweiten Rezession betroffen. Die Frage ist, wie lange das iPhone diese Schwäche ausgleichen kann. Viel wird davon abhängen, ob tatsächlich im Juni ein neues Gerät vorgestellt werden wird und ob Googles Android tatsächlich die Marktaneile von Nokia und Microsoft holt, anstatt von Apple.

Übrigens: Heute am späten Nachmittag US-Zeit war kaum etwas los im Apple-Store auf der quirligen Shopping-Meile 3rd Street in Santa Monica. Bin extra direkt mal vorbeigegangen.
Quelle: Handelsblatt
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Wichtige Daten und Ereignisse

3
25.04.09 08:32

Wichtige Daten und Ereignisse - Woche: [27.04. - 01.05.2009]

TagRegionArt des TerminsHSBC TuBKonsensVorperiode
MoDEGfK Konsumklima, Mai (08.10)2,22,32,4
DiDEKonsumentenpreise, April0,0 % gg. Vm.0,0 % gg. Vm.-0,1 % gg. Vm.
 USCaseShiller-Hauspreisindex, Feb. (15.00)-18,5 % gg. Vj-18,8 % gg. Vj.-19,0 % gg. Vj.
  Konsumentenvertrauen, April (16.00)31,029,026,0
MiEURGeldmenge M3, März (10.00)5,7 % gg. Vj.5,8 % gg. Vj.5,9 % gg. Vj.
 USBIP, 1. Quartal 2009 (14.30)-4,5 % (ann.)-4,7 % (ann.)-6,3 % (ann.)
  BIP Preisindex, 1. Quartal 2009 (14.30)1,8 % (ann.)1,8 % (ann.)0,5 % (ann.)
  FOMC-Zinsentscheidung (20.15)0,25 %0,25 %0,25 %
DoJPBoJ-Zinsentscheidung0,10 %0,10 %0,10 %
 DEArbeitslosenzahl (sb.), April (09.55)79.00060.00069.000
 EURKonsumentenpreise, April (11.00)0,6 % gg. Vj.0,7 % gg. Vj.0,6 % gg. Vj.
 USPersönliche Einkommen, März (14.30)-0,2 % gg. Vm.-0,2 % gg. Vm.-0,2 % gg. Vm.
  Persönliche Ausgaben, März (14.30)0,2 % gg. Vm.-0,1 % gg. Vm.-0,2 % gg. Vm.
  Chicago PMI, April (15.45)38,034,031,4
FrGBPMI Verarb. Gewerbe, April (10.30)42,040,339,1
 USUniversität Michigan (final), April (16.00)62,061,557,3
  ISM-Index, April (16.00)40,037,836,3
Quelle: HSBC Trinkaus

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Anti Lemming:

WielandSchmied - # 42241

11
25.04.09 09:26

"Nicht die Tatsache, dass es diesen [Irak-]Krieg gab, stößt mir auf, sondern das sich in der ganzen Schose nicht eine Gegenstimme erhob.."

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2003 stellte sich Joschka Fischer, der damalige deutsche Außenminister, in einer engagierten Rede gegen die Argumente des ebenfalls anwesenden amerikanischen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, der behauptete, ein Angriff auf den Irak sei "unverzichtbar". Fischers Rede gipfelte in dem Satz: "I am not convinced!" ("Ich bin nicht überzeugt.") - Grundlage für Deutschlands "Nein" gegen den Irakkrieg.

 


 

Dann wird es ernst. Joschka Fischer redet über Europa. Über die Sicherheitslage. Über die EU-Verfassung. München ist ein fast historischer Ort in seiner Amtszeit als Außenminister. Vor drei Jahren hat er nur einen Straßenzug weiter im Hotel Bayerischer Hof bei der Sicherheitskonferenz auf den Tisch gehauen. "I am not convinced, I am not convinced" - mit diesen Worten schleuderte er US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld damals das deutsche Nein zum Irak-Krieg entgegen.

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,448981,00.html

"Ich bin nicht überzeugt":

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,234367,00.html


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