Biodata - Wer versucht nicht zu zeichnen ???

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Biodata - Wer versucht nicht zu zeichnen ???

 
#1
Unternehmensgeschichte:

Biodata ist ein echtes Kind des Informations-Zeitalters. Praktisch von Beginn an hat
Biodata den Siegeszug der Computertechnik "live" miterlebt. Seit 15 Jahren arbeitet die
Firma unter Leitung des geschäftsführenden Gesellschafters Tan Siekmann mit Gewinn.
Ursprünglich als EDV-Unternehmen gegründet, konzentriert sich Biodata seit Mitte der
neunziger Jahre auf den IT-Sicherheitsmarkt. Jetzt entwickelt und vertreibt das innovative
und wachstumsstarke Unternehmen Produkte für die elektronische Sicherheit in der
Informationstechnologie (IT). Die Firma ist Weltmarktführer bei der
ISDN-Verschlüsselung, sowohl in technischer Hinsicht als auch bei der Zahl der installierten
Geräte. Neue Geschäftsfelder wie "E-Commerce" oder "Electronic Banking" verändern die
bisherigen Wirtschaftsstrukturen. Die elektronischen Übertragungswege sind das
Nervensystem der modernen Wirtschaft. Der IT-Sicherheitsmarkt bietet ein
überdurchschnittliches Wachstumspotential, weil es immer wichtiger wird, die
"Nervenbahnen" zu schützen.

Bei der Gründung von Biodata im Jahre 1984 steht die Entwicklung von
Computerprogrammen für Kliniklaboratorien im Zentrum des Firmeninteresses. Rasch
stellt sich ein Erfolg ein. Die Firmenleitung knüpft schon bald Kontakte zu anderen
Unternehmen, die Computertechnologie in ihre Arbeitsabläufe einbinden wollen. Als das
Startkapital jedoch nach einem Jahr aufgebraucht ist, übernimmt Tan Siekmann die Firma
ein Jahr vor seinem Abitur mit dem Auftrag, den Betrieb stillzulegen. Bereits
abgeschlossene Verträge mit Unternehmen verhindern dieses Vorhaben. Die Mercedes
Benz AG besteht auf fristgemäße Lieferung von Laborsoftware. Siekmann schreibt in

Eigenregie ein Programm für die Laborauswertung im werksärztlichen Dienst. Die Software
ist ein voller Erfolg, bleibt bis in die neunziger Jahre bei Mercedes im Einsatz und wird
auch von anderen Unternehmen genutzt.

Der Erfolg ermöglicht das Fortbestehen der Firma Biodata, die sich nun ganz auf die
Informationstechnologie konzentriert. Als erstes Unternehmen bietet die Firma eine
Software an, die Computer in Zeitungs- und Rundfunkredaktionen über Netzwerke
miteinander verbindet. Anwender nutzen die Möglichkeit, auf eine gemeinsame
Datenbank zugreifen zu können.

Im Jahre 1990 verlegt Biodata den Firmensitz auf die 850 Jahre alte Burg Lichtenfels,
rund 80 Kilometer südwestlich von Kassel gelegen. In den Forschungslabors entwickeln
die Biodata-Experten Innovationen für die Netzwerktechnik. Der Bedarf, mehrere
Einzelcomputer in einem großen Netzwerk miteinander zu verbinden, steigt ständig. Unter
dem Namen BIG (Biodata Intelligent Gateway) präsentiert das Unternehmen schon 1992
den kleinsten Router der Welt. Hersteller wie Siemens, Sony oder PictureTel kaufen die
Entwicklung zur preiswerten Ankopplung von Außenstationen an interne Netzwerke und
setzen sie unter ihrem Markennamen ein. Einen der weltweit ersten
"Black-Box"-ISDN-Router stellt Biodata 1994 der Öffentlichkeit vor.

Seit Mitte der neunziger Jahre richtet Biodata seine Forschungsaktivitäten auf die
Sicherheitstechnik. Beim Austausch von Daten über Telefon, Fax, E-Mail, Intranet und
Internet haben Datenpiraten zahlreiche Angriffspunkte für den Raub von Informationen –
Wirtschaftsspionage lautet dabei nur ein Stichwort. Telefongespräche lassen sich mit
wenig Aufwand aus der Ferne abhören und Datenpakete von Internet-Highways abfangen.
Die vertraulichen Informationen landen schnell in fremden Händen.

Mit seinen Kodiergeräten "Babylon" verschlüsselt IT-Spezialist Biodata interne Daten in
öffentlichen und privaten Netzen und macht sie abhörsicher. Sogenannte Firewalls vom
Typ "BIGfire+" und "SPHINX" wehren Hacker schon vor dem unbefugten Eindringen in
Netzwerke ab. Zu den Kunden zählen heute die Deutsche Bundesbank, DaimlerChrysler,
Sony, Boeing und Citibank.

Der Firmensitz von Biodata befindet sich nach wie vor auf Burg Lichtenfels, wo neue
Produkte entwickelt werden. Für die Sicherheitsmärkte dieser Welt unterhält Biodata
weitere Außenstellen und Niederlassungen im Stadtstaat Singapur sowie in Tokio (Japan),
Kuala Lumpur (Malaysia), Taipeh (Taiwan), Sydney (Australien), Tunis (Tunesien), Zürich
(Schweiz), London (Großbritannien) und San Francisco (USA). Die Produktion der Geräte
erfolgt im schweizerischen Biel nahe Bern. Von dort aus steuert Biodata auch den
weltweiten Versand zu Distributoren und Tochterfirmen. Durch die globale Präsenz gewährt
Biodata internationalen Support und Vertrieb.

Biodata verdoppelt Jahresumsatz 1999
24 January, 2000

Das IT-Sicherheitsunternehmen Biodata Information Technology AG, Lichtenfels, hat seinen Umsatz (nach US-GAAP) im
Geschäftsjahr 1999 um 93,3 Prozent auf 16,1 Millionen Mark (1998: 8,3 Millionen Mark) erhöht. Nach den jetzt vorliegenden
Zahlen steigt der Jahresüberschuss von 0,1 Millionen Mark im Jahr 1998 auf 2,1 Millionen Mark 1999. Unter Führung von ABN
AMRO Rothschild plant Biodata den Gang an den Neuen Markt in Frankfurt am Main für Februar 2000.

"Bereits im zweiten Jahr hintereinander haben wir unsere Umsatzzahlen verdoppelt, was unsere technologische
Marktführerschaft auf dem weltweiten IT-Sicherheitsmarkt untermauert", sagte Tan Siekmann (33), Chief Executive Officer
Biodata. "Der Börsengang wird Biodata den entscheidenden Rückenwind verleihen, mit dem wir als überdurchschnittlich
wachsendes Unternehmen unseren internationalen Mitbewerbern im Sicherheitsmarkt davon eilen."

Durchbruch auf dem Weltmarkt
Die Geschäftszahlen für 1999 dokumentieren, dass es Biodata geschafft hat, sich auf dem Weltmarkt gegen internationale
Konkurrenz durchzusetzen. Das Auslandsgeschäft der zu 100 Prozent an die Muttergesellschaft in Deutschland angeschlossenen
Tochterunternehmen beläuft sich auf 10,4 Millionen Mark, übertrifft damit sogar die deutschen Umsatzerlöse von 5,4 Millionen
Mark. Auf das Geschäftsfeld Netzwerksicherheitssysteme entfallen weltweit 4,7 Millionen Mark, auf das Geschäftsfeld
Verschlüsselungssysteme / VPN sogar 12,1 Millionen Mark.

DG Bank

Biodata gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Systemen für die Netzwerk- und
Telekommunikationssicherheit. Im Bereich der ISDN-Verschlüsselung ist die Gesellschaft
Weltmarktführer. Die Internet-Firewalls verfügen im Gegensatz zu den
Konkurrenzprodukten über ein eigenes Betriebssystem. Biodata ist als erstes
Unternehmen in der Lage, auf einer einzigen Plattform Telefon-, Fax-, Link- und
Videokonferenz-Daten digital zu verschlüsseln

Die Gesellschaft, die in jedem Kontinent über regionale Niederlassungen verfügt, erzielt
insbesondere bei den Fortune-500-Unternehmen gute Verkaufserfolge. Partnerschaften
mit Gesellschaften wie Siemens, Sony, dem großen asiatischen Telekom-Carrier KDD und
den US-Konzernen IBM, Unisys und AT& T helfen, die Produkte auf breiter Basis zu
distribuieren.

Nachdem der Jahrtausendwechsel bewältigt ist, dürfte nunmehr der Bereich IT-Sicherheit
stärker in den Vordergrund rücken, zumal es hier reichlich Nachholbedarf gibt. So
prognostiziert Datamonitor für den weltweiten Netzwerk-Sicherheitsmarkt von 1998 bis
2003 ein Wachstum um den Faktor vier. Der europäische Markt für
Videokonferenz-Systeme soll sich von 332,8 Mio. US-Dollar im Jahr 1998 auf 2,3 Mrd.
US-Dollar vergrößern.

Derzeit befindet sich Biodata mit den fünf weltführenden Computerherstellern in
aussichtsreichen Verhandlungen über den Vertrieb seines neuartigen
Personal-Firewall-Produktes SPHINX, das den Firewall-Markt revolutionieren könnte. In
unsere Prognosen ist diese Perspektive noch nicht eingeflossen, da der Abschluss noch
aussteht. Biodata will die Erlöse aus dem Börsengang dazu verwenden, neue Produkte zu
entwickeln, den internationalen Vertrieb weiter zu forcieren und gezielte Akquisitionen zu
tätigen, um sich als weltweit führender Problemlöser im Bereich der IT-Sicherheit zu
positionieren.



Investmentkriterien
- Biodata bewegt sich als Anbieter von Systemen für die Netzwerk- und
Telekommunikationssicherheit in einem dynamischen Markt, der sich in einer frühen
Phase seiner Entwicklung befindet. Während die Mehrzahl der Anbieter bislang primär in
einzelnen Segmenten dieses Marktes tätig ist, geht der Trend mittelfristig zum Anbieter
von Komplettlösungen. Vor diesem Hintergrund rechnen wir künftig mit einer stärkeren
Konzentration auf der Anbieterseite, wobei zahlreiche kleinere, nicht global aufgestellte
und daher unprofilierte Unternehmen vom Markt verschwinden oder aufgekauft werden
dürften. Für die führenden Branchenvertreter, die leistungsfähige Systeme und
Dienstleistungen anbieten und global aufgestellt sind, bietet der erst ansatzweise
erschlossene IT-Sicherheitsmarkt hohe Wachstumschancen.



Chancen
- Das Sicherheitsbewußtsein der Wirtschaft steigt. Im Zuge der wachsenden Bedeutung
des Internets wächst auch die Erkenntnis, dass die über das Netz verschickten Nachrichten
geschützt werden müssen. Ohne Sicherheitsmaßnahmen läßt sich jede über das Internet
versandte Nachricht oder Datei abfangen und manipulieren. Aber auch gesetzliche
Vorschriften und die hohe Publizität spektakulärer Hackererfolge tragen zu einem
stärkeren Sicherheitsbedürfnis der Unternehmen bei. Nachdem das Jahr-2000-Problem
nunmehr gelöst ist, sehen wir die IT-Sicherheit als eines der nächsten großen Projekte,
das nunmehr mit Priorität angegangen werden dürfte.

Nach Angaben der IT-Marktforschungsgesellschaft Datamonitor wächst der Markt für
IT-Sicherheitsprodukte im Zeitraum von 1998 bis 2003 um jährlich 28%. Der Markt für
Viedeokonferenzsysteme, der für Biodata wegen der Weltmarktführerschaft im Bereich der
ISDN-Verschlüsselung besonders relevant ist, soll sogar noch schneller wachsen. Nach
Angaben der International Data Corporation (IDC) wird beispielsweise alleine die Zahl der
verkauften Videokonferenzsysteme im Desktop- und Kompaktbereich von 398.000 im
Jahr 1999 auf 2,1 Millionen im Jahr 2003 zunehmen

- Biodata ist global aufgestellt. Die Gesellschaft verfügt auf jedem Kontinent über
regionale Niederlassungen. Derzeit erzielt Biodata insbesondere bei den
Fortune-500-Unternehmen gute Verkaufserfolge. Zu den Kunden gehören u.a.
Industrieunternehmen wie DaimlerChrysler und Volkswagen, führende Banken wie UBS,
CS-Group, Fuji Bank, Tokai Bank, DG BANK und Dresdner Bank. Aus dem Bereich der
Institutionen zählen die Deutsche Bundesbank, die EZB, die Federal Reserve Bank und
das US-Department of Justice zu den bekannten Kunden. Partnetschaften mit
Gesellschaften wie Siemens, Sony, dem großen asiatischen Telekom-Carrier KDD und den
US-Konzernen IBM, Unisys und AT & T helfen, die Produkte auf breiter Basis zu
distribuieren.

- Mit dem Software-Produkt Sphinx, einer Personal Firewall für den Einzelrechner, eröffnet
sich die Chance, für Firewall-Produkte den Massenmarkt zu erschließen. Derzeit befindet
sich Biodata mit den fünf weltführenden Computerherstellern in aussichtsreichen
Verhandlungen über den Vertrieb dieses Produktes. Wenn diese Verhandlungen in
konkrete Vereinbarungen einmünden, könnte SPHINX, ähnlich wie dies derzeit mit
Virensuchprogrammen wie McAfee oder Dr. Solomons bereits praktiziert wird, mit jedem
von dem jeweiligen Herstellern verkauften PC als Erstausstattung vertrieben werden.

- Biodata versteht sich als Produktunternehmen. In diesem Sinne liegt die Kernpotenz
primär darin, innovative Hard- und Softwarelösungen zu entwickeln und zu vermarkten.
Die Fertigung wird dagegen zu 100% an Drittunternehmen und Zulieferer ausgelagert.
Dieses Konzept erhöht die Flexibilität und bringt erhebliche Kostenvorteile.



Risiken
- Im Weltmarkt trifft Biodata auf Konkurrenten mit einer hohen Finanzkraft. So beträgt
die Marktkapitalisierung von Check Point Software, dem an der Nasdaq quotierten
israelischen Weltmarktführer bei Firewalls, 9,3 Mrd. US-Dollar, Network Associates bringt
einen Marktwert von knapp 4 Mrd. US-Dollar auf die Waage und der PKI-Spezialist Entrust
weist eine Kapitalisierung von 2,4 Mrd. US-Dollar auf. Die Marktkapitalisierung des
führenden Internet-Ausrüster Cisco Systems, der allerdings nur rund 5% seines Umsatzes
mit IT-Sicherheitsprodukten erzielt, liegt sogar bei 373 Mrd. US-Dollar. Daher ist es
diesen Unternehmen zumindest theoretisch möglich, Ihre Investitionen in für Biodata
relevante Bereiche massiv zu erhöhen und so den Konkurrenzdruck zu verstärken.


Gruß TGK
                                                                                     

                                                                                       


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