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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.329,6 $ -0,01% Perf. seit Threadbeginn:   +453,02%
 
stahleisen:

zu #37148

2
08.08.11 11:58
Vergiss' es. Das funktioniert nicht wie beim Silber. Da macht sich dann der Industriemetallcharakter des Silbers negativ - respektive für Gold positiv - bemerkbar.
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inspiron:

Wikipedia als funktionierende Glaskugel?

3
08.08.11 12:00

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir erst jetzt mal bei Wikipedia etwas genauer durchgelesen habe, was 1929 um und am sog. "Schwaren Donnerstag/Freitag" geschehen ist. Wenn ich das so lese, dann vermag ich keinen nennenswerten Unterschied zu der jetzigen Situation festzustellen.

Es ging zuerst seitwärts, wieder etwas rauf, dann wieder gewaltig runter, Banken/Staaten versuchten verzweifelt mit riesigen Fiat-Beträgen zu stützen, allerdings mit nur sehr kurzfristigen Erfolg, bis der ganze Papierkram dann endgültig zusammengebrochen ist.

Beide, die damalige und heutige Situation decken sich erstaunlich gut - fast perfekt 1:1

de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag

 

 

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Hellcat:

@flumi

3
08.08.11 12:06

 Da warte ich auch drauf, bevor ich einsteige ;-). Was wir an Verkäufen in Gold sehen ist eh alles nur Papiergold. So blöd wird keine Zentralbank sein und in der jetzigen Sitation physisches Gold auf den Markt zu werfen. Das wird im selben Augenblick aufgekauft. 

Mal so am Rande, könnte es nicht sein, dass es den Amis hauptsächlich um´s Öl geht? Der "Crash" ist für mich iszeniert, das steht außer Frage. Wenn es tatsächlich alles so dramitisch wäre, würde man einfach alle Derivate verbieten und der Spuk hätte ein Ende. Auch das sich eine Ratingagentur bewusst den Amerikanern ans Bein pinkelt, halte ich für nahezu ausgeschlossen. Das schöne an so einem Crash ist ja, dass der Ölpreis und Rohstoffe insgesamt massiv fallen. 

Was haltet ihr also von folgendem Szenario:

1) Ich drucke 1 Phantastillionen Dollar - Rohstoffpreise explodieren/Kaufkraft der Währung sinkt

2) Ich inszeniere einen Crash - Rohstoffpreise fallen in den Keller und ich kann günstig meine Phantastillionen Dollars ausgeben

Mmn. geht´s hier ausschließlich um Ressourcen in Form von Rohstoffen. Gold in allen Ehren, aber ohne Öl steht die Welt still! Wenn man zudem von einem inszenierten Szenario ausgeht, lässt sich das ganze auch wieder zu einem beliebigen Zeitpunkt beenden und dann fällt der Goldkurs eh...

Nur mal so als Gedankenspiel

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spockyh:

Bankenrettungen stehen wohl wieder bevor

4
08.08.11 12:09
Banken-Gerüchte belasten
Für neue Unruhe sorgte ein Bericht in der britischen Zeitung "Daily Mail": Das blatt berichtete unter Berufung auf britische Regierungskreise, dass die französische Großbank Société Générale und die italienische Unicredit kurz vor dem Kollaps stehen.

Quelle:
wirtschaft.t-online.de/...noch-nicht-gebannt/id_48696654/index

Was das für Gold heißen könnte, brauch ich glaub ich nicht weiter ausführen ;)
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Minespec:

Ms Merkel muss jetzt dem Parlament

7
08.08.11 12:12
un d der Öffentlichkeit erklären, warum eine eventuelle General Bailouterei
notwendig war.
Das wird schwierig werden, man hätte verhandeln können, um als Gegenleistung für die Zustimmung den Austritt der PiiGs zu fordern, oder SELBST aus der WU auszutreten.
Es gibt im Parlament genug Austrittsbefürworter, man hätte eien Sondersitzun g mit Blitzabstimmung machen sollen um sich abzusichern, was wie un d wann undter welchen Bedingungen getan werden soll.
Eine Demokratie sieht für mich anders aus als was ich zu sehen und hören bekomme.


...
Noch ist Zeit !  Entscheidet euch jetzt,
Austrittsforderung der Piigs und Neustart mit D, NL, A, Fi, L,  als Rest Euro, oder D steigt selber aus.

Nur Mut !
Jetzt könnt ihr Politiker eurer Verantwortung gerecht werden.
FR würde ich nicht mitnehmen.

Nur meine Meinung

Also auf geh`ts !
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
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Reno2:

Hallo

4
08.08.11 12:18

Leute,

 

Spinne ich oder ligt der Goldpreis aktuell bei 1708 Dollar pro OZ??

Gestern lag es noch bei 1670.

Ein Anstieg von über 40 Dollar.

Und ich wollte mir diese Woche nochmal Gold zulegen, jetzt kann ich es mir nichteinmal leisten. :D

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steve87:

Kauf

 
08.08.11 12:20
dir halt etwas Papier.

http://www.ariva.de/CZ33CZ
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Alles Klaroo:

Was sollen Sie machen

4
08.08.11 12:46

@Binnochda 37140  Die Verkäufer von phy. EMs werden nicht beschissen. Die wollen doch auch nur ihren Gewinn realisieren, um bestenfalls günstiger neu einzusteigen, Ob es klappt ist eine andere Sache. Eben eine Spekulation.

Den Manipulationskünstlern bleibt doch gar nichts anderes übrig, als die Papierkurse zu drücken. Das ist deren vorwiegendes Regularium, um die schlechte Situation des Papiergeldes zu verschleiern. Ich denke das weißt Du auch.  Uns muß das eigentlich Recht sein, um die stürmische Dynamik aus dem Markt zu nehmen. Ein langsam stetig wachsender Kurs ist mir lieber, als tägliche Sprünge von einigen Prozentpunkten. Wenn die EM-Kurse so dramatisch steigen würden, wie die tatsächliche Fiatvermehrung stattfindet, würde mir ganz komisch werden.

Die EM ler hier wissen der Zusammenhänge und bleiben größtenteils ihren physischen Beständen treu. Sie bauen Sie eher aus.  Gut so. Auf dem Silbermarkt der, ja noch viel enger ist haben wir die Abverkäufe in der Größenordung einer Jahresproduktion schon gesehen. Das gibt immer Verwerfungen.

@Hellcat

Das es den Amis vorwiegend um das Öl geht, da hast Du schon Recht. Das der Crash inszeniert ist, glaube ich nicht. Sicherlich ist es gewollt den Dollar zu inflationieren,  um die riesigen Schuldenstände ein wenig zu dezimieren. Aber inzwischen ist das System seitens der FED und der amerikanischen Regierung nicht mehr vollständig steuerbar. Das heißt Machtverlust und Unberechenbarkeit in der Währungspolitik und folglich auch in der Realwirtschaft. Und genau diese Situation haben wir jetzt.

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mienensamml.:

Die Hütte brennt

5
08.08.11 13:05
Downgrade USA, na so etwas. Eigentlich längst überfällig, ist das Ranking immer noch mehr als schmeichelhaft. Aber es ist immerhin ein Zeichen. Kein gutes, wohlgemerkt.

Die Börsen in Asien haben heute Morgen schon einmal deutlich nachgegeben, bei uns und drüben übern Teich wird es heute ebenso spannend. Vorboten eines (erneuten) Crashs?

Wir wissen ja, dass der Crash 2007/2008 nie ausgestanden war. Wenn eine Blase platzt, muss eine andere Hülle bereit stehen, um die Luft aufzunehmen. 2007/2008 waren das die Staatsanleihen.
Nach der Überschuldungsdebatte werden Anleihen der meisten Staaten gemieden. Macht nix, denn die EZB hat ja bereits angekündigt, dass sie PIIGS-Anleihen monetisieren wird. Nur - das Vertrauen in das Papiergeld (Geldwertstabilität) sollte damit eigentlich vollkommen verloren gehen.

Wohin flüchten die Anleger? Doch nicht etwa ins Gold? ($1700 ATH wurde heute bereits geknackt!)
Dem Kleinmichel wird das Edelmetall derzeit sowieso wieder madig gemacht. Zu teuer, zu unsicher, zu unmoralisch. Wenn, dann nur ein paar wenige Prozentchen als Beimischung.Wer auf Gold setzt, der wettet gegen den Euro. Dieser Satz wurde inzwischen sogar vom Mainstream aufgeschnappt. Natürlich wetten wir gegen den Euro. Das ist nicht unmoralisches, sondern logisches Handeln. Seit wann ist es unmoralisch, Dieben und Einbrechern das Leben schwer zu machen?
Die Verwässerung der Währung ist Diebstahl, eine Enteignung aller derjenigen, die für ihre Ersparnisse gearbeitet haben. Diese Eigentumsrechte zu verteidigen, wird als unmoralisch dargestellt?

Die Konsum- und Kreditjunkies haben natürlich kein Problem damit, wenn die Eigentumsrechte des Sparers verletzt werden. Eigenverantwortlichkeit ist in einer Gesellschaft mit Vollkasko-Mentalität offensichtlich keine Tugend, sondern ein Verbrechen. Das auf Kosten anderer zu leben hat einen Preis, und endete mit den Schuldenbergen, die sich der Weltwirtschaft nun als unlösbares Problem darstellt.
Jetzt Solidarität denjenigen zu zeigen, die jahrelang der Unverantwortlichkeit gefrönt haben, ist das falsche Signal. Moralische Hasardeure verdienen kein Mitleid!

Nutzen Sie die verbleibende Zeit, ihre Checklisten nochmals durchzugehen. Vorräte noch alle in Ordnung? Die meisten alteingesessenen Hartgeldler haben das Wochenende relativ entspannt verbringen können, während sich bei den bisherigen "Crashzweiflern" so langsam doch so etwas wie "Muffensausen" breitmacht. Ich habe das Telefon ausgeschaltet, nachdem mich ein aufgeregter Ex-Zweifler am Sonntag frühmorgens aus dem Bett klingelte. Alles was zu sagen war, wurde bereits gesagt, und ist auch hier nachzulesen. Auch wenn die Hütte brennt - Panik und Hektik sind selbst in einer Krise kein guter Ratgeber.

www.hgcn.de
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Börsensieger:

Neues von DbdW

 
08.08.11 13:37

MÄRKTE IN PANIK: Wie geht es weiter mit Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold, Silber, CHF-Krediten??

Nach den Turbulenzen an den Märkten in der letzten Woche und der Abstufung der US-Bonität durch S&P

 


haben sich die G7-Staaten nun auf eine massive, gezielte und gemeinsame Stützung der Märkte geeinigt.

 

Man werde nun mit allen Mitteln versuchen die Börsen, die Anleihen, die Währungen und die Weltkonjunktur wieder auf Kurs bzw. in ruhigere Fahrwasser zu bringen.

   

Die arabischen Börsen haben am Wochenende schon mit Abschlägen non 2 bis 4% auf den Verlust der Bestnote AAA der US-Anleihen reagiert.

 

In Asien kommt es ebenfalls zu Verlusten von 2% beim Nikkei bis hin zu 6% in Shanghai.

   

Der Future auf die US-Börsen ist aktuell mit 2,5% im Minus – das würde einen Startverlust beim Dow von etwa 300 Punkten entsprechen.

   

Der DAX könnte heute Morgen nach einem Schlussstand von Freitag 22 Uhr bei 6.300 so etwa bei 6.100 eröffnen.

   

Der eigentliche DAX-Schluß vom Freitag war ja bei 6.236 um 17.45 Uhr – sodaß sich die späte Erholung der US-Märkte nicht mehr auswirken konnte.

   

Man sollte hier also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen – aber das nur am Rande.

   

Auch die EZB hat sich in diversen Krisengesprächen am Wochenende dazu entschlossen, die Märkte auf jeden Fall zu stützen, sowie Währungsexzesse auszugleichen.

 

Zu diesen Stützungsmaßnahmen gehört vor allem die gewaltige Aufstockung der Volumen, mit den man europäische Staatsanleihen diverser Länder kaufen möchte.

 

An der Spitze stehen hier die Papiere von Italien und Spanien.

   

Merken Sie übrigens bei der Berichterstattung über die ganzen Krisen, Schulden oder Stützungsmaßnahmen etwas?

   

Von den Edelmetallen redet kein Mensch, die braucht man nicht schützen und da muss man auch keine Schwankungen ausgleichen, denn die laufen schon lange fast nur noch nach oben.

   

Wissen Sie warum man derzeit von Seiten der Politik und der Notenbanken so einen Zirkus um die ganzen Hilfen und Stützungen macht?

   

Weil aktuell weltweit 99,2% der Gelder außerhalb des Edelmetallsektors angelegt sind und genau diese ganzen Vermögen hängen am Tropf der Zahlungsfähigkeit der Staaten, an den Zinsen, an den Papierwährungen, am Vertrauen der Leute oder am Lauf der Weltwirtschaft.

   

Wie blöd, statt, träge, dumm, ignorant, faul und oberflächlich die breite Masse der Geldanleger und Finanzfachleute ist sehen Sie daran, dass man sich nur drauf konzentriert, was die Märkte, die Notenbanken und die Politik machen oder eben nicht, aber keiner die Frage aufwirft, wie er selber in diesem Umfeld aufgestellt ist.

http://das-bewegt-die-welt.de/index.php/wirtschaft/1977-maerkte-in-panik-wie-geht-es-weiter-mit-aktien-anleihen-immobilien-gold-silber-chf-krediten

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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10W40:

Anleihen Käufe

 
08.08.11 13:37

Hab mir schon den ganzen Morgen gedanken drüber gamcht warum die EZB jetzt auch noch den Schrott aufkauft!

m.M. ist doch der Zeitpunkt die Kaufe von Spagetti und Serveca Anleihen zu kaufen doch völlig daneben. Es ging am Wochenende doch nur um die Abstufung der USA, keine gezielten Nachrichten über Probleme in Italien oder Spanien. Daher muß es doch einen Grund geben warum unsere Euro Politiker sich Sonntags zusammensetzen und so ein gequirlter Mist dabei rauskommt!

Zur Beruhigung der Märkte sicher nicht. Die Märkte waren wegen den USA beunruhigt.

Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist der Versuch durch diese Meldung den Euro nach unten zu schubsen.

Wäre diese Meldung nicht gekommen, hätte heute der Euro gegenüber den Dollar masiv zugelegt. 1,47 bis 1,50 wäre denkbar gewesen.

Wenn daß passiert wäre, dann EXPORT ADE. ý Wirtschaftseinbruch in Merkeldeutschland

Also mal ganz schnell das volle Programm der Mediteranen Bailouterei . Dadurch schwächung des Euro, und damit fällt der Dollar wegen der Abstuferei, der Euro wegen Bailouterei, Gold geht durch die Decke (Das wollten die bestimmt nicht, war aber nicht zu vermeiden) und der €-$ Schwindel bleibt weiter wie gehabt!

Einziges Problem bei der ganzen Aufschiebe Aktion: Der Steuerzahler ist mal wieder in den Arsch gekniffen!

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Binnochda:

Nanu Lieferengpass

5
08.08.11 13:38

Gold mit Lieferzeiten

Montag, 8. August 2011, 13:21 Uhr | Eingetragen von Goldreporter
Neue Lieferengpässe bei Gold befürchtet

Der Münchner Edelmetallhändler Pro Aurum erwartet  Lieferzeiten von ein bis zwei Wochen, sollte die erhöhte Nachfrage nach  Gold und Silber anhalten.

„Sollte die Nachfrage noch zwei bis drei Tage auf diesem Niveau  verbleiben, ist für Goldbarren ab einem Gewicht von einer Unze bis zum  Kilo sowie für die gängigsten Goldmünzen wie z.B. Krügerrand und  Australischer Nugget/Känguru mit Lieferzeiten von 1 bis 2 Wochen zu  rechnen“, so Robert Hartmann, Geschäftsführer des Münchner  Edelmetall-Händlers Pro Aurum.

Wie aus einer aktuellen Meldung des Unternehmens hervorgeht,  verzeichnet das Goldhaus Wochenumsätze von mehr als 20 Millionen Euro.  Das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern betrage derzeit rund 9 zu 1.  Hartmann: „Das heißt, die Kunden kaufen trotz rekordhoher Kurse. Wir  hören von vielen Kunden, dass sie zunehmend Risiken in ihren  Portfolios  liquidieren und sich beispielsweise Lebensversicherungen ausbezahlen  lassen und in Edelmetalle umschichten. Zunehmende Währungs- und  Inflationsängste werden als Hauptgrund hierfür genannt.“

Gold sei derzeit stärker gefragt als Silber. Beim weißen Edelmetall  gibt es laut dem Unternehmen kaum Nachschubprobleme. Auffällig ist laut  Pro Aurum auch eine erhöhte Zahl an Kunden, die bislang noch gar kein  physisches Edelmetall gekauft hätten.

In Deutschland kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu  Lieferengpässen bei Gold und Silber, weil die Herstellungs-Kapazitäten  der  Produzenten von Barren und Münzen bei Nachfragespitzen nicht  beliebig ausgeweitet werden können.


Quelle:  http://www.goldreporter.de/...ngpasse-bei-gold-befurchtet/gold/12599/

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phil01:

Hi,

 
08.08.11 14:07
eine Frage warum steigt bitte der USD vs EUR?????

Durch das neu gewonnene Vertrauen (EZB kauft Italien Spanien Anleihen) sollte doch der EUR steigen???

Ich Blick nicht mehr durch:)

Danke euch
Antworten
Börsensieger:

Warum sollte der Euro steigen?

2
08.08.11 14:12

Wenn die EZB Geld druck dann fällt der Euro nunmal.

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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phil01:

Die USA drucken doch auch:)

 
08.08.11 14:13
Antworten
phil01:

So die NY Bande hat geöffnet

 
08.08.11 14:24
mal schaun...
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ksaig:

phil

3
08.08.11 14:25
der Euro ist nix => keine eigene Regierung, keine Sprache keine Einheit
Der USD zwar auch am Ende aber es muss nicht erst ein Staat geformt werden wie in der EU und es sprechen alle eine Sprache / Mentalität. Naja und tausend weitere Gründe.

Meiner Meinung nach muss der Euro noch weit aus mehr fallen, mittlerweile bürgt ja eigentlich fast nur noch DE und das dies nicht möglich ist sollte auch jedem klar sein.

Die Amis werden noch ein bisschen drucken wobei ich beim Euro denke das irgendwan mal jemand die Bremse zieht oder es von selber bremst schließlich steht ja nix und niemand hinter dem Euro ausser ein Paar Geisteskranke.

Ciao

Zahlen lügen nie, die Menschen tuen es..
It's always better to be out wishing you were in, than being in wishing you were out.
Antworten
Alles Klaroo:

Wechselkursrelationen

 
08.08.11 14:41

@Phil, Börsensieger

Die Wechselkursrelationen €/ $ sind rational nicht mehr begründbar. Es lassen sich nur tendentielle  mittelfristige Aussagen machen, die auf den Fundamentaldaten der einzelnen Währungen beruhen. Was ist schlechter Pest oder Cholera?

Das tägliche Hin- und Her- Gehampel ist nur im Nachhinein begründbar. Da läßt sich immer ein Grund finden oder es reicht ein wenig Phantasie aus. (Zinsen, Geldmenge, Derivate, CDs , Carry Trades, Vertrauen, Herdentrieb usw. usw.)  Es gibt nur sehr wenig aktive Händler die kurzfristig treffende Aussagen tätigen können. Die müssen schon sehr gut informiert sein, bloß die tätigen dann ihre Aussage wenn die selbst im Markt sind.

Prominentes Beispiel ist doch der A... von Ackermann, der zB Griechenland schlecht geredet hat, (Die können ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen) nachdem er seine Kreditversicherungen gut im Markt plaziert hat. Die Währungsrelationen taumeln und Ruck Zuck steigen die Margen seiner CDs.

Der kurzfristige Devisenmarkt ist zu einem Spielcasino für Bankster geworden und nicht nur Der.

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Börsensieger:

Zu Devisen

4
08.08.11 14:51
Es ist vollkommen egal was der Euro, der Dollar oder der Schweizer Franken macht. Wenn einer Notenbank etwas nicht gefällt dann wird, nein dann muss sie handeln. Mit Markt das nicht mehr viel zu tun. Wenn die den Markt seinen freien lauf laßen würde, wäre die USA schon seit 1971 Bankrott.
Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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Akhenate:

ksaig ... Wenn ich mich als "Geisteskranker",

3
08.08.11 14:58
der den Euro befürwortet, hier zu Wort melden dürfte. Lies Dir einfach mal meine Kommentare durch, dann brauch ich nicht  wieder so viel schreiben. Zusammenfassend: Der Euro ist das Beste, was uns Deutschen widerfahren konnte.

Es wäre fantastisch, wenn er durch welche Umstände auch immer auf 1 : 1 mit dem Dollar fiele. Dann könnten wir die Chinesen rechts überholen und wieder der absolute Exportweltmeister werden, der wir pro capita natürlich sowieso sind. Eine 1 : 1 Parität hätte dann auch den immensen Vorteil für die Goldbugs, deren Goldwert in Euro um 30 – 40% steigen würde.

Etwas tiefer denken lohnt sich immer für uns “Geisteskranke”.
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
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AU2000:

SO nun is es passiert

2
08.08.11 15:04
KURS T(euro) 1.200,07  ( Kitco 15:02)


und die 6000 er marke beim DAX wird getestet.

Soviel zum Thema alles halb so wild …
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ksaig:

Akhenate

 
08.08.11 15:12
bitte nicht gleich persönlich angegriffen fühlen.... ich respektiere deine Ansicht über den Euro die ich persönlich aber überhaupt nicht teile. Aber jeder hat seine eigene Meinung und das ist auch gut so. Ich habe eher die nicht gewählten Träumer der EU gemeint sowie die Merkelschweinchen.

Also dann schönen Tag noch

Ciao
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Alles Klaroo:

Buffett Eigentümer von Moodys

 
08.08.11 15:29

14:31: Warren Buffett kauft weiter US-Staatsanleihen

Starinvestor Warren Buffett schreckt die Aberkennung der Spitzenbonität  der USA nicht. Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway  investiere nach wie vor in US-Staatsanleihen, sagte Buffett im  Fernsehsender CNBC. Die USA verdienen ein vierfaches A-Rating, sagte  Buffett zu Bloomberg-TV.

13.24 Uhr: Moody's richtet deutliche Warnung an Japan

                   

Die Ratingagentur Moody’s warnt Japan vor weiteren wirkungslosen Eingriffen am Devisenmarkt.  Diese wirkten sich negativ auf die Bonitätsnote des Landes aus, erklärt  Moody’s. Solche Maßnahmen würden nicht dazu beitragen, die  Finanzprobleme des Landes zu lösen. Zwar habe sich nach der Intervention  Japans in der vergangenen Woche der Yen zum Dollar verbilligt. Der  Effekt sei aber nur von kurzer Dauer gewesen.

                     Alle großen Ratingagenturen bewerten den Ausblick für Japans Kreditwürdigkeit negativ.

10.16 Uhr: EZB und G 7 verhindern Ausverkauf

                   

Der befürchtete Ausverkauf an den europäischen Aktienbörsen bleibt aus. Das Bekenntnis der G-7-Staaten, die Finanzmärkte stabilisieren zu wollen, und Spekulationen auf Anleihe-Käufe der EZB verhindern größere Kursverluste.

http://www.welt.de/finanzen/article13531588/Experten-erwarten-Kursrutsch-auch-in-den-USA.html

Wen will Buffett den damit beeindrucken. Reiht er sich in die Reihe der politischen Tranquilizer und  Lügenbarone ein. Die USA hat vier Mal A verdient. Ich kann mir nur vorstellen das er seine eigenen Anleihen zu günstigen Kursen losschlagen will.  Mit den Renditeerwartungen die Buffett sonst an den Tag legt, kann der doch nie in Ami Anleihen investieren?

Buffetts Ratingagentur Moodys maßregelt ablenkend  Japan um, die Dollarproblematik wieder ein wenig zu verschleiern. Na dann!

Antworten
Navster:

Berkshire Hathaway

2
08.08.11 15:33
hat einfach zu viel Cash um es alles nach den Value-Grundideen anzulegen, darum parkt er das bei Anleihen.
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Binnochda:

Mal ein Beitrag zum EURO

3
08.08.11 15:58
Verfasst von Dr. Bruno Bandulet am 08.08.2011 um 7:28 Uhr

Was Zahlmeister Deutschland die EU bislang gekostet hat

Ein teurer Spaß: Professor Willeke rechnet vor, was die EU den Zahlmeister Deutschland bislang gekostet hat

Im Mai war es ein Jahr her, dass der Deutsche Bundestag die  Verfassung brach, die erste Griechenland-Hilfe und das  Euro-Rettungspaket billigte, dem Steuerzahler Lasten in unbekannter Höhe  aufbürdete und damit die Umwandlung der Euro-Zone in eine Transferunion  in Gang setzte.

Damit ist gemeint, dass die Bundesregierung Kredite garantieren  und Geld an andere Regierungen überweisen wird, um das gescheiterte  Euro-Experiment zu verlängern. Dies nicht etwa aus  Haushaltsüberschüssen, die auch in Deutschland nicht existieren, sondern  finanziert durch die Aufnahme neuer Schulden, die auf den schon  bestehenden Schuldenberg getürmt werden. In der Euro-Zone verschul-den  sich die Schuldner, damit die noch schlimmer Verschuldeten nicht pleite  gehen. Am Ende sind wir alle Griechen.

Dabei wird verdrängt, dass die EU schon lange vor der Einführung  der Einheitswährung als Transferunion funktionierte. Deutschland spielt  seit Jahrzehnten den Big Spender! Mit welchen Summen, das hat jetzt  Professor Franz-Ulrich Willeke, emeritierter Inhaber eines Lehrstuhls  für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg, penibel  vorgerechnet und durchleuchtet. Damit haben wir endlich zuverlässige,  unanfechtbare Zahlen über die Umverteilung in der Europäischen Union.

Professor  Willeke ist der führende deutsche Spezialist auf einem Gebiet, über das  die Politiker nicht gerne sprechen. Langjährige DeutschlandBrief-Leser  werden sich erinnern, dass er in unserem Dienst schon einmal über das  Thema geschrieben hat. Seine neue Veröffentlichung ist soeben beim  Münchner Olzog-Verlag erschienen. Titel: "
Deutschland, Zahlmeister der EU" - Abrechnung mit einer ungerechten Lastenverteilung, broschiert, 158 Seiten, 19,90 Euro.

Im Prinzip handelt es sich bei der EU der aktuell 27 Mitglieder  um eine Zweiklassengesellschaft: auf der einen Seite die Nettozahler,  auf der anderen die Nettoempfänger. Es findet ein Wohlstandstransfer  statt. Was die einen bekommen, fehlt den anderen. Was Willeke aufmacht,  ist eine Schenkungsbilanz, wobei von den nationalen Beiträgen, die nach  Brüssel fließen, die operativen Ausgaben der EU im jeweiligen Land  abgezogen werden. 2008 sah das so aus, dass zum Beispiel die  Bundesrepublik mit 7.836.000.000 Euro (knapp acht Milliarden) den  führenden Nettozahler der EU geben durfte.

Auf diese Weise mussten die Deutschen im Zeitraum 1976 bis 2008  insgesamt 170 Milliarden Euro (in D-Mark fast das Doppelte) für eine  angeblich gute Sache opfern, die von den Politikern "europäische  Solidarität" genannt wird. Da D-Mark und Euro im Laufe der Zeit arg  inflationiert wurden, weil es sich um ungedeckte Papierwährungen  handelte, ist der Betrag natürlich erheblich höher, wenn man ihn  kaufkraftbereinigt. Professor Willeke unterstellt eine Inflationierung  von 50 Prozent und kommt so auf 255 Milliarden seit 1976 - in Preisen  des Jahres 2010.

255 Milliarden. Damit könnte die Bundeswehr mehr als acht Jahre  lang finanziert werden. Das würde die Bundesausgaben für Forschung und  Bildung 23 Jahre lang decken. Oder der Fiskus könnte 41 Jahre lang auf  die Stromsteuer verzichten, 56 Jahre lang auf die Erbschaftssteuer oder  350 Jahre lang auf die Biersteuer, was auch nicht zu verachten wäre.


Big Spender Kohl: Wie und warum die deutschen Nettozahlungen nach der Wiedervereinigung explodierten

Dass die Lastenverteilung in der EU "ungerecht" war und ist,  geht schon daraus hervor, dass Deutschland seit 1976 mehr als die Hälfte  aller Nettobeiträge aufgebracht hat, nämlich die erwähnten  kaufkraftbereinigten 255 Milliarden. Alle anderen Nettozahler zusammen  brachten es nur auf 244 Milliarden. Willeke macht überzeugende  Vorschläge, wie die Belastung unter den Nettozahlern fair aufgeteilt  werden könnte, hat aber keine großen Chancen, damit Gehör zu finden.

Das würde die Bundesausgaben für Forschung und Bildung 23 Jahre lang decken.
Oder der Fiskus könnte 350 Jahre lang auf die Biersteuer verzichten, was auch nicht zu verachten wäre.


Interessant ist nun, was in den Jahren unmittelbar nach der  Wiedervereinigung passierte. Eigentlich wäre eine Entlastung  Deutschlands zu erwarten gewesen, denn nach 1990 hatte die  Bundesrepublik schließlich auch die riesigen Kosten der Einheit zu  tragen. Es kam anders: ausgerechnet ab 1991 stiegen die deutschen  Nettobeiträge permanent an.
Was Zahlmeister Deutschland die EU bislang gekostet hat

Von 1991 bis 1994 finanzierte Deutschland 73,7 Prozent  der gesamten Umverteilung innerhalb der EU! Das war das Dreifache  dessen, was die drei anderen großen Mitgliedsländer zusammen netto  aufbrachten. Die Erklärung kann nur darin liegen, dass Helmut Kohl die  europäischen Freunde, die Deutschland so sehr liebten, dass sie gerne  zwei davon behalten hätten, ruhigstellen wollte.

Damals, Anfang der 90er Jahre, zählte die EU noch zwölf  Mitglieder. Jetzt, nach der Osterweiterung, sind es 27. Und mit der  Vergrößerung hat sich der deutsche Anteil an den Nettobeiträgen immerhin  auf ein Drittel reduziert, liegt aber immer noch weit über dem  französischen oder dem britischen.


Die Preisfrage: Was haben die PIGS-Staaten nur mit den vielen Milliarden gemacht?

Mit den PIGS sind Portugal, Irland, Griechenland und Spanien  gemeint - exakt die Staaten, die unter den Euro-Rettungsschirm flüchten  mussten oder (wie Spanien) als Kandidaten gehandelt werden. Das böse  Akronym PIGS wurde von den Zynikern an den Finanzplätzen London und New  York erfunden.

Pervers ist nun folgendes: Nachdem die PIGS von 1976 bis 2008  (netto) 287 Milliarden Euro geschenkt bekamen und damit in heutigen  Preisen 430,5 Milliarden (mehr als die Hälfte davon aus Deutschland),  und nachdem ihnen der Euro jahrelang beispiellos tiefe Zinsen bescherte  und dadurch die Bedienung der alten Staatsschulden massiv verbilligte,  hatten sie die einmalige Chance, ihre Finanzen zu sanieren. Sie haben  davon keinen Gebrauch gemacht. Sie haben schlecht gewirtschaftet. Sie  haben die staatliche oder die private Verschuldung oder beide  hochgefahren. Mit dem Ergebnis, dass sie jetzt zusätzlich zu den  regulären Haushaltshilfen auch noch die Kredite des Rettungsschirms  benötigen. Auf die Transferunion I folgte 2010 die Transferunion II.

Da stellt sich die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Wo sind die  Milliarden geblieben? Wo sind sie versickert? Niemand weiß das genau.  Zumindest blieb davon der größte Schilderwald aller Zeiten. Schilder mit  dem Sternenkranz auf blauem Grund, die irgendeine Baumaßnahme verkünden  - immer mit dem Zusatz "kofinanziert durch die EU".

Wir sahen die Schilder an einem grotesk überdimensionierten  Rathaus in einem Dorf auf den Azoren. Wir sahen sie in einer  gottverlassenen Ecke der großartigen Extremadura, wo aus unerfindlichen  Gründen ein Bach begradigt und mit einem Holzgeländer ausgestattet  wurde. Wir sahen sie an den leeren Autobahnen Portugals, die durch leere  Gebiete führen und die in einem Zustand sind, von dem deutsche  Autofahrer nur träumen können.  

Und ein Bekannter, selbst in der Branche tätig, erzählte mir von  EU-finanzierten Geisterbahnhöfen mit ebenfalls leeren Bahnsteigen in  Griechenland und von Elektroloks, die mit Hilfe der Nettozahler für eine  nicht-elektrifizierte Strecke angekauft wurden und seitdem in  vandalisiertem Zustand vor sich hin rosten. Profitiert hat die neureiche  Klasse der EU-Absahner. Die Länder selbst hängen am Dauertropf.


Märchenstunde: Warum es nicht stimmt, dass die deutschen Exporterfolge dem Euro zu verdanken sind

Vor mir liegt ein Brief des Parlamentarischen Staatssekretärs im  Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter, datiert vom 14. Dezember  2010. Zitat: "Deutschland ist in besonderer Weise begünstigt durch die  europäische Gemeinschaftswährung, denn 60 Prozent unserer Exporte gehen  in den Euroraum."

Das Argument ist bekannt und geht so: Die Milliarden, die Berlin  für die Euro-Rettung und überhaupt für die EU locker macht, sind gut  angelegt, weil wir dafür exportieren dürfen. Dumm ist das schon  deswegen, weil der Binnenmarkt, eine der großen Errungenschaften der  europäischen Einigung, allen zugutekommt und weil nicht einzusehen ist,  warum dafür auch noch extra gezahlt werden muss.

Wenn schon Propaganda, dann sollten wenigstens die überprüfbaren  Behauptungen zutreffen. Im Schreiben unseres Staatssekretärs stimmen  nicht einmal die Zahlen. In den Euroraum gingen 2010 nicht 60 Prozent  der deutschen Exporte, sondern genau 41,2 Prozent - und in die übrige EU  19,6 Prozent. Nachzulesen im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom  März 2011.

Aus der Bundesbank-Studie lässt sich ferner entnehmen, dass den  deutschen Exporterfolgen nicht im geringsten eine gemeinsame Währung  zugrundeliegt. Eher im Gegenteil. Ausgerechnet in die Länder, die den  Euro nicht haben, wurde 2010 weitaus mehr als 2009 exportiert: plus 43,9  Prozent nach China, plus 27,8 Prozent nach Russland, plus 20,6 Prozent  in die USA und nach Japan, plus 17,5 Prozent in die Schweiz, die den  Euro haben könnte, ihn aber nicht will. Die deutschen Ausfuhren in die  Euro-Zone hingegen schrumpften sowohl 2008 wie 2009 und nahmen erst 2010  weit unterdurchschnittlich um 14,3 Prozent zu.

Sicherlich sind Frankreich, die Niederlande und Österreich, um  nur einige zu nennen, überaus wichtige Handelspartner. Aber das war auch  der Fall vor der Euro-Einführung. Das ergibt sich ganz  selbstverständlich aus der Nachbarschaft. Selbst im Vergleich mit der  Zeit vor 1914 hat sich an der Struktur des deutschen Außenhandels nichts  Wesentliches geändert. In Wahrheit ist der Unterschied ein ganz  anderer: Vor 1999 kamen die Exportüberschüsse Deutschland zugute, seit  1999 verschwinden sie im schwarzen Loch des Euro-Systems.


© Dr. Bruno Bandulet
www.bandulet.de

Quelle: "
eigentümlich frei", Ausgabe Nr. 113


Quelle:  http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=16926

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