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D/D 6/99 KOMPLETT mit buch.de,D.A.B.,IMH,etc. mvT

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buch.de internetst. kein aktueller Kurs verfügbar
 
D/D 6/99 KOMPLETT mit buch.de,D.A.B.,IMH,etc. mvT DynamitDepot

D/D 6/99 KOMPLETT mit buch.de,D.A.B.,IMH,etc. mvT

 
#1
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Liebe Freunde,

wie zahlreichen Lesern aufgefallen ist, erschien am letzten Wochenende aus Termingründen kein Dynamit im Depot. Dafür ist diese Ausgabe umfangreicher denn je zuvor. Kein Wunder, denn mit buch.de und der Direkt Anlage Bank stehen endlich einmal wieder zwei spannende Neuemissionen ins Haus.
Aber zuerst noch eine seit zwei Wochen überfällige Entschuldigung, beim letzten Dynamit im Depot hat ärgerlicherweise der Fehlerteufel zugeschlagen. Bei einigen Empfängern war diese Ausgabe im Betreff mit ´´Nr. 6/99´´ statt mit Nr. 5 bezeichnet. Besonders ärgerlich für die Archivierung, aber es wird bald die Möglichkeit geben, alte Ausgaben online zu bestellen.

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Jetzt aber schnell in medias res...
Vom 21.-24. Oktober war in Wien wieder einmal die ´´Gewinn-Messe´´, so eine Art Geldanleger-Messe im kleineren Stil. Ein Pflichttermin in Wien, aber mit dem konkreten Nutzen ist es nicht weit her, da ein Großteil der deutschen Szene nicht den Weg in die äußerst karge österreichische Börsenlandschaft antrat.
Erfreulicherweise war dieses Jahr aber wieder der Börsenbuchverlag Kulmbach vertreten, so daß ich Gelegenheit hatte, mit dem bekannten

Börsenbriefherausgeber und Fondsmanager Bernd Förtsch eine ausführliche und lebhafte Diskussion zu führen. Und ebendieser ist dank seiner äußerst erfolgreicher Teilnahme beim 3SAT-Börsenspiel ja auch an der Donau und Salzach bekannt. Was die Einschätzung von Werten wie I-D Media und InternetMediaHouse betrifft, deckten sich unsere Ansichten, aktuell ist aber der Favorit von Bernd Förtsch die Aktie von GFT, nach einem Gespräch mit der Firmenleitung erwartet er hier in nächster Zeit einige spektakuläreNeuigkeiten.
Was das im letzten Dynamit beschriebene Verhalten der Emissionsbanken bei Pixelpark betrifft, sieht auch ein Fondsmanager die Sache nicht anders an ein Privatanleger, eine Marktkapitalisierung von 411 Mio. Euro ist nicht akzeptabel, wenn das Unternehmen und die bei der Konsortialbank tätigen Analysten, sich weigern brauchbares Zahlenmaterial bereitzustellen.
Nun, wie Ihr sicherlich bemerkt habt, wurde Pixelpark wegen des sehr engen Stop-Loss bereits kurz nach Erscheinen der letzten Ausgabe ausgestopt. Mit 30,30 Euro denke ich kann man recht zufrieden sein, auch wenn der Wert aktuell bei fast 34 Euro liegt. Eine Wiederaufnahme in die Dispoliste kommt nur in Frage, wenn mir neue fundamentale Daten vorliegen oder wenn der Wert auf deutlich niedrigerem Niveau notiert. Bei GFT bleibe ich an der Sache dran, hier bleibt meine Einschätzung auf ´´halten´´, bis ich näheres in Erkenntnis gebracht habe.

Anläßlich des Börsengangs der Direkt Anlage Bank wird die nächste Ausgabe von Dynamit im Depot mit einem Special aufwarten, nämlich einem großen Vergleich der Discount Broker hierzulande. Jeder bezeichnet sich als Marktführer und jeder kann mit diversen Auszeichnungen ´´günstigster´´, ´´bester´´, ´´beliebtester´´ und ähnlichem glänzen. Als langjähriger Kunde bei den meisten dieser Banken denke ich, daß ich mir mittlerweile wirklich ein fundiertes Urteil erlauben kann, was ich bei den meisten in den Fachzeitschriften veröffentlichten Vergleichen in Abrede stellen muß.
Bevor wir heute ins Detail gehen noch eine kurze Einschätzung der aktuellen Marktlage. DAX und NEMAX haben sich sehr deutlich erholen können, dank positiver Vorgaben aus New York ist die Zinsangst nun wieder deutlich ins Hintertreffen geraten. Dennoch bitte ich Euch auch im November die konsequente Stop-Loss-Strategie beizubehalten. Noch steht die Zinsentscheidung in den USA an und Alan Greenspan ist immer eine Überraschung zuzutrauen. Ideal für die Börse wäre freilich eine moderate Zinserhöhung um einen Viertel Prozentpunkt. Diese würde den Zinsbullen den Wind aus den Segeln nehmen und gleichzeitig die Unsicherheit für einige Zeit aus dem Markt vertreiben, so daß alle Ampeln für eine Jahresendrallye auf grün geschaltet wären. Insbesondere der NEMAX hat ja sehr viel an Boden verloren und somit auch sehr viel Aufholpotential !


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InternetMediaHouse (WKN 613860)
Wenig los war in den vergangenen 14 Tagen bei IMH. Der Wert pendelt derzeit zwischen 22 und 24 Euro. Fundamental hat sich jedoch einiges getan. So ist bei der neuen Kommunikationssoftware Zadu bereits in wenigen Wochen der Online-Start in Aussicht. Die Beteiligung an Zadu ist ein besonderes Filetstück im Portefeuille der Grünwalder. Der Wert dieser Beteiligung hat sich mittlerweile bereits vervielfacht. Für die Sportaktivitäten im Netz erwartet Börsenguru Egbert Prior den Börsengang bereits für das kommende Jahr. Hier sind die Partner von IMH die absolute creme de la creme am deutschen Markt, nämlich Kirch und Springer. Immer noch nicht im Kurs enthalten ist die interessante Übernahme der International Consulting von Anfang Oktober. Mittlerweile hat IMH zehn Beteiligungen aufgebaut und die Marktkapitalisierung ist immer noch recht moderat mit aktuell 128 Mio. Euro. Man darf nun gespannt auf die Präsentation von Zadu warten, spätestens dann sollte der Wert wieder mehr ins Blickfeld der Anleger rücken und ein Ausbruch über 26 Euro möglich sein.

Status in der Dispoliste:
Der Wert bleibt unser Favorit. Ich empfehle im Bereich von 22 Euro die Position aufzustocken (maximaler Depotanteil 10 %). Den
Stop behalten wir geplant bei, sollte er ausgelöst werden, bauen wir die Position unter 20 Euro erneut auf.


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buch.de (WKN 520460)
Oft schon angekündigt, nun ist es endlich doch soweit. buch.de geht an den Neuen Markt. Ein kleiner Blick zurück, im Sommer dieses Jahres war zwischen buch.de und bücher.de ein Wettstreit um das erste IPO eines Online-Buchhändlers am Neuen Markt entbrannt. Obwohl buch.de einen Vorsprung hatte, gelang es bücher.de mit einer bemerkenswerten Hau-Ruck-Aktion den Börsengang in Rekordzeit hinzubekommen. Daraufhin hatte buch.de einen entscheidenden Fehler gemacht, man hat den Börsengang gleich deutlich nach hinten verschoben, um die Konsortialbanken auszutauschen und die Entwicklung bei bücher.de zu beobachten.
Diese profitierten in ganz erheblichem Maße von der Publikumswirksamkeit des Börsengangs und konnte sich aus Umsatzsicht als Nummer 2 hinter amazon.de etablieren - buch.de rangiert hier derzeit nur auf Platz 4. Die Kursentwicklung war hingegen alles andere als erfreulich, hier hat der Schnellschuß doch Spuren hinterlassen. Wurden in den ersten Handelsminuten noch fast 100 Euro für die Papiere bezahlt, notiert bücher.de nach einer Abwärtsrallye in atemberaubenden Tempo nun seit einiger Zeit im Bereich von 20-25 Euro und somit in der Nähe des Ausgabepreises bei 19 Euro.

Sehr zum Entsetzen der Altaktionäre (zu denen auch ich gehöre) hat man bei buch.de nun den Ausgabepreis sehr niedrig angesetzt (Bookbuildingspanne 8 - 10 Euro) um eben ein Kursdebakel wie beim Konkurrenten zu verhindern.
Was spricht nun also für die Aktie von buch.de im Vergleich zur Konkurrenz? Da wäre zuerst einmal der Bekanntheitsgrad. Hier rangieren die Ibbenbührener hinter Amazon auf Platz 2 und die Domain buch.de ist zweifelsohne die naheliegenste erste Anlaufadresse für Neulinge im Netz wenn sie ein Buch bestellen wollen. Der Konkurrenz voraus ist man auch mit einer der größten deutschen Buch-Datenbanken und einer wirklich sehr schnellen Suchmaschine von deren Qualität man sich bei www.buch.de überzeugen kann.
Wichtigster Punkt aber ganz klar, die Kooperation mit der Buchhandelskette Phönix-Montanus, einer Tochter der Parfümerie-Kette Douglas. Hier profitiert die Gesellschaft von der starken Einkaufsposition der Partners, besonders hinsichtlich einer möglichen Abschaffung der Buchpreisbindung. Des weiteren hat man sich durch eine Kooperation mit B.O.N.D., einem der führenden Anbieter für Bibliothekensoftware, auch den Zugang zu diesem lukrativen Markt gesichert. Die Erlöse aus dem Börsengang sollen für die Expansion ins Ausland (man ist übrigens im Besitz von über 300 registrierten Domains) und die Erweiterung des Online-Angebots auf CD´s, DVD´s und andere Produkte verwendet werden.
Was die Probleme anbetrifft, so sind diese bei buch.de dieselben wie bei den diversen anderen Online-Buchhändlern: Die Margen sind gering und in keinster Weise vergleichbar mit denen im herkömmlichen Buchhandel. Die Chance liegt hier zweifelsohne in Kooperationen mit Verlagen nach einer immer noch nicht absehbaren Aufhebung der Buchpreisbindung. Aktuell wird es jedenfalls kein Kinderspiel die im Geschäftsplan prognostizierten Renditen in den nächsten Jahren zu erreichen.


Hier die Umsatzreihe für die nächsten Geschäftsjahre : Geschäftsjahr 99 00 01
Umsatz in Mio. DM >5 11 30


Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Zahlen zum Börsengang. Auf Basis eines Ausgabepreises an der oberen Bookbuildingspanne bei 10 Euro (wovon auszugehen ist), ergibt sich eine Marktkapitalisierung von 80 Mio. Euro. , allerdings bei einem höheren geplanten 2001er-Umsatz. Hier ist allerdings anzumerken, daß die Planzahlen bei buch.de  doch wesentlich konservativer erscheinen als beim Konkurrenten und durch die interessanten Kooperationen hier durchaus noch positive Überraschungen möglich sind.  Eine Zeichnung kann ich somit bedenkenlos empfehlen, zwar liegen die Schnigge- bzw. Lang & Schwarz-Taxen nur ca. 20 % über dem zu erwartenden Ausgabepreis, aber hier ist wohl durchaus noch etwas Luft nach oben. So sieht selbst die erzkonservative und gegenüber deutschen Internet-Werten grundsätzlich eher negativ eingestellte Börse Online ´´gute Chancen´´ für buch.de.

Status :
Sollte es Schnäppchenkursen im Bereich des Ausgabepreises geben, wird der Wert in die Dispoliste aufgenommen.


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Direkt Anlage Bank (WKN noch nicht bekannt)
Nun ist es also soweit, einer der großen Gegenspieler von Consors steigt in den Börsenring. Gerade rechtzeitig zum Börsengang hat die DAB endlich den Intraday-Handel hinbekommen und spielt somit in einer Liga mit Consors und der Comdirect Bank. Bisher war die DAB nur dadurch aufgefallen, daß sie online die günstigste Gebühren anbietet, aber nun will man auch am Markt der ´´heavy trader´´ Kunden hinzugewinnen. Hier konnte man bisher nur mit dem Angebot des sogenannten ´´Sekunden-Handels´´ punkten, bei dem der Kunde innerhalb kürzester Zeit zu fix angebotenen Kursen von 8 bis 22 Uhr handeln konnte. Warum konnte aber dieser Online-Broker nicht den Intraday-Handel an der Börse anbieten? Ja, es war sogar noch schlimmer, Orders konnten nur zu fixen Zeiten (morgens vor Börsenbeginn und am Wochenende!) gestrichen werden und nicht während den Börsenzeiten. Kein Wunder also, daß die DAB nur für Langfristanleger und Gebührensparweltmeister interessant war. Der Grund hierfür liegt darin, daß die DAB mit Heyde-Software arbeitet, während die Konkurrenten Consors und Comdirect Bank die bekanntere ´´Twister´´-Software von Brokat verwenden. Nun dieses Problem hat Heyde ja nun gelöst, so daß man nun auch voll im Kampf um die umsatzstarke Intraday-Trader-Gemeinde mitmischen kann. Zu allen weiteren Details im Konkurrenzkampf der Online-Broker möchte ich dann wie angekündigt im großen Vergleich der Online-Broker in der nächsten Ausgabe von Dynamit im Depot eingehen.

Zum Going-Public der DAB liegen bisher leider noch sehr wenig Daten vor. Die Bookbuildingspanne wurde auf 9 bis 14 Euro festgelegt und die stolze Zahl von 13,5 Millionen Aktien soll unters Volk gebracht werden. Nun hängt alles von der Marktkapitalisierung ab, dann wird ein knallharter Vergleich mit Consors zeigen, ob die Preisvorstellungen der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank genau so fair sind, wie die der Schmidt Bank seinerzeit bei Consors. Ich habe hierzu einen Thread im neuen Board von GSC Research erstellt, in dem ich im Laufe der nächsten Woche die dann veröffentlichten Daten für Euch aufbereiten werde.
Momentan kann ich noch nicht sagen, ob eine Zeichnung lohnenswert ist, da ja bisher nur die obigen Daten vorliegen. Allerdings würde sich der Discount Broker selbst ein Bein stellen und seine Kunden ordentlich verärgern, wenn man durch eine überzogene Preisvorstellung Zeichnungsgewinne verhindern würde.

Ihr findet das Board und den Thread: www.gsc-research.de/ubb/Forum6/HTML/000040.html


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UPDATES
Zwar kam es in den letzten beiden Wochen zu keinem ausgewachsenen Börsenkrach, aber zwei Werte sind doch in die Dispoliste gerutscht. 1&1 hat tatsächlich die 80 Euro-Marke unterschritten und ist nun aus Tradingsicht sehr interessant. Besonders bei diesem sehr spekulativen Wert ist aber ein enger Stop unumgänglich. Bei Utimaco schließlich konnte am vergangenen Donnerstag zu Kursen um 100 Euro zugegriffen werden, der Wert wird auf Schlußkursbasis bei 103 Euro aufgenommen.
Wie am Beispiel der DAB zu sehen war, hat Heyde nun gegenüber Brokat aufholen können, die Karten werden hier neu gemischt. Brokat bleibt weiter auf der Beobachtungsliste (um 100 Euro), bei Heyde wird der Kurserfolg davon abhängig sein, ob es gelingt nun Brokat Kunden abspenstig zu machen.

Aktuell stehen derzeit keine größeren Dispositionen an, bei I-D Media wird es immer schwieriger deutlich unter 40 Euro zum Zuge zu kommen.


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Der Link der Woche: www.zyn.de/antiamerika/
(ideal zum Abreagieren, wenn ein S&P-Future mit 0,5 % im Minus wieder einmal das eigene Depot einknicken läßt)


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