es wird ja auch gesagt das geld habe der wirtschaft zu dienen und nicht umgekehrt.
dummerweise ist die waffenindustrie in vielen ländern ein nicht unbedeutender teil der wirtschaft geworden.
somit verschieben sich die interessen, schleichend aber dennoch.würde tatsächlich das geld der wirtschaft dienen, dann wäre es denkbar die erbrachten leistungen der umlaufenden geldmenge entsprechend anzurechnen um eine kaufkraft darzustellen die der jeweiligen wirtschaftslage entspricht.
die überschüsse daraus können als sicherheiten in em angelegt werden, aber ohne den hintergedanken sie mal als faustpfand zu verwenden oder den markt zu beinflussen.
sie könnten somit weltweit als spiegel der jeweiligen nation dienen um global richtwerte für die "potenz" eines landes darzustellen.
kleines beispiel: angenommen ich war brav und fleissig und hab nach abzug von steuern noch genug kohle, dann kauf ich mir ein bildchen von picasso, das häng ich an die wand und freu mich riesig. falls mir aber mal das schreibpapier ausgeht gehe ich bestimmt nicht hin und mehm das bild von der wand, streich es weiss an und verwende es als kritzelpapier...
aber solange ebenjene dinge die als sicherheiten dienen sollten auch spekulativ an den märkten kursieren die es zu besichern gilt, bleit das system insgesamt manipulativ.
da stellt sich jetzt die frage wie weit das vertrauen gehen darf oder soll, denn wenn das gold als sicherheit dienen sollte, dann dürfte es nicht frei am markt erhältlich sein, daraus folgt: es müsste ein goldverbot geben, doch ist das vertrauen dann noch gross genug das es sinngemäss verwaltet wird?
Und zwar genau von jenen die mit enormer präzision immer wieder das system für deren eigene niederen zwecke missbraucht haben.
es ist eine katze die sich in den schwanz beisst, die geschichte wiederholt sich und es scheint unvermeidlich das der kreislauf fortbesteht. manche verlieren, manche gewinnen, manche überleben es nicht.
auf welche seite er sich stellt muss jeder für sich selber beantworten und verantworten. spätestens dann beginnt das eine das andere auszuschliessen.