CHS Electronics 893389 vor Umstrukturierung-> Kursexplosion!!!

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CHS Electronics 893389 vor Umstrukturierung-> Kursexplosion!!! Shareholder
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CHS Electronics 893389 vor Umstrukturierung-> Kursexplosion!!!

 
27.12.99 20:59
#1
Schaut euch mal die Aktie von CHS Electronics an WPK 893389
Vor 14 Tagen noch bei 0,65 heute bei 1,25. Computer Asso. ist lezte Woche
mit einer 20 % Beteiligung eingestiegen. Die Aktie kommt von 19 Euro, und
hat in den letzten Tagen extrem hohe Umsätze. Für mich ein klarer Kauf!!

In den USA gehen Kurziele von 5-6 Dollar auf Sicht von 3-6 Monaten um.
Näheres unter yahoo.finance.com
CHS Electronics 893389 vor Umstrukturierung-> Kursexplosion!!! arlac

Wenn mich nicht alles täuscht...

 
#2
... sind die pleite!!!

Wenn das die CHS ist die ich meine, wird gerade das ganze Sortiment vesteigert.

Mutterkonzern von Frank&Walter.

CHS-Waren aus Konkursversteigerung, Handys, PCs, etc.
Wie die Fach- u. Tagespresse vielfach berichtete, erhielt der mit 2
Mio. DM Meistbietende den gesamten Lagerbestand der Fa. CHS.

Bericht aus c't :

Pleitewelle bei CHS

                    Vier Töchter des US-Distributors stellen Insolvenzantrag

                    Die deutsche Tochter des US-Computergroßhändlers CHS ist zahlungsunfähig. Die Pleite forderte
                    bereits weitere Opfer. Nach CHS Österreich beantragte auch der Braunschweiger Distributor
                    Frank & Walter Gläubigerschutz.

                    Bis zum Schluss hatte Peter Bundgard, Geschäftsführer der deutschen CHS-Niederlassung in
                    Fürstenfeldbruck, auf eine Finanzspritze des US-Mutterkonzerns CHS Electronics gewartet. Am Ende
                    zerschlug sich auch diese Hoffnung. Ende Oktober blieb Bundgard nur noch der Gang zum Konkursrichter -
                    damit wurden weitere Firmen in den Strudel gezogen.

                    Am gleichen Tag stellte der Braunschweiger Distributor Frank & Walter, der seit 1997 als 100-prozentige
                    CHS-Tochter firmiert, seine Geschäftstätigkeit ein. Zuvor hatten die Banken die von der Mutter hinterlegten
                    Garantien neu bewertet und dem Unternehmen einige Kreditlinien gekürzt. Da wollten auch die
                    Kreditversicherer nicht mehr mitspielen.

                    Rettung für die rund 450 Beschäftigten von Frank & Walter soll nun von Insolvenzverwalter Joachim C.
                    Hausherr kommen. ‘Zwei Investoren haben bereits ihr Interesse an einer Übernahme signalisiert’, so
                    Geschäftsführer Roland Rakebrand gegenüber c't. ‘Die Gespräche verlaufen so gut, dass wir vielleicht schon
                    in der kommenden Woche eine Lösung finden.’

                    Auch bei der österreichischen CHS-Niederlassung in Wien gingen in den letzten Oktobertagen die Lichter
                    aus. Die Dependance wickelte Lagerhaltung, Logistik und Einkauf über Deutschland ab. Wie es in Österreich
                    weitergeht, soll sich in den nächsten Wochen entscheiden. Die Geschäftsführung jedenfalls ist optimistisch,
                    schon bald ‘die Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen zu können’, hieß es in einem Rundschreiben an die
                    Geschäftspartner. Es sei daran gedacht, für die CHS-Niederlassungen in Deutschland und Österreich ein
                    ‘geeignetes Fortführungskonzept’ zu verabschieden.

                    Potenzielle Geldgeber könnte jedoch die Höhe der Verluste abschrecken. Aus der CHS-Zentrale mit Sitz in
                    Miami verlautete, dass die insolventen Töchter in der ersten Jahreshälfte ein Minus von 13,9 Millionen
                    US-Dollar angehäuft hätten. Am Konzernumsatz des nach eigenen Angaben weltweit drittgrößten
                    Computerhändlers waren sie mit rund 15 Prozent beteiligt.

                    Auch beim Mutterkonzern in Übersee kriselt es unübersehbar. Seit Januar befindet sich die CHS-Aktie im
                    freien Fall und sackte von 19 Dollar auf den derzeitigen Stand von einem Dollar ab.

                    Die Vorboten kündigten sich bereits vor einem Jahr an, als der geplante Aufkauf der Vobis-Gruppe
                    scheiterte. Nach Angaben des damaligen Vobis-Hauptaktionärs Metro war es dem Großhändler trotz einer
                    Fristverlängerung nicht gelungen, die Kaufsumme von rund 1,2 Milliarden Mark aufzubringen.

                    Angesichts des Kurssturzes und unzufriedener Anleger verordnete sich die CHS-Konzernführung im Mai
                    dieses Jahres einen strengen Konsolidierungskurs. Zunächst mit geringem Erfolg. Erst im Oktober berichtete
                    das Management, es wolle sich jetzt definitiv von Mehrheitsanteilen seiner Töchter in Latein-Amerika
                    trennen.

                    Für eine der drei englischen CHS-Zweigstellen kam die Erfolgsmeldung allerdings zu spät. Bei Eröffnung des
                    Konkursverfahrens am 26. Oktober soll die Niederlassung bei Banken mit etwa 20 Millionen US-Dollar in
                    der Kreide gestanden haben. (em)

Vorsicht !!!

Gut gemeinter Gruß
arlac


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