Aktien Ostasien Schluss: Leichter - Sorgen um Verhältnis Chinas zu Taiwan

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Aktien Ostasien Schluss: Leichter - Sorgen um Verhältnis Chinas zu Taiwan
HONGKONG (dpa-AFX) - Die Aktienmärkte in Ostasien tendierten am Donnerstag schwächer. Der taiwanesische Technologiesektor war laut Händlern von der Intel-Rückrufaktion und der Nasdaq-Entwicklung betroffen, in Schanghai mangelte es nach einer Serie von Neuemissionen an Liquidität. Die Börsen in Seoul und Hongkong blieben geschlossen. TAIPEH: LEICHTER - NASDAQ-RUTSCH TRÜBT STIMMUNG AM MARKT

Die Börse in Taipeh schloss am Donnerstag mit Verlusten. Die Anleger waren nach Händleraussagen wegen der Kurseinbrüche an der Nasdaq sehr vorsichtig. Zudem seien die mögliche US-Zinserhöhung und die Schwierigkeiten mit China in allen Hinterköpfen.

Für weiteres Aufsehen habe die Rückrufaktion von Intel gesorgt. Der amerikanische Halbleiterbauer hatte 1 Mio. defekte Computerplatinen ausgeliefert. Nun grassiere im Elektronikssektor die Angst vor Lieferverzügen und eine noch größere Chip-Knappheit.

Der WEIGHTED TSE INDEX  gab um 209,96 Punkte oder 2,45% auf 8.349,91 Zähler nach. Das Tief lag bei 8.281,68 Punkten. Gehandelt wurden 1,80 Mrd. Aktien für 100,93 Mrd. TWD. 438 Verlieren standen 106 Gewinner gegenüber. 46 Werte blieben unverändert.

UMC  verbilligten sich um 2,00 TWD auf 86,00 TWD. ACER INC  fielen um 1,50 TW auf 62,50. MICRO-STAR verloren um ihr Limit von 14,00 TWD auf 189,00 TWD. CHINA STEEL  legten um 0,30 TWD auf 22,70 TWD zu. UNI-PRESIDENT ließen nach Bekanntgabe der Geschäftsprognosen für das Geschäftsjahr 2000 um 0,40 TWD auf 21,70 TWD nach. CHINATRUST gewannen um 0,50 TWD auf 26,00 TWD hinzu, nachdem Berichte über neue Akquisitionspläne laut geworden waren.

SCHANGHAI: LEICHTER - TAIWAN-SITUATION SCHLÄGT ANLEGERN AUFS GEMÜT An der Börse in Schanghai mußten die Titel im Handel am Donnerstag Kursverluste hinnehmen. Händler führten dies auf mangelnde Liquidität am Markt sowie auf Sorgen über die unklaren Verhältnisse zu Taiwan zurück.

In der vergangenen Zeit habe es verhältnismäßig viele Neuemissionen gegeben, für welche Händler Kapital vom Markt abgezogen hätten. Unabhängig hiervon erklärte ein Analyst, die Kurskorrektur sei nach den anhaltenden Gewinnen seit Januar inzwischen notwendig geworden. Bei Kursen um 1.800 seien nur wenige Anleger bereit, sich zu exponieren.

Der COMPOSITE INDEX für A- und B-Aktien fiel um 28,64 Punkte oder 1,63% auf 1.724,04 Zähler. Das Hoch lag bei 1.762,12 Punkten, das Tief bei 1.718,89 Punkten. Umgesetzt wurden 8,34 Mrd. Yuan. Der INDEX DER A-AKTIEN  verlor 30,66 Punkte oder 1,64% auf 1.834,22 Zähler. Der INDEX DER B-AKTIEN ließ um 0,15 Punkte oder 0,37% auf 40,95 Punkte nach.

An ihrem ersten Handelstag schlossen LINGYUAN IRON & STEEL bei 8,98 Yuan, 3,4 Yuan über ihrem Ausgabekurs. SHANGHAI PETROCHEMICAL  fielen um 0,09 Yuan auf 4.08 Yuan. SHANGHAI AUTOMOTIVE gaben um 0,45 Yuan auf 12,05 Yuan nach. Unter den B-Aktien ließen ZHEJIANG SOUTHEAST ELECTRIC POWER um 0,006 USD auf 0,244 USD nach. SHANGHAI LUJIAZUI FINANCE notierten unverändert bei 0,288 USD.



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