Beko - Übernahmen

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Beko - Übernahmen Mr Schottenring

Beko - Übernahmen

 
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24.08.99 ÖSTERREICH: "KAUFE FIRMEN, WEIL ICH KEINE GUTEN MITARBEITER BEKOMME".
Von Christa Dertnig.
Wien. "In den letzten zwei Monaten haben von 30 neu aufgenommenen Mitarbeitern nur zwei unsere Limits erreicht und sind bei uns geblieben. Wir nähern uns offenbar dem Bodensatz am Arbeitsmarkt." Diese Erfahrungen hat Peter Kotauczek, Chef des Softwareunternehmens Beko Holding AG, am österreichischen Arbeitsmarkt gemacht - und deshalb beschlossen, künftig ganze Firmen zu kaufen statt einzelne Mitarbeiter aufzunehmen.
Als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen Österreichs sei seine Holding auf flexible Mitarbeiter angewiesen, die unternehmerisch denken und selbstständig arbeiten können, die belastbar und gut ausgebildet sind. Kotauczek kritisiert die Methodik im österreichischen Ausbildungssystem, die versucht, lebenslange Berufsbilder zu definieren und darauf vorzubereiten. Das Gleiche gelte für Wissensberufe: "Multi-kulti wird bewusst abtrainiert. SDie Leute sind dann nicht mehr bereit, über den Tellerrand hinauszudenken."
Eine Ausbildungsreform in Österreich fordert daher Kotauczek ebenso wie Norbert Zimmermann, der als Chef der Berndorf AG ebenfalls einem "Gazellen-Unternehmen", einem besonders rasch wachsenden Betrieb, vorsteht. Qualitätsmanagement in der gesamten Erstausbildung und praxisorientiertere Studienpläne seien vor allem nötig. Die Industriellenvereinigung setzt auf Gazellen-Betriebe als Job-Motoren und will diesen Bürokratie-Hindernisse aus dem Weg räumen. Schliesslich entstehen 70 bis 80 Prozent der neuen US-Jobs in Gazellen-Betrieben - und damit in nur vier Prozent der US-Unternehmen. (cd)
Beko-Chef Peter Kotauczek nähert sich "dem Bodensatz am Arbeitsmarkt .
(c) 1999 WirtschaftsBlatt.
WIRTSCHAFTSBLATT 24/08/1999


19.08.99 ÖSTERREICH: BEKO PLANT JETZT ZUKÄUFE.
Österreichischer Software-Dienstleister Beko expandiert im deutschsprachigen Raum und überlegt Einstieg in die Großbild-Werbung.

WIEN (p. m.). Beko, eines der Aushängeschilder der österreichischen Informationstechnologie-Branche, expandiert nicht nur in den angestammten Bereichen Software und IT-Dienstleistungen: Der Börsegang im Juni am Frankfurter Neuen Markt hat dem Unternehmen die Mittel verschafft, möglicherweise noch heuer die Partner aus dem Bereich Großbildtechnik (Computer Aided Large Scale Imagery) in die Gruppe einzugliedern. Damit würde die Beko Holding zu einem der drei Marktführer bei der elektronischen Außenwerbung werden. Schwerpunkt der Aktivitäten bleibt aber das Stammgeschäft. Ein Teil des Börsegang-Erlöses wird laut Vorstandschef Peter Kotauczek "in den Ausbau der Marktposition im IT-Dienstleistungsbereich im deutschsprachigen Raum" fließen. Zusätzliches Wachstum soll "über sorgfältig geplante strategische Akquisitionen" generiert werden. Sehr zufrieden zeigt sich Kotauczek mit dem ersten Halbjahr. "Mit diesem Ergebnis halten wir das Versprechen eines deutlichen Wachstums, das wir unseren Aktionären im Zuge des Börs
egangs gegeben haben." Das Ergebnis der Gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 68 Prozent auf 78,1 Mill. S, der Betriebserfolg (Ebit) legte um 13 Prozent auf 48,2 Mill. S zu. Der Umsatz kletterte um 29 Prozent auf 540,3 Mill. S. Die Mitarbeiterzahl lag im Durchschnitt bei 1081. 100 S entsprechen 7,27 EUR.
DIE PRESSE 19/08/1999


18.08.99 ÖSTERREICH: (FOCUS)BEKO PLANT 1999 ERGEBNIS-UND UMSATZZPLUS.
Wien, 18. Aug (Reuters) - Die an Neuen Markt der Frankfurter Börse notierte Beko Holding AG hat im ersten Halbjahr 1999 ein Rekordergebnis erzielt und will diesen Kurs für das Gesamtjahr beibehalten. Der Umsatz des österreichischen Unternehmens solle im Gesamtjahr erstmals auf rund eine Milliarde Schilling (143 Millionen DM) steigen, sagte Vorstandschef Peter Kotauczek am Mittwoch in Wien. Auch eine Verbesserung des Ergebnisses sei möglich. Details dazu nannte das Unternehmen nicht.
Im ersten Halbjahr 1999 steigerte der Dienstleister für Informationstechnologie den Umsatz auf 540,3 (419,6) Millionen ÖS und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 78,1 (46,5) Millionen ÖS. 1998 hatte Beko einen Umsatz von 915,7 Millionen ÖS erzielt.
Schwierig sei derzeit die Rekrutierung von Personal, sagte Kotauczek. Die "drop out"-Rate bei Neuaufnahmen liege bei 70 bis 80 Prozent, gegenüber vielleicht 40 Prozent vor ein, zwei Jahren. Beko versuche daher, ganze Firmen mit ihren Teams zu kaufen. Das Unternehmen verfüge seit dem Börsegang über genügend Kapital, um Zukäufe zu finanzieren.
Beko verstärke auch Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations-Bemühungen, um das Vertrauen der Aktionäre zu gewinnen. Diese Anstrengungen sollen auch zur Erholung des angespannten Kurses der Aktie beitragen. Beko notieren derzeit bei 46,00 Euro, rund ein Viertel unter dem Emissionskurs von 62 Euro.
In den nächsten Monaten soll auch die Basis für verstärkte Aktivitäten im Bereich Internet und E-Commerce gelegt werden. Beko wolle zwar kein Provider werden, wolle aber für Firmen spezielle Softwarelösungen anbieten, sagte Kotauczek.
(c) Reuters Limited 1999.
REUTERS NEWS SERVICE


18.08.99 ÖSTERREICH: BEKO STREBT 1999 MEHR UMSATZ UND ERGEBNIS AN.
Wien, 18. Aug (Reuters) - Die Beko Holding AG hat im ersten Halbjahr 1999 ein Rekordergebnis erzielt und will diesen Kurs für das Gesamtjahr beibehalten. Der Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzende Peter Kotauczek will den Umsatz erstmals über eine Milliarde ÖS schrauben und auch eine Verbesserung des Ergebnisses ist möglich. "Wenn man das erste Halbjahr ansieht, dann könnte das Ergebnis besser ausfallen", sagte Kotauczek am Mittwoch auf Anfrage von Reuters, wollte aber keine Details nennen.
Im ersten Halbjahr 1999 steigerte der österreichische IT-Dienstleister den Umsatz auf 540,3 (419,6) Millionen ÖS und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 78,1 (46,5) Millionen ÖS.
Beko, die seit dem Frühjahr am Neuen Markt in Frankfurt notieren, erzielten 1998 einen Umsatz von 915,7 Millionen ÖS. Das EGT war bei 119 Millionen ÖS gelegen. Beko ist in den Geschäftsfeldern Software-Entwicklung, IT-Consulting und CAD/CAM-Lösung international tätig. Schwierig sei derzeit die Rekrutierung von IT-Personal, sagte Kotauczek. Die "drop out"-Rate bei Neuaufnahmen liege bei 70 bis 80 Prozent, gegenüber vielleicht 40 Prozent vor ein, zwei Jahren. Beko versuche daher, ganze Firmen mit ihren Teams zu kaufen. "Wir haben etwa zehn Targets und die werden wir uns näher ansehen", sagte Kotauczek, "es gibt aber ein Gerangel um die Guten". Das Unternehmen verfüge aber seit dem Börsegang über genügend Kapital Zukäufe zu finanzieren. Beko verstärke auch Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations-Bemühungen, um das Vertrauen der Aktionäre zu gewinnen. Diese Anstrengungen sollen auch zur Erholung des angespannten Kurses der Aktie beitragen. Beko notieren derzeit bei 46,00 Euro, rund ein Viertel unter dem Emissionskurs von 62 Euro.
In den nächsten Monaten soll auch die Basis für verstärkte Aktivitäten im Bereich Internet und e-Commerce gelegt werden. Beko wolle zwar kein Provider werden, wolle aber für Firmen spezielle Softwarelösungen anbieten, sagte Kotauczek.
(c) Reuters Limited 1999.
REUTERS NEWS SERVICE


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